Buriram: Mönch meditiert und findet 4 vermisste Mädchen

Am Samstag (7. September) wurden aus einem Dorf im Bezirk Prakhon Chai in der Provinz Buriram vier junge Mädchen vermisst. Die Eltern und die Dorfbewohner waren in heller Aufregung und darüber besorgt, dass den vier Mädchen etwas passiert sein könnte. Als sie die Kinder auch nach intensiver Suche nicht finden konnten, beschlossen sie einen bekannten Mönch in einem örtlichen Tempel zu besuchen. Der Mönch meditierte und sah dabei, dass es den Mädchen gut geht und sie sich in einem verlassenen Haus versteckten.

Eine Nachrichtensendung von Channel 3 strahlte die Geschichte gestern (8. September) aus. Das örtliche Rettungsteam aus Buriram wurde am Sonntag gegen 21 Uhr über die vermissten Kinder informiert. Zusammen mit über 200 Dorfbewohnern begann dann die Suche nach den 4 jungen Mädchen. Die Mädchen gingen um 16.00 Uhr zum Spielen aus, aber als die Eltern bemerkten, dass alle vier Kinder um 21.00 Uhr noch immer nicht nach Hause zurückgekehrt waren, machten sie sich langsam Sorgen um die Sicherheit der Mädchen.

Nachdem die Mädchen auch bei der intensiven Suche durch das Rettungsteam und die vielen freiwilligen Helfer nicht gefunden wurden, machten sich die Dorfbewohner auf den Weg zu einem Mönch in dem lokalen Tempel Wat Nong Muang. Sie baten den Mönch zu meditieren um zu sehen, ob es den Kindern gut geht, wo die Kinder sind und ob sie in Sicherheit sind.

Der Mönch informierte kurz darauf die Dorfbewohner und sagte ihnen, dass alle 4 Mädchen derzeit in Sicherheit sind und sie sich in einem verlassenen Haus im Nordwesten verstecken. Der Mönch erklärte, sie müssten irgendwo im Nordwesten des Gebiets in einem verlassenen Haus nach den Kindern suchen.

Die Dorfbewohner vertrauten dem Mönch, da er ein hoch angesehener Mensch in der Gegend war. Sie folgten seinen Anweisungen und fanden die Kinder noch in derselben Nacht. Gegen 22.30 Uhr wurden die Kinder tatsächlich, in einem verlassenen Haus im Nordwesten gefunden. Sie hatten sich dort zum Schlafen zusammen gekauert. Als die Mädchen Lichter der Taschenlampen aufblitzen sahen, weinten sie fröhliche Tränen, nachdem sie von dem Rettungsteam und den freiwilligen Helfern gefunden wurde.

Es stellte sich später heraus, dass die 4 Mädchen alle Verwandte sind und um 14.00 Uhr beschlossen hatten, gemeinsam an einem See hinter dem Dorf zum Schwimmen zu gehen. Sie hatten so viel Spaß dabei, dass sie die Zeit vergaßen und es plötzlich dunkel wurde. Die Mädchen wollten nicht nach Hause zurückkehren da sie Angst hatten, bestraft zu werden.

Sie fanden dann das verlassene Haus und beschlossen, dort zunächst einmal über Nacht zu bleiben. Wie Channel 3 in seinem Kommentar zu der Geschichte berichtete, hielten es die vier Mädchen vielleicht für eine lustige Idee, in einem verlassenen Haus zu übernachten. Aber bereits nach ein paar Stunden in der Dunkelheit verwandelte sich ihre Aufregung in Angst. / TP-SAN

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