Glücksspieler fliehen in die Nachbarländer

Bangkok Post – Das angekündigte Vorgehen gegen illegale Spielhöllen in Bangkok verursachte einen Ansturm auf die Casinos in Kambodscha. An den Grenzübergängen in den Provinzen Surin und Sa Kaeo kommen ganze Busladungen von Glücksspielern aus Bangkok an. Der stellvertretende Ministerpräsident Chalerm Yubamrung kündigte am Donenrstag an, dass er gegen 40 illegale Casinos im Zentrum von Bangkok hart durchgreifen werde. Chalerms Ankündigung folgte der Veröffentlichung eines Videoclips durch den Abgeordneten und Parteichef der oppositionellen Rak-Thailand-Partei, Chuvit Kamolvisit, auf dem ein großes illegales Casino in Bangkok zu sehen war.

Die angekündigten Razzien in Bangkok sind für die kambodschanischen Casinos ein Glücksfall.

Die kambodschanischen Casinos werden hauptsächlich als Joint Ventures zwischen kambodschanischen Unternehmern und ausländischen Partnern betrieben, darunter thailändische Geschäftsleute und Politiker.

Die meisten Casinos – Holiday Palace, Golden Crown Club, Grand Diamond City, Princess Crown, Holiday Poipet, Star Vegas und Club, Tropicana Resort and Casino, Howah Genting Casino, Poipet Resort and Club und Star King – bieten Shuttle-Busse von und nach Bangkok.

Einmal an der Grenze werden den Kunden …ohne Pässe… Einwanderungs Papiere ausgestellt, die für einen Tag gültig sind.

Laut informationen einer Quelle an der Grenze zu Kambodscha generieren die großen Casinos 13-15 Milliarden Baht Umsatz und die kleineren etwa 500-700 Millionen Baht pro Jahr.

Am Grenzübergang in Surin hat sich die Zahl der Grenzgänger in den letzten zwei Tagen verdoppelt.

Rund 3.000 Personen überquerten gestern die Grenze und die gleiche Anzahl passierte am Donnerstag den Kontrollpunkt. Das ist das Doppelte der durchschnittlich etwa 1.500 Personen pro Tag.

Unterdessen sind 62%, laut einer Umfrage des National Institute of Development Administration, der Meinung, dass die Polizei für die illegalen Casinos verantwortlich zu machen ist.

23% erklärten, dass ihnen Spielhöllen in ihrer Nachbarschaft bekannt seien.

61% lehnten jedoch die Legalisierung des Glücksspiels in Thailand ab.

http://www.bangkokpost.com/news/local/254874/wary-gamblers-let-it-roll-over-the-border

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4 Antworten zu Glücksspieler fliehen in die Nachbarländer

  1. Avatar bukeo sagt:

    Arisman ist der Ex-Schnulzensänger – der mit Nattawut Thailand abfackeln wollte.
    Ist einer der radikalsten Rothemden, die es gibt. Hat den TV-Chef aus seinem Büro gezerrt, als Geisel genommen – und ist mit ihm zur TV-Station ausserhalb Bangkoks gefahren. Er wollte ihn mit Gewalt zwingen, den TV-Hetz-Sender der Rothemden wieder freizugeben, damit sie die Rothemden weiter mit Fake-Videos berieseln konnten.

    Wird sicher später auch in die Regierung gehieft – er kennt das Regierungsgebäude ja schon, von seinem letzten Einbruch.
    Er war ja die Ursache für die Räumung der Demo. Als es friedlich nichts brachte, mussten sie ja eine Straftat begehen, um Abhisit zu provozieren. Das hat dann Arisman mit der Stürmung des Regierungsgebäudes getan.
    Dann ging es los….

  2. Avatar emi_rambus sagt:

    Welche “Funktion” hat eigentlich Arisman?

  3. Avatar bukeo sagt:

    soweit ich informiert bin, ist ja Vatana – ein ehem. Thaksin-Minister über die Grenze nach Kambodscha geflohen. Er ist dort voll im Casino-Geschäft tätig. Von Chalerm sagt man das ja auch, ev. sind hier auch private Interessen im Spiel. Thaksin wollte ja auch ins Casino-Geschäft investieren, oder hat es schon.
    Jetzt sind die richtigen Leute in der Regierung – angefangen vom Chef der militanten Rothemden – Nattawut, bis hin zum Chef der ultra-militanten Gruppe aus Chiang Mai Rak 51 – unter dessen Kommando sogar ein Gelbhemd erschossen werden sollte – leider hat man den Vater erwischt.
    Wäre Seh Daeng noch am Leben, wäre dieser sicher Verteidigungsminister, egal ob dieser für den Tod von vielen Soldaten verantwortlich wäre.

  4. Avatar berndgrimm sagt:

    Alles nur getue solange das Thema noch so heiss ist.
    Ich bin überzeugt in ein paar Tagen heisst es auch
    auf Ratchadaphisek wieder “Rien ne va plus!”
    Es geht weiter Jungs.
    Vielleicht haben einige Mitkassierer gewechselt.

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