Bangkok: Frau eines US-Marine-Veterans kämpft um die Freilassung ihres Mannes

Ein Marineveteran aus Richmond ist in einem thailändischen Gefängnis eingesperrt. Seine Familie unterstützt ihn. Derrick Kellers Familie ist in den USA enttäuscht von Politikern.

Bis Ende August wird ein US-amerikanischer Marineveteranen aus Richmond herausfinden, ob er 30 Jahre in einem thailändischen Gefängnis wegen eines Verbrechens verbringen wird, von dem seine Familie sagt, dass sie seine Unschuld beweisen könne.

Tanya Keller, Derrick Kellers Frau, flog aus China nach Houston, um dort Kommunalpolitiker zu bitten, ihnen zu helfen.

Derrick Keller wurde im August 2018 verhaftet, nachdem er und Tanya Keller für einen Urlaub in Bangkok gelandet sind.

Die thailändischen Medien berichteten von seiner Verhaftung und behaupteten, er sei ein Chef eines Ponzi-Plans, bei dem Personen um Millionen von Dollar betrogen wurden.

Die Kellers sagen, er war der einzige Schauspieler in Unternehmensvideos, die lange vor den Ermittlungen gegen das Unternehmen gedreht wurden.

Derrick Kellers Prozess läuft seit Juli. Laut Tanya Keller hat ein Richter im Juli vier Tage lang Aussagen von Staatsanwälten gehört und wird Ende August weitere drei Tage den Prozess leiten. Dann hat die Verteidigung einen Tag Zeit, um zu reagieren, bevor ein Richter ein Urteil und eine Strafe fällt.

Die Familie Keller sagt, dass sie sich von den Vereinigten Staaten verlassen fühlen, einem Land, dem Derrick Keller stolz gedient hat.

„Es war auch schwer zu verstehen“, sagte Tanya Keller. „Die USA-Regierung hat nichts getan … nichts, um ihm zu helfen. Thailand hat eine Verurteilungsrate von 95 Prozent, daher ist es sehr unwahrscheinlich, dass es zu weniger als einem Schuldspruch kommt.“

Tanya Keller sagte, sie sei gewarnt worden, zu ihrer eigenen Sicherheit nicht nach Thailand zu reisen. Sie hat ein paar Briefe von Derrick Keller erhalten, in denen sie über den Prozess informiert wird. / WB

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1 Antwort zu Bangkok: Frau eines US-Marine-Veterans kämpft um die Freilassung ihres Mannes

  1. Avatar Raoul Duarte sagt:

    aus dem Artikel im "WB":       … ob er 30 Jahre in einem thailändischen Gefängnis wegen eines Verbrechens verbringen wird, von dem seine Familie sagt, dass sie seine Unschuld beweisen könne.

    Wenn dies so ist, dann sollten sie es doch einfach tun. Wer die Unschuld "beweisen" kann, darf die Beweise nach meiner tiefsten Überzeugung nicht für sich behalten.

    Und da die Dame sich ja anscheinend nicht traut (wegen irgendwelcher "Warnungen"). selbst nach Thailand zu reisen, aber über genügend Geld verfügt, aus China in die USA zu fliegen, würde ich ihr sehr dringend ans Herz legen, einem in Thailand zugelassenen Anwaltsbüro die Beweise zu überlassen, damit die Anwälte als rechtliche Vertreter ihres Gatten auftreten und ihn ggf. vor einer Gefängnisstrafe bewahren können.

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