Bangkok: Bürgerbeauftragter lehnt Anullierung der Wahl ab

Der Bürgerbeauftragte lehnte am Freitag die Annullierung der Wahlen vom 24. März ab, stimmte jedoch zu, dass die Berechnungsmethode für die Abgeordneten verfassungswidrig sein könnte und das Verfassungsgericht ein Urteil einholen würde.

Der Antrag auf Nichtigerklärung der Wahl wurde vom pro-Shinawatra-Politiker Ruangkrai Leekitwatana eingereicht, der den Verdacht hatte, dass die Wahl nicht fair geführt worden sei.

Unregelmäßigkeiten wie Abweichungen bei den Abstimmungen, die Ungültigkeit der Stimmabgaben durch Wahlen in Neuseeland und das Versagen der Wahlkommission (EC), die Ergebnisse zu liefern, sollten ausreichende Gründe sein, um die Wahl zu annullieren, sagte der Politiker.

Der Bürgerbeauftragte entschied jedoch, dass die genannten Unregelmäßigkeiten nur auf die “inoffizielle” Bekanntgabe der Wahlergebnisse zurückzuführen seien. Sie seien nicht betrügerisch, sagte der Generalsekretär des Bürgerbeauftragten, Raksagecha Chaechai, am Freitag in einer Pressekonferenz.

In einem anderen Rätsel über die Zuweisung von Parlamentssitzen sagte Raksagecha, der Bürgerbeauftragte stimme zu, dass die Bestimmungen des Parlamentswahlgesetzes möglicherweise der Verfassung widersprochen hätten, und sagte, die Angelegenheit werde bis Montag an das Verfassungsgericht weitergeleitet.

Das Verfassungsgericht hat jedoch entschieden, gegen das Urteil zu stimmen, das gegen die EC selbst erhoben wurde. Es sei die Befugnis der EC, die Berechnung der Sitze der Abgeordneten zu erledigen.

Die EC wollte eine Berechnungsmethode anwenden, bei der den Parteien Sitze zugeteilt werden, die weniger als 70.000 Stimmen erhielten.

Eine solche Zuteilung würde Sitze von größeren Parteien wie Phalang Pracharat und Future Forward abziehen.

Parteien und politische Beobachter warnten, es sei unfair und verfassungswidrig, obwohl die Kommission darauf bestanden habe, dass die Berechnungsmethode den Gesetzen entspreche, die versprachen, dass jede Stimme zählt.

In einer damit zusammenhängenden Entwicklung plant Future Forward-Chef Thanathorn Juangroongruangkit am Dienstag ein Treffen mit der EC, um seinen Anteil an einem Medienunternehmen zu erläutern, was für MP-Mitglieder verboten ist.

Thanathorn hatte zuvor argumentiert, dass er die Aktien seiner Mutter übertragen hatte, bevor er in die Politik ging. Wenn die EC jedoch etwas anderes beweist, könnte der politische Superstar, dessen Partei über sechs Millionen Stimmen gewonnen hat, vom Sitz im Unterhaus ausgeschlossen werden.

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SF
Gast
SF
30. April 2019 12:39 pm

STIN sagt:

29. April 2019 um 8:34 pm

Ich kenne die Wahlgesetze von TH nicht! Aber da muß doch drinstehen, nach welcher Methode ausgezöhlt wird.

das haben sie wohl vergessen, sich von D abzugucken. Die haben ja tw. Wahlgesetze von D übernommen.
Hätten vll doch gleich alles die Deutschen machen sollen.

Oder wollen Sie behaupten man hat das? (eine VO) vergessen?

oder vergessen das alte Zählsystem zu entfernen und hat dann ein neues beschlossen.
Nun hat man 2 und weiss nicht, welches man verwenden soll.

Und Sie haben das alles gewusst und haben sie  ins Messer laufen lassen!?

https://www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/d9a0da9b-f5d1-4043-8452-bf72ed9e86b2/20131009_erl_sitzzuteilung.pdf

 

Wolf5
Gast
Wolf5
30. April 2019 12:07 pm

Am Vorabend des einmonatigen Jubiläums der Parlamentswahlen vom 24. März saßen zwei Soldaten ziellos und bewachten das Siegesdenkmal.
Warum bewachen sie immer noch einen solchen öffentlichen Raum, fast fünf Jahre nach dem Putsch und einen Monat nach den Wahlen?
Sie hatten nichts zu tun, als die Öffentlichkeit daran zu erinnern, wer der Boss ist.

Viele wissen, dass die Regeln für die Wahl unfair waren und von Personen verfasst wurden, die von Prayuth ausgewählt wurden, um seine Chancen auf eine Rückkehr als Premierminister zu maximieren.
Sie wissen das, weil politischen Parteien vier Jahre lang bis nur wenige Monate vor den Wahlen die Ausübung politischer Aktivitäten untersagt wurde, obwohl Prayuth jeden Freitag die Hauptsendezeit in den öffentlichen Fernsehsendern monopolisierte.
Die Wahlkommission hat einen unvorstellbaren Fehler begangen, indem sie sich nicht an eine klare und allgemein akzeptierte Formel für die Zuweisung von Parlamentssitzen für die Parteiliste hielt.
Anstatt die Formel vor der Wahl klar zu machen, haben sie Wochen später die Verantwortung an das Verfassungsgericht weitergeleitet.
http://www.khaosodenglish.com/opinion/2019/04/27/opinion-one-month-after-elections-but-no-solution-in-sight/

Obwohl bereits die Thai-Wahl von Betrugsvorwürfen überschattet ist, bemüht sich die Junta weiterhin intensiv, das schlechte Wahlergebnis für unseren Generalissimo entsprechend zu manipulieren.
So liegt die Armee-Partei Palang Pracharat (PPRP) mit 23,7 % der abgegebenen Stimmen zwar vor der größten Partei der demokratischen Opposition, Pheu Thai, es sind aber nur 23,7 % und bei den Direktmandaten sieht es für die PPRP noch schlechter aus.
Deshalb folgen nun Beschuldigungen über Beschuldigungen gegen die politischen Gegner.

Beispiel:
Politikern wird vorgeworfen , Aktien an einem Medienunternehmen zu besitzen, was zu einem bequemen Instrument geworden ist, um einen politischen Feinde mit wenig Rücksicht auf die Absicht des Gesetzes loszuwerden.
Es begann vor den Wahlen vom 24. März, als Pubate Henlod, ein Abgeordneter der FFP für Sakhon Nakhon, wegen des Besitzes von Aktien eines Medienunternehmens disqualifiziert wurde.
Herr Pubate argumentierte, dass sein Unternehmen einen Nichtwohnungsbau betreibe.
Das von den Wahlbeamten aufgeführte Ziel war Nr. 43 auf einer Liste, aus der hervorgeht, welche Geschäftsbereiche sein Unternehmen “betreiben könnte”.
Es stellte sich heraus, dass Mr. Pubate bei der Registrierung eines Unternehmens die universelle Form verwendete, die von zehntausenden Startups häufig verwendet wurde.
Das Formular listet etwa 80 Arten von Unternehmen auf, die ein Unternehmen ausführen kann.
Das Formular wird bevorzugt, weil der Bediener die Geschäftsart ändern kann, ohne die Änderungen später beim Handelsministerium registrieren zu müssen.
https://www.bangkokpost.com/news/politics/1668132/media-share-minefield

Die Glaubwürdigkeit der EG wurde erneut durch eine falsche “Korrektur” der Wahlergebnisse beeinträchtigt (und dies ja nicht zum ersten Mal).
Erst hat die FFP 65 Stimmen mehr als die DP, kurze Zeit später hat plötzlich die DB 4 Stimmen mehr als die FFP-
http://www.nationmultimedia.com/detail/breakingnews/30368538
“Es gibt verlässliche Beweise dafür, dass die Wahl in Wahlkreis 1 der Provinz Nakhon Pathom weder frei noch fair war”, heißt es in einer Erklärung der Future Forward Party.
In der Erklärung wurde auch festgestellt, dass die Wahlkommission fünfmal unterschiedliche Ergebnisse für den Wahlkreis gemeldet hat und dass während der Nachzählung am 28. April ein kurzer Stromausfall stattfand.
http://www.khaosodenglish.com/politics/2019/04/29/future-forward-calls-for-re-vote-to-settle-contested-recount/

Fazit: was nicht passt, wird passend gemacht!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
30. April 2019 9:19 am

ben sagt:

29. April 2019 um 6:24 pm

@berndgrimm: …..Wir haben dafür extra eine Militär Verfassung bekommen und viele Gesetze und Verordnungen sind von der Militärdiktatur extra dafür geändert worden! Es sind in den letzten 5 Jahren gar keine Gesetze gemacht worden die irgendeine Legitimität haben. Sollten wir irgendwann einmal eine Nicht-Militär Regierung haben, müssten all diese Gesetze und Verordnungen von einem legitimen Parlament bestätigt oder eben verworfen werden!..

Genau deshalb sind wir wieder so weit, wie vor dem Putsch 2014, oder sogar noch ärger… MIt all den Kobras und anderen Tricks, wird die Zukunft sicher nicht besser! Und das einzige, was Prayuth wollte: Thaksin unschädlich machen, ging voll in die Hosen! Der wird von Deinem neuen Star Thanathorn so schnell wie möglich wieder nach Thailand geholt, um den 'angerichteten Schaden' der Junta auf Thakki Style zu eliminieren… Die Thais sind geteilt, wie eh und je, da hat sich gar nichts verändert, Hauptsache es kann abkassiert werden!

Den letzten Satz kann ich nur voll unterstreichen und den Ausländerhass

als Einziges was diese Thai Gesellschaft zusammenhält dazufügen.

Ansonsten:

Nein, es wird so schnell keine gewählte Nicht-Militär Regierung geben

weil man nach der totalen Blamage und der Wahlniederlage mit allen

Mitteln an der Macht festhalten wird.

Das Theater um Thanathorn wird nur veranstaltet um international

so zu tun als ob man echte Gründe hätte Future Forward legal

zu beseitigen.

Thailand hat derzeit wirklich grössere Probleme als Thaksin S.!

Natürlich würde auch Thanathorn ihn nicht zurückholen

um den Militärs einen Grund für den nächsten Putsch zu liefern.

Ich habe diese Militärdiktatur Anfangs ja auch für das kleiner Übel gehalten.

Heute nicht mehr!

Genauso wie es 2014 unbedingt nötig war Thaksins Nummerngirl

von der Macht zu entfernen, so wäre es heute dringend nötig

dieses Militärregime von der Macht zu entfernen!

Aber wie?

Durch von ihm manipulierte und kontrollierte halbwegs freie Wahlen

geht es offensichtlich nicht. Wie wir gerade sehen.

Um nochmal auf den vorgeschobenen Thaksin S. zurück zu kommen:

Der wars diesmal nicht!

Er hat sich seit der Flüchtung Yinglucks vollkommen rausgehalten.

Nicht er hat mit seiner Pheua Thai gewonnen sondern Prayuth

mit seiner staatlich finanzierten und aufgebauten Pracharath

haushoch verloren!

Gewonnen hat als Einziger Thanathorn weil es ihm gelang

die Jugend welche sonst garnicht zur Wahl gegangen wäre

an die Urne zu holen.

Natürlich hat er seine Direktmandate dem Verbot der TRC

zu verdanken. Aber ich sehe ihn gewiss nicht als Marionette Thaksins!

Deshalb ist er für dieses Regime so gefährlich!

 

ben
Gast
ben
29. April 2019 6:24 pm

@berndgrimm: …..Wir haben dafür extra eine Militär Verfassung bekommen und viele Gesetze und Verordnungen sind von der Militärdiktatur extra dafür geändert worden! Es sind in den letzten 5 Jahren gar keine Gesetze gemacht worden die irgendeine Legitimität haben. Sollten wir irgendwann einmal eine Nicht-Militär Regierung haben, müssten all diese Gesetze und Verordnungen von einem legitimen Parlament bestätigt oder eben verworfen werden!..

Genau deshalb sind wir wieder so weit, wie vor dem Putsch 2014, oder sogar noch ärger… MIt all den Kobras und anderen Tricks, wird die Zukunft sicher nicht besser! Und das einzige, was Prayuth wollte: Thaksin unschädlich machen, ging voll in die Hosen! Der wird von Deinem neuen Star Thanathorn so schnell wie möglich wieder nach Thailand geholt, um den 'angerichteten Schaden' der Junta auf Thakki Style zu eliminieren… Die Thais sind geteilt, wie eh und je, da hat sich gar nichts verändert, Hauptsache es kann abkassiert werden!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
29. April 2019 9:26 am

gg1655 sagt:

28. April 2019 um 5:43 pm

An erster Stelle steht derjenige mit dem meisten Mandaten und nicht der mit den meisten Wählerstimmen. Wäre das anders dann wäre zB. Trump nicht Präsident der USA. Und wer hat die meisten Abgeordneten?

Antworten

  • STIN STIN sagt:

    28. April 2019 um 5:53 pm

    An erster Stelle steht derjenige mit dem meisten Mandaten und nicht der mit den meisten Wählerstimmen. Wäre das anders dann wäre zB. Trump nicht Präsident der USA. Und wer hat die meisten Abgeordneten?

    das ist richtig. Nur auch bei den Mandaten ist man nicht überzeugt, dass es die PT ist.
    Die haben das sich nur selbst ausgerechnet, nach welcher Berechnungs-Methode auch immer.

    Es gibt dazu ja mehrer Methoden und man wird wohl jene wählen, die für die Junta-Partei positiv
    sind.

    Ansonsten Neuwahlen oder Neu-Putsch.

Vor beiden muss das Regime mehr Angst haben als seine Gegner!

Neuwahlen würd man zu Recht noch höher verlieren

und ein kläffender Zwergpinscher Apirat als Chefdiktator

wäre eine Offenbarung dieses Regimes und würde das Bild

in der internationalen Öffentlichkeit endlich realistischer machen!

Es gäbe natürlich noch einen dritten Weg:

Die Wandlung Thailands von einer konstitutionellen zurück in

eine absolute Monarchie.

Dann herrschte die Gutheit pur.

Inzwischen gewinnt der Staatsfeind Thanathorn noch mehr Sitze

die man ihm wieder abnehmen kann.

Future Forward Party wins Nakhon Pathom 29 Apr 2019

A vote recount in Constituency 1 of Nakhon Pathom has changed the results from the March 24 election as a Future Forward Party (FFP) candidate won the race, trailed by the candidate from the Democrat Party. The…

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Vielleicht darf man den Sitz ja behalten weil man ihn nicht von Pracharath

sondern von den DePen gewonnen hat!

Um auf die Argumentation STINs hinsichtlich des popular votes einzugehen:

Auch da hat Prayuth keine Mehrheit!

Es ist zwar richtig dass seine Pracharath angeblich die meisten Stimmen hat

aber auch er muss erstmal eine Koalition zusammenbringen.

Wenn er den kleinen Mitkassierer Parteien schon für 40.000 Stimmen

einen Sitz schenkt so beisst es ihn im popular vote in den Schwanz.

Nein , die richtige Argumentation wäre die:

Ziel ist es, die Wahl mit allen Mitteln zu gewinnen.

Die Regeln werden dafür nachträglich so verändert dass es gelingt.

Und wenn STIN jetzt wieder mit "Gesetz" kommt :

Wir haben dafür extra eine Militär Verfassung bekommen

und viele Gesetze und Verordnungen sind von der Militärdiktatur

extra dafür geändert worden!

Es sind in den letzten 5 Jahren garkeine Gesetze gemacht worden

die irgendeine Legitimität haben.

Sollten wir irgendwann einmal eine Nicht-Militär Regierung haben

müssten all diese Gesetze und Verordnungen von einem legitimen

Parlament bestätigt oder eben verworfen werden!

 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
29. April 2019 6:14 am

berndgrimm schreibt:

Der Chefdiktator leidet an einem Trauma!

Da hat er 5 Jahre lang den grössten Wahlbetrug aller Zeiten in Thailand

vorbereiten lassen, hat seine Gegner und Kritiker in Umerziehungslager

stecken lassen mit Gewalt unterdrückt und mundtot machen lassen.

Da beherrschte er allein die TV Medien. Nicht nur mit seinen

ewig langen nichtssagenden Monologen

(Am Anfang war ich begeistert weil er alle Probleme scheinbar erkannt hatte

nach einem Jahr wurde selbst mir klar

dass dies nur die übliche Thai Phrasendrescherei war,

ohne Sinn und Verstand)

sondern er bekam auch über die Hälfte der Nachrichtenzeit gewidmet.

Er tingelte durchs Land und verteilte Nicht-Wahl.Geschenke.

Er sang nationalistische Lieder der übelsten Kategorie.

Er liess in Thaksinland  Thaksins Abfälle kaufen.

Er machte eigentlich Alles richtig .

Er liess die Wahlen bis zur letzten Minute manipulieren

und seine politischen Gegner bis kurz vor den Wahltermin

blockieren oder gar in letzter Minute disqualifizieren.

Die Wahlzettel waren so angelegt dass nur die Militärpartei

deutlich zu erkennen war.

Die Zählbüros hatten klare Instruktionen was und was nicht

gezählt werden sollte .

Alles war für seinen überragenden Wahlsieg angerichtet……

Und dann verlor er so haushoch dass er das Zählen abbrechen liess !

Jetzt geht der Wahlbetrug weiter weil jetzt die Gewinner

disqualifiziert werden müssen.

Wie jeder Diktator so will auch Prayuth vom Volke geliebt werden!

Das scheint irgendwie nicht zu klappen, jedenfalls nicht ohne Umerziehung!

 

 

Eleven more Future Forward ‘MPs’ face disqualification

Breaking News April 29, 2019

 

Orange card could change election outcome

politics April 29, 2019

 

EC should pass Thanathorn case to the Constitutional Court, expert says

politics April 29, 2019

 

STIN schreibt:

Er überlässt nix dem Zufall…..

Er wird versuchen das so hinzudrehen, dass man es ihm im Westen gerade noch so abnimmt.
So penibel guckt die EU, USA usw. nicht mehr auf Wahl-Ehrlichkeit. Sollte halt nur einigermassen
gelaufen sein. Sogar die Wahl Erdogans wird anerkannt und schlimmer kann es Prayuth eigentlich nicht
machen.

Alles war für seinen überragenden Wahlsieg angerichtet……

Und dann verlor er so haushoch dass er das Zählen abbrechen liess !

nein, er hat die meisten Stimmen und nun sind sie sich halt nicht einig, nach welchem System
die Parlamentssitze berechnet werden sollen.
Ich gehe aber davon aus, dass er den Schlüssel nimmt, der ihm die meisten Sitze bringt.

Aber lt. Stimmen hat er gewonnen, nicht haushoch verloren.

Ja, natürlich hat er haushoch gewonnen, wenn der Wahlbetrug bis zum Ende

durchgespielt wird!

In Thailand gibt es eine parteiische Justiz, eine parteiische Wahlkommission

und eine parteiische LM.

Da fällt es selbst solchen Luschen schwer  zu verlieren!

In der Türkei gibt es leider eine wirkliche Mehrheit für Erdogan!

Dort findet der Wahlbetrug nur statt damit Erdogan die Zweidrittelmehrheit

bekommen soll, also so wie früher hier bei Thaksin!

Erdogan , genau wie Thaksin waren und sind gewählte Diktatoren!

Prayuth kann nur gewinnen in dem er alle Anderen disqualifizieren lässt.

Wenn es wirklich eine Mehrheit für Prayuth geben würde so

gäbe es Neuwahlen unter gerechten Bedingungen.

Die kann sich Prayuth garnicht leisten!

 

 

 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
28. April 2019 9:24 am

Hier stand vorher noch ein Beitrag von Wolf5 , der ist jetzt weg.

Dafür kam meiner wieder mal erst 4 mal garnicht und dann gleich doppelt.

 Kommentar von Pravit in khaosod:

 

Opinion: One Month After Elections but No Solution In Sight

By

Pravit Rojanaphruk, Senior Staff Writer

April 27,2019

On the evening before the one month anniversary of the March 24 general election, two soldiers sat aimlessly, guarding Victory Monument. It was a graphic reflection of the state of Juntaland today.

Why are they still guarding such a public space, nearly five years after the coup and a month after the elections? When will they return to the barracks? I know I won’t get any answers from the two soldiers themselves – they were just following the orders of their superiors to sit there, with nothing to do but remind the public who’s boss.

 

Besides, there’s no guarantee that the election will deliver an exit from military rule.

The Election Commission has committed an act of unthinkable blunder by failing to stick to a clear and universally accepted formula for the allocation of party-list MP seats. Instead of making the formula clear before the election, weeks later they passed the responsibility on to the Constitutional Court. The Commission’s petition was on Wednesday rejected by the Constitutional Court, who ruled it’s the Commission’s responsibility to come up with a distribution of seats that is constitutional.

What if in the end the pro-junta Phalang Pracharath Party forms government, with the help of the votes of the 250 senators – themselves selected by junta leader Gen. Prayuth Chan-ocha (who “coincidentally” happens to be Phalang Pracharath’s prime ministerial candidate)? The opposition will still likely have enough MP seats to easily defeat the pro-junta regime in a no-confidence motion.

Like a jazz player who improvises, it’s likely that Prayuth is fixated with becoming prime minister again, while leaving the question of how to deal with the opposition for later.
Future Forward Party leader Thanathorn Juangroongruangkit, who will command the third-largest portion of seats, may be disqualified due to his alleged failure to transfer shares in V-Luck Media – which owns a defunct magazine called WhO. If that fails, there remain sedition charges against him.

But the repercussions of disqualifying Thanathorn will be severe, particularly because so many young voters have placed hopes in him for change.

(For disclosure, Thanathorn was previously an executive board member of Matichon Group, which owns Khaosod English. He stepped down many months ago.)

Many know that the rules governing the election were unfair and written by people chosen by Prayuth for the purposes of maximizing his chances of returning as prime minister. They know these things because political parties were banned from engaging in political activities for four years, until just a few months before the election, even while Prayuth monopolized prime airtime on public TV channels every Friday.

Elections are supposed to be about the people determining the future of their country. Many Thai voters have chosen a peaceful way to change the government under which they live, and their voices deserve to be heeded, not cast aside or forced underground. Let’s give elections a chance.

 

Kann ich Alles unterschreiben, ich muss aber noch weiter gehen.

Der Chefdiktator leidet an einem Trauma!

Da hat er 5 Jahre lang den grössten Wahlbetrug aller Zeiten in Thailand

vorbereiten lassen, hat seine Gegner und Kritiker in Umerziehungslager

stecken lassen mit Gewalt unterdrückt und mundtot machen lassen.

Da beherrschte er allein die TV Medien. Nicht nur mit seinen

ewig langen nichtssagenden Monologen

(Am Anfang war ich begeistert weil er alle Probleme scheinbar erkannt hatte

nach einem Jahr wurde selbst mir klar

dass dies nur die übliche Thai Phrasendrescherei war,

ohne Sinn und Verstand)

sondern er bekam auch über die Hälfte der Nachrichtenzeit gewidmet.

Er tingelte durchs Land und verteilte Nicht-Wahl.Geschenke.

Er sang nationalistische Lieder der übelsten Kategorie.

Er liess in Thaksinland  Thaksins Abfälle kaufen.

Er machte eigentlich Alles richtig .

Er liess die Wahlen bis zur letzten Minute manipulieren

und seine politischen Gegner bis kurz vor den Wahltermin

blockieren oder gar in letzter Minute disqualifizieren.

Die Wahlzettel waren so angelegt dass nur die Militärpartei

deutlich zu erkennen war.

Die Zählbüros hatten klare Instruktionen was und was nicht

gezählt werden sollte .

Alles war für seinen überragenden Wahlsieg angerichtet……

Und dann verlor er so haushoch dass er das Zählen abbrechen liess !

Jetzt geht der Wahlbetrug weiter weil jetzt die Gewinner

disqualifiziert werden müssen.

Wie jeder Diktator so will auch Prayuth vom Volke geliebt werden!

Das scheint irgendwie nicht zu klappen, jedenfalls nicht ohne Umerziehung!

 

 

 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
28. April 2019 8:25 am

Der grösste Wahlbetrug aller Zeiten in Thailand wurde langfristig vorbereitet

und ist natürlich legal.

Schliesslich hat man jahrelange Vorbereitungszeit dafür verwendet um die

Gesetze und Verordnungen entsprechend zu ändern.

Und man hat erstaunlicherweise "seine " Leute an allen relevanten

Entscheidungsstellen sitzen.

Eine Neuwahl kann man sich keinesfalls leisten weil man die

wahrscheinlich noch höher verlieren würde als diese.

Egal wie gezählt wird

gg1655
Gast
gg1655
28. April 2019 5:43 pm
Reply to  STIN

An erster Stelle steht derjenige mit dem meisten Mandaten und nicht der mit den meisten Wählerstimmen. Wäre das anders dann wäre zB. Trump nicht Präsident der USA. Und wer hat die meisten Abgeordneten?

SF
Gast
SF
29. April 2019 5:43 pm
Reply to  STIN

xxxxxxxxxxxxxxx – zensiert – Lügen

Ich kenne die Wahlgesetze von TH nicht!  Aber da muß doch drinstehen,  nach welcher Methode ausgezöhlt wird.

Oder wollen Sie behaupten man hat das? (eine VO) vergessen? 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
28. April 2019 8:24 am

Der grösste Wahlbetrug aller Zeiten in Thailand wurde langfristig vorbereitet

und ist natürlich legal.

Schliesslich hat man jahrelange Vorbereitungszeit dafür verwendet um die

Gesetze und Verordnungen entsprechend zu ändern.

Und man hat erstaunlicherweise "seine " Leute an allen relevanten

Entscheidungsstellen sitzen.

Eine Neuwahl kann man sich keinesfalls leisten weil man die

wahrscheinlich noch höher verlieren würde als diese.

Egal wie gezählt wird.