Die Verwendung von drei Chemikalien für Farmer: Paraquat, Glyphosate und das Insektizid Chlorpyrifos wurde nun gesetzlich von Thailand’s Regierung (dem nationalen Komitee für gefährliche Substanzen) verboten. Das Verbot tritt ab 1. Dezember 2019 in Kraft.
Vize-Industrieminister, Panuwat Triyangkulsri, erklärte, dass das Agricultur Ministerium entscheiden wird, was mit den übriggebliebenen Beständen dieser Chemikalien geschehen soll, um die Effekte für Farmer und Verkäufer in Grenzen zu halten.
Viele Farmer und Akademiker hatten sich vor dem Entschluss des Ministeriums heftig dagegen gewehrt. Sie behaupteten, dass diese Chemikalien akzeptabel giftig seien und deren Verwendungsverbot würde die Kosten der Farmer erhöhen. Sie erwähnten dabei aber nicht, dass die Gefahr für die Verbraucher durch diese Verwendung stark erhöht wird.

In this Friday, Oct. 18, 2019, photo, containers of the herbicide glyphosate are for sale at a farm supply store in Nakhon Phanom Province, northeast Thailand. Thailand’s government has agreed to ban the use of the herbicides paraquat and glyphosate and the insecticide chlorpyrifos, all widely regarded as dangerous to human health, starting Dec. 1. (AP Photo/Sakchai Lalit)
Der Vize-Premierminister und Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul, der sein Amt im Juli d.J. antrat, drohte damit, falls das Verbot nicht durchkommen würde, er sein Amt zurücklegen werde.
Prokchol Ousap, Koordinatiorin des Thailand Pesticide Alert Networks, sagte, dass dieses Verbot hauptsächlich auf Beschwerden der Bevölkerung gemacht wurde. Das Netzwerk hat sich für die Verbote der Chemikalien stark gemacht, die Überreste auf Früchten, Gemüse, das an Kunden verkauft wird, hinterlassen haben.
Speziell die Verwendung von Paraquat wurde weltweit diskuttiert. Farmarbeiter sind besonders Risiken ausgesetzt bei der Verwendung, da es bei inhalieren und aus versehentlichem Einnehmen sofort zum Tode führen kann und auch durch andere Kontakte chronische Erkrankungen hervorruft.
Paraquat wurde von der EU verboten, in Vietnam im Jahre 2017 und Malaysia verbietet es total ab 1. Januar 2020.
Glyphosat ist schuld am Ausbruch von Krebserkrankungen – tausende Fälle in den USA jährlich. Leider hat die deutsche Herstellungsfirma behauptet, dass dieser Unkrautvertilger ungefährlich sei.
Die deutsche Regierung plante im September, es zu verbieten, da es das Sterben von Bienen und anderer wichtiger Insektenarten verursacht. Auf Druck der reichen Chemiefirmen wird in Deutschland dieses Verbot also erst Ende 2023 in Kraft treten. Auch in Österreich und Frankreich wird es zu diesen Verbot kommen. /PB
Die spinnen die Amis!
ja, da sind wir einmal einer Meinung.
Und Sie goutieren, darauf soll eßbares verkauft werden!?
es tut sich was, auch in Thailand. Eigenartigerweise hinken da die lieben Deutschen hinterher.
Schliesslich muss ja Merkelchen, neben der kürzlich genehmigten Steuersenkung für Konzerne, die ja auch noch
weiter hätscheln und versorgen. Nicht das die böse werden….
Was kümmert sich Merkel um die armen Deutschen, die sich ihre Nahrungsmittel nur beim Discoutner leisten können.
Sie hat ja ihre Millionen EUR schon ins Trockene gebracht.