Bangkok: Professor kritisiert Thailands Bildungssystem

Das National Education Gesetz, das in der Hoffnung verfasst wurde, Änderungen im Bildungssektor des Königreichs vorzunehmen, ist viel zu fehlerhaft, um durchzukommen, sagte ein prominenter Pädagoge.

„Ich glaube, dass diese Gesetzesvorlage nicht als Gesetz umgesetzt wird, da sie zu viele Mängel aufweist“, sagte der Dozent der Universität Chulalongkorn, Professor Athapol Anunthavorasakul.

Er sprach, nachdem der Staatsrat die Gesetzesvorlage genehmigt hatte, und die Mitglieder der Öffentlichkeit wurden bis letzten Dienstag dazu aufgefordert, ihre Meinung zu dem Entwurf über www.krisdika.go.th zu äußern.

„Noch wichtiger ist, dass diese Gesetzesvorlage nicht viel Unterstützung von Bildungsbeamten und Pädagogen erhielt“, betonte er.

Einige der wichtigsten Highlights der Regelung sind:

* Das Büro des Bildungsrats, das sich in einen politischen Ausschuss verwandelt

* Bildungseinrichtungen, die eine größere Unabhängigkeit beim Umgang mit ihren eigenen Humanressourcen sowie bei der Verwaltung und Verwendung ihrer Mittel erhalten, ohne dass übriggebliebene Mittel dem Staat zurückgegeben werden müssen

* Agenturen, die einer Bestrafung ausgesetzt sind, wenn sie keine integrierten Bildungsangebote anbieten und Ziele unerfüllt lassen

* Sonderlohn für Lehrer, die in schwierigen Situationen arbeiten

* Lehrern, denen je nach Entwicklung ihrer Schüler akademische Ränge gewährt werden

* Schulleiter, die unabhängig von der Größe der Schule in Schulleiter oder Schulleiterin umbenannt wurden

„Wenn Beamte mit einer Politik nicht zufrieden sind, bleiben sie einfach untätig. Sie kämpfen nicht. Stattdessen warten sie nur darauf, dass die Amtszeit des politischen Amtsinhabers endet“, sagte Athapol.

Die Tage des Nationalen Rates für Frieden und Ordnung und der Nationalen Gesetzgebenden Versammlung sind gezählt, da Thailand am 24. März Parlamentswahlen abhalten wird.

Danach wird das Land ein Parlament an die Stelle der Versammlung bringen. / WP-TG

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Response to Bangkok: Professor kritisiert Thailands Bildungssystem

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Was kann der Somchai denn dafür dass er so blöd ist?

    Hauptsache er ist schön billig!

    Wenn Beamte mit einer Politik nicht zufrieden sind, bleiben sie einfach untätig. Sie kämpfen nicht. Stattdessen warten sie nur darauf, dass die Amtszeit des politischen Amtsinhabers endet“, sagte Athapol.

    So hangelt man sich von einem inaktiven Posten zu Nächsten.

    Daran krankt nicht nur die Beamtenschaft sondern die gesamte Gesellschaft.

    Es fehlt jede Challenge und jegliches Leistungsprinzip in der Thai Gesellschaft.

    Die Privatschulen sind in Thailand nur deshalb besser als die staatlichen Schulen

    weil viele Eltern einen grossen Teil ihres Einkommens dafür bezahlen müssen

    und deshalb von ihren Kindern und von den Lehrern Leistung fordern würden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Optionally add an image (JPEG only)