Bangkok: Prayuth warnt vor Fake-News über die Religion seiner Frau und Tampon-Steuer

Premierminister Prayuth Chan o-cha hat sich über die Verbreitung von gefälschten Nachrichten in den sozialen Medien beschwert, von denen sich ein Punkt kürzlich auf seine eigene Frau bezog.

Er sagte am Dienstag (17. Dezember), dass in den fraglichen falschen Nachrichten behauptet wird, dass seine Frau, Frau Naraporn, eine Muslimin sei. Prayuth sagte, dass es allerdings allgemein bekannt, dass seine Frau eine Buddhistin ist, die den Mönchen Almosen überreicht und den Mönchen sowie den Buddha Bildern ihren Respekt zollt.

Der Premierminister zitierte auch einen anderen falschen Bericht über die Erhöhung der Steuer auf Damenhygieneprodukte durch die Regierung, der von einem Politiker in den sozialen Medien veröffentlicht worden sei. Der Politiker hatte behauptet, dass die Regierung plant, eine Erhöhung der Steuer auf Tampons zu erheben.

Ministerpräsident Prayuth appellierte an die Öffentlichkeit, bei Lesen von Nachrichten Vorsicht walten zu lassen und keine falschen Nachrichten in den sozialen Netzwerken oder auf anderen Seiten im Internet zu verbreiten. Er fügte gleichzeitig hinzu, dass rechtliche Schritte gegen die entsprechenden Personen eingeleitet würden, falls der falsche Bericht irgendeinen Schaden verursache.

Der Minister für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Puttipong Punnakanta, sagte gestern, dass das Anti-Fake News Center und die Polizei für Computerkriminalität rechtliche Schritte gegen die Sprecherin der Oppositionspartei Pheu Chart, Katepreeya Kaewsaengmuang, vorbereitet haben, weil sie die falsche Geschichte über die angebliche Steuererhöhungen in den Medien verbreitet hat.

Frau Katepreeya behauptete jedoch, dass sie in gutem Glauben gehandelt habe, als sie die Geschichte von einer anderen Webseite erneut veröffentlichte, und fügte hinzu, dass sie dies nur getan habe, weil sie nicht möchte, dass Frauen eine erhöhte finanzielle Belastung tragen müssen.

Minister Puttipong fügte hinzu, dass die Rechtsberater des Büros des Premierministers Prayuth bei der Polizei für Computerkriminalität eine Beschwerde gegen die Sprecherin der Future Forward Partei, Frau Pannika Wanich, einreichen werden, weil sie das Motto des Premierministers für thailändische Kinder am Nationalen Kindertag mit der Aufschrift „Thailändische Kinder müssen die Einheit wahren und verantwortungsbewusste thailändische Bürger sein“ verfälscht habe.

Frau Pannikas Motto zum Kindertag lautet „Thailändische Kinder müssen zum Skywalk“, vermutlich in Bezug auf die jüngste Kundgebung der Unterstützer ihrer Partei an einem Veranstaltungsort mit einem ähnlichem Namen in Bangkok.

Frau Pannika bestritt dagegen, dass sie dafür verantwortlich war, das Motto des Premierministers verdreht zu haben. / TP-PBS

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
24 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Wolf5
Gast
Wolf5
23. Dezember 2019 8:45 am

Wenn man stin den Thaksin-Clan wegnehmen würde, hätte er gar nichts mehr zu schreiben, was wirklich schade wär. 555

Deshalb zu dem Artikel des TTIP (Quelle: Asia Nikkei )in welchen nun beschrieben, worüber ich seit langen versuche aufzuklären, was aber diese Junta-Fans gar nicht akzeptieren wollen und wie derzeit die Pfründe unter den Militärs neu verteilt werden.

So heißt es u.a.:
“Seit dem Ende der absoluten Monarchie im Jahr 1932 hat das Land 13 erfolgreiche Putsche aus 22 Versuchen erlebt.
Ein roter Faden ist, wie die Beute geteilt wurde: Die siegreiche Fraktion belohnt ihre Generäle dabei mit sogenannten „Pflaumenpositionen“ auf Kosten von Nichtmitgliedern.
In Thailand haben die Monarchie und die militärische Ausübungsbehörde selbst oftmals keinen Bezug zu den bekannteren Legislativ-, Exekutiv- und Justizbehörden.
Diese königlichen Wachen sind von einer zeremoniellen Einheit zu einer kampfbereiten Truppe geworden.
Sie trainieren mit Einheiten der 1. Infanteriedivision und des 2. Infanterieregiments für den schnellen Einsatz und für die Unterdrückung von Unruhen.
Die Botschaft an die Militärclique, die die thailändische Politik seit 2004 überschattet hat – einen Putsch im Jahr 2014 durchzuführen und einen anderen im Jahr 2006 zu unterstützen – ist offensichtlich.
Dies ist eine weitere Anstrengung, den Einfluss der Eastern Tigers der Queen’s Guard zu zerstören, da sie keinen Platz in der militärpolitischen Landschaft haben.
Wenn es um die neue Militärordnung geht, ist Apirat ein Dreh- und Angelpunkt.
Und die Wiederherstellung der Königswache auf der Spitze der Streitkräfte, zusammen mit Bangkok, das unter dem wachsamen Auge der Royal Guard 904 stand, veranlasste den ehemaligen Außenminister Kasit, eine sehr unthailändische Perspektive für die unmittelbare Zukunft vorherzusagen: „Keine Putsche mehr“.
http://thailandtip.info/2019/12/22/die-macht-des-thailaendischen-militaers-verlagert-sich-von-prayuth-weg/

Fazit: bei all diesen Putschen seit 1932 ging es immer und ausschließlich um die Verteilung der Beute innerhalb des Militärs.

Wolf5
Gast
Wolf5
22. Dezember 2019 12:23 pm

Bei den zwei “Beiträgen” dieses Scheuklappen-ben stellt sich sofort die Frage:
“Wer hat diese Null gewählt, damit sich Scheuklappen-ben jetzt meldest?
Denn wenn Dummheit klingeln würde, bräuchte dieser Scheuklappen-ben überhaupt kein Handy!”

ben
Gast
ben
22. Dezember 2019 11:09 am

@  unseren Voll Depp: ‘braun Wolfi‘ alias ‘Rotkäppchen Troll’ alias Thaksin Jodler alias…..:   …„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf…. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“ …

Dann solltest Du uns aber sofort verhaften lassen, mein geliebter Voll Depp – ‘braun Wolfi‘ alias ‘Rotkäppchen Troll’ – sonst machst Du Dich auch noch Mitverantwortlich…

ben
Gast
ben
22. Dezember 2019 11:00 am

@  unseren Voll Depp: ‘braun Wolfi‘ alias ‘Rotkäppchen Troll’ alias Thaksin Jodler alias…..:  …Da ich ja bereits sagte, dass für mich dieses Thema abgeschlossen ist, werde ich auch nicht mehr weiter auf den von stin ständig wiederholten Schwachsinn eingehen….

Wäre schön, wenn Du Dich daran halten würdest, statt weiter Deinen einseitigen 'Dino Rotkäppli' Blödsinn zu posten… ohne Ende… Falls Du aber glaubst, dass Du für die Thais eine Verbesserung der Lebensbedingungen hinkriegst mit Deinem Thai – Bashing – nur weiter so: Thailand entfernt sich dann immer weiter vom Westen und wendet sich noch mehr auf die Seite Chinas und weiteren Systemen, die nicht einmal halb so tolll sind, wie die Superdemokratie unter Trump.. Schade, wenn das Hirn unseres Voll Deppen – ‘braun Wolfi‘ alias ‘Rotkäppchen Troll’ alias Thaksin Jodler einfach nichts auf die Reihe kriegt ausser ein paar Links..

Wolf5
Gast
Wolf5
22. Dezember 2019 9:54 am

“Irrsinn, Illusion und Lüge existieren mit dem selben Recht wie die Wahrheit”
Also stin, laß dich nicht unterkriegen und verbreite weiter deine Thesen aus deiner Pippi-Langstrumpf-Welt.

Wolf5
Gast
Wolf5
21. Dezember 2019 6:33 pm

Da ich ja bereits sagte, dass für mich dieses Thema abgeschlossen ist, werde ich auch nicht mehr weiter auf den von stin ständig wiederholten Schwachsinn eingehen.

Stin ist eben sein Bauchgefühl wichtiger als die Untersuchungen und Aussagen internationaler Medien und Kommissionen.

In deinen Augen sind alle, welche Thailand als das bezeichnen, was es seit Jahrzehnten ist – nämlich ein ausgesprochener Unrechtsstaat, immer nur die bösen Thaksinisten und die internationalen Medien und Kommissionen wurden von Thaksin gekauft oder bezahlt.

Und zu deinem geliebten Abhisit gibt es lt. Bericht von Freedom House folgendes zu sagen:

„Dies hat die Regierung (Abhisit) zu größeren Anstrengungen veranlasst, den freien Informations- und Kommentarfluss online zu kontrollieren.
In den letzten zwei Jahren wurden Tausende von Websites blockiert und mehrere Personen für die Verbreitung von Informationen oder Ansichten im Internet angeklagt.
Die Internetfreiheit verschlechterte sich besonders, nachdem im April 2010 der Ausnahmezustand verhängt wurde. Es blieb bis Ende Dezember 2010 in Kraft.
Im Jahr 2010 gab es 39 gerichtliche Anordnungen zum Sperren von 43.908 URLs.
Die Online-Zensur verschärfte sich nach dem 7. April 2010, als die Regierung den Ausnahmezustand erklärte und einen Mechanismus einführte, mit dem die Behörden plötzlich – ohne richterliche Anordnung – jede Website sperren können, auf der politisch sensible und kontroverse Informationen veröffentlicht werden .
Internet-Zensur in Thailand wird durch gerichtliche Anordnungen, außergerichtliche Sperrentscheidungen der Exekutive und präventive Maßnahmen von ISPs und Content-Hosts durchgeführt.
Gerichtsbeschlüsse werden in der Regel im Rahmen des CCA von 2007 erlassen.
Die Bestimmungen in den Artikeln 14 und 15 ermöglichen beispielswise die strafrechtliche Verfolgung von Inhaltsanbietern oder Vermittlern wie Webmastern, Administratoren und Managern, denen vorgeworfen wird, Inhalte zu veröffentlichen oder zu verbreiten, die als schädlich für die nationale Sicherheit gelten oder öffentliche Ordnung.
Die Exekutive, insbesondere die Polizei, muss entscheiden, was unter diesen vage definierten Bedingungen als Verstoß zu werten ist, und die Strafgerichte treffen die endgültigen Urteile.
In der Praxis wurden tatsächlich mehrere Personen gemäß Abschnitt 15 des CCA wegen Inhalten angeklagt, die von anderen Nutzern auf von ihnen gehosteten Websites oder Bulletin Boards veröffentlicht wurden.
Im Juli 2010 führte es ein umstrittenes „Cyber-Scout“ -Projekt ein, das darauf abzielt, Studenten als freiwillige Webmonitore auszubilden.
Das Justizministerium führt außerdem ein Cyber-Scout-Schulungsprojekt zum Schutz der Monarchie durch.
Während die Internetfreiheit unter ernsthaftem Druck steht.
Die Zahl der seit Inkrafttreten des CCA im Juli 2007 gegen Internetnutzer eingeleiteten Rechtsstreitigkeiten ist dramatisch angestiegen und belief sich ab Juli 2010 auf 185.
Bedenken hinsichtlich der Überwachung haben einige politische Aktivisten veranlasst, bei der Online-Kommunikation mit Vorsicht vorzugehen und zusätzliche Sicherheits- und Datenschutzinstrumente einzusetzen.
Die CCA untergräbt die Anonymität der Benutzer, indem ISPs und Webmaster verpflichtet werden, Datenprotokolle bis zu 90 Tage lang aufzubewahren und sie auf Anfrage an die Ermittler weiterzuleiten.
Die ständige Sekretärin des Ministeriums für Information und Kommunikation, Sue Loruthai, warnte im Frühjahr 2010, dass Websites sozialer Netzwerke wie Twitter, MySpace und hi5 einer genauen Überwachung unterzogen würden.
Es gab Berichte über Hacking-Angriffe auf Online-Nachrichtenagenturen.
Prachatai sah sich während politischer Unruhen in den Jahren 2009 und 2010 mehrmals Denial-of-Service-Angriffen ausgesetzt, bevor es offiziell von den Behörden blockiert wurde.
Die Angriffe zwangen die Filiale, die Server zu wechseln und große Summen für zusätzliche Bandbreite bereitzustellen.”

https://freedomhouse.org/report/freedom-net/2011/thailand

Wolf5
Gast
Wolf5
21. Dezember 2019 12:17 pm

Wieder so ein „Beitrag“ dieses Scheuklappen-ben, welcher erneut erkennen läßt:
„Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf.
Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher.“

Wolf5
Gast
Wolf5
21. Dezember 2019 8:48 am

Erneut ein schönes Beispiel wie stin rumeiert, da er nie zugeben wird, dass er zumeist stin-Fakes verbreitet.
So ging es um Folgendes:

1. Rangliste der Pressefreiheit.
Da wird behauptet, dass unter Chuan alles besser war und dies, obwohl zu dieser Zeit noch keine Rankings erstellt wurden.

Als ich stin seine Fehler nachweise, meint er plötzlich:
„es hilft dir nix, du findest hier kein Schlupfloch mehr.“

Nicht ich brauche das Schlupfloch, da die Fakten eindeutig sind.

2. Ich hatte bereits anfänglich darauf hingewiesen, dass das Ranking bei Thaksin mir 65 begann und mir 122 endete, soll heißen unter Thaksin wurde das Ranking schlechter, jedoch nicht so schlecht wie unter der Junta bei 142 und Abhisit bei 153.

Auch stin´s Aussage:“Das geht dann in den 2-3 Jahren langsam runter „ ist erneut falsch, da unter Surayud Chulanont der Wert auf 135 anstieg und danach immer über den Wert von 122 (höchste von Thaksin) blieb.

Auch muß sich ein Ranking nicht erholen, sondern die Regierungen müssen Umstände schaffen, welche die Pressefreiheit und Menschenrechte gewährleisten – dass hat Thailand in all den Jahren nie erreicht und wurde deshalb ständig so mies eingestuft.

3. Nun kommt stin´s Allzweckwaffe, indem er meint:
„Ohne den Spiegel-Bericht zu überprüfen …wenn es wirklich darauf ankommt, wie man bewertet wird, kann man das Ranking eigentlich in die Mülltonne treten.“

So hat nicht der Spiegel, sondern die US-Menschenrechtsorganisation “Freedom House” den Status der Pressefreiheit in Thailand in diesem Jahr (für 2010)von “teilweise frei” auf “unfrei” herabgestuft.
Vor allem die Gesetze über die Majestätsbeleidigung werden von Regierung und Justiz genutzt, um missliebige Journalisten und Oppositionelle einzuschüchtern.“

Es ging also nicht um die Inhaftierung straffällig gewordener Rothemden, sondern um den Umgang mit Presse und Oppositionellen!

Auch war während der Abhisit-Regierungszeit nicht das Militär, sondern diese Regierung für die Verfolgung und Inhaftierung der genannten Personen verantwortlich.

Das soll insgesamt reichen und ich beende damit für mich dieses Thema.

Mein Rat an stin: du solltest nicht soviel rumeiern und mit stin-Fakes versuchen, deine Fehlinterpretationen zu verteidigen, sondern künftig dich auf Fakten (belegt mittels Link) berufen.
Damit wäre auch allen anderen Usern geholfen, da sie sich nicht ständig deine Falschmeldungen reinziehen müßten.

ben
Gast
ben
21. Dezember 2019 12:00 pm
Reply to  Wolf5

@  unseren Voll Depp: ‘braun Wolfi‘ alias ‘Rotkäppchen Troll’ alias Thaksin Jodler alias…..: 

so viel blabla, ohne mal inhaltlich auf ein Thema ein zu gehen – z.B. um Facts, die aufzeigen, wie es zum ganzen Schlammassel und letztlich zum Putsch kam und warum nun diese Junta herrscht und alles versucht – zugegeben mit allen Tricks, die vorher Wolfis grosser Führer über Jahre anwendete –  dass nicht wieder 'Super Demokraten' übernehmen..

wie schon mehrmals vermerkt, bald sind wir viel schlimmer dran als 2014 – vor dem Putsch, denn ohne eine vernünftige Suche nach Lösungen, statt ein gegenseitiges anfeinden, wird's nie laufen!

https://www.bangkokpost.com/thailand/politics/1821114/opposition-sharpens-knives

https://www.bangkokpost.com/opinion/opinion/1821019/is-return-of-political-violence-inevitable-

 

Wolf5
Gast
Wolf5
20. Dezember 2019 5:38 pm

Ach der stin kanns nicht lassen und sucht für all seine Fehlinterpretationen eine Entschuldigung.

So meint er plötzlich:

1. „Aber siehe 2002 – das sind noch die Auswirkungen der Chuan Leekpai Regierung, da ist es auch fast die Hälfte.“

Wieder falsch, da die Rankingliste von Oktober bis Oktober des Folgejahres erstellt wird und Thaksin bereits seit 09.02.2001 Premier war – also nichts mit Chuan.

2. „Aber ich lasse mich gerne belehren – einfach einen Link einstellen, wo man rauslesen kann, dass Abhisit die Pressefreiheit massiv unterdrückt hat.”

Also wollen wir uns auch diesmal nicht lumpen lassen und zitieren aus dem „Spiegel“, in welchem die Gründe für das schlechte Abschneiden genannt werden.
(Zu Beginn dieses Artikels wird viel zu Yingluk und Thaksin geäußert, da dieser Artikel die Zeit vor der Wahl 2011 betrachtet – aber wir wollen ja nicht erneut abschweifen – da es hier um Abhisit geht).
Dort heißt es:
„Die US-Menschenrechtsorganisation “Freedom House” hat den Status der Pressefreiheit in Thailand in diesem Jahr von “teilweise frei” auf “unfrei” herabgestuft.
Vor allem die Gesetze über die Majestätsbeleidigung werden von Regierung und Justiz genutzt, um missliebige Journalisten und Oppositionelle einzuschüchtern.
Führende Rothemden sollen wieder ins Gefängnis wandern, weil sie angeblich gegen das Gesetz verstoßen haben.
Menschenrechtsanwalt Somchai Hom-laor sagt, solche Vorwürfe würden in Thailand zunehmend zum politischen Unterdrückungsinstrument.
Der neu ernannte Direktor des Zentrums für Menschenrechte an der Khon-Kaen-Universität, Wasant Panich, befürchtet ebenfalls, dass die Anklagen wegen Majestätsbeleidigung zunehmen, je näher der Wahltag rückt.
Im Falle der Aufsehen erregenden Verfahren gegen den den Rothemden nahestehenden Journalisten Somyos und gegen den renommierten Historiker Somsak werde “das Recht eindeutig benutzt, um deren politische Aktivitäten zu unterbinden”, konstatiert er.“
https://www.spiegel.de/politik/ausland/machtkampf-in-thailand-thaksins-schoenste-chance-a-763536.html

Wolf5
Gast
Wolf5
20. Dezember 2019 4:32 pm

Ist es nicht schön, wie stin für alles was nicht unmittelbar mit Thaksin zu tun hat, eine Entschuldigung findet – und möge diese noch so falsch sein.

1. stin: „vor 2002 musst du gucken – unter Chuan Leekpai – da stand Thailand bei der Hälfte von jetzt, um die 60“

Leider wieder ein stin-Fake, da die Rangliste der Pressefreiheit erst seit 2002 jährlich erstellt wird!

Unter Thaksin nahm Thailand 2002 noch Rang 65 ein und betrug bei dessen Sturz Rang 122.

Von nun an wurde Thailand (egal wer an der Macht war) fast jedes Jahr immer schlechter eingestuft.

2. Die Einstufung 2010 – Rang 153 kann nicht mit den Unruhen 2010 in Bangkok begründet werden, sondern ist Ausdruck der Unterdrückung der Pressefreiheit durch die Regierung Abhisit.

Einige Aussagen zur Situation der Pressefreiheit finden sich in dem Interview: “Von Veränderungen kann bisher keine Rede sein”

Ein Auszug:
„Reporter ohne Grenzen zeigt sich besorgt über die Situation der Medien in Thailand:
Auf unserer Rangliste der Pressefreiheit steht das Land derzeit auf Platz 153 von insgesamt 178 Ländern.
Pressefreiheit ist ein Gut, dem sich thailändische Regierungen zwar verbal verpflichtet fühlen.
In der Praxis schränken vor allem ein Gesetz gegen Majestätsbeleidiung sowie ein Gesetz gegen Computer-Kriminalität die offene politische Debatte im Land ein.
In allen Monarchien gibt es Bürgerinnen und Bürger, die dem Konzept eines nicht gewählten Staatsoberhauptes kritisch gegenüber stehen.
In Thailand darf diese Kritik jedoch nicht öffentlich geäußert werden.
Kritiker des Königshauses werden für jede beleidigende oder bedrohliche Äußerung mit Gefängnisstrafen von drei bis 15 Jahren eingeschüchtert.
https://www.medienmilch.de/frischmilch/exklusiv/interview/artikel/details/101803interview-von-veraenderungen-kann-bisher-keine-rede-sein/

Wolf5
Gast
Wolf5
20. Dezember 2019 8:34 am

Stin wie er leibt und lebt.

Da wird diese Junta dafür gelobt, dass sie sich um 6 Punkte gegenüber 2017 verbessert hat, obwohl die selbe Junta dafür verantwortlich war, dass sich von 2016 zu 2017 die Rangliste genau um diese 6 Punkte verschlechtert hatte.

Da wird (wie sollte es anders sein) Thaksin wieder aus der Mottenkiste geholt, obwohl keiner einen Zweifel daran gehegt hatte, dass es unter Thasksin mit der Pressefreiheit ebenfalls nicht zum Besten stand.

Ob die Werte unter dieser Miliitärjunta auch nicht schlechter sind, als unter Thaksin/Marionetten Zeiten müsste man überprüfen, jedoch steht eins fest, dass Thailand in dem untersuchten Zeitraum von 2002 bis 2019 nie gut aussah.

Das schlechteste Ergebnis hatte Thailand 2010 mit 153 Punkten – wer da wohl an der Macht war?

Es lebe die populistische Propaganda!

Wolf5
Gast
Wolf5
19. Dezember 2019 1:14 pm

Rangliste der Pressefreiheit 2019:
was alle bereits ahnten, hat sich wieder einmal bestätigt,
Thailand ist im 6. Jahr nach der Machtübernahme durch den Generalissimo auf Platz 136 von 180 Plätzen.

Wie man aus der Statistik ersehen kann, hat sich in der „Regierungszeit“ des Diktators in Sachen Pressefreiheit nichts geändert.
So hatte Thailand in dieser Zeit immer Plätze im letzten Drittel der Rangliste.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rangliste_der_Pressefreiheit

Auch für 2019 gilt:
„Der Militärputsch im Mai 2014 führte zu rigoroser Kontrolle der Arbeit von Journalisten.
Schon zuvor waren Redaktionen in politische Auseinandersetzungen hinein gezogen und als Instrumente im politischen Kampf missbraucht worden.
Nach dem Putsch mussten zahlreiche Radio- und Fernsehsender schließen.
Das Internet wird zensiert: Wer in den sozialen Medien Informationen und Aktivitäten unterstützt, die sich gegen den Militärcoup richten, muss nun mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen.
Mehrere Kommissionen überwachen die Berichterstattung von Zeitungen, Fernsehen, sozialen Netzwerken und ausländischen Publikationen.“
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/thailand/

berndgrimm
Gast
berndgrimm
19. Dezember 2019 9:28 am

Wie einfach es ist mit einer Demo seine Forderungen bei dieser Militaerdiktatur

durchzusetzen haben die Fischer gezeigt:

Govt eases fishing regulations after protests

published : 19 Dec 2019 at 07:01

newspaper section: News

writer: Post Reporters

Commercial fishermen across Thailand have decided to end their protests after the government pledged to assist with problems which they believed stemmed from measures taken to curb Illegal, Unreported and Unregulated (IUU) fishing.

Rallies against the government's stringent regulations aimed at countering IUU fishing have been held in 22 coastal provinces since Tuesday.

In response, Agriculture and Cooperatives Minister, Chalermchai Sri-on, met with representatives from the National Fisheries Association of Thailand (NFAT) and other fishing associations in Bangkok to hash out an action plan.

According to Mr Chalermchai, the government agreed to implement a number of measures to appease the fishermen — including compensation payouts to fishermen whose boats were grounded because they did not meet the government's minimum requirements under its new anti-IUU restrictions.

 

Eine wunderschoene Show dieser Militaerdiktatur jenseits jeglicher Realitaet in Thailand!

Hier schreibt einer der mitten im groessten Fischfanggebiet und Muschel und Krabben

Zuchtgebiet  im Golf von Thailand lebt und das Fischereitheater Tag und Nacht

mitbekommt.

Ja, es mag sein dass man die Gesetze und Verordnungen geaendert hat damit die EU

wieder Shrimps abnimmt (uebrigens, wir essen schon lange keine Kung mehr

wegen der Schadstoffbelastung)

Aber man setzt keine der geaenderten Gesetze und Vorschriften durch!

Jedenfalls in unserer Bucht nicht, trotz Kontrollschiff des Fischereiministeriums

und grosser MarinePolizeiStation!

Hier ist immer business as usual! An den Tagen mit angeblichem Fischereiverbot

wird gefischt und die Fangmethoden sind uebelste Wilderei und Umeltzerstoerung!

Von den Oel und Giftspuckenden Bootsmotoren ganz zu schweigen!

In keinem halbwegs zivilisierten Land wuerde sowas zugelassen!

Apropos Demo ! Wo waren die ueberhaupt? Bei uns war keiner an Land!

Furthermore, Mr Chalermchai said that fishermen who were barred from fishing because they failed to meet the state's minimum requirements will be given 30 additional fishing days.

"The government will also allow fishing boats equipped with older models of the Vessel Monitoring System to continue operating with no fee," he said.

 

Jedenfalls ist die Gage fuer diese miese  Show um ein vielfaches hoeher als  Thaksin

2010 an seine Leute bezahlte.

Merke: Wer fuer diese Militaerdiktatur ist bekommt auch ein paar Kruemel

vom grossen Kuchen ab!

berndgrimm
Gast
berndgrimm
18. Dezember 2019 7:55 pm

Prayuth lässt seine Frau an etwas Anderes glauben als an ihn?

Kann nicht wahr sein!

'Fake news' overreaction

Editorial

Editorial COLUMNIST

published : 18 Dec 2019 at 04:01

 

 

The government's response to what it describes as "fake news" this week is not just a disproportionate overreaction, but also worrying given that one of its targets is a satirical illustration of the premier's motto posted by Future Forward Party politician Pannika Wanich.

Yesterday, Digital Economy and Society Minister Buddhipongse Punnakanta told the media that his ministry's anti-fake news centre had inspected two news stories shared on social media this week and branded them as fake news.

The first story claims the cabinet has decided to impose tax on tampons, while the second talks about the government planning to invoke emergency decree in Bangkok during the FFP-organised gathering on Saturday.

The authorities' timely response in correcting "false information" has been the right move, as it has helped prevent rumours from getting out of control and causing widespread panic.

He also said that law-enforcement officers have collected information about those behind this fake news, and will soon be summoned for questioning and may even face arrest.

While he did not elaborate what grounds this legal action will be based on, Thailand's existing laws that the authorities have been using are repressive in nature. These laws include the Computer Crime Act (CCA), which makes the entry of "distorted information" into computer systems a crime.

Mr Buddhipongse is also planning to use CCA to slap charges against Ms Pannika for a social-media post that he claims is "fake news". The Prime Minister's Office had filed a police compliant against the FFP spokeswoman, he added.

However, the minister's description of Ms Pannika's message as "fake news" demands scrutiny. The FFP MP had only re-posted an illustration that mocked the prime minister's motto for the upcoming National Children's Day by adding a message that children should not forget to join the FFP gathering. She also clarified her post by saying "the PM did not say that", but commented that she liked the creator of the illustration.

True, the problem of fake news needs to be taken seriously, especially if it gets out of control causing significantly harmful or damaging consequences, or when it appears to be part of a strategic political disinformation campaign.

Like its counterparts in other countries in the region like Singapore, the Philippines, Cambodia and Myanmar, Thailand has also been "combating fake news" by targeting its critics and the opposition for what they say or write online by using laws that repress free speech.

Treating publication of false or inaccurate information on social-media platforms as a crime will further entrench the culture of self-censorship and hinder the public's scrutiny of the government. It will also affect legitimate commentaries and investigative journalism.

Instead, the Digital Economy and Society Ministry should promote media literacy among social media users and support civil society development and the use of software to filter fake news on social media. Defining and combating fake news should not be tackled just by the government, otherwise it will only become an excuse to crack down on political opponents.

Editorial

Bangkok Post editorial column

 

These editorials represent Bangkok Post thoughts about current issues and situations.

Do you like the content of this article?

56: 0

 

Diesem BP Editorial kan ich natürlich nur zustimmen obwohl es wirklich

nur der Ablenkung von den wirklichen Problemen in Thailand

unter dieser Militärdiktatur dienen soll.

Wenn die BP wirklich "investigativen Journalismus" betreiben würde,

so hätte sie auch die richtigen Fragen an das Regime gestellt.

Eine Antwort hätte sie sowieso nicht bekommen.

Höchstens eine Vorladung zum Tee bei den Militärs!

Wie schlimm es in Wirklichkeit steht zeigt dieses:

Prayut, coalition partners sing out their message

published : 18 Dec 2019 at 17:53

Democrat Party leader Jurin Laksanawisit, Prime Minister Prayut Chan-o-cha and Bhumjaithai Party frontman Anutin Charnveerakul hold hands while singing at a luncheon  for the Government House press corps on Wednesday. (Photo by Chanat Katanyu)

Democrat Party leader Jurin Laksanawisit, Prime Minister Prayut Chan-o-cha and Bhumjaithai Party frontman Anutin Charnveerakul hold hands while singing at a luncheon for the Government House press corps on Wednesday. (Photo by Chanat Katanyu)

Prime Minister Prayut Chan-o-cha and leaders of the two main coalition parties saw no need to talk much on Wednesday, turning instead to song to showcase the government's solidarity

Do you like the content of this article?

1: 24

 

Nachtigall ick hör dir trappsen!

Die "Koalitionäre" der Militärdiktatur haben wohl Angst gehabt

dass Prawit genug Abgeordnete der Opposition eingekauft hat

und sie garnicht mehr braucht.

Deshalb sangen sie!