Chiang Mai: Flughafen fast leer – Touristen bleiben wegen Corona-Virus weg

Die Zeitung Thansettakij der Stadt Chiang Mai berichtete heute (12. Februar), dass der Ausbruch des Coronavirus die bei den chinesischen Touristen beliebte, im Norden gelegene Stadt Chiang Mai zu einer Geisterstadt gemacht.

Laut den Ergebnissen ihrer Umfrage zu den Touristenattraktionen seit dem 8. Februar, dem Makha-Puja Tag und dem Beginn eines dreitägigen Urlaubs, bleiben die Touristen fern und zeigen einen massiven Rückgang der Touristen, insbesondere aus China.

„Früher war Chiang Mai bei den chinesischen Touristen sehr beliebt, aber in diesem Jahr sind nur wenige an den bekannten Touristenattraktionen oder am internationalen Flughafen von Chiang Mai zu sehen“, berichtet die lokale Presse.

Ein lokaler Van-Betreiber sagte, dass während des berühmten Chiang Mai Flower Festivals in der vergangenen Woche nur noch Thailänder und sehr wenig Touristen die Messe besuchten.

„Meine Transporter bringen Chinesen normalerweise von Touristenattraktionen nach Khaomao – Khaofang, einem riesigen Fusion-Restaurant in Chiang Mai, das immer voller chinesischer Touristen war. Aber dieses Jahr habe ich dort noch keinen einzigen chinesischen Touristen gesehen“, fügte der Betreiber der Van Transporter hinzu.

Januar und Februar sind der Beginn der Hochsaison in Chiang Mai, die bis zum Songkran Festival im April dauert. Chiang Mai erwartet normalerweise mehr als 2 Millionen Besucher allein aus China, aber der Ausbruch des Coronavirus hat zu einem enormen Rückgang ihrer Zahl geführt.

Zahlreiche Betreiber von Hotels, Ressorts und lokalen Restaurants und Geschäften klagen seit dem Ausbruch des Coronavirus in Wuhan über einen starken Rückgang der Chinesischen Besucher. Auch der Flughafen in Chiang Mai bekommt den Rückgang der Chinesen deutlich zu spüren. / TP-TN

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9 Antworten zu Chiang Mai: Flughafen fast leer – Touristen bleiben wegen Corona-Virus weg

  1. Avatar Wolf5 sagt:

    Die Prognosen zur Wirtschaft werden von Tag zu Tag schlechter, solange man das Coronavirus nicht in den Griff bekommt.

    Der wirtschaftliche Schaden des Coronavirus wird von langer Dauer sein.

    Forscher schätzen, dass Chinas Wachstum des BIP im ersten Quartal dieses Jahres weniger als 4 % betragen könnte – ein starker Rückgang gegenüber der üblichen Wachstumsrate von 6 % plus.
    Ein krankes China wird definitiv auch eine kranke Welt bedeuten.

    Japanische BIP-Wachstum könnte um 0,2 % sinken, wenn der Ausbruch „nur“ ein Viertel Jahr dauert. Sollte der Ausbruch dagegen ein Jahr dauern, könnte das BIP-Wachstum sogar um 0,9 % sinken.

    Thailand: Alle Forschungshäuser haben ihre thailändischen BIP-Wachstumsprognosen für 2020 von 2,7 % auf 2 % oder weniger gesenkt.

    Die eigentliche Sorge sind jedoch nicht die kurzfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen, sondern die langfristigen wirtschaftlichen Folgen des Ausbruchs.

    Verbraucher und Investoren tun dasselbe, wenn ein großes Ereignis in der Wirtschaft stattfindet.
    Die Veranstaltung verändert die Aussichten für die Wirtschaft, und die Verbraucher und die Investoren ändern ebenfalls ihre Konsum- und Investitionsmuster entsprechend.

    Nach dem großen Hanshin Erdbeben von 1995 löste das Beben in Japan ein zehnjähriges „wirtschaftliches Nichts“ aus.

    Thailand: die große Flut von 2014.
    Obwohl das Verhalten der thailändischen Verbraucher nicht wirklich beeinflusst wurde, hatte es tiefgreifende Auswirkungen auf ausländische Investoren – insbesondere auf die Japaner.
    Investoren beachten das Warnzeichen, indem sie Investitionen in nahe gelegene Länder diversifizieren.
    Thailand hat seitdem fast kein Investitionswachstum verzeichnet.
    Man könnte es sogar „Thailands verlorenes Jahrzehnt der Investition“ nennen.

    Wenn man die vollen Auswirkungen des Virusausbruchs betrachten will, muss man über 2020 hinausblicken.
    Es besteht kein Zweifel daran, dass Chinas Wirtschaft und die der eng mit China verbundenen Länder in diesem Jahr in einem schlechten Zustand sein werden.
    http://thailandtip.info/2020/02/13/der-wirtschaftliche-schaden-des-coronavirus-wird-von-langer-dauer-sein/

    • STIN STIN sagt:

      Die Prognosen zur Wirtschaft werden von Tag zu Tag schlechter, solange man das Coronavirus nicht in den Griff bekommt.

      richtig, jetzt schwappt es auf Vietnam über, 10.000 unter Quarantäne.
      Überall wo es viele Chinesen gibt.

      Länder wie TH tun sich aber bei solchen Katastrophen wesentlich leichter, als wenn es z.B. in der EU passieren würde.
      Weil vor allem die Thais am Lande sehr autark leben. Man kann nicht weniger haben als nix.
      Wenn ich meine Familie betrachte, oder die im gesamten Amphoe-Bereich, so gehen nur wenige regelmässig einkaufen.
      Wenige haben auch regelmässiges Einkommen. Aber sie haben Gemüse, Hühner – andere Enten, Kühe usw. – für Notfälle.

      Um das aber zu verstehen, muss man dort leben – in der Stadt geht es wieder anders ab.

  2. Avatar Wolf5 sagt:

    Verstehe einer die Thai- Behörden?

    Einerseits werden angesichts des anhaltenden Ausbruchs des Coronavirus die chinesischen Touristen nicht daran gehindert, weiter in das Königreich einzureisen, was im klarem Gegensatz zu den betroffenen Nationen auf der ganzen Welt steht.
    Dann behauptet der Generalissimo wiederholt: „Wir haben die Situation zu 100 % unter Kontrolle“.
    http://thailandtip.info/2020/02/11/thailand-haelt-fuer-die-chinesischen-touristen-weiter-die-tuere-auf/

    und andererseits wird dem Kreuzfahrtschiff MS Westerdam mit 1.455 Passagieren und 802 Besatzungsmitgliedern durch den Gesundheitsminister die Erlaubnis zum Andocken in Thailand verweigert.
    Und dies, obwohl die Passagiere an Bord des Schiffes regelmäßigen Gesundheitskontrollen unterzogen wurden.
    Es wurden bisher keine Fälle von Coronaviren an Bord gemeldet.
    http://thailandtip.info/2020/02/13/das-kreuzfahrtschiff-ms-westerdam-darf-in-kambodscha-anlegen/

    Mir ist zwar bewußt, dass bei Vielen Angst herrscht (welche durch sehr viel Panikmache weiter geschürt wurde und wird), aber man sollte in derartigen Situationen überlegt und eindeutig handeln.

    So war man noch am 06.02.2020 sehr glücklich, als zwei Kreuzfahrtschiffe der Ferieninsel Koh Samui Tausende Besucher und der Tourismusbranche willkommene Einnahmen gebracht hatten.
    https://der-farang.com/de/pages/kreuzfahrtschiffe-bringen-koh-samui-hohe-einnahmen

    Fazit: In Thailand kann jeder machen, was er will!

  3. Avatar exil sagt:

    Koh Samui war mein Paradies, aber was die Thais aus dieser Perle gemacht haben spiegelt das wieder, das man in ganz Thailand sehen kann. Für Geld wird alles geopfert. 

    Diese Insel und die Menschen auf diesem Eiland waren der Hauptgrund weshalb ich mir ein Haus in Thailand bauen lies. Die Entwicklung Thailands und der Thais war dann der Grund weshalb ich dieses Land auch wieder verlies. 

    • STIN STIN sagt:

      Koh Samui war mein Paradies, aber was die Thais aus dieser Perle gemacht
      haben spiegelt das wieder, das man in ganz Thailand sehen kann. Für Geld wird alles geopfert.

      ja, unseres auch – so bis ca 1990. Danach ging es mehr und mehr bergab. Dann haben wir gewechselt zu anderen ruhigen Plätzen,
      die es heute noch gibt – nun schon seit über 20 Jahren immer noch gleich.

      Diese Insel und die Menschen auf diesem Eiland waren der Hauptgrund weshalb ich mir ein Haus in Thailand bauen lies. Die Entwicklung Thailands und der Thais war dann der Grund weshalb ich dieses Land auch wieder verlies.

      passiert leider mit den schönsten Plätzen auf Erden. Vorher war Mauritius scheinbar mal eine Perle.
      Was schreiben die Medien heute darüber – seit Eurowings dorthin für ab 189 EUR fliegt.

      Die Perle verliert den Glanz – der Massen-Tourismus hat Einzug gehalten. Bei Hotelzimmer-Preisen nunmehr ab 20 EUR.
      Die Regierung veramscht also diese Perle.
      Nun kämpfen scheinbar die Seychellen gegen Billig-Massentourismus – aber wohl hoffnungslos. Malediven ist schon
      mehr oder weniger verdreckt und bedeutungslos.

      Man wird also schöne Plätze immer schwerer finden.

      • Avatar exil sagt:

        Deshalb kannst du vielleicht verstehen das wir  zu meist zu meinem Freund nach Tonga fliegen oder eben nach Tahiti oder Bora Bora. Kein Massentourismus und auch in Zukunft eher ruhig und sauber.

        • STIN STIN sagt:

          Deshalb kannst du vielleicht verstehen das wir zu meist zu meinem Freund nach Tonga fliegen oder eben nach Tahiti oder Bora Bora. Kein Massentourismus und auch in Zukunft eher ruhig und sauber.

          ja, aber nicht jedem Ausländer liegt so etwas. Die wollen Action, weil ansonsten müssten sie nicht nach Tonga, sondern einfach nach Vietnam.
          Bekannter war dort, alles noch sauber, nicht überlaufen usw. – Burma ebenso.

          Aber es ist halt nicht Thailand, daher gehen auch kaum Expats von TH weg – ausser sie müssen. Du bist einer der wenigen – die abgehauen sind.
          Warum auch immer….

  4. Avatar berndgrimm sagt:

    Man muss es auch mal Positiv sehen:

    Damit hat sich der zweite Airport für CNX von selber erledigt.

    • Avatar berndgrimm sagt:

      Apropos zweiter Airport:

      Koh Samui: Zweiter Flughafen für Billigfluglinien in Erwägung gezogen! Besser als eine Brücke!

      Written by  Wochenblitz

      Dienstag, 11 Februar 2020

      Koh Samui – Es wurde erneut gefordert, einen neuen Flughafen auf der Ferieninsel Koh Samui im ​​Süden Thailands zu errichten.

      Der neue Abgeordnete der Palangdharma-Partei, Dr. Ravee Maschamadol, sagte dem Parlament, Samui befinde sich auf einer Abwärtsspirale im Tourismus.

      Er schlug vor, dass die aktuelle Flughafenregelung, die seit Jahren besteht, eine Abzocke sei und nur für gut betuchte Touristen gelte.

      Er möchte, dass Premierminister Prayuth Chan-ocha über den Bau eines neuen Flughafens für Billigfluggesellschaften nachdenkt. Dies wäre viel besser, als eine Brücke vom Festland aus zu bauen, eine Idee, die in den letzten Jahren diskutiert und in den letzten Wochen erneut aufgegriffen wurde.

      Dr. Ravee sagte, der aktuelle Flughafen von Bangkok Airways bedeute für den Verbraucher eine Preissteigerung. Der aktuelle Preis von 5.490 Baht war mit 6.000 bis 7.000 Baht oft noch höher.

      Eine Hin- und Rückreise kann weit über 10.000 Baht kosten, während Billigfluggesellschaften Reisen in den Süden nach Krabi, Surat Thani und Trang für nur 1.000 Baht anbieten. Touristen könnten Geld für die lokale Wirtschaft sparen.

      Er sagte, dass der Tourismus in Koh Samui in den letzten drei bis vier Jahren immer weiter zurückgegangen sei. Momentan sind die Hotels auch in der Hochsaison leer.

      Und der Ausbruch des Coronavirus macht die Sache nur noch schlimmer.

      Er sagte, ein neuer, zweiter Flughafen müsse für Billigfluggesellschaften gebaut werden, die eher auf preisbewusste Touristen ausgerichtet seien als auf die derzeitige Regelung, die nur wohlhabende Touristen bediene.

       

      Also wenn ich mir das Luftbild so ansehe ist wohl wenig Platz auf

      der Insel um einen weiteren Flughafen anzulegen.

      Aber wenn die Hotels an den Stränden eh leer sind könnte man die ja

      platt machen und dafür einen Billigflugplatz dahin bauen.

      Hier schreibt einer der schon auf Samui war als es noch überhaupt

      keinen Flugplatz dort gab und man schiffen musste.

      Das erste Mal flog ich mit PG in einer Twin Otter in 2`+ Stunden dorthin.

      kostete damals schon 7.000 Retour. Aber damals kostete der Flug nach

      CNX mit TH/TG auch min 5000 Retour.

      USM ist ein Privatflugplatz und der beste Airport Thailands.

      Man könnte PG ja zwingen auch Billigflieger landen zu lassen.

      Die könnten dann statt für 7000 für 4000 hinfliegen.

      Zweiter Flugplatz oder Brücke?

      Same,Same. Thainess Grüssenwahn.

      Die Zukunftstouris aus Bangladesh wirds freuen.

      Ich war seit 12 Jahren nicht mehr auf USM und selbst wenn man

      mich hintragen würde, würde ich vorher abspringen.

      Nein, nicht auf Koh Tao.

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