Berufsausbildung in Thailand muss deutlich verbessert werden

Bei der Eröffnungszeremonie des zweiten Forums für Berufsausbildung in Bangkok erklärte der thailändische Arbeitsminister Adul Saengsingkaew gestern, dass Thailand die Fähigkeiten und die Ausbildung seiner Arbeiter steigern muss, um die Nation weiter voranzubringen.Das Treffen sollte als Plattform für Experten, Referenten der Internationalen Arbeitsorganisation ( ILO ), Wissenschaftler sowie Mitglieder von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen dienen, um Erfahrungen und Empfehlungen gemeinsam zu diskutieren und um Informationen auszutauschen.

Die Regierung konzentriere sich auf technologische Verbesserungen, um die Entwicklung des Landes weiter voranzutreiben, sagte Arbeitsminister Adul Saengsingkaew gestern. Die Entwicklungsstrategie umfasst die “ vierte Industriereform „, die Entwicklung des östlichen Wirtschaftskorridors ( EWG ) und die Initiative Thailand 4.0, um das Land aus der Falle des mittleren Einkommens zu ziehen, fügte er hinzu. „ Gleichzeitig geht es dabei auch um das Wachstum in Asien und im Pazifik “ betonte der Arbeitsminister.

Laut Arbeitsminister Adul sieht die Regierung dabei die menschlichen Ressourcen Thailands als die wichtigste Kraft, um das Land weiter voranzubringen. Die Regierung zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des Landes in insgesamt zehn Zielbranchen zu steigern, sagte er weiter.

Die zehn Zielbranchen sind:

  • die erste S-Kurve – Automotive der nächsten Generation;
  • intelligente Elektronik;
  • Wohlstands-, Medizin- und Wellnesstourismus;
  • Landwirtschaft und Biotechnologie;
  • zukunftsorientierte Lebensmittel;
  • die neue S-Kurve – Robotik;
  • Luftfahrt und Logistik;
  • Biokraftstoffe und Biochemikalien;
  • Digitale Erweiterung;
  • Sowie die “ die medizinische Entwicklung „.

Arbeitsminister Adul wies weiter darauf hin, dass Thailand auch zu einer konstruktiven Zusammenarbeit bereit sei und als Teil des asiatisch-pazifischen Raums zur Entwicklung von Humanressourcen für sinnvolle Arbeit beitragen werde.

Während die Internationale Arbeitsorganisation ( ILO ), im nächsten Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiert, werden sieben Initiativen umgesetzt, um die Agentur bei der Erfüllung ihres Mandats für soziale Gerechtigkeit zu unterstützen. Sie sind: “ Bereit für die Zukunft “

Zukunft der Arbeit: Die Initiierung und Pflege eines globalen Dialogs über die Zukunft der Arbeit, sowie den Auf- und Ausbau der Fähigkeit der IAO. Dadurch soll die IAO den Regierungen, den Arbeitnehmern und den Arbeitgebern helfen, um die Herausforderungen der Arbeit des nächsten Jahrhunderts besser zu meistern.

Ende der Armut: Die Förderung einer multidimensionalen Reaktion durch Arbeit, Arbeitsmärkte und Schutz der Sozial- und Beschäftigungspolitik zur Beseitigung der weltweiten Armut.

Frauen bei der Arbeit: Die Überprüfung des Ortes und des Zustands von Frauen in der Arbeitswelt unter der Einbeziehung von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Regierungen in konkreten Maßnahmen zur Verwirklichung der Chancengleichheit und der Gleichbehandlung der Geschlechter.

The Green ( Grüne Zukunft ): Die Steigerung des Wissens, der Politikberatung und der Instrumente für einen gerechten Übergang in eine kohlenstoffarme, und vor allem nachhaltige Zukunft.

Die Standards: Die Verbesserung der Relevanz internationaler Arbeitsnormen durch einen Überprüfungsmechanismus und durch eine Konsolidierung des dreigliedrigen Konsenses über ein maßgebliches Aufsichtssystem.

Die Unternehmen: Die Schaffung einer Plattform für die IAO, um mit den Unternehmen zusammenzuarbeiten, die zu ihrer Nachhaltigkeit und den Zielen der IAO beitragen werden.

Governance: Die Reform der Governance-Strukturen der IAO, sowie die Bewertung der Auswirkungen der Erklärung von 2008 gemäß den endgültigen Bestimmungen und Feststellung der Ergebnisse.

Arbeitsminister Adul Saengsingkaew betonte während seiner Rede, dass Thailand vor allen Dingen die professionelle Berufsausbildung und die Fähigkeiten seiner Arbeiter steigern muss, um die Nation auch in der Zukunft weiter voranzubringen. /TP

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Ein Kommentar zu Berufsausbildung in Thailand muss deutlich verbessert werden

  1. berndgrimm sagt:

    Die Initiierung und Pflege eines globalen Dialogs über die Zukunft der Arbeit, sowie den Auf- und Ausbau der Fähigkeit der IAO. Dadurch soll die IAO den Regierungen, den Arbeitnehmern und den Arbeitgebern helfen, um die Herausforderungen der Arbeit des nächsten Jahrhunderts besser zu meistern.

    Watt iss? Welche S-Kurve war datt denn?   ภาระของขยะ !!!

    Also die ILO sollte zunächst mal den thailändischen Regierungen helfen? Wobei?

    Nixtun können sie schon perfekt!

     

    Also abgesehen von diesem Karnevalsjeck ist in der Tat die Ausbildung am

    Arbeitsplatz absolut wichtig in Thailand.

    Dort kann aber nicht die ILO helfen sondern nur das jeweilige Thai Management!

    Und da hapert es!

    Thailand hat grösstenteils ein vollkommen unbrauchbares Management!

    Nicht nur in dieser Regierung!

    Den Auszubildenden wird bewusst nix brauchbares beigebracht weil man

    deren Konkurrenz fürchtet.

    Die Vorbilder sind eingebildete unwissende Nichtsnutze.

    Und sie produzieren Türstopper die sie vor der Öffentlichkeit schützen sollen,

    Statt Fachwissen und Rationalität gibt es sinnlos heruntergebetete Schlagworte

    deren Bedeutung man selber nicht versteht und bodenlose Arroganz!

    Dabei geht es auch anders:

    Ich war ja bei einem japanischen Unternehmen dabei und beteiligt als in den

    80er Jahren unser Werk in Thailand aufgebaut wurde.

    Ich hatte zwar mit der Ausbildung selber nix zu tun, aber mit deren Produkten.

    Und diese waren hervorragende Ingenieure und Facharbeiter die auch nach der

    Schliessung des Werkes 2004 entweder in ein anderes Werk im Konzern

    in China,Japan,USA, Mexico oder Europa wechselten oder erstklassige Jobs

    bei anderen japanischen oder internationalen Firmen fanden.

    Und dieses gilt heute immer noch!

    Bei uns in der Anlage wohnt ein Thai/Japanisches Pärchen und er arbeitet

    bei einer japanischen Firma!

    Den habe ich für einen Japaner gehalten, so diszipliniert war er!

    Er bekleidet heute eine Führungsposition in einer japanischen

    Automobil Zulieferfirma!

    Der Unterschied in der Ausbildung zwischen einer japanischen und einer

    thailändischen Firma sind die:

    Die Japaner sieben ihre Bewerber streng rational aus.

    Wenn  sie einmal jemand genommen haben so betrachten sie den als Investition

    und versuchen langfristig das maximale aus  ihm rauszuholen.

    Ständige Weiterbildung, Incentive Reisen und leistungsfördernde Kampfspiele

    gehören dazu. Und natürlich eine exzellente leistungsbezogene Bezahlung

    und hervorragende Alterssicherung.

    Die Thai Firmen versuchen möglichst schnell (bevor er abhaut) einen Arbeitnehmer

    auszubeuten.Betriebliche Weiterbildung gibt es nicht.

    Incentives gibt es ganz nach Laune der Bosse , wirklich leistungsbezogen ist

    viel zuwenig und das meiste geht an Verwandte und Freunde.

    Was soll man da lernen?

     

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