Bangkok: Kabinett billigt “Kurtaxe” mit Versicherungsschutz ab 1. Oktober

Thailand beabsichtigt bei Ankunft oder der Abreise von Touristen eine sogenannte „ Kurtaxe „ einzuführen, die nach Angaben der Beamten zur Finanzierung der Krankenversicherung und zur Finanzierung der Sanierung von Touristenattraktionen und der Umwelt verwendet wird. Die Pflicht über eine entsprechende Krankenversicherung für Ausländer ist seit Mitte Mai ein viel diskutiertes Thema in den Medien und in den sozialen Netzwerken.

Laut den ersten Berichten wird für Ausländer, die 50 Jahre oder älter sind, und einen langfristigen Aufenthalt in Thailand anstreben, eine Krankenversicherung obligatorisch. Die Versicherung muss eine Deckung von bis zu 40.000 Baht für die ambulante Behandlung und von bis zu 400.000 Baht für die stationäre Behandlung bieten bzw. abdecken.

Dabei ist zunächst allerdings nur über die Ausländer die Rede, die mit einem sogenannten Non-Immigrant Visa OA nach Thailand einreisen.

Dies ist eine der Maßnahmen, die die Regierung in Thailand ergriffen hat, um die finanzielle Belastung der staatlichen Krankenhäuser durch Ausländer, von denen viele nicht für die stationäre oder ambulante Behandlung bezahlt haben, zu verringern.

“ Das Kabinett hat die neue Regelung bereits gebilligt „, gab der Generaldirektor der Abteilung für Gesundheitsunterstützung, Herr Nattawuth Prasert-siripong, am 13. Mai offiziell bekannt.

Laut Herrn Nattawuth gilt die neue Regelung sowohl für neue Antragsteller für das Nichteinwanderungsvisum (OA), das einen Aufenthalt von bis zu einem Jahr ermöglicht, als auch für diejenigen, die bereits ein entsprechendes Visum haben und ihr Visum nur verlängern möchten. Jede weitere Verlängerung ist dann wieder für ein Jahr gültig.

Diejenigen, die bereits über eine ausländische Versicherungspolice verfügen, die die oben genannten Mindestanforderung erfüllt, sind von der Zeichnung einer thailändischen Versicherungspolice ausgenommen.

Die Ausländer werden dann in der Lage sein, ihr Langzeitvisa mit ihren Auslandsversicherungen zu beantragen, sagte er.

Einzelheiten und Leitlinien zu dieser Änderung wurden gemeinsam vom Gesundheitsministerium, dem Außenministerium, dem Innenministerium, dem Büro der Einwanderungsbehörde, dem Amt für Versicherungskommission, der „ Thai General Insurance Association „ und der „ Thai Life Assurance Association „ formuliert.

Die Einzelheiten darüber, wie viel oder ob Thailand die Touristen beim Kommen oder beim Gehen zur Kasse bitten werden, müssen allerdings noch entschieden werden.

Wenn die Gebühr 100 Baht betragen würde, würde dies die Staatskasse um 3,8 Milliarden Baht erhöhen, basierend auf 38 Millionen Besuchern, die nach offiziellen Angaben des letzten Jahres anreisen. Berichten zufolge werden die thailändischen Behörden die Mittel verwenden, um alle Touristen über eine lokale Versicherungskasse zu versichern.

Soweit ist dies bisher die Theorie. Don Ross von ttrweekly.com sagt, es sei eine großartige Idee, aber er ist vorsichtig bei der Umsetzung.

Seit Jahren ist eine entsprechende Krankenversicherung für Touristen ein Gesprächsthema, allerdings wurden dieses Mal einige Fortschritte erzielt. Das Ministerium für Tourismus und Sport kann die Abgabe nach den neuen Bestimmungen des Tourismusgesetzes erheben und verwalten. Der Starttermin ist laut den neuesten Berichten der 1. Oktober (Beginn des Geschäftsjahres der Regierung).

Was die Herausforderungen angeht, so hat die Regierung und der Forschungspartner, die Naresuan – Universität, nur sechs Monate Zeit, um eine entsprechende Umfrage durchzuführen und einen Mechanismus zur Erhebung der Steuer einzurichten.

Das Umfrageteam von Naresuan muss dabei alle weltweiten Beispiele für eine erfolgreiche Reisesteuerregelungen prüfen.

Das Problem ist die Glaubwürdigkeit der Touristen Zählung. Gibt es wirklich 38 Millionen Touristen oder werden dabei auch noch die durchreisenden Touristen, die Thailand nur als ein Drehkreuz benutzen, mitgezählt? Dazu kommen noch die zahlreichen Händler aus den Nachbarländern.

In letzterem Fall könnten Ausnahmen gefordert werden. Wollen wir für den Anfang wirklich jedes Mal 100 Baht nehmen, wenn ein laotischer Händler die Grenze überschreitet, um seine Waren in Thailand zu verkaufen? fragt The Thaiger in seinem Bericht.

Hinzu kommen Tausende von Ausländern, die in Thailand arbeiten oder im Ruhestand bleiben oder andere Visa für einen längeren Aufenthalt benötigen. Sie müssen demnach dann auch den Nachweis eines teuren Versicherungsschutzes erbringen, oder wären sie davon befreit?

Die Komplikationen sind vielfältig und müssen nun bis zum 1. Oktober gelöst werden, berichtet The Thaiger.

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7 Antworten zu Bangkok: Kabinett billigt “Kurtaxe” mit Versicherungsschutz ab 1. Oktober

  1. Avatar SFdasistmeinepersönlichemeinung sagt:

    Direktantworten habe ich erst gar nicht versucht! 

     

    STIN sagt:
    9. Juni 2019 um 2:19 pm
    Es geht hier um die Staatskhs!!

    Was soll das OT!?

    Ausserdem kennen Sie die neuen Preuse der PKHs noch nicht!?

    nein, vorrangig um die Preise in PKH´s.

    Es ist also eine weitere Lüge,  die "Kurtaxe" soll für die StaatsKHs sein!?

    Also werden mit der "Kurtaxe" (5555) aauch all die Fakerechnungen der PKHs,  die jetzt per Gesetz verboten sind, davon bezahlt. 

    Das ist aber dann weit mehr als lächerlich machen! 

    Aber auch in den PKH´s geht es nur um die Barzahler und das sind vor allem in den
    4- und 5-Sterne PKH´s sehr,sehr wenige.
    Weil die Barzahler sind mit den Rechnungen weit überfordert.
    Bei unserem Kunden, der seinerzeit über die deutsche DKV versichert war, haben Mediziner
    in Deutschland und der Vertrauensarzt aus Belgien das ganze überprüft und genehmigt.
    Diese Kontrolle gibt es bei Barzahler nicht. Ist aber in D bei Barzahler auch nicht viel anders.
    Da schwanken die Preise bei den Ärzten für Augendruck-Messung von 20 EUR bis fast 100 EUR.
    Sollte auch reguliert werden. Zwar zahlt man in D nicht vieles bar – aber es wird auch immer mehr.
    Blutbild gibt es nur mehr das kleine – grosses wird verrechnet – auch wieder von 80 EUR bis weit
    über 100 EUR.

    Was wollen Sie jetzt mit dem OT? 

    Die sollen mal eine Reform machen wie in TH! 

    Außerdem gibt es nur sehr wenige PKHs in D,  die nicht auch Kassentarife hätten! 

    DAS ist auch eine weitere Ihrer Geschichtsfälschungen! 

    Das trifft auch auf Ihre Behauptung mit der teuren Krankenversicherung,  fie man Thais für ihre D-Reise (Wohl in Botschaften und Konsulaten)  unterjubelt. Auch hier gibt es wesentlich billigere,  wie die mit den 90€!!!!

    Alles Reformerfolge, die Sie und die HF verdrehen!

    nein, kein Reformerfolg, weil es die PKH´s nicht akzeptieren werden.

    Und wen interessiert das? 

    Da wird dann einfach die Qualität gesenkt, der Patient – bekommt dann Thai-Medizin und nicht
    mehr aus der EU usw. – letztendlich zahlt der Patient dann die Zeche, wenn er in ein PKH geht und
    bekommt Behandlung wie im Staats-KH.

    Auch das wäre nach den aktuellen Gesetzen Betrug,  der mit mehreren Jahren Gefängnisbestraft wird. 

    Und Sie betreiben wieder Anstiftung zum Betrug,  womit Sie auch noch gegen die Computergesetze verstoßen! 

    Wenn einfache,  billigere Medikamente verordnet werden, dürfen sie auch nur die verrechnen. 

    Sie sind sogar verpflichtet,  nur ein Rezept auszustellen und der Patient kann sich die Medizin in der Apotheke kaufen. 

    In welchem Loch hatte man Sie denn weggesperrt,  Sie sind ja gar nicht mehr auf dem Laufenden. 

    Antworten

  2. Avatar SF sagt:

    Direktantworten geht wieder nicht! 

     

    STIN sagt:
    8. Juni 2019 um 8:22 pm
    wer ein Jahresbudget von 800.000TB hat, braucht dafür keine Versicherung.

    doch, weil wenn jemand einen Infarkt hat, reichen die ganzen 800.000 nicht mehr aus, kostet dann bei
    BH um die 1,2 Millionen mit 4 Stents.

    Es kommt also für alle. Du benötigst dann deine Versicherungspolizze, dann brauchst du wohl nix zu zahlen.

    Interessant ist, dass du rigoros KV´s für Expats kritisierst, du aber selbst eine hast.
    Warum willst du, dass die Frauen/Freundinnen/Familien der anderen Expats Spendenaufrufe machen müssen,
    wenn einem was zustossen sollte.
    Kündige deine Versicherung und fertig.
    Antworten

    Es geht hier um die Staatskhs!! 

    Was soll das OT!? 

    Ausserdem kennen Sie die neuen Preuse der PKHs noch nicht!? 

    Alles Reformerfolge, die Sie und die HF verdrehen! 

    • STIN STIN sagt:

      Es geht hier um die Staatskhs!!

      Was soll das OT!?

      Ausserdem kennen Sie die neuen Preuse der PKHs noch nicht!?

      nein, vorrangig um die Preise in PKH´s.

      Aber auch in den PKH´s geht es nur um die Barzahler und das sind vor allem in den
      4- und 5-Sterne PKH´s sehr,sehr wenige.
      Weil die Barzahler sind mit den Rechnungen weit überfordert.
      Bei unserem Kunden, der seinerzeit über die deutsche DKV versichert war, haben Mediziner
      in Deutschland und der Vertrauensarzt aus Belgien das ganze überprüft und genehmigt.
      Diese Kontrolle gibt es bei Barzahler nicht. Ist aber in D bei Barzahler auch nicht viel anders.
      Da schwanken die Preise bei den Ärzten für Augendruck-Messung von 20 EUR bis fast 100 EUR.
      Sollte auch reguliert werden. Zwar zahlt man in D nicht vieles bar – aber es wird auch immer mehr.
      Blutbild gibt es nur mehr das kleine – grosses wird verrechnet – auch wieder von 80 EUR bis weit
      über 100 EUR.

      Alles Reformerfolge, die Sie und die HF verdrehen!

      nein, kein Reformerfolg, weil es die PKH´s nicht akzeptieren werden.
      Da wird dann einfach die Qualität gesenkt, der Patient – bekommt dann Thai-Medizin und nicht
      mehr aus der EU usw. – letztendlich zahlt der Patient dann die Zeche, wenn er in ein PKH geht und
      bekommt Behandlung wie im Staats-KH.

  3. Avatar Raoul Duarte sagt:

    smetsys:     … absolut nicht nachvollziehbar … verantwortungslos … traurig …

    Sie haben vollkommen recht. 

    Das trifft übrigens auch für jeden Touristen zu: Ohne eine Private Reise-Krankenversicherung abgeschlossen zu haben, sollte niemand verreisen. Zumal es nun wirklich nicht die Welt kostet.

  4. Avatar smetsys sagt:

    Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie ein Mensch in ein fremdes Land auswandern kann ohne sich gegen Krankheit und Unfall zu versichern. Mit Gedanken wie "mir wird schon nichts passieren, werde bestimmt nicht krank" sich in einem fremden Land niederzulassen, ist einfach sehr verantwortungslos gegenüber dem Land in dem man sich niederlassen will und gegen sich selbst! Es ist traurig, dass eine Regierung Menschen erst dazu zwingen muss, eine Krankenversicherung abzuschliessen. 

    • Avatar SFdasistmeinepersönlichemeinung sagt:

      "Menschen" werden in TH für etwa 3.500TB/a versichert.  Angestellte für~7.200TB/a und bei

      Beamten wird es für die ganze Familie etwas teurer. 

      wer ein Jahresbudget von 800.000TB hat,  braucht dafür keine Versicherung. 

      Bei den Angestellten liegt wohl die mtl Höchstsumme bei 15.000TB.

      Das sind alles Eckwerte. 

      • STIN STIN sagt:

        wer ein Jahresbudget von 800.000TB hat, braucht dafür keine Versicherung.

        doch, weil wenn jemand einen Infarkt hat, reichen die ganzen 800.000 nicht mehr aus, kostet dann bei
        BH um die 1,2 Millionen mit 4 Stents.

        Es kommt also für alle. Du benötigst dann deine Versicherungspolizze, dann brauchst du wohl nix zu zahlen.

        Interessant ist, dass du rigoros KV´s für Expats kritisierst, du aber selbst eine hast.
        Warum willst du, dass die Frauen/Freundinnen/Familien der anderen Expats Spendenaufrufe machen müssen,
        wenn einem was zustossen sollte.
        Kündige deine Versicherung und fertig.

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