Wuhan: Regierung holt 138 Staatsbürger aus Wuhan nachhause

Am Dienstag (4. Februar) wurden 138 thailändische Staatsbürger mit einem Flugzeug der Air Asia aus dem chinesischen Coronavirus Epizentrum von Wuhan wieder zurück in ihre Heimat gebracht. Sie winkten der Presse zu, als sie in speziellen Evakuierungs-Bussen zu einer zweiwöchigen Quarantäne aufbrachen, um sicherzustellen, dass sie keinen Coronavirus in sich tragen.

Der thailändische AirAsia-Flug FD571 mit 138 Thailändern an Bord landete um 20.40 Uhr auf dem Marineflughafen im Ban Chang-Distrikt in Rayong.

Thailand, das mehr Fälle des neuen Coronavirus als jedes andere Land mit Ausnahme von China bestätigt hat, kündigte am Dienstag weitere sechs Fälle an – insgesamt sind es jetzt 25 mit dem Coronavirus infizierten Personen.

Sechs der Evakuierten aus Wuhan, bei denen hohe Temperaturen festgestellt wurden, wurden sofort nach der Landung des Evakuierungsfluges von Thai Air Asia in entsprechend vorbereitete Krankenhäuser gebracht, teilte der Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul den wartenden Reportern mit.

„Sie wurden auf Symptome und Fieber untersucht und bei der Landung desinfiziert“, sagte Minister Anutin gegenüber den thailändischen Medien.

Die anderen werden für 14 Tage in einem Seebad in Sattahip, 180 km östlich von Bangkok gebracht. Hier werden sie unter Quarantäne gestellt und von dem medizinischen Personal und den Ärzten genau überwacht.

Die von der thailändischen Marine veröffentlichten Bilder zeigten die Evakuierten, die Masken trugen und aus den Fenstern der Busse winkten, in die sie eingestiegen waren, nachdem sie aus dem Flugzeug ausgestiegen waren. Die Mitarbeiter der Behörden vor Ort trugen spezielle Schutzanzüge, als sie die Heimkehrer in Empfang nahmen.

Allerdings durften drei weitere Thailänder Wuhan nicht verlassen. Wuhan war gesperrt, um die Ausbreitung der Krankheit zu stoppen, an der seit ihrem Ausbruch Anfang letzten Monats mehr als 490 Menschen starben.

Die thailändischen Behörden dankten China für die Hilfe bei der Evakuierung und sagten, König Maha Vajiralongkorn und Königin Suthida hätten vier Tonnen medizinische Hilfsgüter geschickt, um den chinesischen Behörden zu helfen.

Vier Thailänder waren unter den sechs neuen Fällen von Coronavirus, die am Dienstag in Thailand gemeldet wurden.

Darunter waren ein Paar, das Japan besucht hatte, und zwei Fahrer, die chinesische Passagiere in Thailand abgeholt hatten, erklärte Suwannachai Wattanayingcharoenchai, der Generaldirektor der Abteilung für Krankheitskontrolle, gegenüber den lokalen Reportern.

Es sei bisher noch nicht klar, ob sich das Paar in Japan oder erst nach seiner Rückkehr mit dem Virus infiziert habe, sagte Herr Suwannachai.

Thailand bestätigte seinen ersten Fall einer Übertragung von Mensch zu Mensch am Freitag, als ein Taxifahrer positiv getestet wurde.

Zu den Coronavirus Fällen in Thailand gehören bisher sechs Thailänder und 19 Chinesen. Nach Angaben des Gesundheitsbeamten bleiben 17 im Krankenhaus und acht sind bereits schon wieder nach Hause gegangen.

Südkorea berichtete, dass eine 42-jährige Frau nach einem Besuch in Thailand positiv auf Coronavirus getestet wurde. Es war bisher allerdings ebenfalls noch nicht klar, wo sie sich mit dem Virus infiziert hatte.

Die neuen Fälle erhöhten die Gesamtzahl der im Land gemeldeten Fälle auf 25.

 

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1 Antwort zu Wuhan: Regierung holt 138 Staatsbürger aus Wuhan nachhause

  1. Avatar berndgrimm sagt:

    Nein, diese Regierung hat garnix getan um die Thai zurückzuholen!

    Der zuständige Aushilfsminister hat feige gekniffen.

    Es flogen nur freiwillige Ärzte und medizinisches Personal!

    Aber da diese ganze Show hier eh nur inszeniert wird um

    von der Misstrauensdebatte für die famose Regierung

    im Parlament abzulenken , hier ein Editorial der BP dazu:

     

    Govt's record needs scrutiny

     

    Editorial COLUMNIST

    published : 5 Feb 2020 at 04:01

     

    Make no mistake, the Prayut Chan-o-cha government needs the upcoming censure debate more than the opposition does. With dwindling public confidence due to a demonstrated lack of competence, alleged abuse of power and an absence of accountability, this government should use the no-confidence debate to tell the public how it will fix its mismanagement, change its administrative approach and address questions on its ethical standards, among other issues.

    Government figures, including the prime minister and a government whip, seemed to be unhappy about the motion's "strongly-worded language" and retrospective scrutiny of Gen Prayut and other five cabinet members, who are the motion's targets, for things they did "in the past".

    Such a misguided response is typical of Gen Prayut and some of his colleagues who have constantly hit back at critics and have failed to look at the big picture when handling national affairs.

    Of course, the opposition is unlikely to be naive enough to simply take the six ministers to task for their not-so-gracious pasts.

    Five of them — Gen Prayut, his two deputies, Gen Prawit Wongsuwon and Wissanu Krea-ngam, Interior Minister Anupong Paojinda and Foreign Affairs Minister Don Pramudwinai — were part of the former military government. They cannot expect the public to let them start fresh without being held accountable for their actions taken during the term of the past regime, especially when consequences of those actions still live on.

    First of all, Gen Prayut did overturn the 2007 constitution, as mentioned in the censure motion, and let his lawmakers create the current charter that helped him return to power more easily. So it is pointless to exclude these facts from the debate.

    The motion's accusations against Gen Prayut for having presided over violations of the rule of law and liberty of the people are also something that the premier has to be held accountable for.

    Apart from the coronavirus outbreak, which has re-emphasised the government's flaws in its inter-ministerial coordination and public communications, other problems, ranging from a sluggish economy and PM2.5 dust pollution to drought and floods, are the same old challenges which remain unsolved.

    The current administration has handled these issues by either opting to repeat previous approaches which have already proved unsuccessful or waiting for them to reoccur before issuing an ad hoc response.

    Along with failing to solve chronic problems, the government cannot boast of policy achievements either, mainly because it has not managed to disburse the fiscal 2020 budget.

    The government's ethical standards, with particular focus on the appointment of Deputy Agriculture and Cooperatives Minister Thamanat Prompow, the sixth censure target, despite his criminal record in Australia, will also take centre stage during the debate.

    Many people have become fed up with the government because they have felt the pinch of the worsening economy, borne the brunt of toxic air in their neighbourhoods or suffered from floods and drought. Meanwhile, the government has shown no willingness to take any responsibility for problems on its watch. Gen Prayut himself has constantly blamed the people and told them to help themselves.

    With a wafer-thin majority in the Lower House, the government will evidently not be brought down by the censure motion. Whether or not it will survive the court of public opinion is another matter

     

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    Nicht vergessen, die Herausgeber der BP gehören selber zu den Unterstützern

    dieser Militärdiktatur und haben alle kritischen Ausländer aus der Redaktion

    entfernt.

    Aber ich habe ja früher schon geschrieben dass selbst die Gelben Unterstützer

    dieser Militärdiktatur schon lange genug haben.

    Diese Militärdiktatur und ihre Führer haben gezeigt dass sie weder

    in der Lage, noch willens sind Thailand zu führen sondern im

    Stile eines wirklich armseligen Populisten jeder Sache nachgeben

    die ihnen öffentlich schaden könnte.

    Nur bei Einem waren sie konsequent: Beim eigenen Machterhalt.

    Damit waren sie fast 6 Jahre beschäftigt. Fürs Regieren hatten sie

    leider keine Zeit. Zu viele PR Termine.

    Ich war viele Jahre lang ein Thaksin Gegner aus gutem Grund.

    Aber gegenüber Prawit und Prayuth und ihren Kalfaktern

    war Thaksin ja geradezu ein Ehrenmann !

    Ich war auch für eine Militärdiktatur denn zur Demokratie

    sind die meisten Thai garnicht fähig.

    Aber wenn man antritt um hier aufzuräumen und etwas

    besser zu machen als Thaksin und in den Freitagsmonologen

    die Heissluftsprechpuppe Prayuth soviel Richtiges sagen lässt

    und in 6 Jahren nur Sch…… gebaut hat dann hat man gezeigt

    wozu man offensichtlich nicht fähig ist.

    Wozu man fähig ist, zeigt man derzeit indem man den Wahlsieger

    und seine Partei eliminieren wird.

     

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