Bangkok: 11 ausländische “Gays” in luxuriöser Bar festgenommen

Thailands Immigrationchef Generalleutnant Sompong „Big Oud“ Chingduang (rechts) und seine Mitarbeiter präsentierten die Nachricht von einer Razzia in einem luxuriösen „Gay Spa“ in der Soi Aree 4 im Stadtviertel Phayathai in Bangkok.

Zwei Dutzend schwuler Sexarbeiter aus Thailand wurden laufen gelassen, aber elf Ausländer wurden festgenommen.

Die Räumlichkeiten sahen von außen unscheinbar aus und ein Schild mit der Aufschrift „VCK Cool Space“ war an der Fassade angebracht.

Aber in dem Gebäude war alles ein wenig anders. Die Ermittler stellten fest, dass 35 Männer nur mit ihrer Unterhose bereitstanden, um sexuelle Dienste und Massagen zu leisten.

Die Razzia im „V Club 7“ erfolgte nach einem ähnlichen Fall im Etablissement „The Prince“ Ende Oktober und einer unter Beobachtung stehenden Website mit dem Namen www.vclub7.net.

Hier unter der Überschrift „Our Boys“ sind Männer mit Namen wie Kid, Jimmy und Tool. Es gibt auch einen Herrn Mick, einen Kaukasier, aber er scheint bei der Razzia abwesend gewesen zu sein.

Die Immigrationbeamten fanden 24 thailändische Männer, die im exklusiven Club für Ausländer und Hi-So-Thais ihre Dienste anboten.

Sie wurden alle mit einer Verwarnung entlassen.

Den elf Ausländern wurde vorgeworfen, ohne Arbeitserlaubnis zu arbeiten und Arbeit zu verrichten, die sie nicht ausüben durften.

Sie bestehen aus 4 Männern aus Burma und Laos, zwei aus Vietnam und einem aus Kambodscha.

Einer der Männer aus Vietnam – ein männliches Model namens Bobby – sagte, er verdiente 5.000 Baht pro Stunde und gab 1.500 davon an den Club.

Er gab zu, an einem einzigen Tag bis zu 50.000 Baht verdient zu haben.

Die Gebühren des Clubs lagen zwischen 2.500 und 6.500 Baht.

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
31. Dezember 2019 10:18 am

Hat zwar nichts direkt mit diesem Fall zu tun , aber viel mit dem Zustand der

heutigen Thai Gesellschaft  und ihrer Mehrfachmoral und Verlogenheit!

 

Opinion: When Society Curbs Its Own Freedom of Expression

By

Pravit Rojanaphruk, Senior Staff Writer

 

In Thailand, limits on freedom of expression are not only imposed by various laws on the book, but also by members of society themselves. Two recent incidents in demonstrated my point.

First was the “French kiss” at the Parliament on Dec. 18 by two LGBT activists as part of a news conference to push for a same-sex marriage law earlier this month.

The move led to much condemnation that it was inappropriate to kiss in Parliament, as the place is supposedly a place of honor, filled with honorable Members of the House of Representatives.

I will not dwell on how Thai Parliament is an abode of crooks, deceits, and political shenanigans because it is beside the topic. The point is, while a French kiss in public may normally be frowned upon in Thailand, or at least raised a few eyebrows, the two gay activists were trying to make a point.

Without the kiss, it’s unlikely that the public, as well as the press, will take note of the long struggle for equal marriage rights by LGBT community.

The deep kiss in parliament was most likely a public stunt meant to shock and remind the public about their yet-to-be-fulfilled rights. Thus, to think it was inappropriate is to miss their point – the gesture itself was meant to be inappropriate.

Tolerance for such antic was low, however, and given the widespread backlash, any future shock tactic will be less likely.

Less than a week later, another incident reminded me how little tolerance we have for ideas that we disagree with and find to be offensive.

On Christmas Eve, Matichon Weekly magazine issued an apology to readers and the public for an opinion article penned by one of its columnists. Apart from the contrition, Matichon Weekly, which is operated by the same Matichon Group that owns Khaosod English, also dropped the column and the writer from its pages, as well as deleting the controversial article from its website.

The article was written by Pensri Phaoluangthong for her column, “Our Spinning World.” In her commentary, she argued that poor northeastern women only seek to marry Caucasian men as a quick fix to lift themselves from economic plight instead of focusing on their studies and employment like Isaan men.

The article went viral in no time, not because most agreed with it, but because they found the article to be highly offensive, ignorant, and unfair towards women from the northeast.

After just a few days of online criticism, Matichon gave in to the pressure.

This is an unfortunate turn of events. While I largely disagree with Pensri, there is a need to make sure that views that you do not agree, or even strongly disagree or find it highly offensive, has a place in society.

A society that has a very low threshold of tolerance for unpopular views or actions cannot expect to have a high level of freedom of speech.

The public has to learn that in order to ensure diversity of thoughts, it has to nurture not only a culture of tolerance, but also a culture of accepting criticism. If Thailand falls short of that, it will become a society that want to only hear good things about itself, real or imagined.

And even if some words or actions may be unpopular or wrong, having little or no tolerance for it will not only deprive Thai society of food for thought and self-examination, but could also leave Thai society intellectually barren.

Many uncomfortable questions can no longer be raised and debated if we as a society only want to hear things that are comfortable to our ears and eyes.

December 30, 2019 10:00 am

 

Ein brillanter Kommentar von Pravit der einmal mehr gezeigt hat dass er einer

der wenigen heutigen Thai ist welche noch über ihre Thainess hinausdenken!

Analog zum Deutschtum der AfD!

Das Schwulsein und die Prostitution war früher im ländlichen Thailand

überhaupt kein Problem. Beide waren in der Dorfgemeinschaft akzeptiert.

Heute verurteilen die , welche ihr Geld mit der Prostitution machen

ihre eigenen Sklaven die ihnen das Geld bringen!

Wolf5
Gast
Wolf5
31. Dezember 2019 9:04 am

Den Hintern für sexuelle Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen, ist in diesem Land ausnahmslos das Recht der Thai-Männer.

Wenn dann jemand aus dem Ausland kommt und dies auch noch ohne Arbeitserlaubnis tut (obwohl ja Prostitution in Thailand nach wie vor verboten ist, wie soll man da an eine Arbeitserlaubnis kommen) gehört nach Denkart dieser “Ermittler” hart bestraft.555

berndgrimm
Gast
berndgrimm
1. Januar 2020 9:15 am
Reply to  STIN

STIN schreibt wieder elegant am Thema vorbei!

Nicht nur dass nur Ausländer für etwas bestraft werden

welches in Thailand verboten und strafbar ist,

sondern die Hauptschuldigen für diese Straftat

werden überhaupt nicht berührt!

STIN ist damit seinem Ziel selber einmal Thai zu werden

sehr nahe.

Es ist nämlich ernsthaft die Meinung der meisten Thai

dass sie nie etwas böses tun  weil sie Thai sind

und aufgrund ihrer Position in dieser Feudalgesellschaft

sowieso unangreifbar sind.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
30. Dezember 2019 12:52 pm

Sicher nicht die letzte Propaganda Lüge dieses Jahr!

Grosses Schwein hat wieder mal zugeschlagen!

Ich würde mich krummlachen wenn es nicht so traurig wäre:

Zwei Dutzend schwuler Sexarbeiter aus Thailand wurden laufen gelassen, aber elf Ausländer wurden festgenommen.

Die Täter machen sich selber zu Opfern und ihre Opfer zu Tätern!

Die Hauptschuldigen nämlich der Betreiber und dessen Pate bei der Polizei

bleiben thaiüblich ungeschoren!

Die Räumlichkeiten sahen von außen unscheinbar aus und ein Schild mit der Aufschrift „VCK Cool Space“ war an der Fassade angebracht.

 

Ja, irgendein Alien Raumschiff hatte den Schwulen Puff für Edelthai

plötzlich und unbemerkt auf die Soi Aree gestellt.

Und die Thai Polizei wusste wie immer bis zu ihrer heroischen Heldentat

garnix.

Und wer diese Helden Story nicht glaubt bekommt sie von den Militärs

mit Gewalt eingetrichtert!

Damit er keine Fake News wie z.B. die Realität in Thailand beschreibt.

Nod Korea Light eben, oder eben auch nicht mehr so light!