Bangkok: Weitere Proteste wegen Umsetzung der Meldepflicht für Ausländer

Die Organisation, die die ausländische Geschäftswelt in Thailand vertritt, hat ihr Schweigen gegen eine Entscheidung des Einwanderungsbüros gebrochen, ein belastendes Einwanderungsgesetz, das auf das Jahr 1979 zurückgeht, uneingeschränkt anzuwenden.

Seit Monaten machen sich Ausländer, die in Thailand arbeiten und leben, Gedanken über die dramatisch gestiegenen Meldepflichten für Zuwanderer gemäß einer Verordnung namens TM30.

Die Gemeinsame Auslandshandelskammer Thailands (JFCCT) hat jedoch erst Ende letzter Woche eine Erklärung abgegeben, in der sie die Regierung zum dringenden Umdenken aufrief. Der Dachverband sandte auch ein Schreiben mit “Bedenken und Empfehlungen” an Innenminister Anupong Paochinda.

„Die Leichtigkeit der Geschäftstätigkeit ist ein Kennzeichen für die Attraktivität eines Landes für Handel, Investitionen und Tourismus“, sagte Stanley Kang, der taiwanesische Vorsitzende des JFCCT. „TM30 macht diese guten Erfolge rückgängig. Unsere Nachbarn haben diese kontinuierliche Nachverfolgungsanforderung nicht.“ / WB-NIKKEI

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3 Antworten zu Bangkok: Weitere Proteste wegen Umsetzung der Meldepflicht für Ausländer

  1. Avatar Kahl sagt:

    Die meisten Politiker sind Wichtigscheisser und Korruption ist ist überall.

    Nr. 1 in Thailand ist das Geld, nicht Buddha !

     

  2. Avatar Raoul Duarte sagt:

    "WB":       Seit Monaten machen sich Ausländer, die in Thailand arbeiten und leben, Gedanken über die dramatisch gestiegenen Meldepflichten für Zuwanderer gemäß einer Verordnung namens TM30.

    Wobei sich diese "Gedanken", die sich manche Expats oder Residenten machen, schon schnell in ein "Nichts" verwandeln, wenn sie sich nur die entsprechenden Kommentare der verschiedenen Sites, Foren und Blogs zum Thema ansehen und sich die dort gemachten Informationen  zu eigen machen würden.

    So wurde längst angekündigt, die entsprechende Online-Meldung via APP der Immigration zu verbessern, so daß es nur ein einziges Mal nötig sein wird, sich dort zu registrieren, um nach etwa einer Woche die Möglichkeit zu haben, alle folgenden Ab- und Anmeldungen online zu tätigen.

    Dadurch kann man sich dann viele (womöglich langwierige) Fahrten zur nächsten Immi, dort langes Warten, viele erforderliche Kopien und Fotos sparen. Es wird also – im Gegensatz zur häufig allzu offensichtlich gespielten "Aufregung" in den einschlägigen Medien – in der Zukunft Zeit, Geld und "Ärger" eingespart.

  3. Avatar Wolf5 sagt:

    Wie ich bereits sagte, noch ist nicht aller Tage Abend!
    Wenn es auch lange dauert, so wird sich diese „Regierung“ in nicht allzu ferner Zukunft bewegen und eine Änderung veranlassen.
    Sollte dies nicht passieren, werden sich immer mehr Betriebe in die Nachbarländer absetzen, was sich Thailand auch im Hinblick auf den Handelskrieg zwischen USA und China derzeit überhaupt nicht leisten kann.

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