Koh Phangan: Brite hatte keine Krankenversicherung – Familie bettelt um Spenden

Ein Brite, der in Thailand erkrankt ist, läuft nun Gefahr, nicht mehr aus Thailand ausreisen zu können, nachdem seine Krankenhauskosten in die Tausende gingen. George Gannon, 29, wachte am 25. September auf und stellte fest, dass er die Fähigkeit verloren hatte zu sprechen und seine Beine zu bewegen.

Beim Social-Media-Berater und DJ, der seit 2014 in Thailand lebt, wurde damals ein bösartiger Hirntumor diagnostiziert und er wurde mit einem Rettungsboot ins Krankenhaus nach Koh Samui gebracht.

Nun wird George, der aus Basingstoke stammt, mit steigenden Arztrechnungen konfrontiert, darunter mindestens £ 600 pro Tag für seine Behandlung und £ 3.500 für eine Operation, da er keine Krankenversicherung hat. Seiner Familie, die von seiner Freundin Natalie Hobbs informiert wurde, wurde auch gesagt, dass das Fliegen von George nach Hause bis zu £ 100.000 kosten könnte. “Es war absolut schrecklich”, sagte Mutter Sarah Evison, 53.

“Ich hatte keine Ahnung, was ich tun oder wen ich anrufen sollte.” Ärzte glauben, dass der bösartige Frontallappen-Tumor auf der linken Seite von Georges Gehirn ein Wiederauftreten von Hautkrebs sein könnte, mit dem er 2013 kämpfte. Der in Koh Phangan lebende selbständige Berater soll sich vor seinem plötzlichen Bewegungsverlust am 25. September wochenlang über Kopfschmerzen beschwert haben.

Frau Evison ist jetzt mit Georges Bruder Freddie nach Thailand gereist, aber der Familie wurde gesagt, dass sie bei ihren Versuchen, ihren Sohn nach Hause zu fliegen, extrem hohe Reisekosten einplanen sollten. “Uns wurde gesagt, dass Flüge 100.000 £ kosten könnten. Es war sehr, sehr stressig “, sagte Georges Schwester Grace Gannon, 25. “Wir wollen ihn nur hier zurück, aber wir wissen, dass es im Moment nicht machbar ist, also versuchen wir so viel wie möglich zu erfahren, wie es weitergehen soll.

“Die Ärzte haben uns erklärt, im besten Fall könnte er in drei Wochen zu Hause sein, aber wir wissen leider nicht wie wir das anstellen sollen.  Die Familie hat jetzt eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen , um George zu helfen, in Großbritannien behandelt zu werden.

In fünf Tagen haben sie bereits knapp £ 20.000 aufgebracht, was Frau Evison “überwältigend, aber auch demütigend” nannte. “Wir haben viel Glück. Wir hatten Spenden und Botschaften aus der ganzen Welt “, sagte sie. “Die Leute veranstalten Verlosungen und Eimersammlungen in Koh Phangang. Wir sind nicht alleine und wir
bedanken uns für alle Spenden, die wir erhalten haben.

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Ein Kommentar zu Koh Phangan: Brite hatte keine Krankenversicherung – Familie bettelt um Spenden

  1. berndgrimm sagt:

    Was ist ein Social Media Berater?

    Berät er wie man Facebookern und Instagrammern noch mehr unnützes Zeug

    aufschwätzen kann?

    DJ war schon in den 60ern ein Beruf für arbeitsscheue Abschlepper!

    Vielleicht war der Hirntumor ja eine Folge der vielen Pilzcocktails auf

    Koh Phangan.

    Auf welchem Visa lebte er eigentlich im  Spassland?

    Wieder ein britischer Erfolgsmensch der in Thailand verarmte

    und jetzt schnell ins staatliche NHS nach England zurückkehren will.

    Mein Mitleid ist endenwollend.

    Aber ich will hier eigentlich über etwas ganz Anderes schreiben.

    Man liest hier immer über verantwortungslose Ausländer die hier

    erkranken und auf Kosten der thailändischen  Steuerzahler

    in den teuren PKHs versorgt werden.

    Dies ist natürlich nicht in Ordnung und müsste sofort abgestellt werden

    indem man wirklich eine Pflichtversicherung für jeden Touristen

    und jeden Expat hier einführen würde, was man aber nicht tut.

    Die Vorwürfe gegen diese verantwortungslosen Ausländer

    werden hier meist von Edelthai erhoben die selber hier überhaupt keine

    Einkommens- oder Vermögenssteuern bezahlen oder wenn doch,

    diese in grossem Masse hinterziehen.

    Oder die zu den Millionen Staatsbeamten und -angestellten gehören

    die selber auf Steuerzahlerkosten leben und sich und ihre Verwandschaft

    auf unsere Kosten in teuren PKHs gegen ihre Zivilisationskrakheiten

    behandeln lassen oder aus Statusdenken mit eingebildeten Krankheiten

    dort herumsitzen.

    Ich bin zwar nie krank, gehe aber regelmässig wenn ich unterwegs bin

    in den beiden PKHs unseres Ortes aus Hygienegründen auf die Toilette!

    Dort sitzen dann die obigen Thai in den Warteräumen rum.

    Als Nichtarzt fällt mir die Diagnosse sehr leicht:

    Zu fett , zuwenig körperliche Bewegung und keine nenneswerte geistige Bewegung!

     

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