Jomtien: Bei angespülter toter Meeresschildkröte wurde Plastikmüll im Magen gefunden

Eine Hawksbill-Meeresschildkröte (Echte Karettschildkröte), die am Jomtien-Beach angespült aufgefunden wurde, scheint wieder ein Opfer des mit Plastik u.a. verschmutzten Meeres zu sein. Laut dem Sea Turtle Conservation Center der Royal Thai Navy wurde am Sonntag der Kadaver am Na Jomtien Beach gefunden.

Eine Obduktion ergab, dass der Magen der Schildkröte voller Plastikmüll und Fischernetzstücke war. Kornkamol Kitimala, ein Tierarzt des Naturschutzzentrums, sagte, die im Magen der etwa ein Jahr alten Schildkröte gefundenen Rückstände seien die Todesursache gewesen.

Nach Angaben des Meeresbiologen Thon Thamrongnawasawat wurden am vergangenen Wochenende im Golf von Thailand mindestens drei Meeresschildkröten tot aufgefunden. Viele Schildkröten würden sterben, weil sie in Fischernetzen gefangen oder von Booten getroffen werden.

Die Behörden müssten sich dringend mit dem Problem der Meeresverschmutzung befassen sowie den Seetransport und die Fischerei besser regulieren. / FA

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SF
Gast
SF
2. Juli 2019 8:31 pm

Quatsch! 

Es gibt kein Beleg,  die Tiere wären an dem Plastik im Magen gestorben. 

Wie die Menschen auch wird das Meiste wieder ausgeschieden.  Anderes wird gar nicht gefressen! 

Raoul Duarte
Gast
Raoul Duarte
2. Juli 2019 6:00 pm

Schrecklich.

Natürlich ist es letztlich “nur” ein weiteres Opfer der menschlichen Bequemlichkeit – aber solche Beispiele sollten auch die letzten Leute aufrütteln, ihr unbedachtes Tun zu überdenken.

Es ist doch soooo leicht, seine eigenen (schlechten) Angewohnheiten zu überdenken und zu ändern. Jedes noch so kleine Stückchen zählt.