Bangkok: In Thailand entsteht eine “grüne” Bewegung – Kampf gegen Plastik

Das Bewusstsein für die Abfallverschmutzung wächst seit den 1950er Jahren, aber ebenso die Menge an Abfall, die wir weltweit produzieren.

Diese Verschmutzung wirkt sich schlimm auf den Boden, die Gewässer und die Ozeane aus. In Thailand produziert jeder Mensch schätzungsweise ein Kilogramm Abfall pro Tag. Multiplizieren Sie dies mit der Bevölkerungszahl und der Anzahl der Tage pro Jahr.

Um das Problem zu lösen, arbeitet die Regierung mit vielen privaten Unternehmen und Einzelpersonen zusammen, die sich für eine „Zero-Waste-Gesellschaft“ in Thailand aussprechen. Im Rahmen dieser Initiative hat das Ministerium für Umweltqualitätsförderung „Mission Zero Waste“ oder ein Lehrbuch mit nützlichen Richtlinien für junge Generationen zur Reduzierung, Wiederverwendung und Wiederverwertung von Recyclingmaterialien ins Leben gerufen.

Die Universität Chulalongkorn hat auch das Abfallproblem erkannt und das Projekt „Chula Zero Waste“ zur Abfallentsorgung und zum Management einer effektiven Abfallbewirtschaftung ins Leben gerufen und gleichzeitig positive Praktiken bei Studenten und Mitarbeitern gefördert.

Die Mall Group hat „The Mall Group Go Green: Green Everyday“ ins Leben gerufen, um Kunden zu fördern, die täglich ihre eigenen Gepäcktaschen und Plastiktüten verwenden. Wer eine Plastiktüte benötigt, wird um eineSpende von einem Baht für den WWF-Thailand mit Umweltschutzleistungen gebeten.

Tesco Lotus kündigte auch seine Kampagne an. Im Rahmen der Kampagne wurden Plastiktüten bereits in einigen Tesco Lotus Express-Filialen verboten, darunter drei auf der Insel Koh Chang.

Weitere große Einzelhändler schlossen sich den Ationen an, darunter die Central Group und HomePro. / WP-TN

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1 Antwort zu Bangkok: In Thailand entsteht eine “grüne” Bewegung – Kampf gegen Plastik

  1. Avatar Raoul Duarte sagt:

    In Thailand produziert jeder Mensch schätzungsweise ein Kilogramm Abfall pro Tag. 

    Merkwürdige Schätzung – wie sollte man das denn wohl schaffen? Beim besten Willen nicht.

    Grundsätzlich ist aber der Artikel und die Intention dahinter völlig okay. Wenn durch die angesprochenen Aktionen der Müll auch nur geringfügig vermindert wird, ist es ja schon ein Erfolg. 

    Insofern: Weitermachen. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein guter Schritt.

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