Bangkok: Geringfügige Verbesserung im Thailand Industries Sentiment Index – aber weiterhin negativ

Es gibt eine geringfügige Verbesserung des Thailand Industries Sentiment Index (TISI), aber die allgemeine Stimmung in der Industrie Branche ist noch immer negativ, sagte Supan Mongkolsuthee, der Vorsitzende des Verbandes der thailändischen Industrie (FTI).

Laut Supan verbesserte sich der TISI im Januar 2020 von 91,7 Prozent im Dezember 2019 auf 92,2 Prozent. „Der Index liegt damit jedoch noch immer unter 100, was das negative Vertrauen der Unternehmer in die thailändische Industrie deutlich widerspiegelt“, sagte er.

Herr Supan geht davon aus, dass der TISI in den nächsten drei Monaten aufgrund der allgemeinen negativen Stimmung bei 99,6 Prozent bleiben wird. Dies ist ein leichter Rückgang gegenüber der Schätzung von 100,1 Prozent im Dezember 2019.

„Diese Schätzung ist die niedrigste seit 44 Monaten, da weiterhin die Bedenken hinsichtlich des Rückgangs der inländischen Kaufkraft aufgrund der Dürre und des Ausbruchs von Covid-19 bestehen. Diese Faktoren sorgen dafür, dass der Tourismus, die Exporte und die Binnenwirtschaft erheblich beeinträchtigt wird“, sagte er. „Im Januar verbesserte sich der Index jedoch leicht, da die Hersteller nach den Neujahrsferien die Produktion wieder aufnahmen und die Verkäufe von Produkten zum Schutz vor Covid-19 und PM 2,5 zunahmen“, fügte er hinzu.

Latexprodukte, medizinische Geräte, Medikamente und Desinfektionschemikalien verzeichneten laut Supan seit dem Ausbruch des Coronavirus eine höhere Nachfrage.

„Außerdem hat das chinesische Neujahr die Inlandsausgaben angekurbelt, während sich die Spannungen zwischen China und den USA nach der Unterzeichnung der ersten Phase eines Handelsabkommens entspannt haben“, fügte er hinzu. „Die Unternehmer sind jedoch weiterhin besorgt über die Verzögerung bei der Verabschiedung des Haushaltsgesetzes für das Geschäftsjahr 2020, die sich sowohl auf die Investitionen der Regierung als auch auf den Arbeitsmarkt auswirken wird“.

Eine Umfrage im Januar unter 1.210 Unternehmern aus 45 Branchen ergab, dass 46 Prozent über die innenpolitische Situation besorgt waren. Faktoren, die zur Besorgnis der Unternehmer beitrugen, waren:

  • Die Weltwirtschaft (64,6 Prozent),
  • der Wechselkurs aus Sicht der Exporteure (55,1 Prozent),
  • die Ölpreise (35,5 Prozent),
  • und der Darlehenszinssatz (19,9 Prozent).

Das FTI schlug außerdem vor, dass die Regierung dem Industriesektor hilft, indem sie kleine und mittlere Unternehmen für sechs Monate von der Einzahlung in den Sozialversicherungsfonds befreit. / TP-TN

 

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