Bangkok: Meeresforscher fordert schnelleres Plastikverbot nach Tod von Seekuh Mariam

Nach dem Tod der Seekuh Mariam, deren Verdauungssystem durch Plastik blockiert war, wird eine strengere Kontrolle oder ein vollständiges Verbot von Einweg-Plastiktüten laut.

Der angesehene Meeresforscher und Vize-Dekan der Fakultät für Fischerei der Kasetsart-Universität, Dr. Thon Thamrongnawasawat, teilte „Thai PBS“ mit, dass die jüngste Kampagne den Einsatz von Plastiktüten um 100 Millionen reduziert habe, Doch das reiche nicht aus.
Er schlägt vor, Einweg-Plastiktüten ab dem nächsten Jahr zu verbieten, wie es in Neuseeland geschehen ist, oder eine Gebühr für ihre Verwendung zu erheben. Der Plan, den Einsatz von Plastikstrohhalmen zu verbieten, sollte auf das nächste Jahr vorgezogen werden.

Dr. Thon war schockiert, als er vom plötzlichen Tod von Mariam erfuhr, und dass mehrere Plastikteile in ihrem Darm gefunden wurden. Kunststoffe führten letztendlich zu einem septischen Schock, der sie tötete. Er berichtete, dass mehr als zehn seltenen Meeresspezies, darunter Meeresschildkröten und Wale, in diesem Jahr gestorben seien, weil sie sich in Fischernetzen verfangen oder Plastikmüll gefressen hatten.

Darunter war ein Grindwal, in dessen Bauch 85 Plastiktüten gefunden wurden. Bei einer Lederschildkröte, die letzten Monat an einem Strand in der Provinz Rayong tot aufgefunden wurde, fanden Tierärzte zwei Plastiktüten im Magen, eine Plastikhülle für Brot und fünf kleine Plastikstücke.

Der Vizerektor der Thammasat-Universität, Prinya Thaewanarumitkul, appelliert an die thailändische Öffentlichkeit, keine Plastiktüten mehr zu verwenden. „Ungefähr 80 Prozent der 2.000 Tonnen Müll, die jeden Tag ins Meer gelangen, stammten aus den Flüssen.

Plastikabfälle, einschließlich Einwegplastiktüten und Plastikstrohhalme, die auf Deponien entsorgt würden, würden durch Regen in Bäche oder Abwassersysteme gespült und gelangten schließlich ins Meer. / FA

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14 Antworten zu Bangkok: Meeresforscher fordert schnelleres Plastikverbot nach Tod von Seekuh Mariam

  1. Avatar SF sagt:

     

    Was für ein Quatsch und Verdreherei!  Bis auf den letzten Tag wurde das Tier mit Milch gefüttert ung war in einem abgesicherten Gehege. 

    Es hilft überhaupt nix,  wenn Einkaufstüten und Strohhalme verboten werden. 

    Es muß endlich in die Köpfe der Einwohner und asiatischen Urlauber rein,  es darf nichts aud Booten und Autos geschmissen werden. 

    Und es muß endlich eine umfassende Sammlung und umweltgerechte Deponierung sichergestellt sein. 

    Dazu gejört auch,  die Deponien werden eingezäunt! Nicht damit dort keine Einkaufstüten geklaut werden können,  sondern damit dort kein Papier-+Plastikabfall weggeblasen wird,  der dann auch über Umwegen im Meer landet.

    Aßerdem ist die Verbrennung von RDF-Plastik in ungeeigneten Industrieanlagen Hauotursache bei den hohen Feinstaubwerten und beim Smog!!! 

    Ausserdem muß jeder,  der Abfälle sortiert oder importiert,  weiterverarbeitet,  den Verbleib eindeutig nachweisen.

    Einkaufstüten und Strohhalme sind Augenwischerei und die Verpackungsindustrie und Importeure lachen sich ins Fäustchen! 

    xxxxxxxx

    • STIN STIN sagt:

      Was für ein Quatsch und Verdreherei! Bis auf den letzten Tag wurde das Tier mit Milch gefüttert ung war in einem abgesicherten Gehege.

      nein, es gibt darüber noch mehr Fotos, wo man sieht, dass der Pfleger dem Tier etwas grünes – sah aus wie Gemüse, Algen oder so etwas – in den Mund steckt.
      Ob es auch noch Milch als Zusatznahrung gab, weiss ich nicht.

      Es hilft überhaupt nix, wenn Einkaufstüten und Strohhalme verboten werden.

      es hilft schon – es reicht nur nicht. Das gesamte Plastik muss verboten werden, alles – aber auch wirklich alles.
      Das wird so kommen. Ruanda macht es erfolgreich vor und nun Kenia.

      Es muß endlich in die Köpfe der Einwohner und asiatischen Urlauber
      rein, es darf nichts aud Booten und Autos geschmissen werden.

      das ist gescheitert – weil wohl auch sogar bei Hochwasser das Plastik von Müllbergen, Ablagerungen usw. – in die Flüsse und dann ins Meer
      gespült werden.
      Weiters ist es für die Thais unmöglich – den Chinesen klarzumachen, dass sie bei Ausflugsbooten das Pastik nicht ins Meer werfen sollen.
      Die machen es trotzdem und man kann ja kaum Millionen von Chinesen bestrafen – soviel Polizei hat TH gar nicht.

      Also besser das Übel bei der Wurzel packen und andere Verpackungsmaterialien verwenden.
      Österreich geht das Problem nun voran an. Plastikindustrie dort entwickelt nun hoffentlich bald Alternativen, organisches Plastik, andere Verpackungsstoffe usw.
      Klima-Themen sind nun bei Wahlen an Platz Nr. 1 – und haben Migration verdrängt, weil Klima eh auch mit Migration zu tun hat.
      Dürften wieder einige Länder in der EU nur mehr Parteien wählen, die auch Klima/Umwelt im Programm haben.

      Und es muß endlich eine umfassende Sammlung und umweltgerechte Deponierung sichergestellt sein.

      richtig, sind ja über 300 Deponien nach modernsten Standards geplant, einige wohl schon fertig. Dauert halt etwas.
      Wurde ja jahrzehntelang nix gemacht.

      Dazu gejört auch, die Deponien werden eingezäunt! Nicht damit dort keine Einkaufstüten geklaut werden können, sondern damit dort kein Papier-+Plastikabfall weggeblasen wird, der dann auch über Umwegen im Meer landet.

      werden die neuen wohl. Denke ich mal.

      Aßerdem ist die Verbrennung von RDF-Plastik in ungeeigneten Industrieanlagen Hauotursache bei den hohen Feinstaubwerten und beim Smog!!!

      1. es gibt kein RDF-Plastik, dass hast du scheinbar noch nicht richtig verstanden.
      2. es gibt moderne Deponien und Verbrennungsanlagen nach RDF-Technik, die aktuell die modernste Technik ist.
      3. es wird kein Plastik in ungeeigneten Industrie-Anlagen verbrannt, eher in ungeeigneten Deponien.

      Ausserdem muß jeder, der Abfälle sortiert oder importiert, weiterverarbeitet, den Verbleib eindeutig nachweisen.

      da gibt es schon Aufzeichnungen bei den Deponien. Alleine schon wegen der Anayse/Statistik und Kostenrechnung.

      Einkaufstüten und Strohhalme sind Augenwischerei und die Verpackungsindustrie und Importeure lachen sich ins Fäustchen!

      man hat bei den umfangreichsten Plastik-Materialien begonnen, dass reicht natürlich nicht – sollte auch nur zum Umdenken
      beitragen. In D kauft z.B. kaum noch einer mit Plastiktüte ein, funktioniert wunderbar.
      Aber das Ziel ist weltweit – absolut kein Plastik mehr herzustellen, zu exportieren/importieren und zu verarbeiten.
      Alles schon festgelegt, in TH glaub ich ab 2021. Dann ist es zu Ende mit Plastiktüten & Co.

  2. Avatar Raoul Duarte sagt:

    STIN:       den Thais hier die ganze Schuld aufzubürden, ist nicht korrekt. Die Thais machen so gut wie keine Korallen kaputt, die tauchen nicht und lassen sich, stehen auf Korallen – unter Wasser fotografieren. Den Beach haben ebenfalls zu 99% Ausländer kaputt getreten, andere touristische Bereiche auch …

    Das ist wohl wahr.

    Aber es ist müßig, sich mit "Thailand-Hassern" herumzustreiten. Die werden "aus Prinzip" darauf bestehen, daß alles Schlechte von den Menschen und Behörden ihres Gastlandes kommt.

    Ein – wie im Artikel gefordert – schnelleres Verbot von Plastik (aller Art) ist vernünftig und geboten – ganz gleich, wer der Verursacher ist. Und daß ein Verbot von Plastiktüten allein nicht das Ergebnis bringt, was sich zumindest diejenigen, die noch ein paar Jahre und Jahrzehnte auf dieser Erde leben wollen, wünschen, ist doch klar.

  3. Avatar berndgrimm sagt:

    STIN sagt:

    21. August 2019 um 12:44 am

    Alles as bei uns angeschwemmt wird kommt von den umliegenden Gemeinden.

    Man kann es ja an der Art des Mülls und den Aufdrucken erkennen.

    Styropor Fresspackungen ohne Aufdruck kommen ausschliesslich von Thai.

    es spielt auch keine Rolle – viele Touristen, viel Müll.
    Das merken nun auch ehemals exklusive Destinationen, wie Mauritius, Malediven usw. – die man heute mit Eurowings für 169 EUR
    anfliegen kann.

    Die Müllberge werden immer höher – vorher bei den Einheimischen eher weniger, weil die ihren Müll verheizen, wie im Norden vorher.
    Erzeugt zwar Smog – aber Müllberge waren bei uns keine zu sehen. Geht alles nach HOT:

     

    STIN hat sich den Thai Pass und die Thai Staatsbürgerschaft redlich verdient!

    Er kämpft tapfer für das "Gesicht" seines adoptierten Vaterlandes

    und benutzt dabei schon die richtige Thai Strategie:

    Verleugnen,abstreiten und Andere verantwortlich machen.

    Ich war noch nie auf den Malediven aber kenne dafür Mauritius

    und die Seychellen ziemlich gut weil ich dorthin Incentive Reisen

    für meine japanische Firma organisiert habe:

    Beide Länder haben eine sehr gemischte Bevölkerung , hauptsächlich

    aus Indern und Kreolen, wenig Chinesen und Europäer.

    Ich würde die vom Umweltbewusstsein her nicht über die Thai stellen.

    Aber beide haben erkannt dass sie hauptsächlich bzw ausschliesslich

    vom Tourismus leben und zerstören deshalb ihre Lebensgrundlage nicht.

    Dort gibt es grosse Korallenbänke die auch richtig geschützt werden.

    Soetwas wie in Thailand passiert dort nicht.

     

    gg1655 sagt:

    20. August 2019 um 10:37 pm

    Was Korallen angeht so hast du sicher Recht das die zum teil von "Tauchern" bzw. Schnorchler kaputt gemacht werden. Allerdings verzichtet man bei diesen Ausflügen die von Tauchplatz zu Inselchen usw. führen darauf die Leute auch nur Ansatzweise zur Vorsicht zu gemahnen. Meist ist so etwas wegen der Sprachbarriere gar nicht möglich. Das es selbst bei geführten Tauchgängen mit Tauchlehrern zu solchen Sachen kommt wie auf den Korallen stehend Fotografieren lassen ist traurig aber im Urlaub denkt man eben kaum nach. Fischer tragen natürlich auch ihren Teil bei.

    Sehr richtig!

    In unserer Bucht gab es früher auch mal Korallen.Sind alle weg.

    Nicht durch ausländische Schnorchler und Taucher sondern

    durch thailändische Fischer und ihre Fangmethoden!

    Ich schrieb schon häufig dass garnix kontrolliert wird

    obwohl wir ein Kontrollschiff des Fischereiministeriums

    in der Bucht haben und eine grosse Marine Polizei Station

    an Land.

    Die teilweise wunderschön anzuschauenden Fischerboote

    machen viel mehr Lärm und Umweltverschmutzung

    als die manchmal von Bang Saen oder gar Pattaya

    herüberkommenden Jet Skis!

  4. Avatar berndgrimm sagt:

    STIN sagt:

    20. August 2019 um 9:15 pm

    Aber nicht von Chinesen, die garnicht mit dem Auto

    bis in unsere Gegend kommen, sondern von Thai

    und Sino Thai die Alle hier leben!

    natürlich verdrecken die Thais auch – aber die gehen weniger mit Ausflugsbooten zu den Inseln und werfen dort Plastikmüll rein.
    Ohne Touristen wäre z.B. das verdreckte Koh Samu eine Fischer-Insel, Pattaya ein Fischerdorf usw.

    Sind schon die zig Millionen Touristen schuld – zumindest Hauptschuld tragen sie.
    Man kann in ein Land, wo die Infrastruktur vll für 10 Millionen Touristen vorhanden ist, planen – 50 Millionen Touristen
    nach TH zu locken.

    TH hat noch gar nicht alle 350 Mülldeponien/Verbrennungsanlagen errichtet.

     

    Nein, die gleichen Probleme wie in Phuket und Koh Samui gibt es auf

    einer kleinen Insel wie Koh Sichang welche zu 99% von Thai besucht wird.

    Die haben sogar eine eigene Müllabfuhr, ich weiss allerdings nicht was

    die mit dem Müll machen.

    Noch gravierender auf unser Halbinsel. Hier gibtskeine Touristen.

    Alles as bei uns angeschwemmt wird kommt von den umliegenden Gemeinden.

    Man kann es ja an der Art des Mülls und den Aufdrucken erkennen.

    Styropor Fresspackungen ohne Aufdruck kommen ausschliesslich von Thai.

    Natürlich gibt es hier jede Menge fauler Ausreden , schliesslich ist hier

    Thailand. Aber ich finde es grob fahrlässig wenn man dies auch noch

    unterstützt.

    Thailand ist ein potentiell reiches Land mit hohen Steuereinnahmen

    wenn alle Steuerpflichtigen ihre Steuern bezahlen würden.

    Das Schlimmste auf der Ausgabenseite ist noch nicht mal die Korruption

    sondern die damit leider zusammenhängende Inkompetenz  und Dummheit

    der Amtsinhaber.

    Warum ist der Chefdiktator so stolz auf seine Thainess?

    Weil er sich damit elegant (?) vor der Verantwortung drücken kann.

    Wer Thailand wirklich zukunftsfähig machen will muss es von

    diesem Militär und dieser Polizei befreien.

    Dies wird wohl kaum eine Militärdiktatur machen.

    Die jetzige auf keinen Fall.

    Thailand 4.0 ist nur eine Chimäre von Leuten die Thailand 1.0

    nicht gebacken kriegen.

    • STIN STIN sagt:

      Alles as bei uns angeschwemmt wird kommt von den umliegenden Gemeinden.

      Man kann es ja an der Art des Mülls und den Aufdrucken erkennen.

      Styropor Fresspackungen ohne Aufdruck kommen ausschliesslich von Thai.

      es spielt auch keine Rolle – viele Touristen, viel Müll.
      Das merken nun auch ehemals exklusive Destinationen, wie Mauritius, Malediven usw. – die man heute mit Eurowings für 169 EUR
      anfliegen kann.

      Die Müllberge werden immer höher – vorher bei den Einheimischen eher weniger, weil die ihren Müll verheizen, wie im Norden vorher.
      Erzeugt zwar Smog – aber Müllberge waren bei uns keine zu sehen. Geht alles nach HOT:

  5. Avatar gg1655 sagt:

    Man wird schon noch irgendeine Erklärung finden in der man alle Schuld auf Ausländer schieben kann. Der ganze Plastikmüll kann doch nur von den Touristen bzw. im Speziellen von westlichen Urlaubern(rassistisch gerne "Farang" genannt) stammen. Nach dem Selbstverständnis eines Thai kann er gar nicht für die Verschmutzungen verantwortlich sein denn schließlich macht er nichts anderes als er schon seit Jahrzehnten macht und damals hat sich keiner daran gestört. Es müssen also die Touristen sein.Wer sonst?

    • STIN STIN sagt:

      Man wird schon noch irgendeine Erklärung finden in der man alle Schuld auf Ausländer schieben kann. Der ganze Plastikmüll kann doch nur von den Touristen bzw. im Speziellen von westlichen Urlaubern(rassistisch gerne “Farang” genannt) stammen.

      nein, von den Chinesen. Ich sah selbst, wie bei einer chin. Autokolonne von Mae Sai nach Chiang Mai die Chinesen Plastikbehälter, Plastikbecher usw.
      alles einfach aus dem Auto warfen.

      Westler machen das weniger – die reinigen sogar tw. die Strände selbst. Gibt viele Berichte darüber.

      Es müssen also die Touristen sein.Wer sonst?

      Touristen ja, aber asiatische.
      Dabei planen die schon 50 Millionen Chinesen, Inder usw. – Thailand versinkt jetzt schon im Dreck.

      • Avatar berndgrimm sagt:

        @ STIN

        Genau dies passiert bei uns täglich !

        Aber nicht von Chinesen, die garnicht mit dem Auto

        bis in unsere Gegend kommen, sondern von Thai

        und Sino Thai die Alle hier leben!

        • STIN STIN sagt:

          Aber nicht von Chinesen, die garnicht mit dem Auto

          bis in unsere Gegend kommen, sondern von Thai

          und Sino Thai die Alle hier leben!

          natürlich verdrecken die Thais auch – aber die gehen weniger mit Ausflugsbooten zu den Inseln und werfen dort Plastikmüll rein.
          Ohne Touristen wäre z.B. das verdreckte Koh Samu eine Fischer-Insel, Pattaya ein Fischerdorf usw.

          Sind schon die zig Millionen Touristen schuld – zumindest Hauptschuld tragen sie.
          Man kann in ein Land, wo die Infrastruktur vll für 10 Millionen Touristen vorhanden ist, planen – 50 Millionen Touristen
          nach TH zu locken.

          TH hat noch gar nicht alle 350 Mülldeponien/Verbrennungsanlagen errichtet.

          • Avatar gg1655 sagt:

            STIN sagt:Sind schon die zig Millionen Touristen schuld – zumindest Hauptschuld tragen sie.               Ich würde eher Teilschuld sagen. Denn es ist klar das Massentourismus negative Folgen hat. Insbesondere für die Umwelt. Allerdings hat Thailand in Form der TAT doch selbst alles nur mögliche getan um diese Leute anzulocken. Und Thailand und nur Thailand ist für die Infrastruktur in Thailand verantwortlich. Wenn ich nicht in der Lage bin mit solchen Massen klar zu kommen dann erscheint es doch geradezu verrückt das noch unendlich steigern zu wollen. Aber das ist ein erklärtes Ziel. 

            Wenn man dieses dann liest: 

            Der Vizerektor der Thammasat-Universität, Prinya Thaewanarumitkul, appelliert an die thailändische Öffentlichkeit, keine Plastiktüten mehr zu verwenden. „Ungefähr 80 Prozent der 2.000 Tonnen Müll, die jeden Tag ins Meer gelangen, stammten aus den Flüssen.

            Plastikabfälle, einschließlich Einwegplastiktüten und Plastikstrohhalme, die auf Deponien entsorgt würden, würden durch Regen in Bäche oder Abwassersysteme gespült und gelangten schließlich ins Meer.    

            Ich glaube nicht das dieser Müll von Touristen stammt. Für mich sind die Thai selbst die Hauptschuldigen. Ist auch nur logisch sie leben ja immer dort und selbst von 50 Millionen Touristen wären dann wie viele pro Tag da? Thai sind täglich wohl gut 60 Millionen da. Aber ob der Anteil an Verschmutzung pro physisch vorhandener Person in Thailand bei Einheimischen oder bei Touristen größer ist weis ich nicht. Normalerweise sind es die Touristen.

            • STIN STIN sagt:

              Allerdings hat Thailand in Form der TAT doch selbst alles nur mögliche getan um diese Leute anzulocken. Und Thailand und nur Thailand ist für die Infrastruktur in Thailand verantwortlich. Wenn ich nicht in der Lage bin mit solchen Massen klar zu kommen dann erscheint es doch geradezu verrückt das noch unendlich steigern zu wollen. Aber das ist ein erklärtes Ziel.

              so ist es. Sehe ich auch so.
              Nur eben den Thais hier die ganze Schuld aufzubürden, ist nicht korrekt. Die Thais machen so gut wie keine Korallen kaputt, die tauchen nicht und
              lassen sich, stehen auf Korallen – unter Wasser fotografieren. Den Beach haben ebenfalls zu 99% Ausländer kaputt getreten, andere touristische Bereiche auch,
              weil dort Thais kaum hingehen.

              • Avatar gg1655 sagt:

                Was Korallen angeht so hast du sicher Recht das die zum teil von "Tauchern" bzw. Schnorchler kaputt gemacht werden. Allerdings verzichtet man bei diesen Ausflügen die von Tauchplatz zu Inselchen usw. führen darauf die Leute auch nur Ansatzweise zur Vorsicht zu gemahnen. Meist ist so etwas wegen der Sprachbarriere gar nicht möglich. Das es selbst bei geführten Tauchgängen mit Tauchlehrern zu solchen Sachen kommt wie auf den Korallen stehend Fotografieren lassen ist traurig aber im Urlaub denkt man eben kaum nach. Fischer tragen natürlich auch ihren Teil bei.

    • Avatar berndgrimm sagt:


      @gg 1655
      Sehr richtig!

      Touristen sind immer ein Problem , besonders wenn sie in Massen kommen.

      Oft werden sie auch als faule Ausrede benutzt um vom eigenen Fehlverhalten abzulenken.In Thailand auf jeden Fall.

      Die Thai sind trotz ihrer weitgehend immer noch Armut inzwischen

      sicher an den Amis in Sachen Pro Kopf Vermüllung vorbeigezogen!

      Ich schrieb früher schon einmal:

      Wenn die gesamte Weltbevölkerung sich umweltmässig genauso

      verhalten würde wie die meisten Thai so hätten wir überhaupt

      keine Probleme mehr auf diesem Planeten.

      Er wäre schon tot!

      Es ist ja nicht nur der Plastikmüll im Meer, Styropor von den

      Fresspackungen ist noch schlimmer!

      Immer wenn mal ein schnuckeliger Meeressäuger wegen Thainess

      grausam verendet ist gibts diese dümmliche Sülzerrei.

      Dabei sternem im Golf täglich Millionen Lebewesen ohne dass jemand

      Notiz davon nimmt oder etwas dagegen unternimmt.

      Das plötzliche No Plastic Theater ist leider nur Theater!

      Meine Frau und ich gehen immer mit Jute und anderen Taschen einkaufen.

      Trotzdem werden uns noch Plastiktüten aufgedrängt.

      Die werden dann in die Jutetaschen oder den mitgebrachten Korb

      gestellt.

      Letzthin hatte ich ein Erlebnis der besonderen Art:

      Ich hatte in unserem örtlichen Robinson ein paar Timberland All Terrain

      Laufstiefel gekauft. An der Kasse bot man mir den Schuhkarton ohne

      Plastiktüte an und dazu eine haltbare (scheussliche) Plastiktasche

      für weitere 50THB.

      Ich lehnte diese ab und wollte den Schuhkaron unter den Arm klemmen.

      Wohlgemerkt, die Timberland kosteten trotz 50% Discount immer noch

      über 3000THB!

      Da sah ich wie eine Thai Frau mit ein paar Pumps für 199THB

      vom Wühltisch kam und deren Schuhe zurst in den Schuhkarton

      und dann in eine normale grüne Robinson Plastiktüte verpackt wurden.

      Ohne Plastic Free Day gelabere und kostenlos.

      Ich fragte die Verkäuferin : Warum?

      Und sie erklärte mir: Du bist Farang und ihr kümmert euch um die

      Umwelt und so. Sie ist eine Thai und kümmert sich nur um ihre Schuhe.

      So einfach ist dies!

       

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