Bangkok: Konsortium plant den Bau des weltweit größten schwimmenden Solar-Parks

Das Konsortium von BGRIM Power – Energy China, bestehend aus B Grimm Power Plc (BGRIM) und der chinesischen Energietechnik Gruppe Shanxi Electric Power Engineering Co. Ltd. (Energy China), hat einen EPC-Vertrag zum Bau des weltweit größten schwimmenden Solar-Hybrid Projekts für die Elektrizitätserzeugungsbehörde von Thailand (Egat) unterzeichnet.

Im Rahmen des Stromentwicklungsplans BE 2561 – 2580 (PDP2018) wurde von Egat am Sirindhorn Damm das erste schwimmende Solar-Hybrid Projekt durchgeführt. Das BGRIMM Power – Energy China-Konsortium wird als Bieter mit einem Auftragsvolumen von über 842 Mio. Baht ein 45 MW Solarkraftwerk auf der Wasseroberfläche errichten und installieren. Nach der Inbetriebnahme des schwimmenden Solar-Hybrid Projekts soll die Anlage mit der bestehenden Wasserkraft von Egat kombiniert werden.

Die Umsetzung dieses Projekts ist ein wichtiges umweltfreundliches Energiesystem, das die Energieversorgungssicherheit des Königreichs fördert und stärkt, berichten die dafür zuständigen Behörden.

Egats Direktor General Somsak Rungsita, der stellvertretende Verteidigungsminister, vertrat den Vorstand von Egat bei der Unterzeichnungszeremonie, an der Thepparat Theppitak. Weiter anwesend waren auch der stellvertretende Gouverneur von Egat (Kraftwerksentwicklung und erneuerbare Energien), der BGRIM Vorsitzende Dr. Harald Link, der BGRIM Vorsitzende Preeyanart Soontornwata, sowie Wang Xinping, der Vorsitzende von Energy China. Die Vertragsunterzeichnung fand im Centara Grand am Central Plaza Ladprao in Bangkok statt.

General Somsak sagte, das Projekt schaffe Synergien zwischen Solar- und Wasserkraft, was einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung von grüner Energie in Thailand darstellt und eine ungewisse Stromversorgung aus den erneuerbaren Energien beseitigt.

Die Entwicklung dieses Projekts steht im Einklang mit der Politik der Regierung, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu fördern und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zur Stromerzeugung gemäß dem aktuellen Stromentwicklungsplan von Thailand (PDP2018) zu verringern.

Herr Thepparat sagte, dass die hybride schwimmende Solaranlage für den Sirindhorn Damm und das Solarkraftwerk tagsüber Strom aus Sonnenlicht erzeugen und zusammen mit der Leistungssteuerung durch das Energiemanagementsystem (EMS) eine kontinuierliche Stromerzeugung ermöglichen, die die Zuverlässigkeit und die Energieversorgung des Landes insgesamt verbessern wird.

In Zukunft wird möglicherweise ein Energiespeichersystem für das Projekt eingesetzt, um die Zuverlässigkeit bei der Erzeugung erneuerbarer Energien noch weiter zu erhöhen, fügte er hinzu.

Die für das Projekt ausgewählten Solarmodule sind kristalline Doppelglasmodule, die für die Installation auf der Wasseroberfläche geeignet sind. Die Solarmodule, Wechselrichter und Kabel werden auf einer schwimmenden HDPE Kunststoffplattform mit UV-Beständigkeit installiert.

Es ist umweltfreundlich – und nicht umwelt- und wassergefährdend. Das Projekt wird auf einer Fläche von 450 Rai mit geringen Investitionskosten installiert, indem Einrichtungen mit dem vorhandenen Übertragungssystem, Transformatoren und Hochspannungsunterstationen usw. geteilt werden.

Das Projekt wird voraussichtlich in 12 Monaten abgeschlossen sein und der kommerzielle Betriebstermin (COD) wurde für Dezember 2020 festgelegt.

Der Vorsitzende der BGRIM, Dr. Link, sagte, dass der Abschluss dieses Vertrags ein weiterer Meilenstein für die BGRIM ist, um ihr Potenzial bei der Einbeziehung aller Dimensionen der Energieentwicklung unter Beweis zu stellen.

Er wies darauf hin, dass das schwimmende Solar Hybridprojekt am Sirindhorn Damm als ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der erneuerbaren Energien in Thailand angesehen wird.

Dies ermöglicht es BGRIM auch, das Potenzial und die Standards für die Entwicklung eines robusten Geschäfts mit erneuerbaren Energien zu steigern und die Politik der Regierung zu unterstützen. Unsere Teilnahme an diesem Projekt eröffnet Möglichkeiten für andere schwimmende Solarprojekte, fügte er weiter hinzu.

In Partnerschaft mit einem globalen Partner ermöglicht Energy China, einer der weltweit größten Anbieter von umfassenden Energielösungen und ein großes staatliches Konglomerat der Volksrepublik China mit hohen potenziellen und kostengünstigen Vorteilen bei der Beschaffung, den höchsten technischen Standard der Konstruktion.

Wir, das Konsortium, sind zuversichtlich, dass das Projekt einen COD mit internationaler Benchmark erzielen wird, fügte Dr. Link hinzu. TP-TN

 

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SF
Gast
SF
27. Januar 2020 6:54 am

Wenn es das ist, was ich mal vorgeschlagen habe, hat es jetzt lange gedauert!!!

Wenn es ein weiterer Missbrauch als Pumpspeicherwerk ist, geht das weit ueber 112  hinaus.

Siamfan
Gast
Siamfan
23. Juni 2022 3:43 pm
Reply to  STIN

Bis eben konnte ich hier keine Kommentare abgeben.
Dem mit den Pumpspeicherwerk widerspreche ich. Ausfuehrlicher Kommentar folgt!

Siamfan
Gast
Siamfan
23. Juni 2022 4:07 pm
Reply to  STIN

Hier sind mehrere Antworten verschwunden!!! Under anderem der:
47302 190622 Pumpspeicherwerk (PSW)
Wann (!!!) haben Sie denn diese Antwort geschrieben??
STIN sagt:
27. Januar 2020 um 3:05 pm
Wenn es das ist, was ich mal vorgeschlagen habe, hat es jetzt lange gedauert!!!
nein, der Vorschlag – die tw. wertlosen Staudämme für Solar-Parks zu verwenden oder sie zurück zu bauen, kam von mir.
Jetzt setzen die langsam weltweit meine Ideen um 🙂
Einen Link fuer diese Luege Aussage, haben Sie aber nicht!?
Wenn es ein weiterer Missbrauch als Pumpspeicherwerk ist, geht das weit ueber 112 hinaus.
Pumpspeicher-KW´s sind absolut unwirtschaftlich. Also sicher keine Gefahr, dass TH dass ausbaut.
Siehe für Deutschland Wiki u.a. Berichte, auch das Urteil vom BGH aus 2009.
Sehr gutes Urteil:
Urteil zu Netzentgelten
2009 entschied der Bundesgerichtshof: Der Betreiber eines Pumpspeicherkraftwerks, der für dessen Betrieb aus dem Netz Strom entnimmt, ist Letztverbraucher i. S. des § 3 Nr. 25 EnWG und damit entgeltpflichtiger Netznutzer nach § 14 Abs. 1 Satz 1 StromNEV.
Im Bezugsfall hatte ein Energie-Versorgungsunternehmen Beschwerde eingelegt. Vor 2009 wurden Netznutzungs-Entgelte nur für den gelieferten Strom fällig, nicht für Energie, die im Zuge der Produktionskette zu Speichern transportiert wurde. Nachdem die Bundesnetzagentur von dieser Praxis abwich, ging der Fall bis zum BGH; dort wurde Pumpspeicherkraftwerken die Eigenschaft als Kraftwerk höchstinstanzlich abgesprochen.
Hierdurch wurde die Wirtschaftlichkeit von Stromspeichern, die im Zuge der Energiewende zur Abdeckung der Grundlast aus erneuerbaren Energiequellen benötigt werden, drastisch herabgesetzt.
Staudaemme werden nur durch den Missbrauch als PSW “wertlos”. Nur wird damit viel Geld verdient!!!
Wieso werden dann die 3 groessten Daemme/ Wasserkraftwerke ….
https://de.wikipedia.org/wiki/Bhumibol-Talsperre
https://en.wikipedia.org/wiki/Lam_Takhong_Dam
https://de.wikipedia.org/wiki/Si-Nakharin-Talsperre
…. als PSW missbraucht!?
UND WER verdient damit das grosse Geld!? Es geht ja nicht nur um die Leitungskosten, sondern auch um ein Entgelt fuer die Nutzung des Stauraums!!!
 
Siehe auch:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk
https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk#Wirtschaftlichkeit
https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbertragungsverlust
https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk#Kritik
https://de.wikipedia.org/wiki/Pumpspeicherkraftwerk_Taum_Sauk#Ungl%C3%BCck
Man muss auch schon sehr GENAU suchen, damit man das ueberhaupt findet!!!!
 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
27. Januar 2020 10:01 am
Reply to  STIN

Viel Werbung für meinen Namensgeber aber sachlich leider daneben.

Solarenergie mittels Photovoltaic ist die ideale Energie für

dezentrale Energiegewinnung  und eignet sich weniger für grosse

Kraftwerke.

Besser als einen Stausee damit zuzukleistern wäre es z.B.

die Hochhäuser in BKK damit zu verkleiden.

Ich habe mal umgerechnet dass wenn man nur die Sonnenseiten

der Hochhäuser damit verkleiden würde könnten locker 50-70%

des Tagesstrombedarfs dieser Häuser gedeckt werden.

In Thailand scheint die Sonne leider fast immer.

In dem kleinen Weindorf an der Saar wo ich wohne

sind fast alle Dächer mit Panelen bedeckt obwohl die nur

halbsoviele Sonnenstunden haben wie wir hier.

Natürlich wurden die vor Jahren gebaut als man noch

richtig viel Geld für den ins Netz gespeisten Strom

bekam. Und dies ist jetzt vorbei.

Aber die Anlagen werden weiterhin genutzt.

In Thailand wäre dies noch einfacher weil die Hochhäuser

alle grossen Unternehmen gehören.

Aber hier scheut man sich vor solchen Projekten

weil es überhaupt keinen Gemeinsinn gibt.

Und keiner über den eigenen Tellerrand sehen will.