Chiang Mai: Thailänderin fuhr 2 Menschen tot und lehnte Verantwortung ab – Bewährungsstrafe

Die Streitigkeiten um einen Unfall, bei dem eine bekannte thailändische Stylistin und ihre Freundin im Januar ums Leben kamen, wurden gerichtlich beigelegt.

Jaturaphat Khemnark oder “Centimeter” (28) die auch als Fernsehmoderator arbeitete, ist zusammen mit Suphakit “Joe” Kertcham (30) ertrunken.

Der Honda CRV von Centimeter landete nach einer Kollision mit einem von der 25-jährigen Wijitra Pukbunreuang gefahrenen Vios im Klong auf der Canal Road.

Wijitra wurde von den Eltern eines der Opfer, dem 65-jährigen Joe Prathin und der 64-jährigen Prakhong, angeklagt, nachdem sie zunächst die Verantwortung für eine strafrechtliche Verfolgung abgelehnt hatten.

Das Gericht in Chiang Mai verhängte eine Gefängnisstrafe von drei Jahren auf Bewährung und eine Geldstrafe von 41.000 Baht.

Die Haftstrafe und die Geldstrafen wurden wegen der Kooperationswilligkeit der Angeklagten um die Hälfte herabgesetzt. Die Haftstrafe wurde vom Gericht für zwei Jahre ausgesetzt.

Wijitra wurde auch angewiesen, dem Kläger 300.000 Baht für Bestattungskosten und jeweils 500.000 Baht Schadenersatz zu zahlen. Ab dem 2. Januar werden 7,5%  Zinsen berechnet, bis die Beträge vollständig bezahlt sind.

Sie sagten, sie seien mit dem Ergebnis zufrieden, aber es wäre nicht nötig gewesen, vor Gericht zu gehen, wenn die Angeklagte von Anfang an alles akzeptiert und die Verantwortung übernommen hätte.

Sie sagten, sie hätten bereits 200.000 Baht erhalten. / WB-DN

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3 Antworten zu Chiang Mai: Thailänderin fuhr 2 Menschen tot und lehnte Verantwortung ab – Bewährungsstrafe

  1. Avatar Wolf5 sagt:

    Die Damen an der Seite von Nr. 10 befinden sich immer auf einem Schleudersitz.
    Es war nicht die erste Dame, welche diese Erfahrung machen durfte und wird wahrscheinlich auch nicht die letzte sein.
    Warum auch diese 10 hochrangigen Beamten in die Wüste geschickt wurden, darüber wird viel spekuliert, aber wie so oft in Thailand – nichts genaues weiß man nicht.

  2. Avatar gg1655 sagt:

    Eine andere Junge Frau hat zwar keine Menschen getötet aber sie bekam keine Bewährung:     https://web.de/magazine/panorama/thai-koenig-rama-x-wirft-ex-geliebte-gefaengnis-34145294   Auszug aus dem Artikel: 

    Erst im August dieses Jahres hatte Thai-König Rama X. seine Kurtisane "Koi" in einer feierlichen Zeremonie zu seiner offiziellen Geliebten erklärt. Das Volk sowie seine Ehefrau, Königin Suthida, sahen dabei zu.

    Aber die Liebe währte nicht lang: Mitte Oktober verbannte der 67-Jährige "Koi" vom Königshof und entzog ihr all ihre Titel. Der Grund: Sie soll sich dem Königshaus gegenüber illoyal verhalten und der Königin Konkurrenz gemacht haben.                              Ist das überhaupt ein Thema in Thailand?  Es wurde ja immerhin eine Menge Propaganda für die Dame gemacht. Fotos von ihr als Pilotin in Uniform usw.  Jetzt wird ihr vorgeworfen das sie der Königin Konkurrenz gemacht hätte. Hätte man da nicht lieber auf das ganze Tamtam vorher verzichten sollen?  Und war das dann LM? Wenn nicht was Rechtfertigt dann ihre Verbringung(ohne Gerichtsverfahren) nach Klong Prem?

    • STIN STIN sagt:

      Ist das überhaupt ein Thema in Thailand? Es wurde ja immerhin eine Menge Propaganda für die Dame gemacht. Fotos von ihr als Pilotin in Uniform usw. Jetzt wird ihr vorgeworfen das sie der Königin Konkurrenz gemacht hätte. Hätte man da nicht lieber auf das ganze Tamtam vorher verzichten sollen? Und war das dann LM? Wenn nicht was Rechtfertigt dann ihre Verbringung(ohne Gerichtsverfahren) nach Klong Prem?

      da steckt wohl mehr dahinter. Von geplanten Säureangriff auf die Königin, von Killer, die in Japan einen prominenten Thai umnieten sollten und die
      die Mia Noi geschickt haben soll. Weil es wurden auch 10 Beamte/Bodyguards des Königs gefeuert.

      Sieht nach versuchten Putsch im Palast aus – gegen die aktuelle Königin.

      Mein Mitleid mit dieser Konkubine hält sich auf jeden Fall in Grenzen. Sie wollte hoch hinaus und ist jetzt halt dort,
      wo sie sicher nicht hin wollte.

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