Bangkok: Kommission berät über Anhebung des täglichen Mindestlohns

Die zentrale Lohnkommission (NWC) hat für Mai eine Sondersitzung einberufen, um darüber zu entscheiden, ob der tägliche Mindestlohn angehoben werden soll.

Täglicher Mindestlohn variiert aktuell von Provinz zu Provinz. Gemäß dem Staatssekretär des Arbeitsministeriums, Jarin Pakkapak, berät sich auf dem Treffen die Kommission mit ihren Untergremien über die bereits zuvor eingereichten Vorschläge über die Höhe des jeweiligen Satzes pro Provinz, um dann ihre Entscheidung zu fällen.

Der tägliche Mindestlohn ist momentan an verschiedene Faktoren gebunden, wie aktueller Lohn, Lebenshaltungskostenindex, durchschnittliche Inflation, durchschnittliche Lebenshaltungskosten, Produktionskosten für Waren und Dienstleistungen, Kapazität der Betriebe und Bruttoinlandsprodukt (BIP).

Mindestlohn-Entwicklung Bangkok

Die NWC muss ihre Entscheidung bis spätestens November fällen, da die neuen Sätze gemäß dem Arbeiterschutzgesetz am 1. Januar eines Jahres als Berechnungsgrundlage in Kraft treten müssen.

Höchstsätze in Phuket, Chon Buri und Rayong

Im vergangenen Jahr wurde der tägliche Mindestlohn bereits in sieben Provinzenum 5 bis 22 Baht angehoben, wobei Phuket, Chonburi und Rayong mit 330 Baht pro Tag den höchsten Satz aufweisen.

Bisher gibt es in Thailand sieben verschiedene Sätze für den täglichen Mindestlohn: 

  • 308 Baht (in den drei südlichsten Grenzprovinzen Yala, Pattani und Narathiwat)
  • 310 Baht (in 22 Provinzen)
  • 315 Baht (in 21 Provinzen)
  • 318Baht (in sieben Provinzen)
  • 320 Baht (in 14 Provinzen einschließlich Khon Kaen und Ubon Ratchathani)
  • 325 Baht (in sieben Provinzen, einschließlich Bangkok und Samut Prakan)
  • 330 Baht (Phuket Chonburi, Rayong)

Der durchschnittliche Mindestlohn beträgt somit 315,97 Baht pro Tag.

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5 Antworten zu Bangkok: Kommission berät über Anhebung des täglichen Mindestlohns

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    STIN schreibt:

    ich lehne sowohl in DACH, als auch in TH einen Mindestlohn ab, weil er sowieso nichts bringt.
    Hier sollten freie Lohn-Verhandlungen möglich sein, nach Angebot und Nachfrage.

    Kaum einer hält sich bei den Klein- und Mittelunternehmen an diese Mindestlöhne.
    Neffe mit Baufirma hat es so umgestellt, dass nun die Arbeiter, Fliessenleger und Maurer als
    Subunternehmer nach m² bezahlt werden – somit ist der Mindestlohn ausser Gefecht gesetzt.
    Hotels, Restaurants, Bars rechnen dann Kost und Logis extra ab, was bisher frei war.
    Letztendlich zahlen dann alle wieder den Lohn, den sie mit dem Personal am Beginn ausverhandelt hatten.

    Also nur Show…. – auch tw. in D

     

    Mindestlöhne machen immer Sinn , auch wenn sie umgangen werden können.

    Ich bin immer für eine leistungsgemässe Bezahlung, das heisst eigentlich

    gegen Zeitlohn weil der nur Faulenzer fördert.

    Meine Erfahrung in vielen Ländern war aber dass die Mindestlöhner

    eigentlich immer das Geld wert sind was ihnen bezahlt wird,

    im Gegensatz zum Management oder sogenannten Führungsfunktionen.

    In Thailand ist dies besonders extrem:

    Da werden die Mindestlöhner ausgebeutet die bereit sind Leistung zu bringen

    während unfähiges meist kontraproduktives Thai Management

    aus Thainess die letzten Luschen beschäftigt nur weil diese Kalfakter

    einen tiefen Diener machen und für "aussergesetzliche" Aktivitäten

    geeignet sind.

    330 THB in Chonburi sind deutlich zuwenig und dafür findet man hier

    auch keinen mehr der bereit ist zu arbeiten.

    Wir zahlen Putzfrauen und Gärtnern 450/400 THB pro Tag

    dazu kommen noch Sozialleistungen.

    Obwohl wir es versuchten konnten wir die Mitkassierer leider nicht ausschalten.

    Ich gehe davon aus dass unsere Property Management Firma bzw Manager

    noch 10-20% davon kassieren.

  2. Avatar berndgrimm sagt:

    STIN schreibt:

    ich lehne sowohl in DACH, als auch in TH einen Mindestlohn ab, weil er sowieso nichts bringt.
    Hier sollten freie Lohn-Verhandlungen möglich sein, nach Angebot und Nachfrage.

    Kaum einer hält sich bei den Klein- und Mittelunternehmen an diese Mindestlöhne.
    Neffe mit Baufirma hat es so umgestellt, dass nun die Arbeiter, Fliessenleger und Maurer als
    Subunternehmer nach m² bezahlt werden – somit ist der Mindestlohn ausser Gefecht gesetzt.
    Hotels, Restaurants, Bars rechnen dann Kost und Logis extra ab, was bisher frei war.
    Letztendlich zahlen dann alle wieder den Lohn, den sie mit dem Personal am Beginn ausverhandelt hatten.

    Also nur Show…. – auch tw. in D

     

    Mindestlöhne machen immer Sinn , auch wenn sie umgangen werden können.

    Ich bin immer für eine leistungsgemässe Bezahlung, das heisst eigentlich

    gegen Zeitlohn weil der nur Faulenzer fördert.

    Meine Erfahrung in vielen Ländern war aber dass die Mindestlöhner

    eigentlich immer das Geld wert sind was ihnen bezahlt wird,

    im Gegensatz zum Management oder sogenannten Führungsfunktionen.

    In Thailand ist dies besonders extrem:

    Da werden die Mindestlöhner ausgebeutet die bereit sind Leistung zu bringen

    während unfähiges meist kontraproduktives Thai Management

    aus Thainess die letzten Luschen beschäftigt nur weil diese Kalfakter

    einen tiefen Diener machen und für "aussergesetzliche" Aktivitäten

    geeignet sind.

    330 THB in Chonburi sind deutlich zuwenig und dafür findet man hier

    auch keinen mehr der bereit ist zu arbeiten.

    Wir zahlen Putzfrauen und Gärtnern 450/400 THB pro Tag

    dazu kommen noch Sozialleistungen.

    Obwohl wir es versuchten konnten wir die Mitkassierer leider nicht ausschalten.

    Ich gehe davon aus dass unsere Property Management Firma bzw Manager

    noch 10-20% davon kassieren.

     

  3. Avatar SF sagt:

     

    Warum loeschen Sie hier staendig meine sachlichen Kommentare?!

    Passt das nicht in die schmutzigen Machenschaften der HistoryFaker (HF)??!

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