Lopburi: Goldräuber und Mörder legt umfassendes Geständnis ab

Der Schulleiter, der zugibt, einen Goldladen in der Provinz Lop Buri ausgeraubt und sieben Menschen erschossen zu haben, sagte, er habe nicht vorgehabt, den zweijährigen Jungen oder eine Angestellte zu töten. Trotz seiner Aussage wird die lokale Polizei Anklage wegen vorsätzlichen Mordes erheben.

Der 38-jährige Prasittichai Khaokaew beantwortete die Fragen der Reporter über einen Audio-Link zu einer Pressekonferenz im Hauptquartier der Royal Thai Police in Bangkok. STIN berichtete hier.

Er sagte, er habe bei dem Überfall des Goldladens vorgehabt, einen Wachmann im Robinson Kaufhaus in der Provinz Lop Buri zu erschießen. Dabei habe die für den Wachmann bestimmte Kugel den 2 Jahre alten Jungen, der an der Hand neben seiner Mutter lief, versehentlich getroffen.

„Ich … (Pause) … habe das Kind nicht gesehen. Ich habe auf den Wachmann geschossen, um den Weg freizumachen. Ich wollte das Kind nicht erschießen. Ich bedaure das“, sagte Herr Prasittichai vom Büro des Leiters der Abteilung für Verbrechensbekämpfung.

Der zweijährige Titan wurde getötet, als er mit seiner Mutter am Aurora Goldgeschäft vorbeiging, als der Räuber am 9. Januar gegen 20.44 Uhr zu der Verkaufstheke stürmte.

Die Aufnahmen der Überwachungskameras zeigen den Räuber, der auf Mitarbeiter und Kunden des Goldladens schießt. Eine Angestellte wurde ebenfalls getötet und er erschoss einen Wachmann, als er floh.

„Ich habe geschossen, um … (Pause) … den Weg freizumachen und um Angst unter den Personen in dem Einkaufszentrum auszulösen“, sagte Herr Prasittichai.

Er behauptete weiter, sein behandschuhter Finger stecke am Abzug seiner Waffe und veranlasste ihn, versehentlich den Mitarbeiter des Goldladens zu erschießen.

Nachdem er die Frau erschossen hatte, sagte ihm sein Instinkt, er solle weiter auf die Kunden schießen, und er bedauerte es, sagte der Schulleiter der Wat Pho Chai-Schule in der Provinz Sing Buri.

Der Verdächtige sagte auch, dass er den Schalldämpfer, der an seiner Pistole befestigt war, von einem jungen Freund gekauft habe, den er im Internet kennengelernt hatte.

„Ich wollte den Lärm (Schuss) leiser machen, weil ich die Menschen nicht erschrecken wollte“, sagte Prasittichai.

Obwohl er die Waffe seines Vaters und das Motorrad seines Schwiegervaters während des Verbrechens benutzte, bestand er darauf, dass er allein handelte. Er habe am Freitag aufgeben wollen, nachdem er einige Arbeiten für seine Schüler erledigt habe, sagte der Verdächtige. Stattdessen verhaftete ihn die Polizei in Lop Buri, als er am Mittwochmorgen (22. Januar) zur Arbeit fuhr.

Wiederholt nach dem Motiv des Verbrechens gefragt, sagte Prasittichai, er habe persönliche und finanzielle Probleme. Er weigerte sich, näher darauf einzugehen und bat den nationalen Polizeichef Polizei General Chakthip Chaijinda, die Frage-und-Antwort Sitzung zu beenden. Die Leitung wurde dann getrennt.

Der stellvertretende nationale Polizeichef Polizei General Suwat Chaengyodsuk sagte gegenüber den Reportern während der Pressekonferenz, dass der Verdächtige alles sagen und seine Geschichte jederzeit ändern könne. Die Polizei stützte ihre Anklage jedoch nachdrücklich auf die Handlungen des Verdächtigen und auf die Beweise gegen ihn.

„Ich versichere Ihnen, dass es sich um einen vorsätzlichen Mord handelt, der darauf abzielt, Wertsachen zu beschaffen. Er hat dort eine Waffe getragen, Menschen erschossen, das Gold geholt und es versteckt. Der Verdächtige kann seine Geschichte immer wieder ändern, so lange er will. Glauben Sie nicht alles, was er sagt“, sagte Polizei General Suwat gegenüber den Medien.

Der stellvertretende nationale Polizeichef sagte auch, dass ein Hinweis eines Informanten zur Festnahme des Verdächtigen geführt habe. Die Polizei hatte keine Beweise dafür gefunden, dass es sich um eine andere Person handelte.

Zu den Anklagen gegen den Verdächtigen gehörten laut Polizei General Suwat Mord, Raub und der Einsatz einer Waffe in der Öffentlichkeit.

Die Polizei hatte zuvor geplant, den Verdächtigen zu einer Pressekonferenz zu bringen. Er wurde zwar aus dem Büro des CSD gebracht, und kehrte stattdessen aber schon kurze Zeit später wieder für das Telefonat in das Haus zurück.

Die Polizei sagte, der Verdächtige werde zu einer Nachstellung des Verbrechens im Robinson Kaufhaus in Lop Buri zurück nach Lop Buri geflogen.

Die Reise und die Nachstellung wurden jedoch abgesagt und Herr Prasittichai wurde stattdessen vor das Strafgericht gebracht, wo die Polizei eine gerichtliche Genehmigung beantragte, um ihn für weitere 12 Tage festzuhalten. Es gab keinen Hinweis auf eine Kaution. / TP-BP

 

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