Bangkok: Prawit lässt 500 artesische Brunnen bohren – Thais sollten weniger duschen

Der stellvertretende Premierminister Prawit Wongsuwan sagte, er habe die Behörden angewiesen, 500 artesische Brunnen zu bohren, um den Menschen im ganzen Land bei einer Dürre zu helfen.

Prawit gab die Erklärung nach einer Kabinettssitzung im Government House gestern (7. Januar) ab. Dies ist nur ein Teil der Maßnahmen zur Bewältigung der Dürre in vielen Provinzen, fügte er hinzu.

„Wir haben ein Notfallbudget für die Bohrung von 500 artesischen Brunnen beantragt, um die Dürre zu bekämpfen und das Problem der Wasserknappheit in diesem Jahr zu lösen“, sagte er weiter.

„Wir werden sofort nach dem Erhalt des Geldes mit dem bohren der Brunnen beginnen“, fügte er hinzu. Die Operation soll laut seinen weiteren Angaben voraussichtlich schon heute, am 8. Januar beginnen, sagte er weiter.

Die Operationen werden in Zusammenarbeit mit den verschiedenen Behörden wie dem Ministerium für Wasserressourcen, dem Innenministerium und der Armee durchgeführt, fügte er hinzu.

Im Zusammenhang mit der Dürre forderte der thailändische Ministerpräsident Prayuth Chan o-cha die Menschen am Dienstag (7.Januar) dazu auf, die Wasserhähne abzudrehen und weniger zu duschen, um mit der Dürre im Norden und in der Mitte Thailands fertig zu werden.

Bereits in der letzten Woche teilte Bangkoks Wasserbehörde mit, dass das Leitungswasser in der Hauptstadt mehr und mehr salzig werde, da das ansteigende Meerwasser den erschöpften Fluss Chao Phraya hinaufstieg. Der Chao Phraya Fluss ist eine wichtige Quelle für einen Großteil des Wassers in Zentralthailand.

Der Anstieg der Gezeiten zwischen dem 8. und dem 15. Januar 2020 wird den Salzgehalt des Leitungswassers in Bangkok und seinen Vororten noch weiter erhöhen, prognostiziert Herr Somkiat Prajamwong, der Generalsekretär des Nationalen Wasserressourcen Amt (NWRO) am Montag nach ein Treffen zur Lösung des Problems des Eindringens von Meerwasser in den Chao Phraya Fluss.

Bereits am 3. Januar hatte die Sprecherin der Regierung, Frau Narumon Pinyosinwat, bekannt gegeben, dass sie allen Bürgern dazu rät, das derzeitige salzige Leitungswasser nicht zu trinken. Sie schlägt weiter vor, dass die Bürger nicht nur auf das Trinken des salzigen Leitungswassers, sondern auch auf den Verzehr von salzigen Lebensmitteln verzichten sollen.

Das Kabinett einigte sich am Dienstag darauf, 3 Milliarden Baht (100 Millionen US-Dollar) für die Bohrlöcher und die Rohre zur Grundwassergewinnung auszugeben. Die Regierung möchte mit dieser Aktion erreichen, um eine Dürre zu lindern, die sich voraussichtlich in den nächsten Monaten sogar noch weiter verschlimmern wird, teilte die Sprecherin der Regierung den lokalen Reportern mit.


Eine Familie betet in der Nähe der Ruinen einer kopflosen Buddha-Statue, die aufgrund von Trockenheit in einem ausgetrockneten Damm in Lopburi, Thailand, am 1. August 2019 wieder aufgetaucht ist. REUTERS / Soe Zeya Tun

Die Trockenzeit in Thailand begann im November 2019 und dauert normalerweise bis April des nächsten Jahres, obwohl die Behörden bereits dieses Jahr sagen, dass die Dürre und die Wasserknappheit bis Juni 2020 andauern könnten. In 14 Provinzen im zentralen, nördlichen und nordöstlichen Anbaugebiet wurde bereits eine Dürre gemeldet.

„Bitte helfen sie alle mit, Wasser zu sparen. Schalten sie alle Wasserhähne aus. Benutzen sie weniger Wasser “, sagte General Prayuth. „Reduzieren Sie die Zeit zum Zähneputzen und zum Duschen um eine Minute“, fügte er hinzu.

Aufgrund des niedrigen Reservoirniveaus hat die Regierung die Landwirte in einigen Provinzen in der Nähe des Flusses Chao Phraya bereits dazu aufgefordert, außerhalb der Saison keinen weiteren Reis mehr anzubauen. / TP-TN

 

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5 Antworten zu Bangkok: Prawit lässt 500 artesische Brunnen bohren – Thais sollten weniger duschen

  1. Avatar SF sagt:

    Dadurch wird SmogCity ganz schnell Try-lands Hauptstadt. 

    • STIN STIN sagt:

      Dadurch wird SmogCity ganz schnell Try-lands Hauptstadt.

      mittlerweile leider schon Smog-Land.
      Im Norden Smog vom Abfackeln – im Süden Kohlestaub von Kawthaung aus Burma – in Bangkok von Abgasen u. dgl.

      Rayong derzeit 137 – fast wie Chiang Mai. Fürchterlich….
      Sogar Satun im Süden Nähe Meer schon tw. fast 90. Surat heute bis 117 hoch.

      Smog wohin man in TH guckt.

      Ranong heute auch schlechte Luft – 74 – von good weit entfernt.

  2. Avatar berndgrimm sagt:

    Der Chef des Chefdiktatordarstellers wollte auch mal wieder in die Medien.

    Artesische Brunnen gab es in Phayao z.B. bevor die  Wasserleitungen

    gelegt wurden.In anderen Teilen Thailands wohl auch.

    Wenn Prawit die Thai Behörden koordiniert ist eh Alles zu spät.

    Som nam na!

    • STIN STIN sagt:

      Artesische Brunnen gab es in Phayao z.B. bevor die Wasserleitungen

      gelegt wurden.In anderen Teilen Thailands wohl auch.

      das kritisiert auch keiner – es sollen 500 weitere Brunnen gebohrt werden.

      Wenn Prawit die Thai Behörden koordiniert ist eh Alles zu spät.

      und kein Expat merkt irgendeine Veränderung, außer bei der Visa-Verschärfung.
      Also was sollte einen Expat irgendwas in TH kümmern, was nur die Thais betrifft?

      • Avatar berndgrimm sagt:

        Momente mal!

        Wenn die Dummbeutel sich selber vergasen wollen

        weil sie eh nix brauchbares aus ihrem Leben machen können

        so schert es mich nicht. Korrekt!

        Aber sie vergasen meine Familie und mich mit!

        Wenn die Dummbeutel aus Geldgeilheit und Geltungssucht

        sich selber das Grundwasser abgraben

        so leiden auch wir mit.!

        Natürlich können wir in Thailand garnix ändern

        aber wir können es anprangern und aus diesen

        Gründen das Land verlassen.

        Natürlich wollen auch die Thai Dummbatzen

        dass wir gehen, aber wir sollen es stikkum tun

        und gefälligst unser Geld hierlassen.

        Genau dieses werden wir nicht tun.

        Wir wollen auch noch ein wenig Spass

        für unser Geld!

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