Bangkok: Studenten mehrerer Universitäten planen politische Proteste

Universitätsstudenten werden landesweit politische Proteste abhalten, nachdem gestern Abend (24. Februar) an einigen Universitäten Kundgebungen gegen die Auflösung der Future Forward Party stattgefunden haben, die von vielen als ungerecht und als Rückschlag für den Fortschritt der Demokratie angesehen wird.

Die Bewegung begann, als Studenten der Chulalongkorn-Universität ihre politische Haltung über eine Social-Media-Plattform veröffentlichten, gefolgt von Studenten anderer Bildungseinrichtungen, die dann 28 Hashtags auf Twitter erstellten. Beteiligt sind unter anderen Studenten der Silapakorn-Universität, der Kasetsart-Universität und der Thammasat-Universität.

Sie forderten ein Zeichen der Einheit durch Versammlungen auf dem Universitätsgelände, um der Regierung die Botschaft zu übermitteln, dass sie die Demokratie und nicht die Diktatur unterstützen.

Die Ramkhamhaeng University mit der höchsten Anzahl registrierter Studenten wird morgen (26. Februar) eine Kundgebung abhalten.

Ehemalige Studenten der Ramkhamhaeng-Universität sagten, sie unterstützten die neue Generation von Studenten an der Universität, was sie an getötete Studenten bei zwei tragischen politischen Ereignissen erinnerte: dem thailändischen Volksaufstand von 1973 und dem Schwarzen Mai 1992.

Sie forderten auch eine Neufassung der Verfassung BE 2560 für das Recht der thailändischen Bürger. / WB-TN

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berndgrimm
Gast
berndgrimm
2. März 2020 10:07 am

ben sagt:

1. März 2020 um 5:54 pm

@ berngrimm: …wenn zur Verteidigung der offensichtlichen Missetaten dieser Militärdiktatur Heute die angeblichen und meist nicht nachgewiesenen Untaten Thaksins vor15-20 Jahren aufgeführt werden…

Leidest Du jetzt auch an Demenz und Tunnelblick, wie unser Rotkäpli? Du hast uns doch über Jahre die Missetaten detailliert aufgelistet – und jetzt sind die plötzlich nur noch angebliche Missetaten!

 

Einige ja, weil sie nie zu einem ordentlichen Gerichtsverfahren führten.

Auch durch diese Militärdiktatur und ihre parteiischen Gerichte nicht.

Ausserdem Ben,

Die Generäle dieser Militärdiktatur und Thaksin sind sicherlich

enger beieinander als Thaksin und Thanathorn.

Es gab offensichtlich Verhandlungen zwischen Thaksin und Prawit

die wohl sehr gut funktioniert haben.

Jedenfalls für die Junta.

Prawit wurde beim Misstrauenvotum von der Pheua Thai  nicht befragt.

Thaksin sind korrupte Generäle allemal lieber als irgendwelche

Demokratie Fantasten die sich nocht nicht mal bestechen lassen!

ben
Gast
ben
1. März 2020 5:54 pm

@ berngrimm: …wenn zur Verteidigung der offensichtlichen Missetaten dieser Militärdiktatur Heute die angeblichen und meist nicht nachgewiesenen Untaten Thaksins vor15-20 Jahren aufgeführt werden…

Leidest Du jetzt auch an Demenz und Tunnelblick, wie unser Rotkäpli? Du hast uns doch über Jahre die Missetaten detailliert aufgelistet – und jetzt sind die plötzlich nur noch angebliche Missetaten!

@ unser 'Rotkäppli': …An acht Universitäten und Schulen fanden gestern Kundgebungen und Proteste gegen die Regierung und Premierminister Prayuth Chan o-cha an…

und dann? wenn es gelingen würde die Junta zu verjagen, geht das ganze Theater wieder von vorne los und Dein geliebter Thaksin, den es ja nicht mehr gibt… 555, wird die Sache wieder in die Hand nehmen – es werden wieder alle verlorenen Schäfchen aufgekauft und die grosse Umverteilung findet wieder statt – immer mit Riesenverlusten für Thailand – speziell die Armen! Aber das geht nicht in braun Wolfis Mikro-Hirn..

 

 

Wolf5
Gast
Wolf5
29. Februar 2020 11:14 am

An acht Universitäten und Schulen fanden gestern Kundgebungen und Proteste gegen die Regierung und Premierminister Prayuth Chan o-cha an.
Diese Woche Studentenproteste gegen die Regierung sollte am Freitag (28. Februar) mit gleichzeitigen Kundgebungen abgeschlossen werden.
http://thailandtip.info/2020/02/29/an-acht-universitaeten-und-schulen-fanden-kundgebungen-und-proteste-gegen-die-regierung-statt/

Gleichzeitig möchte ich nur noch einmal daran erinnern, dass nicht nur innerhalb Thailands die Studenten und Schüler ihren Unmut zum Ausdruck bringen, sondern auch hin und wieder außerhalb Thailands.

So fand am 2. Februar 2020 in Paris unter dem Motto “Run Against Injustice” eine Kundgebun mehrerer prodemokratischer Netzwerke der Thais in Europa statt.
Es war eine der bislang größten Kundgebungen von thailändischen prodemokratischen Kräften im Ausland seit dem Putsch von 2014.
https://www.asienhaus.de/nc/aktuelles/detail/bericht-kundgebung-der-pro-demokratischen-thai-netzwerke-in-paris/

Im Thailand des Jahres 2020 scheinen jedoch die Leidenschaft und Turbulenzen des Jahrzehnts 2005 bis 2014 trotzdem in weiter Ferne zu liegen.
Nach sechs Jahren wirtschaftlicher Stagnation und politischer Umerziehung sind die meisten Thailänder aus der Arbeiterklasse und Mittelschicht zu beschäftigt mit dem täglichen Überleben und zu eingeschüchtert von den weltweit strengsten Gesetzen zu Majestätsbeleidigung und Computerkriminalität, um ihre Stimme im Zorn zu erheben.

Inzwischen sind jedoch die wirtschaftl. Aussichten für Thailand noch übler.

So hat die thailändische Tourismusbehörde ihre Schätzung für internationale Ankünfte im Jahr 2020 auf 33 Millionen gesenkt – immerhin ist der Tourismus eine der wichtigsten Einkommensquellen für das BIP Thailands.
http://thailandtip.info/2020/02/28/die-thailaendische-tourismusbehoerde-hat-ihre-schaetzung-fuer-internationale-ankuenfte-im-jahr-2020-auf-33-millionen-gesenkt/

Und dass die Wünsche der Junta bezüglich des Strukturwandels unter dem Motto „Thailand 4.0“ in Erfüllung gehen, muß angezweifelt werden, da mittlerweile durch das Corona-Virus weltweit sehr viele Länder große Sorgen haben.

Ob sie dann noch Gelder für Investitionen in Drittländern, wie Thailand, locker machen können, wage ich zu bezweifeln.

Als Folge ist mit dem Abbau sehr vieler Arbeitsplätze, fehlender Mittel für den Handel und zunehmender Arbeitslosigkeit zu rechnen.

Gleichzeitig ist auch infolge der Klimaänderungen mit schlechten Ernten der Landbevölkerung zu rechnen.

Dann bleibt nur noch abzuwarten, wie die armen Thais auf diese Junta reagieren werden, wenn der Lebensstandard noch schlechter wird und sie nichts zu verlieren haben, außer ihren Ketten!

gg1655
Gast
gg1655
29. Februar 2020 10:21 pm
Reply to  STIN

Wenn STIN meint:  "wie würden die Thais reagieren, wenn Thaksin (andere Option gibt es in TH nicht)"  so ist dies natürlich eine Lüge und Pure Propaganda. Damit wird in Thailand eine Langjährige Fortwährende Diktatur begründet. Es wird auch absolut jede Partei die gegen Militärdiktatur ist einfach in die Thaksin Ecke gestellt.Aber natürlich gibt es andere Optionen als die Junta oder Thaksin. Man tut Thailand keinerlei Gefallen wenn man diese Hirn und Sinnlose Propaganda auch noch verbreitet. Es sei also noch mal darauf hingewiesen das alles was von STIN so kommt nicht Objektiv ist sondern er im Interesse der Junta schreibt. Er muss das ja auch schon allein aus Geschäftlichen Gründen so machen. Er muss Thailand ums verrecken Schön Reden auch wenn er es selbst nur mehr Halbjährig dort aushält.

gg1655
Gast
gg1655
1. März 2020 1:01 am
Reply to  STIN

Der Gewinner wäre unbekannt. Du ignorierst den Erfolg der Future Forward total. Die wurden auf Anhieb 3. Stärkste Fraktion. Und das bei Voraussetzungen wie sie Unfairer kaum sein konnten. Also ich würde Geld auf Thanathorn setzen wenn alles Fair und Frei zugehen würde. Die Junta Partei würde allerdings untergehen wenn sie sich nicht auf ihre unfairen Vorteile verlassen kann. Die würden dann wohl so bei 10-15% Landen. Thaksins Laden hat meiner Meinung schon viel seiner "Strahlkraft" verloren und würde wohl auf Platz 2 Landen. Dann müsste man ausloten welche Koalitionen möglich sind und sich daran machen mit Soliden Stimmverhältnissen die Armee zu entmachten. Zuerst müsste man alle Firmen, Beteiligungen,Sender.Ländereien und auch die Bank wird zurück an das Volk gegeben. Keine Generäle mehr in Posten für die sie nichts Taugen(alles außerhalb der Landersverteidigung gegen Feinde von außen). Die Armee muss entpolitisiert werden sonst hat Thailand keine Zukunft.

Zitat STIN: nein, ich stelle Thanathorns Partei nicht in die Thaksin Ecke –

Doch das hast du zB. mit diesem Satz: wie würden die Thais reagieren, wenn Thaksin (andere Option gibt es in TH nicht) 

Damit hast du genauso wie die Junta alle die nicht zur Junta gehören zum Thaksin Lager gerechnet. Und mit diesen Ewigen(langweiligen) verweisen auf Thaksin wird einfach alles gerechtfertigt,egal wie Dreckig und Mies es ist. Andersdenkende bis ins Ausland verfolgen lassen um sie dort töten zu lassen ist für STIN vollkommen in Ordnung wenn es denn nur die Junta macht. Bei Thaksin würdest du Jammern und Lamentieren ohne Ende. Aber der große Diktator darf das natürlich und wird von STIN natürlich verteidigt(alles nur Gerüchte). Nein dein Generale ist schon auch ein Mörder. Wahrscheinlich als junger Offizier sogar ganz Persönlich. Denn ich glaube nicht das sich deine Lieblinge damals sauber halten konnten als die Armee angebliche Kommunisten in Ölfässern Lebendig verbrannt haben. Das Richtige Alter dafür haben sie zumindest.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
1. März 2020 1:12 pm
Reply to  gg1655

Ich war bis 2014 ja auf STINs Seite.

Ich kenne die Thaksin vorgeworfenen

Missetaten und auch ich war gegen

Thaksins Schwager Somchai als PM.

Aber er hatte sich ja glücklicherweise selbst erledigt.

Gerade als Thaksin Gegner möchte

ich sagen dass es entlarvend ist

wenn zur Verteidigung der offensichtlichen Missetaten

dieser Militärdiktatur Heute

die angeblichen und meist nicht

nachgewiesenen Untaten Thaksins

vor15-20 Jahren aufgeführt werden.

Die FFP hat mit Thaksin überhaupt nix zu tun und ich habe schon mehrmals geschrieben dass ich

Thaksin Heute für das kleinere Übel

als diese Militärdiktatur halte.

2013 bin ich zusammen mit

Suthep auf die Strasse gegangen

um eine Amnestie für Thaksin

zu verhindern.

Aufgrund der Vorfälle während

dieser Militärdiktatur

wäre ich Heute für eine Amnestie

und Rückkehr Thaksins mit der

Auflage in einer Wahl gegen

diese Militärdiktatur anzutreten.

Wahlbetrüger sind beide

nur betrog Thaksin als er noch

nicht im Amt war während

diese Militärdiktatur betrog

nachdem sie schon 4 Jahre

an der Macht war und den

ganzen Wahlprozess manipuliert hatte.

Thanathorn und seine FFP

wären niemals allein an die Macht

gekommen und hätten ihr Vorhaben

das Militär zu verkleinern

und unter parlamentarische

Kontrolle zu stellen nie ohne

Kolitionspartner durchsetzen können.

Aber allein der Gedanke dass

die Allmacht des Militärs

durch eine wirklich gewählte

Regierung hätte eingeschränkt

werden können liess die Generäle

in Panik verfallen und die

politische Vernichtung Thanathorns

durch das parteiische Verfassungsgericht befehlen.

ben
Gast
ben
29. Februar 2020 10:12 am

‘braun Wolfi‘ alias ‘Rotkäppchen Trump/Troll’ alias Thaksin Jodler in Hochform:..….So habe ich stin´s Beiträge der letzten Jahre genügend analysiert, um zu erkennen, dass diese oftmals weder objektiv noch zutreffend sind, sondern von Propaganda nur so strotzen… Auch deshalb werden alle seine Beiträge unter dem Gesichtspunkt erstellt: Gelb ist gut und Rot ist böse…

unser geliebter ‘Rotkäppchen Trump/Troll’, der nun wirklich noch nie ernsthafte Probleme bei den Roten gefunden hat und auch jegliche Beweise unter den Tisch wischt, wirft STIN vor JuntaFan zu sein, nur weil er – wie auch ich klar sagt, dass nicht alles generell schlecht ist an der Junta, zumindest die ersten 2 Jahre nach dem Putsch. Hier noch ein Beitrag der Bangkok Post, wie die Pheu Thai immer noch Prawit deckt… aber die sind ja alle Junta – spielt keine Rolle woher die kamen und für welche Seite sie politisieren.. war ja auch in der Vergangenheit, gell 'Dummchen Wolfi'….

https://www.bangkokpost.com/thailand/politics/1868064/pheu-thai-shielded-prawit

 

 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
29. Februar 2020 10:08 am

Tut mir leid wenn ich heute zum dritten Mal hintereinander im gleichen Thread schreibe,aber das Thema ist wichtig:

Student voices must be heard

 

Editorial COLUMNIST

published : 28 Feb 2020 at 04:01

 

Discontented and resentful. Frustrated and angry. Students from at least 30 universities and schools across the country have taken part in rallies in the past week to protest what they describe as injustice and the disenfranchisement of their political rights amid dysfunctional democracy and the "broken" rule of law.

Uncoordinated but simultaneous, these student rallies are a rare development in the wake of the 2014 military coup. The state must not be permitted to suppress this peaceful dissent. What the students are doing is exercising their right to freedom of expression guaranteed by the

constitution.

The movement was triggered by the Constitutional Court's ruling last Friday that dissolved the popular opposition Future Forward Party (FFP) over a loan it took from its leader, and banned its 16 executives from politics for 10 years. The FFP had gained popularity among young voters.

The ruling sparked concern from many quarters, including a group of 36 law lecturers at Thammasat University, the Student Union of Thailand, and student unions of at least five universities — each of which issued a separate statement expressing their disagreement with the court's interpretation of the law.

Even before the FFP's dissolution, young people were harbouring resentment against the former junta and the current government for their crackdown on activists and politicians, widespread suppression of freedom of expression, and their consolidation of power through embedded influence in checks-and-balances mechanisms.

The reaction to the student protest from junta leader-turned-Prime Minister Gen Prayut Chan-o-cha is disturbing. Warning the students to "listen to both sides of the story", the premier not only demonstrated his bias against their movement but also his disrespect for their judgement. And by advising them to consider their futures while reminding them that protesters had been taken to court in the past for "breaking the law", Gen Prayut made a thinly veiled legal threat against their gathering. This is a wrong and dangerous message to send.

Unfortunately, it seems to have been received by authorities.

The police in particular have warned students to act within the bounds of the law and comply with the public assembly act that requires rally organisers to give them 24 hours' notice for events held in public areas.

But the police must be aware that gatherings on campuses are among the exemptions granted by the act. In a disturbing development, a number of police officers have been dispatched to "observe" and even intervene at peaceful rallies since Friday.

Equally worrying is the reaction of the management of schools and universities who have forbidden students from holding peaceful demonstrations on campus. This has forced them to use public places for their rallies.

It remains to be seen whether the ongoing protests will gain momentum in the long run and whether the students can pressure the government with specific demands. This will partly depend on whether and how they coordinate across different campuses.

What is certain is they have made it clear they will no longer tolerate being disenfranchised politically and are now insisting on having their say in the country's political system and rule of law.

Some of them have said they are not rallying to save Future Forward, but to save their own futures. It is time that the powers-that-be listened to them.

Let them speak out and shape their future.

 

Wohlgemerkt , auch die BP gehört Leuten welche Auftrgaggeber

dieser Militärdiktatur sind und hat in den 5 Jahren Junta Herrschaft

fast alle ausländischen Journalisten rausgeschmissen.

Aber sie ist kein Pro Junta Hetzblatt wie die Nation.

Es geht nicht um die widerrechtliche Auflösung der FFP,

es geht auch nicht um die manipulierten Wahlen und den Wahlbetrug

weshalb sich die Junta überhaupt nur  selber den scheindemokratischen

Parlamentsumhang überziehen konnte-

Es geht um das Recht der Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit

so wie es in den Verfassungen steht.

Wohlgemerkt , ich bin 72 und nenne mich selber 68er obwohl ich zu dieser Zeit

garkein Student war sondern in deren Augen schon Establishment weil ich arbeitete

mein eigenes Geld verdiente und beruflich erfolgreich war.

Trotzdem hatte ich die gleichen Ziele wie sie und lief mit Rudi Dutschke

und Daniel Cohn Bendit . Und was qualfiziert Einen mehr um als 68er

zu gelten als die Teilnahme an einer der Uschi Obermeier Parties?

Ich hatte damals eine Freundin aus ihrem Umkreis.

Heute kritisiere ich oft die unpolitische Jugend die sich für nix interessiert.

Natürlich bin ich für Fridays for Future und für Greta Thunberg.

Es ist das Versäumnis der Eltern wenn man sie im SUV zur Demo fährt

oder aus falschverstandener Umweltliebe mit einem Segelboot über

den Nordatlantik fahren lässt.

Aber Hauptsache sie machen überhaupt mal was und hängen nicht

nur an ihrem Eifon bis die letzte Powerbank leer ist.

Es war das grosse Verdienst Thanathorns und seiner Mitstreiter

dass die thailändische Jugend überhaupt mal aus ihrer Lethargie

etwas aufgewacht ist.Deshalb mussten sie vernichtet werden.

Bei den 68ern war die APO sehr wichtig weil selbst die einzige

relativ linke Partei ,die SPD, sehr bürgerlich war.

Willy Brandt wurde damals nicht wegen seiner zukunftsgewandten Ideen

sondern weil er ein Frauenmagnet war gewählt.

Alles was heute in den meisten modernen Gesellschaften gang und gäbe ist:

Sexuelle Befreiung,Frauenrechte,entkriminalisierte Homosexualität,Umweltschutz,

Meinungsfreiheit,Reisefreiheit, Rassenentdiskrimierung, internationale Gesinnung etc.

entstand in der APO  und wurde erst nach und nach in den Parlamenten durchgestzt.

Oder auch nicht.

Eine solche APO gab es bisher in Thailand nicht und wird es auch trotz Thanathorn

zuünftig nicht geben.Weil Thai leider nicht aktiv sind sondern nur Mitläufer

und sich viel zu schnell unterdrücken lassen.

Zivilcourage und Vorwärtsdenken hat in Thailand noch nie gesiegt.

Wenn man die Wirtschaft mal aussen vor lässt hat diese Militärdiktatur

in ihrer 5jährigen Herrschaft Thailand nirgendwo verbessert.
 

 

 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
29. Februar 2020 8:01 am

STIN schreibt:

Stürzt man Prayuth, kommt Apirat – der wartet nur darauf.
Dann kommt aber einer, den wirklich keiner haben möchte. Mal einen Offizier über Apirat fragen – der wird dich
aufklären. Dagegen ist Prayuth ein Samariter.

 

Dies ist STINs übliche Junta Gesundbeterei.

Wenn es wirklich ein Sentiment im Thai Volk gegen das Militär

geben würde so würde Apirat genauso schnell in Rente

verschwinden wie Prawit und Prayuth.

Leider gibt es dieses Sentiment im Volk (noch?) nicht sondern

die absolute Mehrheit der Thai lässt sich von wertlosen

Schein Geschenken der Junta bestechen.

Es geht hier um diese Militärdiktatur und nicht um den König.

STIN versucht genau wie die Junta einen LM Zusammenhang

zu konstruieren.

Noch ist es in Thailand nicht gesetzlich verboten das Militär

zu kritisieren!

Wolf5
Gast
Wolf5
29. Februar 2020 7:51 am

Nun behauptet stin:“ ich verifiziere Berichte, alleine schon wegen dem Blog hier – ganz anders wie du.“
und dann wird erläutert, was er alles unternimmt, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen.

Das mag das zwar den einen oder anderen User beeindrucken, mich jedoch nicht im Geringsten.

So habe ich stin´s Beiträge der letzten Jahre genügend analysiert, um zu erkennen, dass diese oftmals weder objektiv noch zutreffend sind, sondern von Propaganda nur so strotzen.

Bei stin´s Antworten geht es zumeist weniger um sachliche Auseinandersetzungen, sondern vielmehr darum, Emotionen zu erzeugen.

Auch deshalb werden alle seine Beiträge unter dem Gesichtspunkt erstellt:
Gelb ist gut und Rot ist böse.

Schon aus diesem Grund ist nach Auffassung stin´s das bestehende Unrechtssystem in Thailand (und damit meine ich nicht nur die aktuell herrschende Junta) zu verteidigen.

Und so werden auch immer wieder nur Beispiele genannt, die selten überprüfbar sind, im Gegensatz zu den von stin abgelehnten Mainstream Medien, welche über ganz andere Möglichkeiten und Quellen verfügen und ihre Aussagen auch belegen können.

Deshalb werden wir auch künftig diese Entwicklung in Thailand sehr unterschiedlich beurteilen und stin kann auch weiterhin seinen Dunning-Kruger-Effekt ausleben, was als die systematische fehlerhafte Neigung im Selbstverständnis inkompetenter Menschen bezeichnet wird, das eigene Wissen und Können zu überschätzen.

Wolf5
Gast
Wolf5
28. Februar 2020 4:51 pm

Wenn stin meint:
„Klar passen dir einige Artikel nicht, weil eben Wahrheit oft weh tut, aber deswegen müssen die Artikel nicht falsch sein.“
so kann ich diese Aussage nur zurück geben.

Denn so einfach tickt die Welt nicht, dass man sich immer nur die Teile heraus sucht, welche mit der eigenen Überzeugung übereinstimmen, wie stin es ständig versucht.

Deshalb will ich auch stin´s Frage: „wo hast du diesen dubiosen Link her?“ beantworten.

Die Zeitschrift „südostasien“ versteht sich als pluralistisches Forum eines herrschaftskritischen und solidarischen Dialogs, als Raum für Diskussionen zwischen Akteur*innen in Südostasien und Deutschland mit Nähe und Kenntnissen zu  sozialen Bewegungen.
südostasien beschäftigt sich mit Möglichkeiten transnationaler Solidaritätsarbeit angesichts ungleicher Machtverhältnisse zwischen dem globalen Norden und Süden.
südostasien möchte Denkanstöße für das Handeln in Europa bzw. in Deutschland liefern.
Wird gefördert aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes durch Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst und erscheint viermal im Jahr.

Und die Autorin dieses Beitrages, Nicola Glass, hat als freie Südostasien-Korrespondentin 13 Jahre in Bangkok gelebt. Kennt sich also mit der Situation in Thailand bestens aus.

Deshalb kann du dir diesmal deine ständig wiederholte These – frag doch mal die Maus – ach Verzeihung, müßte heißen – frag doch mal die Thai-Leute, sparen.

Wolf5
Gast
Wolf5
28. Februar 2020 3:16 pm

wenn berndgrimm meint:
„Im Ostblock traute man sich nicht auf die Leute zu schiessen.“
so ist dies wieder nur bedingt richtig.

Ich denke da z.B. an Rumänien mit einer Kette von Demonstrationen, Unruhen und blutigen Kämpfen, die vom 16. bis zum 27. Dezember 1989 stattfanden und zum zum Sturz und zur Hinrichtung des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu und seiner Frau Elena führten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Rum%C3%A4nische_Revolution_1989

Nun zu Thailand:
Es ist dies nicht das erste Mal, dass Studenten in Thailand Widerstand leisten.

So war es im Oktober 1973 zu von Student*innen angeführten Massenprotesten gegen den damaligen Militärmachthaber Thanom Kittikachorn gekommen, denen sich weitere Aktivist*innen, Arbeiter*innen und Geschäftsleute angeschlossen hatten, und gegen die das Regime mit brutaler Gewalt vorging.

Dann 1976, als vor allem die linke, progressive Studentenschaft zur Zielscheibe verschärfter anti-kommunistischer Hetze wurde.
Nachdem bekannt wurde, dass Ex-Machthaber Thanom in buddhistischer Ordenstracht heimlich aus dem Exil zurückgekehrt war, entzündeten sich neue Proteste von Studierenden, Gewerkschaften und Anwaltsvereinigungen. Ultra-rechte Kreise beschuldigten die Protestierenden zudem, die Monarchie stürzen zu wollen.
Hass und Hetze endeten in einem Blutbad:
Am Morgen des 6. Oktober 1976 stürmten rechtsgerichtete Gruppierungen, (Para)Militärs und Polizisten das Gelände der Thammasat-Universität.
Viele Student*innen wurden ermordet, brutal misshandelt und vergewaltigt.
Noch am selben Abend übernahm wieder einmal eine Militärjunta die Macht.

Knapp 16 Jahre später machte die nächste brutale Unterdrückung Schlagzeilen:
Nach einem Militärputsch im Februar 1991 fanden im März des darauffolgenden Jahres Wahlen statt.
Als eine damals militärnahe Koalition erklärte, dass General Suchinda Kraprayoon, einer der Putschisten, neuer Regierungschef werden solle, revoltierte die Bevölkerung.
Nach seiner Ernennung im April 1992 brachen die Proteste los.
Im Monat darauf schlug die Armee die Demonstrationen blutig nieder;
die Tage zwischen dem 17. und 20. Mai 1992 gingen als „Schwarzer Mai“ in die Geschichte Thailands ein.
https://suedostasien.net/autoritaere-knute-diktatorisches-gebaren-und-populistische-arroganz/

Und ganz nebenbei, auch wenn die Demonstranten in Bangkok 2013/14 nicht zu übersehen waren, sprachen sie dennoch nur für eine Minderheit des Landes mit einer Bevölkerung von insgesamt fast 70 Millionen Menschen.

Ich glaube deshalb auch nicht, dass unter den heutigen Bedingungen in der Welt die Junta oder das Militär es nochmals wagen würden, so blutig gegen Oppositionelle vorzugehen.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
29. Februar 2020 8:16 am
Reply to  Wolf5

wenn berndgrimm meint:
„Im Ostblock traute man sich nicht auf die Leute zu schiessen.“
so ist dies wieder nur bedingt richtig.

Ich denke da z.B. an Rumänien mit einer Kette von Demonstrationen, Unruhen und blutigen Kämpfen, die vom 16. bis zum 27. Dezember 1989 stattfanden und zum zum Sturz und zur Hinrichtung des rumänischen Diktators Nicolae Ceaușescu und seiner Frau Elena führten.

 

Ja,es war ein Krieg zwischen der Sekuritate Ceaucescus und

Teilen der rumänischen Armee.

Ein Ende wie Ceaucescus und seiner Frau könnte man

Prawit,Prayuth und Apirat nur wünschen!

Dann hätten sie wenigstens einmal in ihrem "Berufsleben"

etwas zum Wohle Thailands getan.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
28. Februar 2020 11:58 am

Wolf5 schreibt:

 

https://www.khaosodenglish.com/politics/2020/02/26/anti-prayut-protests-snowball-to-more-universities-photos/

https://prachatai.com/journal/2020/02/86534

Fazit: auch innerhalb des Ostblocks begannen die Demonstrationen klein klein, bis es eines Tages so viele waren, dass die Diktaturen kapitulieren mußten.
Wie bereits oft erwähnt, die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Sehr richtig.Allerdings muss man auch dazusagen dass die Proteste damals

von den westlichen  Medien und Regierungen ubterstützt wurden.

Hier in Thailand sind leider auch die westlichen Regierungen für die Junta.

Die Wirtschaft bevorzugt immer eine Diktatur (siehe Nazis,Erdogan)

wegen der "Stabilität"!

Es ist allerdings sehr erfreulich dass viele Studenten von Universitäten

die früher noch nie politisch engagiert waren diesmal auch dabei waren.

 

 

 

STN schreibt:

Im Ostblock gab es kaum die gleiche Menge an Gegen-Demonstranten – in TH kommt der Süden hoch, wenn der Norden nach BKK marschiert.
Die paar Studenten werden keine Millionen-Demo schaffen. Haben nicht mal die Reds mit Bezahlung geschafft.

Wie bereits oft erwähnt, die Hoffnung stirbt zuletzt.

ob sich die Thais das auch so wünschen, oder nur ein paar Farangs.
Das Problem ist nur, wir können einfach ausreisen und gehen woanders hin – was passiert aber mit den Thais, die das nicht können und
dann wieder in einer vll brutaleren Diktatur leben müssen?

Das die Elite-Einheiten sich auf die Seite der Reds schlagen ist auszuschliessen – aber möglich wäre eine Teilung der Armee, nur dann
wirst du packen müssen, aber schnell – und raus aus TH.

Prayuth traue ich nicht zu, dass er auf Studenten schiessen lässt, Apirat traut man das in TH zu.
Ein ganz anderes Kaliber – Richtung Suchinda.

 

Im Ostblock traute man sich nicht auf die Leute zu schiessen.

In Thailand würde man sich dies auch nicht trauen!

Auch und gerade Apirat nicht. Die Entscheidung darüber

fällt auch nicht in Thailand sondern in China.

Die chinesischen Touristen kommen nach Thailand

weil es hier billiger ist als in der einzigen warmen Touristenprovinz Chinas, Hainan.

Und weil sie hier freier sind als in China.

Wenn man ihnen dieses nimmt fahren sie eben zum Erzfeind Vietnam

oder lieber gleich nach Japan wenn sie es sich leisten können.

 

Und was die Demo Zahlen angeht:

Natürlich braucht es keine Million Demonstranten.

Aber Durchhaltewillen!

Bei Thaksin waren 2010 tagsüber nur 3-5 000 auf dem Riesengelände

um Ratchaprasong. Bei Suthep waren es höchstens 50.000

und herunter bis 1.500 in ganz BKK! Aber die liefen jeden Tag.

Natürlich wäre es sehr schön wenn man das Gelände von der Thamassat

bis einschliesslich Sanam Luang  besetzen könnte.

Dafür reichen 2-3000 und man hätte genügend Nachschub.

Aber auch Flashmobs wären effektiv, wenn man sie richtig

organisieren würde.

Wichtig ist die mediale Aufmerksamkeit.

Man kann sicherlich nicht die gleiche Aufmerksamkeit erregen wie Thaksin  2010

oder Suthep 2013/14.Wichtig wäre die internationale Aufmerksamkeit.

Eines hat die Militärdiktatur sicherlich geschafft: Niemand interessiert sich

mehr für Thailand!

Ausser den paar die meinen hier nochetwas verdienen zu können.

 

ben
Gast
ben
28. Februar 2020 10:26 am

@ unseren Voll Depp: ‘braun Wolfi‘ alias ‘Rotkäppchen Trump/Troll’ alias Thaksin Jodler ….In solch einer Situation stellt sich natürlich die Frage, was ist überzeugender: – wenn ca. 1 Million Claqueure, welche gegen Bezahlung nach Bangkok kommen und in Abstimmung mit dem Militär erneut einen Grund für einen Putsch geben, wie es z.B. durch Suthep für den 24. November 2013 organisiert wurde….

Unser ‘Rotkäppchen Trump/Troll’ und 'Geschichtsverdreher' ist wieder mal im Element! Die Gelben haben Millionen für Suthep gespendet – er wurde mit THB überhäuft, um endlich den Clepto-Clan und YL los zu werden… Aber das ist lange her, da ist bei unserem Micro Hirn längst alles gelöscht… 555

 

Wolf5
Gast
Wolf5
28. Februar 2020 9:02 am

Wie heißt es so schön: „steter Tropfen höhlt den Stein“

Seit der Auflösung der Future Forward Party am vergangenen Freitag (21. Februar) sind an Universitäten im ganzen Land Studentendemonstrationen ausgebrochen, da sich Studenten sowohl online als auch offline gegen die Regierung aussprechen.

In solch einer Situation stellt sich natürlich die Frage, was ist überzeugender:

– wenn ca. 1 Million Claqueure, welche gegen Bezahlung nach Bangkok kommen und in Abstimmung mit dem Militär erneut einen Grund für einen Putsch geben, wie es z.B. durch Suthep für den 24. November 2013 organisiert wurde.

oder

– wenn landesweit tausende Studenten ohne jegliche Bezahlung ihrer Meinung freien Lauf lassen und evtl. auch andere Bevölkerungsschichten von ihren Vorhaben überzeugen können, dass auch das thail. Volk mehr Recht auf Selbstbestimmung haben sollte.

Also warten wir einfach ab, wie sich die Situation weiter entwickelt.

Und falls es jemanden interessiert, findet hier etwas zu den Studentendemonstrationen:
https://prachatai.com/english/node/8385
https://prachatai.com/english/node/8386

Wolf5
Gast
Wolf5
27. Februar 2020 8:24 am

Wenn hier gemeint wird:
„Es müssen mehr Leute auf die Strasse.
wenn Thanathorn Anreise zahlt, danach ein Handgeld von 1000+ Baht pro Tag, dann werden schon welche kommen.
Wenn nicht, dann kommt keiner – so ticken die Thais.“

So kann man inzwischen beruhigt feststellen, das sich in Zeiten des Internets immer mehr Studenten und Schüler (auch ohne Handgeld) zusammen finden, um ihren Protest öffentlich zu machen.

Seitens der Junta wird zwar gedroht und unter Hinweis auf das Corona-Virus von einer Teilnahme abgeraten, aber davon lassen sich die Jugendlichen nicht beeindrucken.

Einige Beispiele:
https://www.khaosodenglish.com/politics/2020/02/25/mobilized-by-hashtags-more-verdict-protests-planned-at-universities/

https://www.khaosodenglish.com/politics/2020/02/25/prayut-get-out-verdict-protest-escalates-into-call-for-regime-change/

https://www.khaosodenglish.com/politics/2020/02/26/ministry-tells-students-to-avoid-protest-due-to-coronavirus/

https://www.khaosodenglish.com/politics/2020/02/26/high-schools-join-wave-of-anti-govt-protest/

https://www.bangkokpost.com/thailand/politics/1865554/cops-on-alert-for-unrest-at-raft-of-rallies-by-students

https://isaanrecord.com/2020/02/26/kku-against-the-dissolution-of-ffp/

https://www.khaosodenglish.com/politics/2020/02/26/anti-prayut-protests-snowball-to-more-universities-photos/

https://prachatai.com/journal/2020/02/86534

Fazit: auch innerhalb des Ostblocks begannen die Demonstrationen klein klein, bis es eines Tages so viele waren, dass die Diktaturen kapitulieren mußten.
Wie bereits oft erwähnt, die Hoffnung stirbt zuletzt.

Wolf5
Gast
Wolf5
26. Februar 2020 8:28 am

In der Vergangenheit war der § 112 das beliebteste Mittel dieser Junta, politische Gegner mundtot zu machen.

Nun ist die letzte Anklage wegen Majestätsbeleidigung schon eine Zeitlang her.

Ein letzter Versuch war, Thanathorn mit den Illuminaten in Verbindung zu bringen, jedoch wurde er von dem Vorwurf entlastet – wäre ja auch zu blöd gewesen – was in Thailand aber nicht viel zu sagen hat.

Um auch weiterhin richtig zuschlagen zu können, wurde das “Computer Kriminalität Gesetz” verschärft und wird verstärkt angewendet.

Nun ist ein 20 jähriger seit ein paar Tagen auf Grundlage des Computer Kriminalität Gesetz eingeknastet.
Eine Onlinekampagne zur Kautionsstellung übers Wochenende erbrachte weit über 1 Mio Baht, jedoch wurde, warum auch immer, Kaution verweigert.
„Der Mann wurde von der Gruppe als Twitter-Nutzer ssj_2475 identifiziert, der angeblich monarchkritische Inhalte unter dem Pseudonym Niranam (anonym in Thai) veröffentlichte.
Er wird in einem Gefängnis in der Provinz Chonburi festgehalten.
Die Anwälte sagten, der Mann sei am 19. Februar in seinem Haus in Chonburi festgenommen und wegen Verstoßes gegen Abschnitt 14 des Gesetzes über Computerkriminalität angeklagt worden, der den Import von Informationen, die die „nationale Sicherheit“ bedrohen, in das Computersystem verbietet.“

https://www.khaosodenglish.com/news/crimecourtscalamity/2020/02/24/20-year-old-twitter-user-denied-bail-for-royal-insult/

Fazit: die Junta in Thailand hat noch genügend Instrumente um ihre politischen Gegner aus dem Weg räumen zu können!
Warten wir mal ab, wieviel Oppositionelle und Studenten unter einem Vorwand auf Grundlage dieses Gesetzes in Zukunft noch angeklagt werden.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
26. Februar 2020 8:17 am

Drei Finger Protest gegen diese "Gute" Militärdiktatur sind eigentlich zwei Finger zuviel!

Es ist sehr erfreulich dass auch die Studenten von Universitäten die sonst nie

politisch demonstrieren sich organisieren.

Dies reicht leider nicht.

Es müsen mehr Leute auf die Strasse.

Vor 10 Jahren hat man mit Protest-Aufführungen auch ohne Studenten

leider am Ende die falsche Regierung gestürzt.

Heute gäbe es eine Möglichkeit endlich mal ein wirkliches Unrechtsregime

zu stürzen.Träum weiter!