Bangkok: Red Bull Erbe konnte bis heute noch nicht gefunden werden

Obwohl fast 600 Tage vergangen sind, seit ein Haftbefehl für Vorayuth “ Boss “ Yoovidhya ( der flüchtige Spross des Energiegetränkimperiums Red Bull ) erlassen wurde, weiß die thailändische Polizei angeblich noch immer nicht, wo er sich zurzeit aufhält. Laut den Angaben von Polizeisprecher Krissana Pattanacharoen kann die Polizei nach wie vor nicht feststellen, in welcher Nation sich der Red Bull Erbe gerade befindet oder wo er wohnt, fügte der Polizeisprecher hinzu. STIN berichtete hier.

Vorayuth “ Boss “ Yoovidhya wird vorgeworfen, für den Tod eines Polizisten aus Thong Lor ( Bangkok ) verantwortlich zu sein. Im September 2012 hatte der „ Sohnemann „ und Red Bull Erbe in der Nacht mit seinem Ferrari einen Polizeibeamten im Dienst auf seinem Motorrad gerammt. Der Red Bull Erbe hielt es allerdings nicht für notwendig anzuhalten, sondern schleifte den Polizeibeamten, der unter sein Ferrari geraten war, mit.

Der Polizeibeamte Herr Wichian Klanprasert starb etliche hundert Meter hinter der eigentlichen Unfallstelle. „Die Polizei hat bisher noch nicht herausgefunden, wo sich der flüchtige Spross des Energiegetränkimperiums Red Bull befindet, dem schon vor sechs Jahren vorgeworfen wurde, einen Polizisten getötet zu haben, sagte der Sprecher der Polizei am Donnerstag.

Polizeisprecher Krissana Pattanacharoen fügte dabei hinzu, dass bisher noch kein Land auf das Auskunftsverlangen von Thailand geantwortet habe. Chatchom Akapin, der Außenminister des Generalstaatsanwalts sagte ebenfalls gegenüber den Medien, er habe bisher noch keine Informationen über den Verbleib des Millionärs erhalten.

Der von der Polizei und der Staatsanwaltschaft gesuchte Vorayuth ist der Enkel des Red Bull-Gründers Chaleo Yoovidhya. Vorayuth Yoovidhya, der in Thailand auch unter dem Spitznamen “ Boss “ bekannt ist, verließ das Land, kurz nachdem er mit seinen Ferrari den Motorrad Polizisten Wichian Klanprasert im Jahr 2012getötet hatte

Seitdem hat Boss in Bangkok und im Ausland gelebt. In dieser Zeit hat er bzw. seine Anwälte alle Beschwerden und Aufforderungen von Staatsanwälten wiederholt ignoriert. Vorayuth beruft sich dabei auf eine angeblich unfaire Behandlung durch die Staatsanwaltschaft.

Nur drei Tage, bevor das Gericht schließlich einen Haftbefehl gegen ihn ausstellte, verließ der 32 Jahre alte Red Bull Erbe Thailand und wurde seitdem nicht mehr im Königreich gesehen. Allerdings wurde er immer wieder von der Presse und den Medien bei zahlreichen Red Bull Formel-1 Veranstaltungen gesehen und fotografiert.

In den sozialen Netzwerken wurden Bilder gepostet, die ihn in einer Residenz in einem exklusiven Londoner Viertel zeigen. Als ihn Reporter dort antrafen und die Aufnahmen von ihm machten, zog er bereits kurze Zeit später aus und verschwand zunächst wieder von der Bildfläche.

Mittlerweile hatte sich ein Oberstaatsanwalt zu dem Fall geäußert und gesagt, dass die Polizei bisher nichts unternommen hat, um den internationalen Milliardär und flüchtigen Vorayuth Yoovidhya nach Thailand zu bringen, um sich der Gerechtigkeit zu stellen.

Der Staatsanwalt des Außenministerium hatte weiter seine Kritik darüber geäußert, dass die Polizei in den ersten sechs Monaten, seitdem der Haftbefehl gegen „ Boss „  herausgegeben wurde, nichts getan hatte, um den Red Bull Erben zu verhaften.

Der Sprecher der königlich thailändischen Polizei „ Royal Thai Police „ ( RTP ), Polizei Oberst Krissana Patanacharoen widersprach der Äußerung des Oberstaatsanwalt und sagte, die thailändische Polizei habe alles getan was in ihrer Macht steht, um den Red Bull Erben zu verhaften.

Polizei Oberst Krissana behauptete, dass die ausländischen Polizeikräfte, wie zum Beispiel die in Großbritannien, die Jagd nach Vorayuth Yoovidhya blockierten.

Polizei Oberst Krissana sagte weiter, dass die vorherigen Versuche, Boss in Kanada zu finden, ebenfalls gescheitert seien. Gleichzeitig betonte er jedoch, dass die Royal Thai Police mit dem Vereinigten Königreich und den anderen Kräften ihre Suche nach Vorayuth Yoovidhya fortsetzen. Sie hätten bisher jedoch keine Nachricht von ihnen erhalten, wo sich der Flüchtige verstecken könnte.

Er sagte weiter, der Chef habe sich bei der Polizei in Frankreich über eine Ankündigung wegen fehlerhafter Verhaftung beschwert. Daraufhin habe die RTP habe der Polizei in Frankreich vor drei Monaten mehr Details geschickt, um dies zu korrigieren.

Oberst Krissana wurde während einer Pressekonferenz auch von den Reportern gefragt, warum die Rote Notiz „ Red Notice „ über Boss anscheinend im März 2018 von der Webseite von Interpol wieder entfernt worden sei.

Er sagte, die Rote Mitteilung sei nach wie vor noch im System, aber Interpol sei für die Veröffentlichung auf ihrer Website verantwortlich.

Durch seine „ Verzögerungstaktik „ hat es der Red Bull Erbe bereits geschafft, dass eine Anklage wegen Fahrerflucht nicht mehr in Frage kommt, da sie bereits seit dem 3. September 2017 verjährt ist.

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7 Antworten zu Bangkok: Red Bull Erbe konnte bis heute noch nicht gefunden werden

  1. Avatar ben sagt:

    @ Voll Depp 'Rotkäppli Trump Troll': ..Fazit: Erneut ein schönes Beispiel von gleiches Recht für alle, nur dass die Superreichen wie immer eine Sonderbehandlung bekommen und zumeist straffrei ausgehen!!!…

    Ja, so was gibt's wirklich nur in Thailand! … Buddha gib dem Deppen Hirn…

     

  2. Avatar Wolf5 sagt:

    Erneut hat das korrupte System in TH so funktioniert, wie es erwartet wurde.

    Deshalb wurde die Anklage gegen einen thailändischen Erben des Red Bull Energy Drink-Vermögens fallen gelassen, der 2012 bei einem Autounfall angeklagt wurde , bei dem ein Polizist aus Bangkok getötet wurde, teilte die thailändische Polizei am Freitag mit.

    Thanawuth sagte, dass die Staatsanwälte, die mit der Verfolgung des Falls befasst waren, die Polizei letzten Monat darüber informiert hatten, dass sie beschlossen haben, alle Anklagen fallen zu lassen.

    Sie zitieren die Tatsache, dass die Familienmitglieder bereits entschädigt werden.

    Der Verdächtige hatte ursprünglich drei Anklagen, aber nur eine blieb übrig, weil er den Behörden so lange aus dem Weg ging.

    Eine Geschwindigkeitsüberschreitung ist 2013 abgelaufen, und eine Hit-and-Run-Gebühr ist 2017 abgelaufen.

    Die Verjährungsfrist für die letzte Ladung, die durch rücksichtsloses Fahren zum Tod führt, wäre 15 Jahre nach dem Unfalldatum abgelaufen.

    https://www.khaosodenglish.com/news/crimecourtscalamity/2020/07/23/charges-on-hit-and-run-boss-red-bull-dropped-report/

    Fazit: Erneut ein schönes Beispiel von gleiches Recht für alle, nur dass die Superreichen wie immer eine Sonderbehandlung bekommen und zumeist straffrei ausgehen!!!
    Nun kann der arme Junge endlich wieder nach TH zurückkehren und den nächsten Menschen überfahren, da er ja weis, ihm passiert schon nichts.

    • STIN STIN sagt:

      Erneut hat das korrupte System in TH so funktioniert, wie es erwartet wurde.

      keine Ahnung ob Geld geflossen ist. Ich weiß nur, die erste Korruption, als man einen Sündenbock bezahlen wollte, hat nicht
      funktioniert. Es flog trotzdem auf, dass er selbst gefahren ist.

      Das Problem bei solchen Super-Reichen ist nun mal, die haben viel Geld für Anwälte und wenn einer nicht reicht, holt man sich eine Anwalts-Armee,
      die dem StA Feuer unter dem Hintern macht. Sodaß ein Staatsanwalt froh ist, wenn er einen Deal aushandeln kann.

      Daher geht auch kaum ein Prominenter, Reicher in D in den Knast, nicht Kohl, nicht Ackermann, nicht Zumwinkel, Boris Becker und auch Hoeneß hat
      wohl auch nur mal kurz reingeschnuppert.

      Mit Geld kann man sich fast alles kaufen, auch Gesundheit, Freiheit oder sonst was.

  3. Avatar berndgrimm sagt:

    Den Red Bull Strassenmörder konnte die thailändische Polizei leider

    bisher leider nicht finden aber dafür obigen Bull Reiter der auf dem Rücken seines Kwais

    Selfies gemacht hat und deshalb inzwischen wegen Betruges und Geldwäsche

    angezeigt wurde!

  4. Avatar berndgrimm sagt:

    Polizei Oberst Krissana behauptete, dass die ausländischen Polizeikräfte, wie zum Beispiel die in Großbritannien, die Jagd nach Vorayuth Yoovidhya blockierten.

    66666!

    Die Thai "Polizei" ist schon deshalb wirklich schuldlos weil diese "gute" Militärdiktatur

    auch offensichtlich kein Interesse an seiner Verfogung hat.

    Wenn er nicht der Red Bull Erbe wäre der aus Versehen auf der Heimfahrt

    einen Polizisten mit seinem Stadtwagen zu Tartar verarbeitet hat und gemäss

    Thai Scharia für seine Verfehlung ordentlich bezahlt hat,

    sondern ein Student der sich mit einem handgeschrieben Zettel vor das BACC

    gestellt hat und darauf Demokratie gefordert hätte,

    so hätte man ihn wahrscheinlich sogar gegen den Willen der Abu Dhabinesischen

    Sicherheitskräfte aus der Red Bull Garage am Yas Marina Circuit geholt

    und in Thailand wegen LM angeklagt.

    Aber so ist eben Alles gut. Und irgendwann wird die Presse  diesen Fall

    auch vergessen und das Paradies Thailand endlich ungestört von Erfolg

    zu Erfolg gefahren werden.

     

     

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