Belgien: Ausbrecher schickt Ansichtskarte aus Thailand – “Grüße aus Thailand”

Fünf Insassen eines belgischen Gefängnisses haben im Dezember 2019 versucht, auszubrechen – nur einem gelang die Flucht. Jetzt meldet er sich aus Thailand per Postkarte. Kurios: Dessen Bruder ist ein Ausbrecherkönig.

Nachdem er wegen einer Schießerei ins Gefängnis musste, sollte der 26-jährige Oualid Sekkaki eigentlich nach Marokko ausgeliefert werden. Doch der Insasse hatte andere Pläne. Zusammen mit vier anderen Insassen wagte er die Flucht. Das berichtet der österreichische Rundfunk (ORF).

Die fünf Männer versuchten, während eines Abendspaziergangs zu entkommen, indem sie über einen sechs Meter hohen Zaun der Gefängniseinrichtung kletterten und eine 10.000 Volt starke Stromleitung kappten. Drei der Entflohenen wurden nur kurze Zeit später in der Nähe des Gefängnisses geschnappt.

“Grüße aus Thailand”

Der vierte Häftling wurde etwa zwei Wochen später in den Niederlanden ausfindig gemacht und verhaftet. Doch von Sekkaki fehlte jede Spur. Nun meldete sich der 26-Jährige freiwillig. Aus Thailand schickte er einen Brief an die Direktoren der Haftanstalt. Wie die belgische Tageszeitung “Het Laatste Nieuws” berichtet, befanden sich darin sein Gefängnisausweis und eine Postkarte mit den Worten “Grüße aus Thailand”. Eine Gefängnissprecherin bestätigte den Erhalt des Schreibens.

Sekkaki ist der Bruder von Ashraf Sekkaki – eines bereits in den Medien bekannten “Fluchtkönigs”, der 2009 mittels eines Hubschraubers aus dem Gefängnis entkam.

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1 Antwort zu Belgien: Ausbrecher schickt Ansichtskarte aus Thailand – “Grüße aus Thailand”

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Es gibt noch Ansichtskarten?

    Thailand war ist und bleibt ein Paradies für Kriminelle aus aller Welt.

    Daran hat sich auch gerade unter dieser Militärdiktatur nix geändert.

    Im Gegenteil.

    Nur die Preise wurden erhöht und der "Service" verschlechtert.

    Aber dies stört eh nur die nichtkriminellen Ausländer

    und die will man hier sowieso nicht weil man an denen nicht genug

    verdienen kann und die auch noch Ansprüche stellen für ihr Geld.

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