Sa Kaeo: Flüchtiger Amerikaner begeht Selbstmord – kurz vor Festnahme

Ein amerikanischer Verbrecher, der sich kurz vor der Festnahme durch die Polizei in der Provinz Sa Kaeo angeschossen hat, ist gestorben.

Der US-Amerikaner Bart Allen Helmus war seit Montag auf der Flucht, als er zusammen mit seiner thailändischen Frau, Sirinapha Wiset-rit und seinem Partner Noi Nilthes, aus dem Provinzgericht in Pattaya floh, wo sie wegen Drogenproblemen angeklagt wurden. STIN berichtete hier.

Während ihrer Flucht stach Helmus auf einen Wachmann ein, während Nilthes, der mit einer Pistole bewaffnet war, andere Wachen zwang, die Schlüssel für ihre Fußketten zu übergeben.

Sie flohen mit einem wartenden Isuzu-Pick-up.

Ihre Flucht löste eine riesige Fahndung aus, bei der Hunderte von Beamten aus drei Provinzen beteiligt waren.

Von Anfang an glaubte die Polizei, dass das Trio versuchen würde, die Grenze zu Kambodscha zu überqueren.

Am Dienstag kam die Polizei der Gruppe näher, nachdem sie ihr Fluchtfahrzeug entdeckt hatte, das in einem Industriegebiet in Sri Racha stehem gelassen wurde.

Ein zweites Fahrzeug, von dem die Polizei glaubte, dass es von der Gruppe benutzt wurde, wurde am Dienstagabend in der Provinz Sa Kaeo gefunden.

Bis Mittwochmittag hatte die Polizei Noi Nilthes in Sa Kaeo gefangen genommen, nachdem sie Berichten zufolge mit Mitgliedern ihrer Familie Kontakt aufgenommen hatte, um ihre Absicht, sich zu ergeben, zu enthüllen.

Weniger als zwei Stunden später hatte die Polizei Helmus und Frau Wiset-rit auf einem Grundstück in Sa Kaeo aufgespürt.

Helmus, der mit einer Pistole bewaffnet war, drohte, sich und seine Frau umzubringen.

Gerade als die Beamten eingreifen wollten, erschoss sich Helmus und seine Frau.

Er wurde ins Krankenhaus gebracht, starb aber kurze Zeit später im Sakaeo Crown Prince Hospital, berichtete Naewna.

Wiset-rit bleibt auch in einem Krankenhaus.

Die Polizei bestätigte, keine Schüsse auf die Verdächtigen abgegeben zu haben.

Helmus, Wiset-rit und Nilthes wurden im Juli in Pattaya festgenommen, nachdem sie im Besitz von fast 1 kg Crystal Meth, einer Pistole und 200 Kugeln waren.

Ihnen drohte ein mögliches Todesurteil.

In der Zwischenzeit läuft eine Untersuchung, um festzustellen, wie Helmus und Nilthes in den Besitz eines Messers und einer Waffe gelangten. / WB-NN

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SF
Gast
SF
8. November 2019 12:00 pm

TiS=This is STIN 55555

Der Ami lebt wohl noch und die Thaifrau soll doch nicht schwanger sein! 

STIN hat mich angeschnauzt,  ich solle auf sein Updates warten! 

5555

SF
Gast
SF
8. November 2019 11:20 pm
Reply to  STIN

Da steht drin, er ist nicht mehr

SF
Gast
SF
9. November 2019 4:36 pm
Reply to  STIN

STIN gibt nie Fehler zu!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
7. November 2019 8:28 am

Es sieht wohl so aus als hätte der einzelne Thai den Ami und seine Frau

verpfiffen und sich als Kronzeuge zur Verfügung gestellt.

Natürlich kein Polizeierfolg!

Den hätte man gehabt wenn man die Flucht vereitelt hätte oder den Pick Up

wenigstens auf der Sukhumvit an einer der vielen Polizeikontrollen

angehalten hätte. Hat man aber nicht.

Stattdessen kriegen wir wieder eine Thai Polizeiübliche Räuberpistole geliefert.

Inzwischen wird behauptet der Ami hätte sich selber getötet,

na ja könnte glaubhaft sein denn ihm drohte ja angeblich die Todesstrafe

und Suizid ist die häufigste Todesart von Farang in Thailand.

Ich sach mal so:

Es könnte genausogut Mord durch die Polizei sein.

Es war "manhunt" befohlen weil man die Täter in Banglamung

so dilletantisch hat laufen lassen und noch nicht mal an einer

der vielen Polizei Checkpoints an der Sukhumvit Richtung Si Racha

stoppen konnte.

Der dritte Thai Täter war umgefallen und hatte sich als Kronzeuge

gegen den Ami zur Verfügung gestellt und der überlebenden Thai Frau

des Amis wird man ein Angebot machen welches sie nicht ablehnen kann.

Keiner von den beiden wird etwas sagen und es gibt keine Zeugen.

Also kann die Polizei in ihrem Bericht schreiben was sie will.

Genau dieses wird sie tun.

Es wäre interessant die kriminellle Vorgeschichte des Amis zu kennen.