Bangkok: 30 Mitglieder der demokratischen Partei stimmen für eine Koalition mit der Palang Pracharath Partei

Laut den Angaben von Thavorn Senniamdes, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Demokraten, möchte eine Gruppe demokratischer Parteimitglieder, darunter auch mehrere ehemalige Parlamentsabgeordnete und neu gewählte Kandidaten, einer pro-Prayuth Palang Pracharath ( PPRP ) Koalitionsregierung beitreten.

Die Gruppe von etwa 30 Parteimitgliedern, nahmen am Freitag ( 5. April ) an einem vierstündigen Treffen im Hauptsitz der Partei teil. Auf dem Treffen wurde besprochen, ob die Partei dem von der Palang Pracharath Partei geleiteten Bündnis beitreten oder wie von einigen jüngeren Mitgliedern der Partei vorgeschlagen, lieber unabhängig bleiben sollte.

Der gewählte Abgeordnete für Songkhla, Herr Thavorn sagte gegenüber den Medien, dass die meisten Teilnehmer des Meetings möchten, dass die Partei sich der Palang Pracharath Partei anschließt, damit die Richtlinien der Partei umgesetzt werden können.

Er behauptete, etwa die Hälfte der Befürworter des Bündnisses habe die Partei dazu aufgefordert, ihre Haltung vor dem 9. Mai anzukündigen, wenn die Wahlkommission voraussichtlich die Wahlergebnisse vom 24. März abschließen und bekannt geben werde. Die Frage sollte noch vor der Krönung seiner Majestät des Königs beantwortet werden, fügte er weiter hinzu. Die Teilnahme an der von der PPRP geführten Regierung werde das Land weiter voranbringen, sagte er.

Seine Ankündigung erfolgte nach einem informellen Treffen der Gruppe in der Parteizentrale. Es war der zweite Vorstoß, den Herr Thaworn nach den ersten Gesprächen am 28. März inszenierte.

Einige der Teilnehmer, darunter Thaworn, Chitpas Krisdakorn und Atavit Suwannapakdee, waren Teil der Protestkundgebung des Demokratischen Volkskomitees zur Unterdrückung der Regierung, die von der damaligen Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra der Pheu Thai Partei geleitet wurde. Diese Proteste, angeführt vom ehemaligen demokratischen Mann Suthep Thaugsuban, ebneten den Weg für General Prayuths Putsch im Jahr 2014.

Schon vor den Gesprächen am Freitag hatte Herr Thaworn seinen Willen bekundet, dass die Demokraten seiner Meinung nach der Palang Pracharath Partei ( PPRP ) beitreten sollten.

Der Parteichef und frühere Premier Chuan Leekpai hatte ebenfalls schon vor dem Treffen am Freitag Gespräche mit ihm geführt. Allerdings verließ er das Forum jedoch später.

Der ehemalige Parteichef Abhisit Vejjajiva, der stellvertretende Vorsitzende Jurin Laksanavisit und der stellvertretende Abgeordnete Korn Chatikavanij nahmen an den Gesprächen nicht teil.

Nicht näher genannte Quellen sagten, dass Herr Chuan, von dem angenommen wird, dass er weiterhin starken Einfluss in der Partei ausübt, sich während des Treffens zu diesem Thema nicht spezifisch geäußert hat.

Der stellvertretende Vorsitzende der Demokraten sagte, der Exekutivausschuss der Interims-Partei, sowie ehemalige Abgeordnete und die erfolgreichen Kandidaten würden sich erneut treffen, um die Angelegenheit endgültig abzuschließen.

In Bezug auf die frühere Ankündigung des ehemaligen Parteichefs Abhisit Vejjajivas, dass die Partei General Prayuth Chan o-chas Fortsetzung als Premierminister nicht unterstützen würde, behauptete Herr Thavorn, die Ankündigung spiegele Abhisits persönliche Meinung wider und fügte hinzu, dass dieser die Führung der Partei bereits verlassen habe.

Herr Abhisit sagte vor der Wahl, dass er sich gegen General Prayuth ausgesprochen habe, der nach der Wahl als Premierminister verbleiben würde, da dies nur zu weiteren Konflikten führen würde.

Herr Abhisit trat als Parteichef in der Wahlnacht zurück, nachdem die Demokraten erniedrigende Verluste erlitten hatten. Sie gewannen nur 55 Sitze im Wahlkreis und auf der Liste der Parteien auf der Grundlage inoffizieller Ergebnisse. Verglichen mit den 159 bei den Wahlen von 2011 gelang es den Demokraten nicht, auch nur einen einzigen Sitz in ihrer Bangkok – Festung zu gewinnen.

Herr Thaworn wiederholte bei den Gesprächen noch einmal, dass die persönliche Haltung des ehemaligen Parteiführers nicht die Position der Partei widerspiegelte.

Er sagte, er werde das Ergebnis der Sitzung am Freitag an den amtierenden Vorstand weiterleiten, um die entsprechende Entscheidung zu treffen.

Die PPRP, die bei den Wahlen an zweiter Stelle kam, konkurriert mit der Pheu Thai Partei um Verbündete in einer Koalitionsregierung und weist darauf hin, dass die Partei in der Volksabstimmung den ersten Platz erreichte, mit 8,4 Millionen auf 7,9 Millionen Stimmen.

Die Pheu Thai Partei und sechs weitere Parteien, darunter auch die Future Forward Partei, haben bereits Pläne für eine “ demokratische Front “ -Koalition angekündigt, die bei aktuellen Berechnungen eine bloße Mehrheit von 255 Sitzen im 500 – Sitze-Haus hätte.

Die Wahlkommission prüft jedoch derzeit 300 Beschwerden, darunter 66 gegen Wahlkreisgewinner, und es ist nicht klar, wie unterschiedlich die endgültigen Zahlen sein werden. / TN-BP

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5 Responses to Bangkok: 30 Mitglieder der demokratischen Partei stimmen für eine Koalition mit der Palang Pracharath Partei

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Anhang

    Nachdem die Ente mit den angeblichen DePen Überläufern geplatzt ist

    lässt der Chefdiktator nun einen eigenen Heissluftballon steigen:

     

    PM plays down calls for national govt

    • 10 Apr 2019

    Prime Minister Prayut Chan-o-cha has poured cold water on the idea of a national government to save the country from political deadlock. Gen Prayut on Tuesday said the law must be studied carefully… although it may be premature to entertain the notion of a national government where there is no opposition. "The process is far from over," he said, apparently referring to the pending announcement… of the overall official results of the March 24 general election by the Election Commission (EC).

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    Ich liebe Euch doch Alle, alle Thai Menschen…….

    Watt iss? Niemand hat die Absicht eine Regierung der Einheit (66666)

    zu errichten. Wozu auch?

    Die Oppositionsparteien wollen nur endlich wissen wieviele Abgeordneten Sitze

    diese Militärdiktatur ihnen zuteilt und dann mit der Parlamentsarbeit anfangen.

    Prayuth kann dann mit Hilfe seiner 200 Militärsenatoren regieren, mal sehen

    wie weit er kommt.

    Es wird wohl keine Neuwahlen geben weil sich diese Militärdiktatur

    keine Neuwahlen leisten kann.

    Um die Neuwahlen zu gewinnen müsste sie noch mehr betrügen

    als bei dei den Wahlen vom 24.3. und dieses würde auffallen.

    Wenn der Chefdiktator wirklich eine Regierung der nationalen Einheit

    haben wollte, so hätte er diese vor 5-4 Jahren bilden müssen.

    Hat er aber nicht getan was an den miesen Ergebnissen aller Ministerien

    abzulesen ist.

    Noch etwas: Die Wirtschaft (gerade auch die westliche) will keine Demokratie!

    Mit einer Diktatur lassen sich viel bessere Geschäfte machen!

    Die deutsch Wirtschaft trauert heute noch ihren guten Geschäften

    mit dem Schah Iran und dem Apartheid Regime Südafrikas nach.

    Und macht heute noch beste Geschäfte mit den Diktatoren in

    Saudi Arabien,Kuwait,Katar und den Emiraten !

    Und China nicht zu vergessen!

  2. Avatar berndgrimm sagt:

    aus der Nation:

    In a separate development yesterday, a senior Democrat Party figure has disputed a claim that many of its elected members want to join a coalition government headed by the pro-junta Phalang Pracharat Party.

    Democrat chief adviser Chuan Leekpai said the party had made no determination on the matter.

    The former premier was in effect disputing a claim made by fellow Democrat Thaworn Senneam that many in the party were ready to support a Phalang Pracharat-led coalition.

    “We have to wait for the new executive board to make a resolution,” Chuan said. “This talk about joining a Phalang Pracharat coalition was just the personal view of Thaworn and his group. It’s not a party resolution.”

     

    Natürlich wären die Restdemokraten mausetot wenn sie sich als dritte

    Militärpartei anbiedern würden.

    Schliesslich ist Sutheps ACT aus den Demokraten hervorgegangen

    und die Pracharath besteht ausschliesslich aus gekauften

    DePen und Thaksin Abfällen.

    By the way: Wo ist eigentlich der grosse Nord Abgeordneten Aufkäufer

    Somkid geblieben?Seitdem der selbsternannte Wirtschaftszar

    mit seiner Roadshow für die EEC in Japan rausgeflogen ist,

    fehlt jede Spur von ihm.

    Was die Rest DePen angeht:

    Diese Partei würde nur noch Sinn machen wenn sie sich

    wie von Abhisit geplant gegen das Militär stellen würde!

    Natürlich würde es absolut Sinn machen sich mit Pheua Thai

    und Future Forward  zu verbünden.

    Es gibt viele Gelbe Thai die niemals Thaksins Politladen

    wählen würden und denen Thanathorn zu westlich ist,

    die aber die Schnauze von der fünfjährigen Militärdiktatur

    gestrichen voll haben und unbedingt einen Wechsel wollen.

     

  3. Avatar berndgrimm sagt:

    STINs unterer Kommentar stimmt leider nicht.

    Es war weder Chuan Leekpai noch sonst einer der führenden DePen bei dieser

    Ente dabbei.

    Nur ein DP Abgeordneter aus Songkhla der wohl vergessen hatte nach der klaren

    Ausrichtung von Abhisits Rest Demokraten rechtzeitig in Sutheps ACT oder direkt

    in die Militärpartei Pracharath zu wechseln.

    Und was STINs Ansicht über die Fähigkeiten der Militärdiktatur angeht,

    so steht er hier wohl alleine da. Die Realität in Thailand ist ganz anders.

    Democrat faction backs Prayut-led PPRP government 5 Apr 2019
    WRITER: ONLINE REPORTERS

    About 30 Democrat members on Friday voiced support for Gen Prayut Chan-o-cha to continue running the country in a government led by the Palang Pracharath Party (PPRP), according to Thaworn Senneam.

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    Eine typische Propaganda Ente der BP für diese Militärdiktatur!

    Da wird so getan als hätten 30 MPs für eine Koalition mit Pracharath gestimmt!

    In Wirklichkeit hat ein einziger gewählter Abgeordneter dort 30 angebliche

    Parteimitglieder auftanzen lassen um seine Vorliebe für den Mitkassierer Trog

    bekannt zu geben. Die Leser haben es auch entsprechend bewertet.

    Wohlgemerkt, die DePen sind mehr als tot, also wen kümmerts?

    Mich!

    Abhisit hat ganz klar gesagt dass seine Partei gegen Prayuth oder eine

    andere Militärmarionette als "gewählten" PM ist.

    Wer anderer Meinung war hätte ja zu Sutheps ACT oder gleich zu Pracharath

    gehen können.

    Jetzt käme es darauf an das "demokratische Lager" (sage ich bewusst)

    zu stärken statt nur den Weg an den Mitkassierer Trog zu suchen!

    Prayuth,Prawit und der kläffende Zwergpinscher widersprechen

    allen Grundsätzen der DePen!

    Es gibt in Thailand schon eine anerkannte Mitkassiererpartei.

    Das ist die Bhumjaithai!

    Auch wenn Khunying Sudarat den Brüller landete als sie

    Newins Nachfolger das PM Amt anbot wenn er sich umorientieren würde.

    Von dem hat man seit damals auch nix mehr gehört!

    • STIN STIN sagt:

      STINs unterer Kommentar stimmt leider nicht.

      Es war weder Chuan Leekpai noch sonst einer der führenden DePen bei dieser

      Ente dabbei.

      ich habe das diesmal ungeprüft übernommen – kann also in der Tat ein Übersetzungsfehler oder Falsch-Information sein.
      Hab das also erstmal vorsorglich entfernt.

      Und was STINs Ansicht über die Fähigkeiten der Militärdiktatur angeht,

      so steht er hier wohl alleine da. Die Realität in Thailand ist ganz anders.

      ich sehe eigentlich auch die Fähigkeiten der Militärdiktatur hauptsächlich darin – für Ruhe und Ordnung zu sorgen.
      Wirtschafts-mässig sind sie eher schlecht, ebenso bei der Gestaltung der Visa für Expats, die eher aktuell vertrieben werden,
      weil sie nicht genug Einkommen erzielen – obwohl auch Kleinrentner im Vergleich mit Thai-Angestellten sehr viel Einkommen haben.

      Ansonsten sind die Fähigkeiten der Militärdiktatur halt durchwachsen.
      Verhaftungen von Offizieren, Polizisten, Amtsträgern usw. – das gab es einfach vorher nicht.
      Egal ob es zuwenig ist, es passiert laufend. Egal ob Immigration-Beamte nun wegen Korruption
      festgenommen wurden – all das, gab es vorher niemals.

  4. STIN STIN sagt:

    Chuan Leekpai – den ich sehr schätze – weil er der einzigste PM war, dem niemand Korruption vorwerfen konnte – hat die Zeichen der Zeit erkannt.

    Besser man tritt in eine Koalition mit der Prayuth-Partei, als das man einen neuen Putsch riskiert und wieder jahrelange
    Militärdiktatur.

    So hat die DP wenigstens etwas Einfluss auf die Gestaltung des Regierungsprogramms und kann ev. die
    Wirtschaft übernehmen und ankurbeln, während die Prayuth Partei für Sicherheit und Ruhe sorgt.
    Das kann sie so einigermassen.

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