Phuket: Italiener wegen Boots-Unfall angeklagt – 1 Toter

Der italienische Expat, der während der Neujahrsfeiertage an Songkran an einem Bootsunfall beteiligt war, bei dem ein 74-jähriger thailändischer Fischer ums Leben kam, wurde nach Angaben der Polizei wegen Leichtsinns mit Todesfolge angeklagt.

Der Italiener Giorgio Nastri (64) war am Morgen des 14. April an der Kollision zwischen seinem Boot und einem Longtail beteiligt, auf dem der 74-jährige Rawai-Bewohner San Malee vor Koh Bon vor der Südostküste von Phuket fuhr.

Mr. San wurde an Land und ins Krankenhaus gebracht.

Capt. Somkiet Sarasin von der Polizei in Chalong bestätigte den Phuket News am 17. April, dass San an den Folgen der Kollision im Krankenhaus gestorben war.

“Nastri wird wegen Leichtsinns mit Todesfolge angeklagt”, bestätigte Somkiet am 9. Mai gegenüber den Phuket News.

“Wir glauben, dass die Kollision das Ergebnis seiner Rücksichtslosigkeit war”, fügte er hinzu.

“Ich warte immer noch darauf, dass die Forensiker ihre Ermittlungen beendet. Das kann ungefähr einen Monat dauern. Sie sind sehr beschäftigt, sagten aber, sie würden versuchen, ihre Ermittlungen so schnell wie möglich abzuschließen“, sagte Somkiet.

“Nachdem alle Beweise gesammelt wurden, werde ich den Fall an die Staatsanwaltschaft der Provinz Phuket weiterleiten, um mit der Anklage fortzufahren”, fügte er hinzu.

Nastri wurde ohne Kaution freigelassen, während die Untersuchung durchgeführt wird.

Nastri hat den Angehörigen von San 100.000 Baht zur Deckung der Krankenhauskosten gezahlt.

“Aber die Angehörigen des Verstorbenen forderten eine zusätzliche Entschädigung von 1,5 Millionen Baht”, fügte er hinzu.

Die Verhandlungen über die Entschädigung für den Tod von San werden fortgesetzt.

Beide an dem Vorfall beteiligten Boote wurden beschlagnahmt, während die Untersuchung fortgesetzt wird.

“Und der Vorfall wurde der Einwanderungsbehörde von Phuket gemeldet”, sagte er.

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1 Antwort zu Phuket: Italiener wegen Boots-Unfall angeklagt – 1 Toter

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Als ständig Betroffener der thailändischen Nautilusse (aka. Klabautermänner)

    möchte ich ohne Wissen der Vorkommnisse (also wie die Thai Polizei)

    auch meinen Senf dazu abgeben:

    Da meinen die Thai Klabautermänner sie hätten wirklich einen Ausländer

    gefunden der genauso Leichtsinnig und Rücksichtslos wie sie

    auf dem Meer heumfuhrwerkt.

    Da hätte ich mal eine Frage:

    Woran ist der Fischer denn gestorben? Ist er ersoffen, erschlagen worden

    oder an der Aufregung? Wie passierte denn der Zusammenstoss?

    Das Fischerboot seht nicht sehr beschädigt aus.

    Ich gehe davon aus dass beide fischten und die Navigation ihrer Dampfer

    Neptun überlassen haben.Dann sind beide Schuld.

    Ach so, einer ist Ausländer und es geht ums Geld. Na klar!

    Dies ist auch ein Grund weshalb ich froh bin Thailand zu verlassen!

    Ich kann mit meinem Hobie Cat selbst beim bösartigsten Willen

    niemand überfahren und bei einem Zusammenstoss würde ich

    trotz eines grossen Haufens Trümmerteile immer den Kürzeren ziehen.

    Aber wenn mich einer der irren Thai Speedboot Fahrer mal absichtlich

    unabsichtlich überfahren würde und ich es überleben würde

    so würde ich hier noch als Schuldiger verurteilt solange ich noch Geld hätte!

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