Krabi: 7-jähriges Kind von Hund gebissen – Gouverneur befiehlt die Hunde einzufangen

Es brauchte ein weiteres Kind, das angegriffen wurde, bevor die thailändischen Behörden die streunenden Hunde am Strand einfingen.

Nach einem grausamen Angriff auf einen Fünfjährigen in Ao Nang Anfang letzten Jahres wurde ein anderer Junge – diesmal ein Siebenjähriger -, der mit seinem Vater unterwegs war, ins Krankenhaus eingeliefert.

Charoensak Temchai, der Manager des Pine Bungalow am Strand von Ao Siaw im Unterbezirk Nong Thalee, sagte, dass am Strand sich ein Rudel von 15 bis 16 Hunden unter vielen Touristen aufhielten.

Er sagte Thai Rath, dass Touristen oft gebissen wurden – aber es waren immer Erwachsene. Diesmal handelte es sich um ein Kind.

Der Junge war mit seinem Vater zusammen zum Strand gegangen, der gerade joggte. Die Familie umfasst noch zwei Mädchen.

Der siebenjährige Nolan A. wurde mit mehreren Bisswunden in das Wattanaphaet-Krankenhaus gebracht. Die schwerste Verletzung war an seiner linken Achselhöhle.

Er erhielt mehrere Medikamente, darunter Anti-Tollwut-Spritzen. Sein Urlaub umfasst nun einen 4- oder 5-tägigen Aufenthalt in einem Krankenhausbett.

Der Gouverneur von Krabi, Kittibadee Prawit, besuchte ihn und seine Eltern mit Blumen und Spielzeug im Krankenhaus.

Er befahl den Tierärzten, an den Strand zu gehen und die Hunde mit Betäubungspfeilen zu fangen.

Nur drei Tiere wurden bislang eingefangen und zur Tollwutanalyse mitgenommen. Die restlichen Hunde sollen später eingefangen werden. / WB-TR

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1 Antwort zu Krabi: 7-jähriges Kind von Hund gebissen – Gouverneur befiehlt die Hunde einzufangen

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Ja, die berühmte thailändische Tierliebe.Kann ich ein Lied davon singen.

    Ich laufe ja häufig und habe dabei oft mit sogenannten Soi Dogs zu tun.

    Da ich wirklicher Hundefreund bin dauern mich diese armen Tiere.

    Nur weil menschenähnliche Gebilde ihr eigenes Leben versemmelt haben

    müssen diese armen Kreaturen leiden.!

    Ich habe viele Kontakte mit Soi Dogs .Die meisten sind absolut harmlos Ich habe auch immer einen Schirm oder Schlagstock dabei.

    Habe ihn aber bisher noch nie einsetzen müssen!

    Eine klare Ansprache reicht meistens aus.

    Dabei bin auch ich einmal von einem Hund gebissen worden.

    In einem Wat von einem nach Aussage der Mönche dort "verrückten" Hund.

    Der war so hinterhältig wie die Thai gerne sein würden.

    Er schlich sich von hinten an ohne zu bellen oder Laut zu geben.

    Er biss mich in die Wade und verschwand so blitzschnell im Gebüsch

    dass ich ihn garnicht sah.

    Auch bei uns gibt es viele freilaufende Hunde die alle jemanden gehören

    der sich aber ausser vielleicht füttern garnicht um sie kümmert.

    Hunde brauchen Ansprache und eine Bezugsperson !

    Ich habe viele der Soi Dogs in unserer Gegend versucht zu trainieren

    und die hören meist auch auf mich.

    Am Anfang dieser Militärdiktatur hat auch bei uns die Polizei

    freilaufende Hunde einfangen lassen.

    Aber die bringen sie nur in eine andere Provinz und lassen sie dort frei

    oder in den Issan zum Essen wenn sie gut schmecken.

    Das Problem ist die Verantwortungslosigkeit dieser Thai Gesellschaft

    und die noch grössere Ignoranz der Machthaber!

     

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