Bangkok: Hohe Strafen – wenn Personentransport-VAN älter als 10 Jahre ist

Das Ministerium für Landtransport (DLT) hat die Betreiber in Fahrer von Passagier Lieferwagen (VAN) gewarnt, dass bei dem Einsatz von VANs für den Personen Transport, die älter als 10 Jahre sind, eine Geldstrafe von 50.000 – 200.000 Baht fällig wird.

Gemäß der Verordnung des Ministeriums für den Landtransport (DLT), die auch das Höchstalter von Vans betrifft, die Fahrgäste auf regulären Strecken bedienen, dürfen diese Vans ab dem Datum der ersten Registrierung nicht älter als 10 Jahre sein.

Durch die Begrenzung des Alters der Fahrzeuge auf weniger als 10 Jahre will das Ministerium für den Landtransport die Sicherheit der Fahrgäste gewährleisten. Bei einem Verstoß drohen dem Betreiber oder dem Fahrer ein Bußgeld von 50.000 bis 200.000 Baht.

Die Regelung steht im Einklang mit den Versicherungsverträgen der Versicherungsunternehmen, die bei Unfällen mit Vans, die älter als 10 Jahre sind, keine Entschädigung gewähren. Das bereitet nicht nur den Betreibern Schwierigkeiten sondern bedeutet gleichzeitig auch, dass sie ihren Fahrgästen im Falle eines Unfalls keinen keinen notwendigen Schutz bieten können.

Alle Fahrgäste werden gebeten, alle Probleme im Zusammenhang mit öffentlichen Transporter Diensten dem Callcenter des DLT unter der Telefon Nr. 1584 zu melden.

In der Zwischenzeit treibt das DLT auch eine Kampagne voran, die den Einsatz von Minibussen als Ersatz für Transporter fördert, beginnend mit den Transportern, die bereits schon jetzt älter als 10 Jahre sind.

Während der Übergangsphase bietet das DLT den Transportunternehmen im Rahmen einer Absichtserklärung zwischen dem Transportunternehmen, der Krungthai Bank und der Thai Credit Guarantee Corporation auch zinsgünstige Darlehen an. Dadurch sollen die Betreiber dabei unterstützt werden, ihre Transporter durch neue Minibusse ersetzen zu können.

Dazu wurde ebenfalls ein sogenanntes „ One Stop Service Center „eingerichtet, um die von der Anordnung betroffenen Transportunternehmen beim Austausch von Lieferwagen am Ende ihrer Lebensdauer zu unterstützen.

Bereits im Februar 2019 hatten die Behörden angekündigt, dass sie die Sicherheit der Touristen auf den Straßen verbessern wollen. Aus diesem Grund haben sich mehrere staatliche Stellen zusammen getan, um gemeinsam erste Schritte zu unternehmen, um die Verkehrssicherheit für Touristen zu verbessern.

Der „ Tourism Council of Thailand „ (TCT) arbeitet dabei mit verschiedenen staatlichen Stellen zusammen. Dazu gehören: das Ministerium für Landverkehr (DLT), die Marineabteilung und die Tourismusbehörde von Thailand ( TAT ). Die Behörden und Ministerien wollen landesweit die Sicherheitsstandards für Touristen verbessern, und die Wahrnehmung des Landes als gefährliches Touristenziel stürzen.

Wie die zuständigen Behörden gegenüber den nationalen Medien bekannt gaben, sollen daher im April erstmals Sicherheitsstandards für Reisebusse eingeführt werden. Neben Fahrzeugüberprüfungen der zahlreichen Reise- und Tourbusse müssen die Busfahrer nicht nur in Bezug auf den Reiseservice geschult werden, sondern gleichzeitig auch auf eine vorher festgelegte begrenzte Fahrzeit achten und natürlich verantwortungsbewusst fahren.

Daher sollen mindestens 1.000 von insgesamt 15.000 zugelassenen Reisebussen landesweit die oben aufgeführten Standards erfüllen, versicherte der Vizepräsident des „ Tourism Council of Thailand „, Herr Wasuchet Sophonsathien.

Herr Wasuchet, der gleichzeitig auch der Präsident der „ Thai Transportation Operators Association „ ist, fügte weiter hinzu, dass zertifizierte Reisebusse nach der Überprüfung auch ein entsprechendes Sicherheitsstandardlogo erhalten würden.

Zusätzlich zu den Standards für die Reisebusse will der „ Tourism Council of Thailand „ auch bis zum Ende dieses Jahres weitere sichere Tourboot – Standards einführen. Für die nächsten zwei Jahre ist geplant, die Betreiber von Tourbooten dazu zu bringen, GPS-Geräte zu installieren, und ihren Passagieren GPS – Tracking Armbänder zur Verfügung zu stellen.

“ Diese Maßnahme wird weiter dazu beitragen, dass die thailändischen Tourismusstandards bei der Verkehrssicherheit konkret weiter sicherer und verbessert werden. Dies ist das wichtigste Projekt des Rates in diesem Jahr „, sagte der Präsident von TCT, Herr Chairat Triratanajarasporn.

 

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
13. Mai 2019 12:00 pm

Das übliche Regierungs Wischi Waschi ohne irgendetwas zu tun!

Entscheidend ist nicht das Alter einer solchen Karre sondern ihr technischer Zustand!

Den kann man durch Kontrollen ganz einfach feststellen und bei den gravierenden Mängeln mit denen in Thailand gefahren wird reicht schon das Auge!

Abgefahrene Reifen, Bremsen ohne Belag oder mit leckender Hydraulik

und sturzbesoffene oder bekiffte Fahrer kann selbst ein Laie erkennen!

Nur eben kein Thai Kontrolleur!

Ich benutze hier schon sehr lange den ÖPNV und weiss genau woran es mangelt.

Ich fahre von Prawet zum Seacon Center am WE mit einem mindestens 30 Jahre

alten Toyota HiAce Minibus. Der wird vom Besitzer gefahren und gepflegt.

In der Woche fährt er Touristen. Der hat eine wunderbare Lederausstattung

und ist viel leiser als die neuesten Toyota Commuter!

Wie soll jemand den Umstieg von einen 9-15 sitzigen Van in einen 24-28 sitzigen

Minibus finanzieren und betriebswirtschaftlich umsetzen?

SF
Gast
SF
14. Mai 2019 7:49 am
Reply to  STIN

Es kommt, es kommt! :Wink: