Hua Hin: Schweizer tot in einer Badebucht aufgefunden

Am Samstagabend informierten die Mönche aus dem Wat Khao Sanamchai die Polizei über einen starken Geruch in der Gegend. Als die Polizei das Gebiet in einer Schlucht in Hua Hin, einem bekannten Badeort dieser unteren zentralen Provinz durchsuchte, fanden sie dort einen Schweizer, der bereits ganz offensichtlich schon seit einiger Zeit dort tot gelegen haben musste.

Die Mönche aus dem Wat Khao Sanamchai informierten die Polizei darüber, dass sie in den letzten Tagen in der Nähe des Tempels einen starken Geruch wahrgenommen haben. Die Beamten und die Helfer einer örtlichen Wohltätigkeitsstiftung machten sich sofort auf den Weg und konnten wenig später den geschwollenen Körper eines toten Mannes finden.

Der Mann soll bereits einige Tage in einem Bambuswald in der Schlucht gelegen haben, berichten die lokalen Medien. Laut den ersten Ermittlungen vermuten die Beamten, dass der Mann bereits vor einigen Tagen gestorben war.

Der Tote wurde von der Polizei und den lokalen Rettungskräften gegen 20.20 Uhr am Samstagabend (27. April) geborgen.

Der Mann wurde später als der 58 Jahre alte Philipp Leonhard H., ein Schweizer Staatsbürger, identifiziert. Die Retter verbrachten mehr als zwei Stunden damit, um die Leiche aus dem Bambuswald zu entfernen.

Einige Tage zuvor hatte die 42 Jahre alte Frau Wilawan Warachina, die thailändische Frau des Schweizers, eine Beschwerde bei der Polizei von Hua Hin eingereicht. Sie erklärte den Ermittlern, dass ihr Mann aus ihrem Haus in der Soi Hua Hin 102 verschwunden war. Laut ihren weiteren Angaben hatte er das gemeinsame Haus auf seinem weißen Yamaha – Filano Motorrad verlassen. Sie gab außerdem zu Protokoll, dass ihr Mann an Depressionen litt.

Die Polizei fand wenig später auch das Motorrad auf einem Hügel mit Blick auf die Schlucht.

Die Ermittler gingen zunächst davon aus, dass der Mann für eine Routine Besichtigungstour den Hügel hinaufgefahren war und dann möglicherweise versehentlich vom Hügel hinabgestürzt war. Dabei fiel er gut 20 bis 30 Meter unterhalb des Hügels in den Bambuswald.

Die Leiche wurde zur weiteren Untersuchung und zur Klärung der genauen Todesursache an das „ Forensic Medicine Institute „ geschickt.

 

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