Bangkok: Prayuth fordert den Westen auf, mehr in Thailand zu investieren

Der Premierminister fördert die Delegationen des EU-ASEAN-Wirtschaftsrates für die Politik Thailand 4.0 und Thailand +1 zur wirtschaftlichen Entwicklung und erleichtert Investitionen sowohl durch den Östlichen Wirtschaftskorridor (ECC) als auch die Verbesserung der Handels- und Investitionsvorschriften für thailändische und ausländische Geschäftsinteressen.

Bei einem Treffen betonte Premierminister Gen Prayut Chan-o-cha, dass Thailands Bereitschaft, ausländischen Investoren qualitativ hochwertige Erleichterungen zu bieten, gesetzlich und durch andere Vorschriften zulässig sei.

Er bat den EU-ASEAN Business Council (EU-ABC), europäischen Investoren weitere Informationen über Thailands Potenzial- und Investitionsförderungspläne zu übermitteln.

Der Vorsitzende der EU-ABC, Donald Kanak, gratulierte Thailand zu seinem Erfolg als ASEAN-Vorsitzender im Jahr 2019 und demonstrierte das große Handels- und Investitionspotenzial Thailands sowie seine Eignung als Wirtschaftszentrum in der Region. Es betonte die Entschlossenheit und Bereitschaft europäischer Unternehmen, mehr in Thailand zu investieren, insbesondere in den ECC.

Die Gruppe der EU-ABC-Beamten, die bei dieser Gelegenheit den Premierminister aufforderte, bestand aus Delegierten von 20 internationalen europäischen Unternehmen mit Hauptsitz in Belgien, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, der Schweiz und dem Vereinigten Königreich. Die Unternehmen verkaufen und liefern Verbrauchsgüter, Medikamente und Pharmazeutika, Finanz- und Bankdienstleistungen, Fahrzeugentwicklung, Versicherungen, Logistik, Elektronik, Softwaredienstleistungen, Online-Streaming und Unternehmensberatung. / WB-NNT

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12 Antworten zu Bangkok: Prayuth fordert den Westen auf, mehr in Thailand zu investieren

  1. Avatar exil sagt:

    Das war, ist und wird immer in Thailand so bleiben. Das einzige das dieses Land von uns möchte ist unser Geld. Wir selbst sollen bleiben wo der Pfeffer wächst.

    Im Tourismus hat man ja auch auf Inder und Chinesen gesetzt. Soll der große Diktator dort auf Investitionen hoffen. Nur diese beiden Länder würden Thailand als Randbezirk annektieren und sich nicht auf die Thais verlassen.

    • STIN STIN sagt:

      Das war, ist und wird immer in Thailand so bleiben. Das einzige das dieses Land von uns
      möchte ist unser Geld. Wir selbst sollen bleiben wo der Pfeffer wächst.

      Freunde von mir sind derzeit in Khao Lak, wo sie jährlich hinfahren. Sie haben gestern Fotos geschickt, alles sehr sauber.
      Strand ok, keine Chinesen – Hotel super günstig, mit deutlichen Rabatt – auch ansonsten alles günstig wie immer.

      Muss aber dazu bemerken, die mögen keine Ressorts und auch keine Restaurants, weil der thail. Frau das Essen in den intern. Hotelrestaurants
      nicht schmeckt. Alles zu lasch, meint sie.

      Also gehen die normal raus essen, auch ab und zu Garküchen – alles günstig, weit günstiger als Italien, Frankreich usw.

      Du darfst nicht immer von euch auf andere schließen. Du und deine Frau mögen halt gerne Luxus (warum auch immer), gerne Luxus-Restaurants, Oper usw.
      Nur mag das keine reale Thai – meine würde mich killen, wenn ich sie in eine Oper schleppen würde. Der würde sicher auch eine Gänseheuat über den
      Rücken laufen, aber negativ.

      Ich viele Menschen, die sehr reich sind, auch in Chiang Mai – gerade in San Kampheng wieder ein 200 Millionen Unternehmen aus dem Boden gestampft.
      Töchter auf teuren Privatschulen, weil es nicht anders geht – aber mit Oper, Luxus-Restaurants könntest ihn auch davon jagen.
      Der ißt genauso wie wir auch – in Garküchen, normalen Restaurants usw. – ist trotz, dass er mittlerweile auch EUR-Millionär ist, natürlich geblieben.

      Solche Leute sind mir mehr angetan, als die sich im JetSet bewegen – wo mehr oder weniger alles steril ist und man mit der lokalen Bevölkerung gar keinen
      Kontakt mehr pflegen kann.

      Aber jeder wie er es möchte….

  2. Avatar Wolf5 sagt:

    Wie Bert Brecht einst sagte:
    “Erst kommt das Fressen dann die Moral”

    so kümmert sich auch die EU nicht darum, ob es sich bei den Ländern, mit welchen Handel betrieben wird, um eine Demokratie oder Diktatur handelt.

    Deshalb besagt die Handelspolitik der EU:
    „Handelsabkommen sind keine Allheilmittel, aber sie sind ein wichtiges Werkzeug, um Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze in ganz Europa zu sichern“
    https://ec.europa.eu/germany/handelspolitik_der_eu_de

    Und schaut man sich die Liste der Länder an, mit welchen bereits ein Freihandelsabkommen besteht, so kann man feststellen, dass sich unter diesen Ländern, auch etliche Schurkenstaaten befinden.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Freihandelsabkommen_der_Europ%C3%A4ischen_Union

    Aber es ist nun einmal Sache der EU, mit welchen Staaten sie Freihandelsabkommen abschließt und welche sie noch zappeln läßt.
    Vermutlich besteht z.Z. keine Notwendigkeit, mit Thailand die Verhandlungen zu forcieren, da die EU-Firmen, welche in Thailand aktiv sind, auch ohne dieses Abkommen gute Geschäfte machen und die Gewinne der EU-Firmen ohne dieses Abkommen wahrscheinlich besser ausfallen.

    Fazit: bei derartigen Abkommen ging es noch nie um Moral, sondern mehr um den eigenen Vorteil!

  3. Avatar berndgrimm sagt:

    gg1655 sagt:

    20. Februar 2020 um 8:55 pm

    Ich finde es gut wenn die EU da unterschiedliche Standards hat.  Vietnam ist eine Ein-Parteien Diktatur wie es auch China oder Laos ist.  Thailand ist eine Militär Diktatur und nichts anderes. Der Unterschied ist das die einen(Vietnam,China) dazu stehen und die anderen(Thailand) glauben sie könnten jeden für Blöd verkaufen. Darum sollte man auf jede zusammenarbeit mit der Junta verzichten und keinerlei Abkommen oder Investition in oder mit Thailand abschließen sondern im gegenteil. Wahlen gab es in der DDR auch. Und das war auch keine Semi oder sonst was Demokratie. Obwohl die DDR weitaus näher an einem Rechtsstaat war als das Thailand 4.0 ist oder unter der Junta je sein wird.

     

    Sehr richtig!

    Natürlich ist den Ein Parteien Diktaturen China und Vietnam mehr zu trauen

    als der Militärdiktatur in Thailand.

    Aus jahrzehntelanger Erfahrung im Osthandel kann ich sagen dass sich

    die kommunistischen Einparteien Diktaturen vertragstreuer verhielten

    als die meisten Westländer.

    Komischerweise galt dies nicht für Jugoslawien und Rumänien die vom Westen

    als Abweichler hofiert wurden.

    Als ehemaliger Manager im Aussenhandel bin ich natürlich immer für

    Freihandelsabkommen aber sie sollten nicht einseitig sein so wie es sich

    Thailand vorstellt.

    Ausserdem , als EU Bürger der noch gezwungen ist in Thailand zu leben,

    fordere ich einen Rechtsschutz vor thailändischer Gesetzeswillkur

    und Rassendiskriminierung!

    • Avatar berndgrimm sagt:

      Apropos der Aufforderung des Chefdiktator Darstellers an die EU

      in Thailand zu investieren :

      Das grösste Projekt im EEC ist wohl die geplante Airbus MRO Werft

      in UTapao. Dieses Projekt besteht schon seit über 20 Jahren!

      Es scheitert momentan ausschliesslich daran dass Thailand sich

      bisher geweigert hat ein (51%)Unternehmen zu gründen

      welches in der Lage ist einen langfristigen Vertrag mit Airbus

      abzuschliessen.

      Na ja, dafür will der Chefdiktator Darsteller jetzt Kriegswaffen bauen lassen.
      https://www.bangkokpost.com/thailand/general/1862034/new-estate-to-boost-weapon-production

  4. Avatar gg1655 sagt:

    Warum hat den der Diktator nur seinen Rassisten Gesundheitsminister nicht mitgenommen. Der hätte "den Westen" als "Fucking Farang" die er am liebsten alle Raus schmeißen würde begrüssen können. Und wenn ihm dann jemand gesagt hätte das er ein Rassist ist und sich dafür entschuldigen muss hätte er sein: Ich werde mich niemals bei einem Farang entschuldigen" auch gleich gut unterbringen können.  Solche Rassisten sind in Thailand in der Regierung neben Großdealern.  Und dort soll man als Westler Investieren? Das wär doch arg Dumm.

  5. Avatar Wolf5 sagt:

    Kurzdarstellungen zur Europäischen Union
    G. Thailand:
    “Die Partnerschaft zwischen der EU und Thailand beruht auf einem Rahmenabkommen aus dem Jahr 1980.
    Im März 2013 schlossen beide Seiten die Verhandlungen über ein Partnerschafts- und Kooperationsabkommen ab, das jedoch nach dem Militärputsch im Jahr 2014 ausgesetzt wurde.

    Am 11. Dezember 2017 nahm der Rat Schlussfolgerungen an, in denen der Wunsch zum Ausdruck gebracht wurde, sich politisch allmählich wieder anzunähern.

    Die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen zwischen der EU und Thailand könnten wiederaufgenommen werden, sobald es in Thailand eine demokratisch gewählte Zivilregierung gibt.

    Für Thailand ist die EU der drittgrößte Exportmarkt.

    Das 14. Treffen hoher Beamter zwischen der EU und Thailand fand am 16. Oktober 2019 in Brüssel statt.
    Dabei wurden die Themen Handel, Migration, Zusammenarbeit, Klimawandel und Menschenrechte erörtert.

    Obwohl die Militärregierung im Juli 2019 offiziell endete, hat das Militär immer noch Einfluss auf die Regierung.
    Das Europäische Parlament wies in verschiedenen Entschließungen auf Probleme im Zusammenhang mit Menschenrechten, Arbeitsmigranten und Arbeitnehmerrechten hin.”
    https://www.europarl.europa.eu/factsheets/de/sheet/183/southeast-asia

    Na dann warten wir mal ab, wie sich die Beziehungen zwischen Thailand und EU in Zukunft weiter entwickeln.
    Bisher gibt es außer vollmundigen Erklärungen auf seiten Thailands dazu noch nichts konkretes.

    • STIN STIN sagt:

      Na dann warten wir mal ab, wie sich die Beziehungen zwischen Thailand und EU in Zukunft weiter entwickeln.
      Bisher gibt es außer vollmundigen Erklärungen auf seiten Thailands dazu noch nichts konkretes.

      Die Regierung in TH ist gewählt – wie auch immer, dass reicht der EU für ein Freinhandelsabkommen völlig aus.
      Geld stinkt nicht, denken sich die EU-Staaten.
      Ansonsten hätten sie nicht mit einer kommunistischen Diktatur wie Vietnam ein Freihandelsabkommen geschlossen.
      In Vietnam werden Menschenrechte wesentlich häufiger verletzt – Regimekritiker werden sogar aus Deutschland entführt und
      auch ansonsten wird Kritik an der kommunistischen Regierung massiv geahndet.

      https://ec.europa.eu/germany/news/20190701-eu-freihandelsabkommen-mit-vietnam_de

      https://www.handelsblatt.com/politik/international/freihandel-handelsdeal-fuer-vietnam-strafen-fuer-kambodscha-eu-handelspolitik-stoesst-auf-kritik/25537742.html?ticket=ST-5292228-u6sVKf9WCxUj91qHEzTZ-ap6

      Die EU ist ein Heuchler – dort wo es viel Geld zu verdienen gibt, pfeifen sie auf Menschenrechte und schliessen trotzdem Freihandelsabkommen
      ab. Wo es weniger zu verdienen gibt, dort sind sie sehr genau.

      Hier der Nachweis dazu:

      Der Umgang der Europäischen Union mit den beiden Staaten könnte allerdings nicht unterschiedlicher sein: Das Europaparlament machte am Mittwoch in Straßburg den Weg für ein ambitioniertes Freihandelsabkommen mit Vietnam frei, das die Märkte für vietnamesische Güter fast vollständig öffnen soll. Beinahe zur gleichen Zeit strich die EU-Kommission in Brüssel Handelsvergünstigungen für Kambodscha – als Sanktion für Menschenrechtsverstöße.

      Du musst nicht nur lesen und die Berichte raussuchen, die für dein Weltbild positiv erscheinen.
      Also auch vorher ein wenig recherchieren – Google ist dein Freund, glaub mir.

      • Avatar gg1655 sagt:

        Ich finde es gut wenn die EU da unterschiedliche Standards hat.  Vietnam ist eine Ein-Parteien Diktatur wie es auch China oder Laos ist.  Thailand ist eine Militär Diktatur und nichts anderes. Der Unterschied ist das die einen(Vietnam,China) dazu stehen und die anderen(Thailand) glauben sie könnten jeden für Blöd verkaufen. Darum sollte man auf jede zusammenarbeit mit der Junta verzichten und keinerlei Abkommen oder Investition in oder mit Thailand abschließen sondern im gegenteil. Wahlen gab es in der DDR auch. Und das war auch keine Semi oder sonst was Demokratie. Obwohl die DDR weitaus näher an einem Rechtsstaat war als das Thailand 4.0 ist oder unter der Junta je sein wird.

        • STIN STIN sagt:

          Ich finde es gut wenn die EU da unterschiedliche Standards hat. Vietnam ist eine Ein-Parteien Diktatur wie es auch China oder Laos ist.

          also du bevorzugst eher eine Ein-Parteien-Diktatur – als eine Mehr-Parteien-Semi-Demokratie? WOW

          Die Menschenrechtsverletzungen in Vietnam sind damit also akzeptiert, auch die Gleichschaltung der Medien usw.

          Naja, dann fällt mir nun in der Tat nichts mehr dazu ein. Bleibt nur Staunen übrig….
          Chinas Massaker an die Uiguren usw. – ziehst du also auch TH´s Politik vor.

          Ich glaub mich tritt ein Pferd….

          • Avatar gg1655 sagt:

            Thailand ist eine 100% Diktatur und nichts anderes. Selbst die DDR hatte Wahlen die Fairer waren als das was in Thailand so genannt wurde. Ohne diese Feststellung ist jede Debatte sinnlos. Ich hasse nun mal Heuchelei. Und Thailand als Semi oder sonst eine Art Demokratie hinzustellen ist Heuchelei. Es ist und bleibt eine Militär Junta die nicht davor zurückschreckt ihre Kritiker selbst im Ausland(zB. Laos) zu verfolgen und Töten zu lassen. Die Junta ist in nichts Besser als das Chinesische Regime. Die Junta unterdrückt genauso jegliche Opposition durch Folter(Einladung zum Tee) wie China auch. Ich sehe sie sogar tatsächlich als "schlimmer" weil sie nicht dazu stehen sondern wirklich glauben jeden für Dumm verkaufen zu können mit ihrer Verhöhnung von Wahlen(Zitat aus der Washington Post). 

            • STIN STIN sagt:

              Thailand ist eine 100% Diktatur und nichts anderes.

              mit dieser Ansicht stehst du aber weltweit alleine da.

              Es gibt keine Diktatur weltweit, wo der “Diktator” per Misstrauensantrag abgelöst werden könnte.

              Aber richtig, Debatte unter diesen Bedingungen sinnlos. Lassen wir es besser….

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