Visa für thailändische Staatsbürger wird um 33% teurer

Laut der Website Schengen Visa Info müssen alle thailändischen Staatsbürger ab dem 2. Februar 2020 eine Visagebühr von 80 Euro (rund 2.670 Baht) für ein Visa entrichten – ein Drittel mehr als derzeit 60 Euro. Die Kosten für Kinder steigen ebenfalls um 5 Euro von 35 Euro auf 40 Euro, meldet die Website Schengen Visa Info.

Für ein Visa in den EU-Staaten ohne Visumbüro in Thailand könnten die Gebühren sogar jedoch bis zu doppelt so hoch sein. Besucher in diesen Ländern müssen sich über einen externen Dienstleister bewerben – und diese Unternehmen können eine zusätzliche Gebühr erheben, die so hoch sein kann wie die Kosten für das Visum selbst.

„Für nicht kooperative Drittländer wird eine Visagebühr von 120 EUR oder 160 EUR erhoben, wenn die EU-Kommission der Ansicht ist, dass Maßnahmen erforderlich sind, um den Grad der Zusammenarbeit des betreffenden Drittlandes und um die Beziehungen der Union insgesamt zu diesem Drittland verbessern“, sagte Gent Ukëhajdaraj von SchengenVisaInfo.com.

Die neuen Bestimmungen gestatten es den Thailändern, bis zu sechs Monate vor Reiseantritt einen Antrag zu stellen, anstatt der bisherigen drei Monate. Theoretisch wird dies „die Erteilung von Mehrfachvisa mit längerer Gültigkeitsdauer für reguläre Reisende mit einer positiven Visumhistorie“ erleichtern, berichtet Schengen Visa Info auf seiner Webseite.

In anderen Fällen ist jedoch zu befürchten, dass die Gültigkeit des Visums verkürzt und die Bearbeitungszeiten für das Visum verlängert werden fügen sie weiter hinzu..

Die Zahlen der Website zeigen, dass die Schengen-Botschaften und -Konsulate in Thailand im Jahr 2018 insgesamt 332.269 Visumanträge bearbeitet haben. Davon wurden allerdings 11.102 oder 3,3 % durch die Behörden abgelehnt.

Die Thailänder gaben insgesamt 19.936.140 Euro für Visaanträge nach Europa aus – davon waren 666.120 Euro für die Anträge, die von den Behörden abgelehnt wurden.

Laut den weiteren Angaben von Schengen Visa Info war Frankreich mit 62.120 Anträgen das beliebteste Bewerberland für ein Visa, gefolgt von Deutschland mit 58.364 Anträgen. Frankreich lehnte allerdings 1.276 Anträge auf ein Visa ab. Von Deutschland wurden 1.372 Anträge abgelehnt.

An dritter Stelle der Thailänder für ein Visa steht die Schweiz. Hier wurden insgesamt 44.189 Anträge gestellt, von denen 1.364 Anträge auf ein Visa abgelehnt wurden.

Die meisten Visa Anträge für Deutschland wurden laut Schengen Visa Info von russischen Staatsbürgern gestellt. Von insgesamt 199.627 Anträgen wurden 6.434 Anträge abgelehnt.

Dicht dahinter, an zweiter Stelle, folgt China mit insgesamt 172.584 Visa Anträgen, von denen ebenfalls 4.546 von den deutschen Behörden abgelehnt wurden.

Die Türkei liegt mit 125.774 Anträgen an dritter Stelle. Allerdings wurden hier 13.822 Anträge abgelehnt. / TP

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5 Antworten zu Visa für thailändische Staatsbürger wird um 33% teurer

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Wer freiwillig aus diesem Paradies weggeht der soll löhnen!

    Ich habe früher viel höhere Kosten für ein Schengen Visum gelesen.

    Man muss auch die Gebühren der Thai Behörden für Bescheinigungen

    dazurechnen.Ich hatte da so 175 € kalkuliert.

    Dass ein Visum über ein Thai Visa Büro billiger sein soll ist nur Reklame.

    Meine Frau war seitdem nicht mehr in Europa als man LUX gezwungen hat

    die eigene (sehr effiziente und wirksame) Visaregelung zugunsten des

    Schengen Visums aufzugeben.

    Ausserdem ist ein Schengen Visum heute in THB sicher billiger als vor 10 Jahren!

  2. Avatar SF sagt:

    Für ein Visa in den EU-Staaten ohne Visumbüro in Thailand könnten die Gebühren sogar jedoch bis zu doppelt so hoch sein. Besucher in diesen Ländern müssen sich über einen externen Dienstleister bewerben – und diese Unternehmen können eine zusätzliche Gebühr erheben, die so hoch sein kann wie die Kosten für das Visum selbst.

    Die selbe Sauerei wue in TH! 

    Die "Offices" müssen halt auch von etwas leben,  die Sachbearbeiter haben Interessenskonflikte und erheblich Wissenslücken! 

    • STIN STIN sagt:

      Für ein Visa in den EU-Staaten ohne Visumbüro in Thailand könnten die Gebühren sogar jedoch bis zu doppelt so hoch sein. Besucher in diesen Ländern müssen sich über einen externen Dienstleister bewerben – und diese Unternehmen können eine zusätzliche Gebühr erheben, die so hoch sein kann wie die Kosten für das Visum selbst.

      Die selbe Sauerei wue in TH!

      das war die Rache der EU 🙂

      Die “Offices” müssen halt auch von etwas leben,
      die Sachbearbeiter haben Interessenskonflikte und erheblich Wissenslücken!

      richtig, jedes Unternehmen benötigt Gewinne um überleben zu können. Es müssen ja Gehälter, Miete usw. gezahlt werden und wenn
      keine Gewinne fliessen, dann MUSS Konkurz beantragt werden.
      Die Sacharbeiter haben keine Einschränkungen, was Interessenskonflikte betrifft, sind ja keine Beamte, auch keine Angestellte im öffentlichen
      Dienst. Die müssen sich einfach an ihre Verträge halten, da steht meist auch genau drin, was sie dürfen und was sie nicht
      dürfen.

      Wissenslücken dürften sie keine haben, weil die haben ein Manual-Handbuch und danach vergeben die ihre Visa.
      Haben Sie mal eine Lücke, rufen sie die zuständige Botschaft an und fragen nach.
      Macht unser Konsul in Chiang Mai auch. Letztens wusste er auch nicht genau Bescheid, ob er einer Kundin etwas beglaubigen darf, hat
      er angerufen und dann war er abgesichert und hat es gemacht.

      • Avatar SF sagt:

        Sachbearbeiter bei der EU,  efal ob Beamte oderAngestellte , haben sehr schnell Interessenkonflikte! 

        Vielleicht sollte man da mal eine Weiterbildung zur Auffrischung machen. 

        Irgendwie kommt es mir vor,  in den letzten 15  31Jahren hat sich das schlechte Flair mit Korruption,  Interessenkonflikten,  History Faking, … unsichtbar wie Termitenbauten über den ganzen Erdball verbreitet ?!!

        Wer die Termiten sind brauche ich IHNEN ja nicht zu sagen. 

        :Distort:

        • STIN STIN sagt:

          Sachbearbeiter bei der EU, efal ob Beamte oderAngestellte , haben sehr schnell Interessenkonflikte!

          nein, ist alles im Arbeitsvertrag/Dienstvertrag geregelt.
          Ist man sich unsicher, fragt man das zuständige Personalbüro – bevor man eine Nebenbeschäftigung beginnt.

          Dazu muss man sich auch fragen, ob wirklich jemand bei einem Spitzengehelt/Spesen usw. noch eine NB benötigt.

          Vielleicht sollte man da mal eine Weiterbildung zur Auffrischung machen.

          nein, den Diensvertrag genau durchlesen oder Personalbüro aufsuchen reicht aus.

          Irgendwie kommt es mir vor, in den letzten 15 31Jahren hat sich das schlechte Flair mit Korruption, Interessenkonflikten, History Faking, … unsichtbar wie Termitenbauten über den ganzen Erdball verbreitet ?!!

          richtig – und du hilftst da noch mit deinen Fake-Bildern, Fake-Berechnungen usw.

          Wer die Termiten sind brauche ich IHNEN ja nicht zu sagen.

          nein, wissen doch alle: Wieland Wenz vormals Schminke.

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