Bangkok: 7-Eleven startet Pilotprojekt – keine Ausgabe von Plastiktüten in 137 Filialen

CP All Pcl, der Betreiber der 7-Eleven Ketten in Thailand, erklärte am Freitag, dass das Unternehmen in einem Pilotprojekt in 137 7-Eleven Filialen keine Plastiktüten mehr an die Kunden ausliefert.

Suwit Kingkaew, der Senior Vize Präsident für nachhaltige Entwicklung bei CP All Pcl Thailand, erklärte am Freitag (22. November), das Unternehmen sei dazu bereit, die Politik der Regierung zu unterstützen, um die Verwendung von Plastiktüten zu reduzieren.

Das Unternehmen nehme deshalb auch an der Kampagne „Go Green, No Plastic Bag“ zusammen mit dem Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt Anfang dieses Monats teil. Im Zuge dieser Kampagne startet das Unternehmen ab Morgen, dem 25. November 2019 in insgesamt 137 ausgesuchten 7-Eleven Filialen ein Pilotprojekt und wird keine Plastiktüten mehr an die Kunden ausliefern.

„Ab dem 25. November wird CP All in 137 landesweit verteilten Pilotfilialen keine Plastiktüten mehr an die 7-11 Kunden abgeben“, sagte er. „Dieses Pilotprogramm wird uns auf die Politik der Nicht-Plastiktüte vorbereiten, die Anfang nächsten Jahres in allen Filialen von 7-Elleven angewendet werden soll“.

Senior Vize Präsident Suwit fügte hinzu, dass die Verwendung von Plastiktüten für einige Produkte, einschließlich warmer Lebensmittel, nasser Lebensmittel, Fleisch und Obst, weiterhin zulässig ist, was auch der Empfehlung des Ministeriums für natürliche Ressourcen und Umwelt entspricht.

„Die Filialen, die nächste Woche keine Plastiktüten mehr an ihre Kunden geben, werden Plakate aushängen, damit die Kunden wissen, dass sie ihre eigenen Taschen mitbringen sollten, wenn sie dort einkaufen“, sagte Suwit. „Wenn die Kunden keine eigenen Taschen haben, verkauft 7-11 auch hochwertige Stofftaschen zu einem vernünftigen Preis“, fügte er hinzu.

Im Rahmen der Kampagne „Go Green, No Plastic Bag“ hat CP All bereits Geld, das sie gespart haben, indem sie in ihren 7-Eleven Filialen weniger Plastiktüten an die Kunden abgegeben haben, an Krankenhäuser im ganzen Land verteilt, um damit medizinische Geräte zu kaufen.

Der Thai Public Broadcasting Service (Thai PBS) berichtete bereits im September, dass der 1. Januar 2021 der sogenannte „D-Day“ und das Ende von Einweg Plastiktüten im Königreich ist. Thai PBS berichtet dabei vom Licht am Ende des Tunnels für die Verwendung von Plastiktüten in Thailand.

Wie Thai PBS weiter berichtet, wurde zwischen dem Umweltministerium und den großen Einzelhändlern wie der CP Group (7-Eleven), Central und The Mall Group eine Vereinbarung getroffen. Diese Vereinbarung besagt, dass das Aushändigen von Plastiktüten an die Kunden zum 1. Januar 2020 eingestellt wird.

Dies wird laut den Angaben des Umweltministeriums zu einer sofortigen 30 % igen Reduzierung der Milliarden von Taschen führen, die den Thais bei ihren Einkäufen pro Jahr in den Geschäften ausgehändigt werden.

Bei einem gemeinsamen Treffen des Ministeriums für natürliche Ressourcen und Umwelt (TSQ) mit dem Ministerium für Qualität und Umwelt am 6. September 2019 wurden auch die großen Kaufhausbetreiber im Groß- und Einzelhandel sowie die Betreiber der Convenience-Stores in Thailand von Herrn Warawut Silpa-archa, dem Minister für natürliche Ressourcen und Umwelt eingeladen. Er ist der Präsident der Kampagne „Go Green, No Plastic Bag“ und wird sich die Fortschritte und die Vorschläge des privaten Sektors zu dem Thema Plastikmüll anhören.

Ab dem 1. Januar nächsten Jahres werden große Einkaufszentren und Convenience Filialisten ihren Kunden keine Einweg Plastiktüten mehr anbieten. Das Ministerium für natürliche Ressourcen und Umwelt hat die Kampagne auf der Silom Straße in Bangkok gestartet, um das Verbot von Plastiktüten schon jetzt publik zu machen und landesweit zu fördern. / TP-PBS

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7 Antworten zu Bangkok: 7-Eleven startet Pilotprojekt – keine Ausgabe von Plastiktüten in 137 Filialen

  1. Avatar SF sagt:

     

    Heute gab es beim Big Feuer wieder Flammen.  Die sind da ziemlich hemmungslos! 

  2. Avatar SF sagt:

     

    Quatsch mit Soße! 

    Für 7/11 eine billige Werbung. 

    Ich kaufe bei der Ladenkette nur Kleinigkeiten,  weil sie, wie man bei uns sagt "Apothekenpreise" haben. Und für die Kleinigkeiten habe ich noch nie eine Tüte genommen. 

    Der kleine LotusTesco ist deutlich billiger! 

    Der Big C gibt am 5. keine Tüten mehr aus,  da sieht mich keiner mehr. Hätten die nicht so leckeres Brot und Brötchen (aber sehr teuer!) ,  und würden die nicht auf dem Weg zum unseren Kleinen liegen,  würde ich da auch nix mehr kaufen. 

    Es geht hier um 1-2% von insgesamt 5-600%, teilweise auch hochgiftigen Abfall. 

    Das wird in DACH seit Jahren schon gesammelt,  verwertet und sicher deponiert. 

    Da das aber auch viel kostet,  wird die Produktion gerne in Länder verlagert,  wo man mit Augenwischerei und mehr(!),  der Bevölkerung,  den meisten Politikern,  einigen Verwaltungsbeamten, ein gutes Gewissen verschafft und den Dreck billigst loswerden kann. 

    Kaum einer kommt noch wegen den billigen Arbeitskräften nach TH,  gute Fachkräfte gibt es auch kaum. 

    • STIN STIN sagt:

      Ich kaufe bei der Ladenkette nur Kleinigkeiten, weil sie, wie man bei
      uns sagt “Apothekenpreise” haben. Und für die Kleinigkeiten habe ich noch nie eine Tüte genommen.

      es kommt bei allen Supermärkten. Lotus, Big-C, Makro usw.
      ALso decke dich vorher noch ein, bevor es dann deine geliebten Hemdchen-Tüten nicht mehr gibt.

      Der kleine LotusTesco ist deutlich billiger!

      die hören auch damit auf.

      Der Big C gibt am 5. keine Tüten mehr aus, da sieht mich keiner mehr. Hätten die nicht so leckeres Brot und Brötchen (aber sehr teuer!) , und würden die nicht auf dem Weg zum unseren Kleinen liegen, würde ich da auch nix mehr kaufen.

      und wo kaufst du dann was ein, wenn es in TH keine Plastiktüten mehr gibt – weil es keine Importe und Herstellung mehr gibt.
      Auch die Herstellung kommt weg und wenn es kein Platikmaterial mehr gibt, wie soll dann einer Plastiktüten herstellen können.

      Aus Burma schmuggeln – aber wenn die Verteilung verboten ist, wird das auch nix helfen.

      Es geht hier um 1-2% von insgesamt 5-600%, teilweise auch hochgiftigen Abfall.

      spielt keine Rolle. Man muss damit mal beginnen und wenn es dann 1-2% sind – dann ist das schon mal positiv.

      Das wird in DACH seit Jahren schon gesammelt, verwertet und sicher deponiert.

      ne, kaum einer verwendet Plastiktüten – die laufen alle mit den leichten Einkaufskörben rum.
      Deine Frau sicher auch bald – wenn es die anderen auch tun. Das wird ein Domino-Effekt.

      Da das aber auch viel kostet, wird die Produktion gerne in Länder verlagert, wo man mit Augenwischerei und mehr(!), der Bevölkerung, den meisten Politikern, einigen Verwaltungsbeamten, ein gutes Gewissen verschafft und den Dreck billigst loswerden kann.

      nein, geht nicht mehr – nimmt keiner mehr an.

      Kaum einer kommt noch wegen den billigen Arbeitskräften nach TH, gute Fachkräfte gibt es auch kaum.

      Burmesen kommen noch immer.

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