Rothemden wollen ein Ende der Staatsstreiche

The Nation- ……..Die Vorsitzende der Rothemden der Vereinigten Front für Demokratie und gegen Diktatur  ( UDD )  Thida Thavornseth sagte, dass sich die Bewegung der Rothemden innerhalb von fünf Jahren verdoppeln wird, um eine rechtliche Umgestaltung und Medienreformen zu erleichtern. Thida sagte, dass wenn eine neue Verfassung verabschiedet wird im nächsten Jahr und die Prozesse der Medien- und der Justiz-Reformen dementsprechend bis 2017 durchgeführt wurden, wird Thailand zu 60-Prozent-demokratisch sein. Die Zahl der Rothemden Anhänger sollte sich dann auf 30 Millionen erhöht haben.
“Ich denke die Zahl der Menschen, die mit uns übereinstimmen, wird sich erhöhen. Betrachten wir die Zahl der Arbeitskräfte dann sollten das über 30 Millionen Menschen sein, ….Wahlberechtigte gibt es über 40 Millionen.  Jetzt haben wir über 10 Millionen Anhänger wie sie aus der letzten Wahl sehen konnten. Zu dem  Ergebnis komen noch die, die nicht für Pheu-Thai gestimmt haben”, sagte sie.

Gefragt, wie Thailand aussehen würde wenn die Rothemden das Land beherrschen, sagte Thida, dass jetzt Yingluck Shinawatra zum Ministerpräsidenten gewählt wurde und Thailand zu 20-Prozent Demokratisch ist,  …..denn es gibt immer noch ernannte Senatoren und Mitglieder unabhängiger Organisationen.

“Ich weiß nicht, wann Thailand zu 100-Prozent demokratisch sein wird. Aber zumindest können wir nach der Änderung der Verfassung zwischen 30 und  50 Prozent mehr demokratisch sein, da einige Gesetze besser sein werden wie z.B. die, welche im Zusammenhang mit dem Senat stehen. Einige sagen vielleicht, dass manche Leute die  gewählt werden, peinlich sind. Es handelt sich um Menschen die aus dem unteren Teil der Gesellschaft kommen aber sie wurden gewählt, und das ist legitim”, sagte sie.  “Um eine 100-Prozent  Demokratie  zu haben braucht es als Erstes, das die Menschen die Militärputsche als die schlimmste Art von Verhalten ansehen. Zweitens muss der Staats-Mechanismus vollständig mit den Menschen durch direkte oder indirekte Wahlen verknüpft werden. Wir erwarten nicht 100 Prozent , aber 70-80 Prozent werden in Ordnung sein. ”

Thida weigerte sich, den Status der Monarchie in ihrer Definition von Demokratie zu diskutieren. Sie sagte, dies würde eine Aufgabe der zur Ausarbeitung der Verfassung beauftragten Versammlung sein.

Sie sagte, dass Huptziel der Red-Shirt Bewegung ist es, Militärputsche auszurotten und für die Gleichstellung aller zu kämpfen. Alle Senatoren, müssen gewählt werden, ….wenn der Senat bleibt, sagte sie.

Thida sagte, die Rothemden sind nicht notwendigerweiseThaksin Anhänger. Thaksin war nur ein Symbol der genau wie die Rothemden auch, missbraucht wurde.

“Wer auch immer an der Seite der Menschen ist, der steht auf unserer Seite. Wenn Sie Militärputsche ablehnen, sind sie einer von uns”, sagte sie.

“Sind Thaksin und der  [ stellvertretende Ministerpräsident ]  Chalerm Yoobamrung wie ich ?  …..Nein, es gibt eine Menge von Eliten in der Pheu-Thai Partei. Wer sich aber gegen Militärputsche stellt, ist auf unserer Seite. Es gibt keine Notwendigkeit gegen jemanden zu sein nur weil man anders denkt. Der Punkt ist, ob man Militärputsche akzeptiert “, sagte sie.

Sie sagte weiter, Graswurzel Menschen lieben Thaksin, weil er ihre Bedürfnisse bediente. Er wurde ein Held durch den Militärputsch.

Sie sagte, die Menschen innerhalb  des bürokratischen Staatswesens können Thakisin nicht akzeptieren, weil sie denken das die Red-Shirts nur für Thaksin Handeln. Das ist nicht wahr, sagte Thida.

“Auch wenn Thaksin heute sterben würde oder wenn wir Thaksin in einer Raumkapsel setzen und Prem gleich mit ihm, und ihn von der Erde katapultierten,  auch wenn er heute sterben oder er in eine Kapsel gesteckt und in den Himmel geschossen würde ? …Wir würden immer noch weiter kämpfen.  Würden die Red-Shirts ihre Bewegung beenden, wenn Prem tot währe ? … Nein.  Wenn Thaksin etwas passiert, werden die Red-Shirts aufhören ? …Nein, sie würden sich noch mehr anstrengen.”

Auf die Frage ob es möglich ist, dass sich die Red-Shirts von der Pheu-Thai Partei abspalten, sagte Thida, es hängt davon ab ob die Pheu-Thai eine politische Partei für die Massen bleiben wird.

“Unser Ziel ist es, weg vom bürokratischen Staatswesen zu kommen …..und wir brauchen Gerechtigkeit. So kammen die Leute und unterstützen uns. Wenn wir nicht kämpfen, können wir nicht bleiben. Die Menschen würden uns nicht akzeptieren und wir währen es nicht wert, sagte Thida über die Rothemden. Aber die Regierung hat die Pflicht, das Land bis zum Ende ihrer Amtszeit zu führen. Sie muss so lange wie möglich regieren, ….ohne durch einen Militärputsch gestürtzt zu werden. Wenn sie ihre Aufgabe nicht gut macht, sind die Leute selber daran schuld und werden nicht der Lage sein, im Amt zu bleiben.

“Wir müssen überlegen, welche Art von politischer Partei sie ist.  Wenn sie eine Partei der Kapitalisten ist, die denken, sie haben Geld und können damit gewinnen – viele Abgeordnete denken so – und nicht über die Massen der Red-Shirts, …wenn ihnen die Massen egal sind, …wenn sie die Red-Shits nur als Wahlhelfer betrachten, oder diese blos zu Wahlhelfern machen wollen. In diesem Fall werden die Red-Shirts sich entscheiden müssen, wann sie aufhören wollen mit von der Partie zu sein, und weiter eine kämpfende Gruppe sein wollen”, sagte sie.

Auf die Frage nach dem   “Weg der Versöhnung der Rothemden”,   sagte Thida, die Frage betrifft nicht unsere Gruppe, und das Erreichen einer Versöhnung ist nicht ihr Geschäft, sondern ein Problem der Regierung. Die Pflicht der Rothemden ist es, Gerechtigkeit zu fordern, sagte sie.

“Die Leute müssen nicht mit den Herrschern im Einklang stehen. Die Menschen können sich auch untereinander für den Frieden im Land zusammentun. Die einzige Pflicht des Volkes ist es, mit den Herrschern zu kämpfen. Fragen Sie nicht wie man die Red-Shirts damit in Einklang bringen kann. Das ist nicht unsere Pflicht “, sagte sie.

“Man muss zuerst das Prinzip verstehen. In dieser Welt gibt es die Herrschenden und Beherrschten. Wir sind die Beherrschten, wir sind die missbrauchten. Wie kannst du uns um Versöhnung bitten, während unsere Leute in vielen Fällen immer immer noch im Gefängnis sitzen ? ” sagte Thida.

Sie sagte, die Rothemden sind nicht gegen die Bemühungen der Regierung um Versöhnung, aber unsere friedliche Kampagne ist die beste Versöhnung.

Thida ist bekannt, das Sie ein Anwalt für die nationale Aussöhnung ist. In privaten Gesprächen mit ihren Red-Shirt Unterstützern bringt Sie immer Ihre Bedenken zum Ausdruck ,dass die permanente Konfrontation nur zu einer Verlierer / Verlierer-Situation führen wird.

Sie akzeptierte, dass die Regierung versucht hat den Rothemden über die Ausgleichs-und Rehabilitationsmaßnahmen sowie Kaution für Red-Shirt Häftlinge etwas Gerechtigkeit zu bieten . Dies reicht aber nicht aus, sagte sie.

Echte Versöhnung, auch von der anderen Seite muss mit der Suche nach der Wahrheit beginnen – ein Bereich in dem nur sehr geringe Fortschritte erzielt wurden, meint Thida. Die Rothemden wurden von der Weltgemeinschaft mißverstanden, so als hätten sie einen bewaffneten Kampf geführt, sagte sie.

“Sagen Sie nicht, dass die Rothemden sich nicht versöhnen wollen. Wir haben sehr viel Geduld gehabt in den letzten fünf oder sechs Jahren. Einige wurden verhaftet, einige starben. Wenn wir uns nicht versöhnen wollten, müssten wir mit Waffen kämpfen. Aber die Versöhnungs Maßnahmen der Regierung, wie das vergießen von Wasser  [ zum erweisen von Respekt ],  sind kindische Handlungen die von Erwachsenen gemacht werden “, sagte sie.

Thida betonte die Bedeutung der Medien für die Reformen und sagte, es gab eine Verschwörung um die Rothemden zu diskreditieren.

http://www.nationmultimedia.com/politics/Red-shirts-want-an-end-to-military-coups-Thida-30181399.html

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2 Antworten zu Rothemden wollen ein Ende der Staatsstreiche

  1. Avatar bukeo sagt:

    ...
    geschrieben von nitnoi , Mai 06, 2012
    vielleicht ist thidas 30 millionen ein wenig sehr gewagt - aber es zeigt hier sehr deutlich das die roten hemden sehr selbstbewußt und zuversichtlich sind - der weg ist der richtige und sie werden ihn konsequent fortsetzen...

    nitnoi- ein wenig

    ein Traum Thidas.
    Bei 30 Millionen Rothemden, müsste sie 10 Millionen alleine von den Gelbhemden
    abwerben. Dabei vergisst sie, das sie in der besten Zeit nicht mal 1 Million Demonstranten auf die Strasse holen konnte – es kamen lediglich ca. 100.000.

    Viele Rothemden im Isaan und auch hier im Norden sind liberal, stehen also hinter
    Veera, Korkeaow usw – nicht hinter Jatuporn, Nattawut, Arisman, Kwanchai usw.
    Hardcores gibt es etwa 3-5000 Rothemden – nicht mehr. Der Rest spielt zwar mit, aber tw. auch aus Angst vor Repressalien. So wurde ein alter Mann im Isaan dersrt zusammengeschlagen, weil er nicht zu Demo wollte – das er kurze Zeit später starb.

  2. Avatar bukeo sagt:

    Super Artikel………………….
    geschrieben von Walter Roth , Mai 07, 2012

    Hier hört man mal viele Dinge aus dem Munde von Thida Thavornseth.

    Es ist sehr gut gesagt, absolut richtig und stellt endlich mal einige Dinge klar.

    Sie macht auch der Phuea-Thai mal Beine und sagt das es keine Nibelungentreue geben kann, und die Unterstützung bei den nächszen Wahlen erarbeitet werden muss, nicht nur mit Geld, sondern mit guter Politik, einer für die Massen wohlgemerkt.

    ja, mal sehen – ob die nächste Wahl auch so hoch gewonnen wird. Es mehren sich Stimmen der Unzufriedenheit gegenüber Yingluck.

    Und richtig, nicht die Red-Shirts müssne sich versönen, diejenigen die die Verbrechen am Volk begingen müssen eben jenem Volk ein Angebot machen welches man annehmen kann.

    nein, nicht die Red-Shirts – aber Thaksin müsste hier sich erstmal für seine Verbrechen (Drogenmorde, Morde im Süden usw) verantworten, dann würden sich auch hier die Angehörigen ev. besser fühlen und würden sich nicht verarscht vorkommen.

    Dazu gehört selbstverständlich als erstes das Aufklären all der Dinge die passierten.
    Der Täter steht hier in der Pflicht, nichts das Opfer.

    richtig, Abhisit hat ja schon begonnen – die Drogenmorde untersuchen zu lassen, dies sollte nun weiter verfolgt werden.

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