Regierung plant Abfall-Fallen – die den Müll im Meer reduzieren sollen

Zwanzig Bojen, konstruiert mit „Abfallfallen“, die an den Mündungen von Flüssen und Kanälen entlang der Andamanensee und des Golfs von Thailand verankert werden, sollen jährlich 30 Tonnen Müll die ins Meer treiben, stoppen.

Laut Jatuporn Burutpat, Chef des Ministeriums für Meeres- und Küstenressourcen, haben vier solcher in Kanälen in Samut Songkram aufgestellte Fallen bei Tests täglich 7,7 Kilogramm Müll entsorgt. Das wären pro Jahr um die 2,8 Tonnen Müll bei nur 4 solcher Fallen. Fünf weitere werden im Juli an der Mündung des Rayong-Flusses und des Samut-Sakhon-Kanals installiert.

Thailand hat mindestens 900 Flüsse und Kanäle, die mit dem Meer verbunden sind. Die von seiner Behörde und SCG Chemicals entwickelte Abfallfalle könnte dazu beitragen, den Ruf Thailands zu verbessern, mit den meisten Müll ins Meer zu befördern, sagte Jatuporn.

Der Präsident von SCG Chemicals, Chonlanat Yanaranop, bezeichnete die Forschung und Entwicklung des Prototyps als gutes Beispiel für die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor bei der Suche nach einer nachhaltigen Lösung für das Problem des Seemülls.

Der Prototyp ist eine 1,8 mal 5 Meter große Ladefläche aus PE100-Rohren und Netzen mit Toren, die sich öffnen und schließen, um Müll aufzufangen. Jeder kann bis zu 700 kg Müll aufnehmen. Die Falle wird so weiterentwickelt, dass sie automatisch funktioniert und mit Sonnenenergie betrieben werden kann. Das Modell soll Anfang nächsten Jahres zum Testen bereit sein.

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1 Response to Regierung plant Abfall-Fallen – die den Müll im Meer reduzieren sollen

  1. Avatar Raoul Duarte sagt:

    Wenig genug. Aber besser als nichts.

    Wir drücken die Daumen, daß dieses Projekt erfolgreich sein wird. Und hoffen gleichzeitig, daß es nicht bei solchen – eher hilflos anmutenden – Versuchen bleiben wird, den Plastik-Müll zu reduzieren. Dazu muß vor allem das Problem direkt angegangen werden.

    Man sollte nicht das eine lassen, weil's am anderen fehlt. Beide Lösungswege ergänzen sich.

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