PAD für die Rücknahme des Versöhnungsgesetzes

Bangkok Post – Die Gelbhemden der People’s Alliance for Democracy (PAD) forderten am Dienstag in einem Brief von Ministerpräsidentin Yingluck Shinawatra die Rücknahme des Versöhnungsgesetzes. PAD-Sprecher Panthep Puapongpan erklärte, dass dies am Dienstagmorgen bei einem Treffen der PAD-Führer vereinbart wurde. Der Brief wäre von ihm selbst und Vize Adm. Prateep Chuen eingereicht worden. Die neue Sitzungsperiode des Parlaments wird voraussichtlich am 1. August beginnen.
Die PAD behauptet, dass das Versöhnunggesetz nur dem ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra dienen soll. Wenn das Gesetz durch das Parlament genehmigt werden sollte würde es zu vielen anderen Problemen führen.

Es gibt viele andere dringendere Probleme, die die Regierung lösen sollte, wie z.B. die versprochenen Ausgleichszahlungen für die Flutopfer des Hochwassers aus dem letzten Jahr, die anhaltend hohen Lebenshaltungskosten und das Teile des Landes von einem Nachbarland besetzt werden.

Die Gelbhemden drohten mit einer Massenkundgebung falls Ministerpräsidentin Yingluck ihre Anliegen nicht bis zur neuen Sitzungsperiode des Parlaments, am 1. August, erfüllen sollte, sagte er.

Der Koordinator der Multi-Color-Gruppe, Tul Sitthisomwong, sagte, dass er das Ergebnis des Treffens der PAD-Anführer erst abwarten wird, um dann mit seiner Gruppe über weitere Maßnahmen zu entscheiden.

Sollte das Parlament allerding über das Versöhnungsgesetz debattieren wird seine Gruppe eine Massenkundgebung veranstalten, um gegen das Gesetz zu protestieren.

http://www.bangkokpost.com/breakingnews/304039/pad-demands-withdrawal-of-unity-bill

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
27. Juli 2012 2:17 am

Die PAD behauptet, dass das Versöhnunggesetz nur dem ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra dienen soll

Nicht nur ihm, auch seinen Cheerleadern von Tod und Zerstörung
und den Initiatoren seiner Bauernkriege.

Es gibt viele andere dringendere Probleme, die die Regierung lösen sollte,

Da sie dazu aber weder Willens noch Fähig ist,
geht Thaksins Volksverarschungs Oper
nun eben im Kabinett und im Parlament weiter.