Noch immer brennen Wälder im nördlichen Provinzen

In neun nördlichen Provinzen sind erneut die Brandherde, die Luftverschmutzung und der Feinstaub (PM 2,5) in der Luft wieder gestiegen. In einem Waldreservat in der Provinz Phrae brach ein Feuer aus, was die Behörden dazu veranlasste, Feuerwehrleute und freiwillige Helfer aus den benachbarten Dörfern in die Region zu schicken, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und wieder zu löschen.

Die Mitarbeiter verschiedener Agenturen sowie freiwillige Dorfbewohner löschten das Feuer, das seit dem 19. April im Waldschutzgebiet zwischen der Gemeinde Huay Rai im Bezirk Den Chai in Phrae und im Hauptstadtbezirk Uttaradit entstanden war.

Die Behörden stellten fest, dass das Feuer, durch das Schäden an 1.500 Rai Land geltend gemacht wurden, sehr schwer unter Kontrolle gehalten werden konnte, da der Zugang zu dem Brandherd nur eingeschränkt möglich war. Ein Hubschrauber war ebenfalls im Einsatz. Er warf Wasser aus der Luft ab, um das Feuer zu löschen. Außerdem wurden mehrere Barrieren errichtet und Schneisen in die Wälder geschlagen, um ein weiteres Ausbreiten des Feuers zu verhindern.

Der Luftstaub PM 2,5 in den neun nördlichen Provinzen wurde von der Air4thai – Webseite des „ Department of Pollution Control „ (PCD) in einer Bandbreite von 51 bis 205 Mikrogramm pro Kubikmeter gemeldet. Dabei wurde der höchste Punkt der roten Zone aus der Gemeinde Chong Kham gemeldet. Im Bezirk Mae Hong Son der gleichnamigen Provinz wurde ebenfalls gemeldet, dass die Feinstaubbelastung in der Region weiterhin gesundheitsschädlich bleibt.

Die Abteilung für Katastrophenverhütung und -minderung hat insgesamt 287 Dörfer in 39 Gemeinden in 13 Bezirken der fünf Provinzen Roi Et, Sri Saket, Nakhon Ratchasima, Trat und Chonburi als die von einer Dürre betroffene Gebiete erklärt.

Der Generaldirektor der Abteilung für Grundwasserressourcen, Kusol Chotirat, bestätigte, dass bereits Vorbereitungen getroffen wurden, um die Bedingungen für Grundwasserbrunnen, Wasserpumpen, Wasserwerke und Systeme zur Verbesserung der Wasserqualität angesichts der aktuellen Dürre zu überprüfen.

Herr Kusol sagte weiter, dass mittlerweile insgesamt 132 permanente Wasserverteilungsstellen eingerichtet wurden. Dadurch will die Behörde sicherstellen, dass die betroffenen Bewohner auch weiterhin mit sauberem Trinkwasser versorgt werden können.

Außerdem, so sagte Herr Kusol weiter, werden in diesem Monat noch 737 Grundwasserbrunnen in den Gebieten, in den Wassermangel herrscht, ausgegraben. Nachrüsteinheiten und Lastwagen, die mit dem System zur Verbesserung der Wasserqualität ausgestattet sind, wurden eingesetzt, um sauberes Trinkwasser für die Dorfbewohner in den von der Dürre betroffenen Gebieten zu erzeugen. / TP-NB

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