Bangkok: Überfall auf 7-Eleven – Mitarbeiter verletzt

Ein Mitarbeiter eines 7-Eleven-Minimarkts in Bangkoks Stadtteil Phasi Charoen wurde am frühen Freitagmorgen durch Schüsse verletzt, als er versuchte, einem Räuber die Waffe zu entreißen.

Der Räuber floh mit 3.000 Baht in bar aus dem Geschäft und wurde auf dem Soziussitz eines wartenden Motorrades gesehen, das auf der Phetkasem Road davonraste. Polizisten der Wache Phasi Charoen wurden um 2.30 Uhr zum Minimarkt an der Phetkasem Soi 46 im Bezirk Bang Wa gerufen.

Als sie dort eintrafen, war der 25-jährige Verkäufer bereits in das Phetkasem-2-Krankenhaus eingeliefert worden. Eine Kugel hatte seine Stirn und eine weitere seine linke Leiste gestreift.

Zwei Mitarbeiterinnen sagten aus, sie hätten an der Verkaufstheke gestanden, als ein Mann, dessen Gesicht von einem großen Sturzhelm verdeckt war, mit einer Pistole in der Hand hereinstürzte und sie anschrie, Geld auszuhändigen. Der Räuber warnte, er würde bis fünf zählen und dann schießen, wenn ihm nicht rechtzeitig Geld überreicht würde.

Eine Frau griff nach vier Plastikröhrchen, in denen 100-Baht-Banknoten mit einem Gesamtwert von jeweils 1.000 Baht enthalten waren, und reichte sie dem Räuber. In diesem Moment kehrte der 25-Jährige, der seine Nachtschicht beendet hatte, in den Laden zurück.

Er wollte dem Räuber die Schusswaffe entreißen. Während des Kampfes lösten sich zwei Kugeln und trafen den Verkäufer. Dieser fiel zu Boden, während der Schütze aus dem Laden rannte. Dabei feuerte er zwei Schüsse ab. Eine Kugel traf die Kasse und eine andere ein Warenregal. Auf der Flucht ließ der Räuber eine Bargeldröhre mit 1.000 Baht fallen. /FA

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