Bangkok: Dürre könnte bis 2020 anhalten und das Wachstum negativ beeinflussen

Angesichts der nach wie vor kritischen Wasserstände an mehreren Staudämmen in Thailand spekulieren die zuständigen Behörden bereits schon jetzt, dass die Auswirkungen der Dürre bis 2020 anhalten und sich möglicherweise katastrophal auf die Wachstumssaison des nächsten Jahres auswirken könnten.

Im Westen hat der Vajiralongkorn Staudamm in Kanchanaburi eine Kapazität von 51 Prozent mit 4.500 Millionen Kubikmetern Wasser, verglichen mit 70 Prozent im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt.

Die mageren Niederschläge flussaufwärts des Damms liefern nur 10 Millionen Kubikmeter pro Tag anstatt der sonst zu dieser Jahreszeit üblichen 15 bis 20 Millionen Kubikmeter Wasser.

“ Wenn sich dieser Trend fortsetzt, könnte dies die Ernten des nächsten Jahres beeinträchtigen. Daher wird den Landwirten dringend geraten, nur noch die Pflanzen anzubauen, die auch weniger Wasser benötigen  „, sagte Herr Waiwit Saengpanich, der Direktor des Vajiralongkorn Staudamms.

Im Nordosten ist der Sirindhorn Damm in Ubon Ratchathani nur noch zu 5 Prozent ausgelastet, der Chulabhorn Damm in Chaiyaphum zu 4 Prozent und der Ubolrat-Damm in Khon Kaen sogar zu weniger als 1 Prozent.

Andere Dämme mit weniger als 30 Prozent Kapazität sind der Lam Phra Ploeng Damm in Nakhon Ratchasima (mit 15 Prozent), der Namphung Damm in Sakon Nakhon (mit 20 Prozent), der Huai Luang Damm in Udon Thani (mit 21 Prozent) und der Lam Nang Rong Damm in Buri Ram (mit ebenfalls 21 Prozent).

In Lamphun leiden schon jetzt mehr als 1.000 Rai Reisfelder unter der Dürre, was auf einen geschätzten Rückgang des jährlichen Reisproduktionsvolumens um 15 bis 20 Prozent hinweist. Die anderen Wirtschaftszweige der Provinz wie Longan sind weniger stark betroffen.

“ Obwohl die diesjährige Longan Produktion um 20 Prozent zurückgegangen ist, treibt die relative Knappheit auch den Preis in die Höhe, und zwar auf 35 oder 40 Baht pro Kilogramm anstatt auf 20 bis 30 Baht wie im letzten Jahr „, sagte ein Beamter gegenüber den lokalen Medien.

In Chai Nat wurden vier große Wasserpumpen installiert, um das Wasser vom Chai Nat Pasak Kanal zu mehr als 4.000 Rai Reisfeldern im Bezirk Manorom zu befördern.

Herr Samak Junchoi, ein 65 Jahre alter Landwirt, sagte, die diesjährige Dürre sei besonders schlimm und er hätte seine gesamten 60 Rai Reis innerhalb von zwei Wochen verloren, wenn die Pumpen nicht gewesen wären.

Im Stadtteil Buayai von Nakhon Ratchasima wird der Wasserstand in den Trinkwasserspeichern voraussichtlich nur noch für zwei Monate reichen, wenn es nicht bald wieder anfängt zu regnen.

Dutzende von tragbaren Wasserpumpen saugen Wasser aus kleinen Teichen, damit die „ Provincial Waterworks Authority „ es für die Verwendung als Leitungswasser reinigen kann.

Die Bewohner des Distrikts Pimai sammeln Herzmuscheln im jetzt trockenen Lamchamuak Stausee und verdienen damit ihr Geld, um die auf ihren Farmen verlorenen Einnahmen zu kompensieren.

Die 25-jährige Sasiprapha Kubathonglang pflückt täglich 20 bis 30 kg Herzmuscheln, die auf den lokalen Märkten für 20 Baht pro kg verkauft werden können. Sie verdient jetzt damit täglich rund 400 bis 500 Baht für ihre Familie.

Die Website www.thaiwater.net berichtete am Dienstag (30. Juli), dass bereits 35 Großstaudämme im ganzen Land einen niedrigen Wasserstand haben. Zwanzig von ihnen sind sogar schon in einem kritischen Zustand mit einer Kapazität von weniger als 30 Prozent und zehn in einem ernsthaften Zustand, vier davon im Nordosten des Landes.

 

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5 Antworten zu Bangkok: Dürre könnte bis 2020 anhalten und das Wachstum negativ beeinflussen

  1. Avatar SF sagt:

     

    Aus dem Google-Uebersetzer:

     

    Wetterwarnung
    "Tropensturm WIPHA"

    Nr. 16 Ausgabe: 3. August 2019

         Am 3. August um 4.00 Uhr MEZ konzentrierte sich der Tropensturm „WIPHA“ über dem oberen Golf von Tokin etwa 155 Kilometer östlich von Hanoi, Vietnam oder 20,8 Grad nördlicher Breite, 107,3 ​​Grad östlicher Länge. Es bewegt sich langsam von West nach Südwesten mit maximal anhaltendem Wind von etwa 70 km / h. Es wird prognostiziert, dass es bis heute (3. August 2019) über Hanoi (Vietnam) landet und vom 4. bis 5. August über Laos und dem oberen Norden Thailands zu tropischen Depressionen und Niederdruckzellen herabgestuft wird. Viel Regen mit vereinzelten starken bis sehr starken Regenfällen über Land. Betroffene Bereiche sind wie folgt:
            Am 3. August 2019 vereinzelte heftige Regenfälle

            Norden: Mae Hong Son, Chiang Mai, Chiang Rai, Lamphun, Lampang, Phayao, Nan,

            Phrae, Tak und Kamphaeng Phet.

            Nordosten: Loei, Nong Bua Lam Phu, Udon Thani, Nong Khai, Bueng Kan, Sakon

            Nakhon und Nakhon Phanom.

            Zentral: Ratchaburi, Kanchanaburi und Uthai Thani.

            Osten: Rayong, Chanthaburi und Trat.

            Vom 4. bis 5. August 2019 fiel starker bis sehr starker Regen

            Norden: Mae Hong Son, Chiang Mai, Chiang Rai, Lamphun, Lampang, Phayao, Nan,

            Phrae, Tak und Kamphaeng Phet.

            Zentral: Ratchaburi, Kanchanaburi und Uthai Thani.

            Osten: Rayong, Chanthaburi und Trat.

            Süden: Ranong, Phangnga und Phuket.

            Die Menschen sollten sich vor den schweren Bedingungen in Acht nehmen, die Sturzfluten und Erdrutsche verursachen können. Bitte halten Sie sich auf dem Laufenden. Alle Reisenden sollten sich vor der Abreise an die Wettervorhersage halten.

           

            Der Monsuntrog liegt über Myanmar, Laos und Obervietnam bis zum Tropensturm „WIPHA“ über dem Golf von Tokin. Der starke Südwest-Monsun herrscht über die Andamanensee, Thailand und den oberen Golf mit heftigen Regengüssen über Thailand.

            Der starke Wind weht in der Andamanensee bis zu 2-4 Meter hoch und der obere Golf 2-3 Meter hoch und in Gewittergebieten über 4 Meter hoch. Alle Schiffe sollten mit Vorsicht vorgehen und sich von Gewittern fernhalten. Kleine Boote bleiben bis zum 6. August 2019 an Land.

           

            Das Advisory tritt am 3. August 2019 um 5.00 Uhr in Kraft

            Diese nächste Ausgabe erscheint am 3. August 2019 um 11.00 Uhr

     https://www.tmd.go.th/en/warningwindow.php?wID=8828

  2. Avatar Raoul Duarte sagt:

    … dass die Auswirkungen der Dürre bis 2020 anhalten und sich möglicherweise katastrophal auf die Wachstumssaison des nächsten Jahres auswirken könnten.

    Die Auswirkungen der Klima-Veränderungen sind weltweit spürbar und mit einiger  Sicherheit nicht "nur Wetter". Jede/r einzelne ist aufgerufen, mitzuhelfen, eine Katastrophe zu verhindern.

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