Mae Hong Son: Strafen gegen Angeklagte im Kindermissbrauch-Fall wurden erhöht

Das Strafgericht Ratchadaphisek erhöhte die Gefängnisstrafe für zwei „Madams“ und einen ehemaligen leitenden Polizisten um 183 Jahre bzw. 309 Jahre. Sie wurden wegen des Prostitutionstreffens „Eulen-Tätowierung“ in Mae Hong Son angeklagt.

Das Trio wurde wegen seiner Rolle bei den Treffen in einem Hotel im Bezirk Jong Kham in der Provinz Mae Hong Son mit Sexarbeiterinnen zwischen 15 und 18 Jahren sowie einigen Mädchen unter 15 Jahren verurteilt.

Die beiden Frauen Piyawan Sukmak (27) und Piyathas Parpthiensuwan (31) wurden jeweils zu 183 Jahren Gefängnis verurteilt, während der ehemalige Cop Senior Sgt-Major Yutthachai Thongchat (43) eine 309-jährige Haftstrafe erhielt. Eine weitere Frau, Kalaya Wutthikhun (41) erhielt eine 65-jährige Haftstrafe.

Die ersten drei wurden ebenfalls dazu verurteilt 850.000 Baht als Entschädigung an die Opfer zu zahlen, während Kalaya eine Entschädigung von 500.000 Baht zahlen muss.

Die Strafen werden zu bereits erhaltenen Haftstrafen hinzugefügt, die im ersten Fall am 18. April verhängt wurden.

In der April-Entscheidung wurden acht Angeklagte, darunter Piyawan, Piyathas, Yutthachai und Kalaya, des Menschenhandels, der Prostitution von Minderjährigen und anderer Anklagen verurteilt. Sie erhielten Gefängnisstrafen zwischen acht und 320 Jahren. Sie werden tatsächlich nicht mehr als 50 Jahre hinter Gittern sitzen, die Höchststrafe für ihre Verbrechen.

Yutthachai arbeitete in der Polizeiwache Nam Piang Din, wurde jedoch entlassen, als der Skandal letztes Jahr aufgedeckt wurde. Acht weitere Polizisten in der Provinz wurden ebenfalls entlassen, nachdem sie als Kunden von minderjährigen SexarbeiterInnen verwickelt waren.

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5 Kommentare zu Mae Hong Son: Strafen gegen Angeklagte im Kindermissbrauch-Fall wurden erhöht

  1. sf sagt:

    Gibt es einen Link für die "7.000"?!

    Auf dem Bild sind nur 700angeführt. 

  2. STIN STIN sagt:

    die nächste Show…

    Diesmal hat es die Polizei erwischt – 8 Angeklagte von der Polizei und mehrere Zivilisten wurden nun
    endgültig aus dem Verkehr gezogen. Paten selbst im Knast – so soll es sein.

    Weiter so – TH benötigt viele solcher Shows….

    • sf sagt:

      Was verstehen Sie da unter "Show"?!

      • STIN STIN sagt:

        Was verstehen Sie da unter “Show”?!

        Bernd nennt ja alles nur Show – daher habe ich seine Bezeichnung verwendet.
        Ich nenne es eher “Operation Overstay” oder “Operation Taxi” usw.

        Aber egal – wie man es auch nennt, es passiert was. 7000 kriminelle Ausländer sind weg,
        auch wenn viele nur Overstay haben. Bei anderen Operationen, wie “Operation Minivan” konnten
        alte Vehikel aus dem Verkehr gezogen werden usw.
        Wichtig ist auch, dass diese Operationen medial erscheinen, damit andere, die noch nicht
        geschnappt wurden, sich vielleicht besinnen und es sein lassen. Hat also sicher auch eine Art
        Schockwirkung. Nicht für Bernd, aber für die Thais und Ausländer.

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