Chiang Rai: Zwei Jugendliche aus Burma bei Razzia in Karaoke Bar befreit

Zwei Jugendliche aus Burma, die in einer Karaoke-Bar im Stadtteil Phan von Chiang Rai zur Prostitution gezwungen wurden, wurden gerettet und der 46-jährige Barbesitzer festgenommen.

Laut einem vom Eigentümer beschlagnahmten Logbuch bezahlte die Bar korrupten Polizeibeamten monatlich bis zu 20.000 Baht, um die Prostitution von Mädchen unter 18 Jahren fortzusetzen.

Die Razzia in Karaoke-Bars in der Chiang Rai-Phayao Road wurde am Dienstag um 21.00 Uhr durchgeführt und von Mana Simma, Rechtsberater des Innenministeriums der Provinzverwaltung (DOPA), geleitet. Beamte stellten fest, dass sich die Bars in der Nähe von vier modifizierten Hotelzimmern für Kunden befanden, um sie für Sex zu nutzen.

In der Karaoke-Bar in Sao Phan gab es mehrere Mädchen, die scheinbar unter 18 waren und Sex anboten, sowie eine Frau aus Myanmar in den Dreißigern.

Eine 17-Jährige sagte, dass sie von 20 bis 2 Uhr morgens oder später Sex mit Kunden haben müsse, wenn noch Leute warten würden. Ein Kunde würde 1.100 Baht für eine „Short Time“ bezahlen, von der 500 Baht für den Zuhälter und 100 Baht für die Raumgebühr abgezogen wurde, sagte sie.

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2 Antworten zu Chiang Rai: Zwei Jugendliche aus Burma bei Razzia in Karaoke Bar befreit

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Wieder ein schönes Polizeimärchen diesmal ohne Bad Joke  und aus dem Norden!

    Victorias Secrets light sozusagen, na ja, very light, viel zu light verglichen

    mit der Realität!

    Wie sieht die Realität aus:

    Die Kunden dieser Etablissements sind meist Staatsbeamte,Militär und Polizei.

    Wenn keine Minderjährgen da wären würden die garnicht hingehen.

    Egal wie weit so ein Etablissement auch auf dem Lande ist, es muss einen

    hochrangigen Paten bei der Administration,Polizei oder Militär haben!

    Den kennt dort auch jeder!

    Also wenn es sich um etwas Echtes gehandelt hätte gäbe es sicher

    mehr "Angeklagte" als die Nutten und einen niedrigrangigen Angestellten.

    Solche Stories werden von Zeit zu Zeit rausgelassen um so zu tun als

    würde man was tun!

    Was die ganze Geschichte Menschenhandel , Zwangsprostitution Minderjähriger angeht, so braucht man sich ja nur die Geschehnisse in BKK seit dem Fall

    Victorias Secrets/Samyot anzusehen!

    Was ist seitdem dort passiert: Gannix! Von Zeit zu Zeit hat Bad Joke mal

    ne Razzia veranstaltet wo ausländische minderjährige Nutten gefangen,

    ausgenommen und ausgewiesen wurden.Allen Thais die daran verdient haben

    ist nix passiert!

    Da das Regime zu verlogen ist um die Prostitution zu legalisieren

    und andererseits diese Haupteinnahmequelle für viele höhere Beamte,

    Polizei und Militärs nicht versiegen lassen darf bekommen wir

    von Zeit zu Zeit solche Märchen serviert!

    • STIN STIN sagt:

      Wieder ein schönes Polizeimärchen diesmal ohne Bad Joke und aus dem Norden!

      ne, ist Fakt. Kein Märchen….
      Kommt häufig vor, dass die Polizei z.B. jugendliche Shan, Hmong, Lisu usw – aus Karaoke-Schuppen befreit.
      Die Mädchen kosten in den Bergen, Doi Anghkan um die 5-10.000 Baht und da wird reger Handel betrieben.

      Du würdest natürlich diese Mädchen dort weiter verkaufen lassen.
      Wir freuen uns hingegen für jedes Mädchen, dass aus den Fängen der Zuhälter befreit wird.

      Die Kunden dieser Etablissements sind meist Staatsbeamte,Militär und Polizei.

      das ist richtig, aber die wurden in Mae Hong Son auch schon verhaftet und viele sahen sich Anklagen entgegen,
      wurden suspendiert usw. – damals ich glaube um die 5-6 Polizisten, aller Ränge und auch Beamte, Offizielle.

      Aber umso positiver ist es, wenn trotz Polizei-Kunden, dann diese Mädchen von Sonder-Einheiten befreit werden.
      Freu dich also lieber, bevor du so etwas kritisierst.

      Egal wie weit so ein Etablissement auch auf dem Lande ist, es muss einen

      hochrangigen Paten bei der Administration,Polizei oder Militär haben!

      jein…
      meist haben die Polizei als Beschützer – Militär gilt bei uns im Norden als weniger Korruptions-anfällig.
      Vermutlich auch deswegen – weil die dauernd an wechselnden Orten Dienst machen und somit keine “Kunden”
      anwerben können. Lokale Polizei haben aber immer vor Ort Dienst und können sich so ein Netzwerk aufbauen.

      Solche Stories werden von Zeit zu Zeit rausgelassen um so zu tun als

      würde man was tun!

      das mag richtig sein, erinnert mich an die Abschiebe-Shows der Polizei in Deutschland.
      Da wird gefilmt, wie man ein paar Afghanen zum Flieger bringt, vergisst aber dabei zu erwähnen – das in der
      gleichen Zeit der Abschiebung – 100 oder mehr wieder illegal eingereist sind.
      Also auch Fass ohne Boden….

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