Verbot von Pestiziden: Prayuth wird gelobt, weil er nicht auf die Forderung der USA reagierte

Die Biothai Foundation hat Premierminister Prayut Chan-o-cha dafür gelobt, dass er nicht direkt auf einen Appell des US-Landwirtschaftsministers für Handel und Außenwirtschaft reagiert hat.

Ted A. McKinney, der eine Aufschiebung des Verbotes von Glyphosat forderte, kritisierte Anfang dieser Woche das Verbot Thailands von einer von drei landwirtschaftlichen Chemikalien, die vom National Hazardous Substances Committee aus Thailand verbannt wurden.

In seinem Brief behauptete McKinney, Glyphosat gehöre zu den am häufigsten verwendeten und streng untersuchten Pestiziden der Welt. Im Dezember 2017 veröffentlichte die US-Umweltschutzbehörde ihren Entwurf für eine Risikobewertung für die menschliche Gesundheit.

Die Ergebnisse der EPA stimmen mit wissenschaftlichen Überprüfungen überein, die andere durchgeführt haben, darunter Japan, die Europäische Union, Australien und die Gemeinsame Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen für Pestizidrückstände.

Biothai gab in seinem Facebook-Post bekannt, dass Premierminister Prayut nicht auf McKinney reagieren sollte und sollte es dem zuständigen Abteilungsleiter im Landwirtschaftsministerium überlassen, auf den Brief zu antworten. Sie zitierte den Fall Vietnam, als der Leiter des Ministeriums für Pflanzenschutz, Landwirtschaft und ländliche Entwicklung beauftragt wurde, auf einen ähnlichen Appell der USA zu reagieren. /WB-PBS

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2 Antworten zu Verbot von Pestiziden: Prayuth wird gelobt, weil er nicht auf die Forderung der USA reagierte

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Fürs Nichtstun gelobt werden?

    Na da kann es aber noch viel Lob für dieses Regime geben!

    Dabei können die Amis ganz beruhigt sein.

    Natürlich wird das Verbot von Gypgosat und ähnlichen umstrittenen

    Pestiziden in Thailand nicht durchgesetzt.

    Wer sollte dies denn machen?

    In einem Land wo sich die Kontrollorgane lieber doppelt für ihr Nichtstun

    bezahlen lassen und wo die Hauptbeschäftigung der Verantwortlichen

    darin besteht vor ihrer Verantwortung wegzulaufen und diese auf Andere,

    möglichst Ausländer abzuschieben.

    Prayuth hat die Verantwortung erstmal auf einen der vielen Subalternen

    abgeschoben deren Hauptaufgabe darin besteht als Bauernopfer zu fungieren.

    Obwohl wir unser Gemüse und Salate aus angeblich biologischem Landbau

    beziehen wäscht meine Thai Frau diese Produkte erstmal gründlich mit

    Essigwasser bevor sie verarbeitet werden.

    Obst haben wir hauptsächlich aus eigenem Anbau und selbst dort müssen

    wir höllisch aufpassen dass die Pest Control sie nicht trotzdem mit

    ihren Giften besprüht.

    • STIN STIN sagt:

      Fürs Nichtstun gelobt werden?

      in diesem Fall wurde er in der Tat fürs Nichtstun gelobt, weil er nicht zugunsten der Forderung der USA
      reagierte.
      Aber ich traue dem Frieden nicht – mal sehen. Vll kippt er noch.

      Natürlich wird das Verbot von Gypgosat und ähnlichen umstrittenen

      Pestiziden in Thailand nicht durchgesetzt.

      Wer sollte dies denn machen?

      wenn es keines mehr zum kaufen gibt, nicht mehr produziert und somit komplett aus dem
      Handel genommen werden sollte – dann muss nix kontrolliert werden.

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