Bangkok: Bei Verkehrskampagne wurden bisher über 18 Millionen Baht eingenommen

Eine weit verbreitete Kampagne der Bangkok Metropolitan Administration, um Motorradfahrer auf den Fuß- und Gehwegen zu stoppen, ist immer noch im Gange.

Das war die Botschaft vom BMA-Abgeordnetem Sakonthee Phatthiyakun, als er mit Naew Na im Bezirk Klong Samwa sprach – einem der Orte, an denen es die meisten Straftäter gibt.

Die anderen Orte sind Wattana, Pom Prap Satru Phai und Chatuchak.

Laut einer Umfrage von Sakonthee befürworten die meisten Bürger das Vorgehen auch gegen Motorradtaxis, die bei einem Vergehen 3 Jahre lang ihre Lizenz verlieren.

Seit die Kampagne in 50 Bezirken im Juli 2018 begonnen hat, wurden insgesamt 18.734.300 Baht eingenommen. Rund 4.225 Personen haben Verwarnungen erhalten, 18.751 wurden strafrechtlich verfolgt und 2.069 stehen noch aus.

In den letzten drei Monaten, seit die Geldbußen von 1.000 auf 2.000 Baht angehoben wurden, wurden insgesamt sieben Millionen Baht an Geldbußen gesammelt.

Mehr als 90% der befragten Menschen stimmten der Aktion und den erhöhten Geldstrafen zu, wobei mehr als 70% der Einziehung der Jacken von Taxis für drei Jahre zustimmten.

Das Einziehen der Jacken/Lizenzen für so lange Zeit wurde von einigen Fahrern als zu heftig kritisiert. / WB-NN

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
2. November 2019 10:38 am

Also ich möchte die Zahl von 20.000 Knöllchen schonmal anzweifeln.

Man solle sich nur mal das mickrige "Beweisfoto" oben ansehen

und dann die Zeit berechnen welche ein Thai "Polizist" braucht um ein

Knöllchen auszufüllen und zu verarbeiten.

Als direkt Betroffener (Fussgänger) möcht ich ausserdem darauf hinweisen

dass es in BKK nun weissgott grössere Probleme auf den Strassen

und Bürgersteigen gibt als Motosaier.

Zur Verkehrssicherheit wird wie üblich 0 getan weil daran kann man nix

verdienen.

Selbst auf dem Bürgersteig gibt es grössere Probleme als Motosaier.

Nämlich parkende Autos die micht als Fussgänger zwingen auf der

Strasse mitten im Verkehr zu laufen. Meist sogar noch jenseits

einer Leitplanke/Absperrung ohne Fluchtchance!

Ich habe früher schon  geschrieben dass die Motosai Taxler

dabei nicht das grösste Problem sind weil sie die  Fussgänger nicht

als Jagdwild sondern potentielle Kunden sehen und vorsichtig fahren.

Die sollen jetzt aber ihre  Jacken mit Lizenzen abgeben damit man

einfach das Geld aus ihnen herauspressen kann.

Obwohl ich seit 20 Jahren (BTS) keine Motosai Taxe mehr benutzt habe,

möchte ich doch eine Lanze für sie brechen!

Sie sind fast immer freundlich und sehr hilfsbereit!

Wenn ich als Autofahrer unterwegs bin sind sie die verlässlichsten Wegweiser!

Sie müssen oft ihre Familien ernähren und einige sind echte Typen!

Thaksin wollte sie ja mal als Hilfspolizisten einsetzen.

Was ich bisher mit ihnen in BKK erlebt habe sind sie besser als Vollzeitpolizisten!

Die gefährlichsten Motosaier sind für mich Kurierfahrer für Firmen die nach

"Leistung" bezahlt werden und übermütige/besoffene/bekiffte Jugendliche.

Frauen/Mädchen fahren viel vorsichtiger.

Obwohl ich meinen einzigen Unfall als Fussgänger mit einem Motosai

hatte welches von einem Schulmädchen gefahren wurde.

Sie fuhr mich mit ihrer nagelneuen grünmetallic Filano erst um

und schmiss sich anschliessend auf mich damit ich nicht fliehen konnte!

Dabei zeterte sie immer: Sorry,sorry,sorry!