Bangkok: Fusion von TOT und CAT wurde vom Kabinett genehmigt

Das Kabinett hat am Dienstag (14. Januar 2020) die Fusion von TOT und CAT Telecom und die Gründung einer neuen Gesellschaft, – National Telecom (NT) -, genehmigt. Die neue Gesellschaft wird dann zu 100 % im Besitz des thailändischen Finanzministeriums sein.

Narumon Pinyosinwat, die Sprecherin der Regierung, sagte, dass das Ministerium für digitale Wirtschaft und Gesellschaft (DES) die Aufgabe hat, eine vollständige Fusion innerhalb von sechs Monaten zu überwachen und sicherzustellen.

Die beiden Organisationen haben bereits Finanzberater eingestellt, um ihre Vermögenswerte bewerten zu lassen, sagte sie.

Der Fusionsplan wurde schon vor einigen Jahren von der Regierung formuliert, um die beiden staatlichen Telekommunikationsunternehmen am Leben zu erhalten, nachdem ein früherer Plan, zwei neue Unternehmen aus den beiden Organisationen zu gründen, keine Fortschritte gemacht hatte.

Frau Narumon sagte weiter, der Zusammenschluss sei die beste Lösung, um Redundanzen im Geschäftsbetrieb zu beseitigen und um einen Mehrwert für die bereits bestehenden Vermögenswerte zu schaffen.

Frau Narumon sagte auch, dass der Zusammenschluss der beiden Gesellschaften keine Auswirkungen auf die bestehenden Mitarbeiter haben oder zu Entlassungen führen wird.

Die beiden Gesellschaften TOT und CAT beschäftigen in etwa rund 20.000 Mitarbeiter. Davon arbeiten mehr als 14.000 Mitarbeiter bei der TOT, und die restlichen 6.000 Mitarbeiter sind bei der CAT angestellt, fügte sie hinzu.

Frau Narumon sagte, das Kabinett habe sowohl der TOT als auch der CAT grünes Licht für die Teilnahme an den 5G-Lizenzauktionen gegeben.

Der Zusammenschluss der beiden Unternehmen wird ein Segen sein, um das staatliche Telekommunikationsunternehmen auf die raschen Veränderungen in der Technologie und in der Telekommunikationsindustrie vorzubereiten, sagte DES-Minister Buddhipongse Punnakanta.

Da alle Spektren von TOT und CAT Telecom bis 2025 auslaufen, wird der Zusammenschluss den beiden Organisationen die Tür öffnen, um neue gemeinsam Geschäftsmöglichkeiten zu erkunden, sagte er.

Dies würde auch die Lizenzen für die 5G-Frequenzen einschließen, deren Auktion für den 16. Februar 2020 geplant ist, sagte Buddhipongse.

Nach dem Zusammenschluss werden Beratungsunternehmen gebeten, Pläne für rechtliche Hindernisse, Zusammenschlussverfahren und Personalmanagement zu prüfen und aufzustellen.

Die Berater werden dann auch die Geschäftsrichtung von NT nach dem Zusammenschluss bestimmen, sagte Buddhipongse.

Das NT wird fünf Unternehmen betreiben:

  1. Feste Infrastruktur,
  2. internationales Telekommunikationsnetz,
  3. Festnetz und Breitband,
  4. Mobilfunk,
  5. sowie digitale Infrastruktur und Dienste. / TP-BP
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