Bangkok: Tetra Pak setzt auf neue Energie und baut eigenes Solar-Kraftwerk

Das regenerative Energieunternehmen BayWa r.e. hat für den Verpackungsproduzenten Tetra Pak in Thailand eine Solarstromanlage gebaut. Die 1,0 Megawatt (MW) große Anlage dient dem Eigenbedarf.

BayWa r.e. hat in Thailand eine neue PV-Anlage für Tetra Pak fertiggestellt. Der Verpackungsspezialist will damit einen Teil seines Strom selbst erzeugen. Wie die beteiligten Unternehmen mitteilten, hat sich Tetra Pak verpflichtet, bis zum Jahr 2030 seinen gesamten Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen zu decken.

„Wir sind seit 2015 in der APAC-Region tätig und haben uns bereits eine führende Stellung im PV-Großhandel und im Markt für Erneuerbare Energien-Großprojekte erarbeitet“, sagt Tor Pramoj, Geschäftsführer von BayWa r.e. (Thailand) Co., Ltd. “Mit dieser Anlage haben wir das erste unserer Projekte für Gewerbe- und Industriekunden in Thailand fertiggestellt.“

Derzeit verfüge Thailand laut BayWa über die größte installierte Solarleistung aller ASEAN-Mitglieder. Wesentlicher Bestandteil der Nachhaltigkeitsziele des Landes sei die Steigerung des Anteils der Erneuerbarer Energien an der gesamten Stromerzeugung von 14 auf 30 Prozent bis zum Jahr 2036. Aktuell werden noch etwa 70 Prozent der im Land verbrauchten Energie importiert. / SS

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2 Antworten zu Bangkok: Tetra Pak setzt auf neue Energie und baut eigenes Solar-Kraftwerk

  1. Avatar SF sagt:

     

    Das Konzept könnte ich mittragen!

    Ein Industrieunternehmen mit einem Strombedarf von 100%, hält eine PV-Kapazität von 95% vor.

    Den fehlenden Strombedarf deckt er zu normalen Preisen aus dem Netz.

    Es gibt keine Überschüsse, die der Netzbetreiber übernehmen und vergüten muß. Tägliche Schwankungen, auch beim Bedarf, … sind alles nur Probleme des Unternehmers.

    Wenn es Leistungseinbrüche gibt, sind das auch nur Probleme des Unternehmers, er kann aber den steigenden Fehlbedarf aus dem Netz decken!

    Super!

    • STIN STIN sagt:

      Das Konzept könnte ich mittragen!

      Ein Industrieunternehmen mit einem Strombedarf von 100%, hält eine PV-Kapazität von 95% vor.

      Den fehlenden Strombedarf deckt er zu normalen Preisen aus dem Netz.

      ab 2030 erzeugen die dann für sich 100%.

      Ja, sehr gute Lösung, wenn das dann die anderen auch machen.

      Es gibt keine Überschüsse, die der Netzbetreiber übernehmen und vergüten muß.
      Tägliche Schwankungen, auch beim Bedarf, … sind alles nur Probleme des Unternehmers.

      so ist es.

      Wenn es Leistungseinbrüche gibt, sind das auch nur Probleme
      des Unternehmers, er kann aber den steigenden Fehlbedarf aus dem Netz decken!

      eher nicht. Die werden dann wohl vom Netz gehen und selbst Speicherplätze schaffen.
      Bis 2030 dürften die Mega-Speicher schon so gut sein, dass sie Stunden oder vll sogar Tage Strom speisen können,
      wenn es mal Ausfälle gibt.

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