Bangkok: 3 Studenten wegen Bomben-Attentat verhaftet

Drei Studenten wurden festgenommen, weil sie eine Ping-Pong-Bombe an einer Soi an der Rama IX Road versteckt hatten, die am Freitagmorgen explodierte und drei Arbeiter verletzte.

Laut Generalmajor Thirapong Wongratpithak, Kommandeur der Metropolitan Police Division 4, hatten die Studenten die Bombe in einem Busch an einer Mauer der Soi 57/1 versteckt. Die Explosion ließ das Trommelfell von zwei Arbeitern platzen und verletzte die Netzhaut eines anderen. STIN berichtete hier.

Die Arbeiter hatten ein Messer und eine Pistole an der Wand gefunden und überprüften eine kleine schwarze Kugel auf dem Boden, als diese explodierte. Ursprünglich glaubte die Polizei, dass diese Explosion mit den anderen vier Explosionen an verschiedenen Orten in Bangkok am selben Tag zusammenhing.

Beamte sagten, die Art der verwendeten Bombe unterscheide sich jedoch von den Sprengsätzen an anderen Orten. Die jungen Männer im Alter von 15, 16 und 17 Jahren sollen die Tat gestanden haben. Die Polizei konzentriert ihre Ermittlungen auf konkurrierende Schulen, da in der Gegend mehrere Kämpfe zwischen Jugendlichen ausgebrochen waren.

Nach einem Treffen der Sicherheits- und Geheimdienste unter Vorsitz des stellvertretenden Premierministers General Prawit Wongsuwon gehen Behörden davon aus, dass die Bombenanschläge in Bangkok und Nonthaburi, bei denen am Freitagmorgen vier Menschen verletzt wurden, mit einer Ausweitung der Operationen militanter Separatisten im tiefen Süden zusammenhängen. Ihre Attentate könnten jedoch von politischen und anderen Gruppen unterstützt werden. / FA

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