Bangkok: Opposition fordert wegen Falschinformation im USA-IRAN Konflikt Rücktritt vom Aussenminister

Mehrere Abgeordneter der Pheu Thai Partei fordern Außenminister Don Pramudwinai auf, zurückzutreten und Verantwortung für seine „falsch informierten“ Äußerungen über den Konflikt zwischen den USA und dem Iran zu übernehmen.

Der Konflikt entstand, nachdem Außenminister Don Pramudwinai sagte, die Vereinigten Staaten hätten Thailand einen Tag vor dem Drohnenangriff auf den iranischen General und Truppenführer Qassem Soleimani informiert. Allerdings erklärte bereits kurze Zeit später das Außenministerium, dass der Bericht nicht stimmt und Außenminister Don Pramudwinai „falsch informiert“ gewesen sei.

Pichet Chuamuangpan, ein Kandidat der Pheu Thai Partei für Chiang Rai sagte am Donnerstag (9. Januar), dass Herr Don die Verantwortung für seine falschen Informationen übernehmen sollte, da seine Kommentare dem Land mehr schaden als nützen könnten.

Die Kommentare von Herrn Pichet sind in der zweiten Lesung des Haushaltsentwurfs 2020 eingegangen.

Am Dienstag (7. Januar) teilte Außenminister Don den Reportern im Government House mit, die USA hätten Thailand über den Drohnenangriff unterrichtet, bei dem der iranische Quds Force Führer Qassem Soleimani am 2. Januar getötet wurde Thailand hatte bis vor kurzem den Vorsitz der ASEAN.

Noch am selben Tag ging Busadee Santipitaks jedoch auf die Aussage von Herrn Don zurück und erklärte, dass der Minister „falsch informiert“ sei.

Somkid Chueakong, der Pheu Thai Abgeordnete von Ubon Ratchathani, fügte hinzu, dass die Äußerungen von Herrn Don möglicherweise das Ansehen des Landes im Ausland beeinträchtigt haben.

Herr Somkid erklärte weiter, er sei dazu bereit, Herrn Don zu seinen Bemerkungen bei einer bald stattfindenden Misstrauensdebatte zu befragen.

In einer ähnlichen Angelegenheit sagte Pithaya Pookaman, nachdem US-Präsident Donald Trump am Mittwoch nach den Raketenangriffen des Iran auf US-Streitkräfte im Irak eine Nachricht der Deeskalation verbreitet hatte, dass die USA leicht auf eine militärische Reaktion zurückgreifen könnten wenn der Iran weitere Opfer zugefügt hätte.

Herr Pithaya sagte, dass die Entscheidung von Herrn Trump, „zusätzliche Bestrafungssanktionen“ zu verhängen, als ein versöhnlicher Ansatz für die Spannungen zwischen den USA und dem Iran ausgelegt werden könnte, die in der vergangenen Woche nach der Ermordung eines iranischen Oberbefehlshabers, Generalmajor Soleimani, durch die USA eskalierten.

„Trump hatte damit gedroht, den Iran ’sehr schnell und sehr hart‘ zu treffen, wenn der Iran amerikanisches Personal oder Vermögen angreift. Allerdings hat er stattdessen Sanktionen verhängt, weil der Raketenangriff keinen amerikanischen oder irakischen Tod zur Folge hatte. Ich denke, die USA haben den Angriff vorweggenommen und dabei gleichzeitig schon im Voraus ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärft“, sagte er in einem Interview gegenüber der Bangkok Post .

„Trump ist ein Geschäftsmann und Politiker, also will er keinen Krieg. Trotzdem muss er seine diplomatischen Führungsqualitäten unter Beweis stellen. Ich glaube, wenn der Iran einen einzigen Amerikaner getötet hätte, hätten die USA zurückgeschlagen. Deshalb sind die US Sanktionen die beste Reaktion auf die (harmlosen) Raketenangriffe des Iran „, sagte er weiter.

Pithaya sagte, die Raketenangriffe des Iran seien nur darauf ausgelegt, Schaden zu verursachen, und forderten keine Todesopfer, da die Regierung ansonsten auf Racheforderungen von militanten Bürgern reagieren müsse.

„Der Iran hat jedoch auf eine Weise zurückgeschlagen, die keine Reaktion der USA hervorrief. Ich denke, der Iran kann militärisch nicht mit den USA mithalten und hat so einen geeigneten Ort gefunden, um keine US-Bürger töten zu müssen“, fügte er weiter hinzu.

Weder die USA noch der Iran wollen einen Krieg, weil er gegenseitigen Schaden anrichtet und daher von keinem unbedingt gewünscht ist, sagte er. / TP-BP

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4 Antworten zu Bangkok: Opposition fordert wegen Falschinformation im USA-IRAN Konflikt Rücktritt vom Aussenminister

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Viel wichtiger ist dieses:

    Thanathorn to fight 'flash mob' charges

    Embattled FFP chief and four others deny breaking public assembly law

    published : 10 Jan 2020 at 20:06

     

    Future Forward Party leader Thanathorn Juangroongruangkit on Friday vowed to fight charges laid against him by police for orchestrating an anti-government rally last month

    The party frontman reported to Pathumwan police on Friday afternoon to hear the charges laid in connection with the "flash mob" gathering on the skywalk at the intersection on Dec 14.

    Mr Thanathorn and four others, including former Nakhon Pathom election candidate Pairatchote Chantarakhachorn, met with the police on Friday. Others facing charges include party secretary-general Piyabutr Saengkanokkul, spokeswoman Pannika Wanich and party-list MP Pita Limjaroenrat.

    The five are accused of breaking the public assembly law by failing to inform police of their plans in advance, blocking a mass-transit station, failing to control rally participants and using loudhailers in public without permission from authorities. A fresh charge of holding a rally within 150 metres of a palace was laid on Friday.

    Mr Piyabutr, Ms Pannika and Mr Pita are protected by parliamentary immunity due to their status as MPs, as parliament is still in session. They have said they would report to police to hear the charges later on Friday after the budget debate in the House concludes.

    Mr Thanathorn said after meeting with police office rs for two hours that all five denied the charges and would fight until the end.

     

    Natürlich hat FFP überhaupt keine Chance denn sie soll von der Militärdiktatur

    vernichtet werden. Es wird aber interessant zu sehen wie weit die Gleichschaltung

    der Gerichte in Thailand schon gelungen ist!

    Ich hoffe sehr, Thanthorn und seine Truppe machen auch als ausserparlamentarische

    Opposition weiter.

    Was FFP braucht ist internationale PR! Wo ist denn die ehemals Thaksintreue

    Westpresse wenn man sie mal braucht?

    Thanathorn und seine Leute sind die einzige Hoffnung für ein zukunftsfähiges

    Thailand welches sich nicht ausschliesslich im Ausländerhass zusammenfindet.

    • STIN STIN sagt:

      Natürlich hat FFP überhaupt keine Chance denn sie soll von der Militärdiktatur

      vernichtet werden. Es wird aber interessant zu sehen wie weit die Gleichschaltung

      der Gerichte in Thailand schon gelungen ist!

      natürlich ist Thanatorn auf der Abschussliste des Militärs. Wie kann man auch so blöd sein,
      vor der Wahl dem Volk zu versprechen, sozusagen – die Armee abzuschaffen, indem die Wehrpflicht abgeschafft wird,
      die Macht der Armee zu beschneiden usw. – ohne zu erklären, wie er das machen möchte.

      Für mich ist er ein Dampfplauderer ohne Plan – weil um die Armee zu brechen, hätte er Teile der Armee auf seine Seite ziehen müssen,
      aber ich sehe zur Zeit keinen einzigen General o. dgl. der bereit wäre, dabei auch gegen den Oberbefehlshaber der Armee, den König vorzugehen.

      Was FFP braucht ist internationale PR! Wo ist denn die ehemals Thaksintreue

      Westpresse wenn man sie mal braucht?

      Die intern. Gemeinschaft hat andere Sorgen, Iran, Krieg im Nahen Osten, Sanktionen USA-China usw. – sicher nicht
      Thailand, wo immerhin lt. intern. Gemeinschaft wenigstens eine Semi-Demokratie besteht, auch wenn diese von einigen Expats
      bestritten wird. Es wurde gewählt, es gibt ein Parlament, Prayuth muss sich der Parlamentsmehrheit fügen und das war es schon.
      Das reicht der Welt….

  2. Avatar berndgrimm sagt:

    Es ist Unsinn sich auf ein Baauernopfer wie Don Perignon abschieben zu lassen.

    Man sollte sich auf Prawit und seine Sprechpuppe Prayuth konzentrieren!

    Was Don Perignon sagte entsprach 100% ig dem Selbstverständnis dieser

    Militärdiktatur.Und mehr gelogen als Prawit und Prayuth hat er auch nicht!

     

    • STIN STIN sagt:

      Man sollte sich auf Prawit und seine Sprechpuppe Prayuth konzentrieren!

      nützt nix, den könnte nur der König absetzen, sonst keiner – nicht mal Prayuth, der sonst mit Apirat Probleme
      bekommen würde.

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