Bangkok: Thailand verliert zollfreie Handelsprivilegien am US-Markt

Thailand verliert ab sofort die zollfreien Handelsprivilegien für Exporte im Wert von 42,2 Milliarden Baht in den US-Markt, 6 Monate nachdem Washington warnte, dass es die Handelsprivilegien zurückziehen würde, wenn sich das Königreich nicht zu Reformen der Arbeitsrechte verpflichtet. Sobald die Handelspräferenzen für thailändische Produkte beseitigt sind, unterliegen sie einer Steuer zwischen 4 und 5%, was sie auf dem lukrativen US-Markt teurer macht.

Analysten gehen davon aus, dass die neuen Aufgaben nur geringen direkten Schaden anrichten werden. Die USA haben angekündigt, die Zölle auf knapp ein Drittel der thailändischen Importe im Wert von 1,43 Billionen Baht wiederherzustellen, die nach dem Allgemeinen Präferenzsystem der USA zollfrei behandelt werden können.

Das Büro des US-Handelsvertreters gab im Oktober bekannt, Thailand habe „noch keine Schritte unternommen, um international anerkannte Arbeitnehmerrechte in einer Reihe wichtiger Bereiche zu gewährleisten“, insbesondere in der Fischereiindustrie, die laut den US-Gewerkschaften für Sklavenarbeitsbedingungen und Menschenhandel berüchtigt ist.

Die US-Botschaft in Bangkok teilte VOA News letzte Woche mit, dass die Kürzungen der Handelsprivilegien Thailands wie geplant erfolgen würden.

Human Rights Watch und andere Gruppen werfen Thailand seit langem vor, „vom weit verbreiteten Menschenhandel und der Schuldknechtschaft unter seinen Millionen von Wanderarbeitnehmern zu profitieren, die zur Förderung der Wirtschaft des Landes beitragen, insbesondere der milliardenschweren Fischindustrie“. In einem Bericht über die Branche im letzten Monat gab die Internationale Arbeitsorganisation bekannt, dass sich die Arbeitsbedingungen verbessern, aber nicht wesentlich.

„Bei einer erheblichen Anzahl der befragten Arbeitnehmer bestehen weiterhin schwerwiegende Missbräuche. Verletzungen sind immer noch häufig, Arbeitgeber verwenden immer noch Schulden, um Arbeitnehmer zu kontrollieren, und Migranten werden nach wie vor gesetzlich daran gehindert, Gewerkschaften zu gründen.“

Der stellvertretende Direktor von Human Rights Watch in Asien sagte, die thailändische Regierung habe in den letzten sechs Monaten so gut wie nichts unternommen, um die ausstehenden Bedenken der USTR auszuräumen, und begrüßt die Entscheidung Washingtons, die Leistungskürzungen umzusetzen.

„Dies sind Handelsvorteile, die unter bestimmten Bedingungen freiwillig auf Thailand ausgedehnt wurden. Unter diesen Bedingungen respektiert Thailand die Arbeitsrechte, einschließlich der Vereinigungsfreiheit und des Rechts auf Tarifverhandlungen, und es gibt zahlreiche Belege dafür, dass Bangkok sein äußerst mangelhaftes Arbeitsrecht nicht reformiert oder die Umsetzung verschiedener Gesetze zum Schutz der Arbeitsrechte verbessert hat.“

Die Sprecherin der thailändischen Regierung, Ratchada Thanadirek, sagte, dass Reformen des Arbeitsrechts noch in Arbeit seien, räumte jedoch ein, dass die Ergebnisse die USTR möglicherweise nicht zufriedenstellen würden.

„Es ist nicht so, dass wir es nicht können … aber es gibt Dinge, die wir im Moment nicht tun können. Und wenn wir ein neues Gesetz entwerfen wollen, müssen wir allen Beteiligten zuhören.“

Einige thailändische Arbeitsgruppen lehnen es ab, Wanderarbeitnehmer ihre eigenen Gewerkschaften gründen zu lassen, und behaupten, dies könnte ihnen einen Vorteil gegenüber den Einheimischen verschaffen. Laut Ratchada ist es kein Allheilmittel und nicht die einzige Möglichkeit, Wanderarbeitnehmern ihre eigenen Gewerkschaften zu geben.

„Die Gewerkschaft mit Migrationshintergrund bedeutet nicht, dass Sie die Arbeitsrechte garantieren können. Aber wir garantieren und schützen die Rechte von Wanderarbeitnehmern, daher denke ich, dass dies wichtiger ist als eine Gewerkschaft selbst.“

In Bezug auf die verlorenen Handelsprivilegien sagt Ratchada, dass das Volumen der thailändischen Exporte, die den zollfreien Status verlieren, relativ gering sei und die Wirtschaft nicht sonderlich belasten wird. Analysten und Ökonomen sind sich einig.

US-Handelsminister Wilbur Ross selbst hat die kommenden Kürzungen nach einem Treffen mit dem thailändischen Premierminister Prayut Chan-o-cha im November als „trivial“ heruntergespielt. / WB-VOA

Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
39 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Wolf5
Gast
Wolf5
2. Mai 2020 8:20 am

Wer erwartet hatte, dass stin seine Behauptungen zu Nr. 9 mit entsprechenden Links belegt (weil es ja angeblich in allen Medien stand), wurde wieder enttäuscht.

Und so müssen wir uns auch künftig mit den stin´chen Fake-News und Falschmeldungen abfinden.

Die Wahrheit will ja auch keiner so genau wissen, nicht wahr stin.555

Wolf5
Gast
Wolf5
1. Mai 2020 2:00 pm

Obwohl ich ja nicht noch länger über die Vergangenheit TH´s diskutieren wollte, da es ja eigenlich um das Hier und Heute geht, trotzdem bedarf es doch noch einer Erwiderung.

Statt dass stin mit einem Beweis aus den “sogenannten allen Medien” aufzuwartet, welche seine Aussage untermalt, die da lautet:
„natürlich weiß ich, was der King dachte, stand ja in allen Medien, dass er sehr schockiert war, als er von UN u.a. hören mußte, dass die meisten unschuldig waren, die erschossen wurde.
Logisches Denken ist nicht gerade dein Ding, oder? Nur stur Mainstream-Medien lesen.“

werde ich an die Zeiten erinnert, wo dieser Troll RD immer wieder nur meinte, muß halt den Link suchen.

Normaler weise ist es jedoch üblich, dass derjenige, welcher Behauptungen aufstellt, auch versucht, diese zu belegen.

Aber was ist in diesem Forum schon normal – weshalb ich mich letztmalig zu diesem Thema äußere:

„König Bhumipol zeigte sich angesichts der zahlreichen Morde besorgt und forderte die Polizei zu Untersuchungen auf.
Gleichwohl lobte er Thaksins Politik in seiner Geburtstagsansprache im Dezember jenes Jahres: „Ein Sieg im Drogenkrieg ist gut.“

Kritikern des Anti-Drogen hielt er entgegen:
„ Sie mögen die Niederschlagung mit mehr als 2500 Toten tadeln, aber das ist ein vergleichsweise kleiner Preis.
Wenn der Premierminister es versäumt hätte (den Drogenhandel) einzudämmen, würden die Todesfälle im Laufe der (kommenden) Jahre diese Anzahl übersteigen.“

Nachzulesen in “Thailand: Ein Länderporträt” – Google Books-Ergebnisseite von Nicola Glass

Also stin, ich warte auf deinen Gegenbeweis!!!

Und wenn dann stin an anderer Stelle meint:
„Als er von der Wahrheit erfuhr, forderte er Thaksin auf, eine Untersuchung einzuleiten – hat Thaksin nicht gemacht.“

stellt sich wiederum sofort die Frage, warum diese Untersuchungen nicht durchgeführt wurden, als man Thaksin im September 2006 weg putschte.

Man hatte dann doch alle Zeit der Welt – aber man wollte keine Aufklärung.

Einfach mal nachdenken und nicht nur deine Glaskugel oder irgendwelche ominösen Personen befragen.

Wolf5
Gast
Wolf5
30. April 2020 5:42 pm

In den Ausführungen von stin schwingen wieder einmal viel Wunschdenken oder Vermutungen mit, was der Sache wenig förderlich ist.

Es ist natürlich schön, dass stin sogar weiß, was der King dachte oder das die Bevölkerung angelogen wurde – nur fehlen dafür die Belege und der zeitliche Ablauf (einschl. die Erfolge Thaksins bei der späteren Wahl) zeigen ein anderes Bild.

Wie ich bereita schrieb, sollten wir über die Missetaten der derzeitigen Junta, und nicht über die Verbrechen des Thaksin-Clans diskutieren, weil das Nachhängen an der Vergangenheit nichts bringt.

Außerdem sollte auch nicht vergessen werden, dass ein Großteil der derzeitig an der Macht befindlichen Militärs und „Politiker“ ebenfalls einen großen Anteil an den Vorkommnissen in diesen Thaksin-Clan-Zeiten haben.

In Thailand ist nun einmal konsequente Aufklärung nicht erwünscht, da man vorher nie wissen kann, welche Missetaten dabei zum Vorschein kommen und man deshalb die Geschichte nur so darstellen läßt, wie es den Mächtigen gerade paßt.

Auch dafür gibt es unzählige Beispiele.

Ich hoffe, dass damit zum Thema Thaksin-Clan eigentlich alles gesagt wurde, ansonsten sollte man das Forum umbenennen – mein Vorschlag:

“Man lobe die Junta und verurteile den Thaksin-Clan”

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
30. April 2020 11:10 pm
Reply to  STIN

NOCH 20Jahre? Ganz sicher nicht! Aber noch 4-6 Jahre,  wenn die Thais so weiter lernen wie bisher,  ja.  Dann müssen aber auch alle Thais lernen,  auch Militär,  Polizei,  Lehrer,  Ärzte, Krankenschwestern,  ….

Prayut macht aktuell auch einen müden Eindruck,  da sorgen schon die Angstmacher und Reformleugner dafür! 

Wolf5
Gast
Wolf5
30. April 2020 2:10 pm

stin´s Ausführungen bedürfen mal wieder einiger Richtigstellungen:

1. Unstrittig ist, dass Thaksin offiziell angekündigter «Krieg gegen Drogen» über 2000 Menschen das Leben kostete.
Thaksin Shinawatra sprach von einem grossen Erfolg und versprach dem König zu dessen Geburtstag am 2. Dezember ein «drogenfreies Thailand».
Getrübt werden die Erfolgsmeldungen jedoch durch eine weniger erfreuliche Zahl:
Die Anti- Drogen-Kampagne hat bis heute 2275 Todesopfer gefordert.
Nach offiziellen Angaben wurden nur 51 Personen, die der Drogenszene zugerechnet werden, von der Polizei in Notwehr erschossen.
Die restlichen Toten seien Opfer von Bandenkriegen.

Vertreter von HRW sind überzeugt, dass die thailändische Polizei mit dem Segen der Regierung Verdächtige kaltblütig umgebracht hat.

In seiner harten Politik weiss Thaksin eine Mehrheit der Bevölkerung hinter sich.
Nur wenige Thailänder teilen die Befürchtungen der Medien und der Menschenrechtsorganisationen.

Laut einer Umfrage der Bangkok Assumption University befürworteten Anfang Februar 84 Prozent der Befragten den beginnenden Feldzug gegen Drogendealer.
Einen Monat später äusserten sich 53 Prozent zufrieden und 40 Prozent sehr zufrieden mit der Kampagne.

https://www.nzz.ch/article8UCS7-1.250083

2. Zu den von mir erwähnten Helfershelfern, ohne welche solche Maßnahmen nicht funktionieren, gehört
z.B. General Manas Kongpan der Mann fürs Grobe des General Prawit.

Man rufe sich den 27. April 2004 in Erinnerung.
Das war die Nacht von sehr seltsamen, koordinierten Attacken von mehr als 100 Männern im Süden Thailand’s.
Männer, die nur mit Messern bewaffnet waren.

Die Sicherheitskräfte konnten die Situation rasch kontrollieren, töten einige der Angreifer und veranlassten viele zu fliehen.

32 Männer rannten in die Krue Se Moschee in der Provinz Pattani und behaupteten, sie hätten Anspruch auf religiöses Asyl.

Die Befehle aus Bangkok lauteten, die Belagerung auszustehen.

Aber nach sieben Stunden waren der ISOC Gottvater General Panlop Pinmanee und andere Offiziere gelangweilt von der Warterei und sandten ihre Top-Agenten in die Moschee.
Auftrag: alle 32 aus nächster Entfernung töten.

Auch Oberst Manas war an vorderster Front der einseitigen Attacke auf die historische Moschee – genannt „Mörder“ im gesamten Süden und von manchen in Bangkok.

http://www.taeglicher-wahnsinn-thailand.de/2015/06/das-grosse-problem-er-ist-ein-mann-mit.html

3. König Bhumibol, der im Dezember 2002 selbst ein intensiveres Vorgehen gegen das Methamphetamin-Problem angeregt und den Ausdruck „Krieg gegen Drogen“ ins Spiel gebracht hatte, rechtfertigte das Vorgehen der Regierung weitgehend, verlangte aber auch genauere Aufklärung.

Stin weiß es natürlich wieder besser, leider fehlen dafür die Beweise.

https://de.wikipedia.org/wiki/Thaksin_Shinawatra

4. stin´s ständig wiederholte These, dass Thaksin nach Den Haag ausgeliefert werden würde oder müßte, entbehrt jeder rechtlichen Grundlage.

Als Semi-Jurist solltest du wissen, welche Voraussetzungen erfüllt werden müßten, damit es überhaupt zu einem Prozeß käme.
Diese Voraussetzungen sind im Fall Thaksin nicht gegeben!

Und was den von dir erwähnten Befehlsnotstand der Generäle der Anti-Drug-Unit bei der Royal Army anbelangt, so gibt es hierzu (leider nicht in TH) bereits anders lautende Urteile und ich verweise in diesemn Zusammenhang nochmals auf den unter Pkt. 2 genannten Ablauf der Vorkommnisse vom 27. April 2004.

Richtig ist jedoch, dass sich Den Haag auch mit derartigen Fällen nicht beschäftigen wird, sondern eine Klärung nur im jeweiligen Land erfolgen kann.

Wie heißt es so schön: eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus und deshalb wird es dazu in TH niemals zu Anklagen kommen.

Dafür gibt es schon genügend andere Beispiele, wie das Militär in TH alles unter der Decke hält.

So – und nun lies das bitte ganz langsam durch und dann sollten wir uns doch lieber mit dem hier und heute beschäftigen, obwohl nicht nur ich weiß, dass dir die Ablenkung von den Menschenrechtsverletzungen dieser Junta lieber ist, als eine Diskussion über deren Missetaten.

Also wünsche ich auch dir viel Spaß beim lesen und hoffe ebenfalls, dir wird nicht schlecht.

Ansonsten kannst du diesem Scheuklappen-ben etwas auf die Sprünge helfen, denn dieser Depp versteht weder das Gestern noch das Heute.

ben
Gast
ben
29. April 2020 9:17 pm

@ unseren ‘braun Wolfi’ alias ‘Rotkäppchen Troll / Trumpel‘: .…..stin hat seine Haltung dazu, auch wenn sich noch so falsch ist, er hat sich halt auf Thaksin eingeschossen und geht mit immer der gleichen unbewiesenen Argumentation an den Start….

und die verquirlte Scheisse unseres ‘braun Wolfi’ alias ‘Rotkäppchen Troll / Trumpel‘, die er bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit von sich gibt ist natürlich 100% zuverlässig – schon nur durch seine ewigen Widerholungen ist es schon garantiert echt, wie bei seinem Vorbild – dem Trumpel…

 

Wolf5
Gast
Wolf5
29. April 2020 5:58 pm

Ich will ja nicht mehr alte Kamellen aufwärmen, da eigentlich schon alles gesagt wurde.

stin hat seine Haltung dazu, auch wenn sich noch so falsch ist, er hat sich halt auf Thaksin eingeschossen und geht mit immer der gleichen unbewiesenen Argumentation an den Start.

Und so ist stin Aussage, Thaksin sei der alleinig Schuldige einfach nur falsch.

Ohne die vielen Helfer (im konkreten Fall Militär und Polizei), welche den Befehl (falls es einen derartigen wirklich gab) umsetzten, wären diese Tötungen nicht möglich gewesen.

Kleines Beispiel aus der Geschichte (und aus D – was stin so gerne macht):

„Mit eigener Hand hat beispielsweise Heinrich Himmler wohl niemals getötet – dennoch war er ein Haupttäter des Holocausts.
Ebenso wie Adolf Eichmann, der Organisator der Deportationen.

Und was ist mit Helfershelfern der eigentlichen Täter?

Mit den Lokführern, die Deportationszüge zu den Vernichtungslagern fuhren?

Mit den Wachen, die Menschen an der Flucht hinderten, wenn sie auf dem Weg in die Gaskammern waren?

Mit den kleinen Leuten, die das System des Massenmordes am Laufen hielten, ohne eigenhändig zu morden?

Wenn auch nach mehr als sieben Jahrzehnten noch so viele potenzielle Angeklagte aufzuspüren sind, stellt sich automatisch die Frage: Wie viele Täter gab es insgesamt?

Heute geht man von 200.000 bis 250.000 deutschen, österreichischen und „volksdeutschen“ Tätern beim Holocaust aus.

Hinzu kam eine nicht genau zu quantifizierende Zahl an Kollaborateuren, vor allem Litauern, Letten und Ukrainern usw.“

https://www.welt.de/geschichte/article157862760/Was-machte-eine-Viertelmillion-Deutsche-zu-Moerdern.html

Und wenn man Thaksin vor Gericht stellen wollte (was nie geschehen wird), müßte man auch die vielen Helfershelfer aus Militär und Polizei sowie die Denunzianten aus der Bevölkerung anklagen.

Dies wird in TH jedoch (genauso wie bei den anderen Menschenrechtsverletzungen) nie geschehen, da zu viele hochrangige Militärs in diese Massaker involviert sind und man Aufklärung (wie bei vielen anderen Geschehnissen) tunlichst vermeidet!

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
29. April 2020 9:18 pm
Reply to  STIN

STIN: Deine Ausflüchte, es hätte ja der König angeordnet

Wo soll Wolf5 das gesagt haben? 

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
29. April 2020 10:34 pm
Reply to  STIN

Den Bericht gibt es auch auf Deutsch (übersetzt) 

https://www.hrw.org/reports/2004/thailand0704/4.htm

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
29. April 2020 11:58 pm
Reply to  STIN

Auch für einige STINs ist es der Messias! 

Beim dem Artikel muß man mit der Maus in den unteren Rand,  da geht dann ein Fenster auf,  wo man zwischen Englisch und Deutsch wählen kann. 

ben
Gast
ben
29. April 2020 1:41 pm

@ berndgrimm:  …Das Einzige was STIN zur Verteidigung dieser Militaerdiktatur drauf hat sind alte (unbewiesene) Horror Stories von Thaksin….

Komisch, dass Du die gleichen 'unbewiesenen' Horrorstories selbst immer wieder verwendet hast – ohne sie als 'unbewiesen' zu kennzeichnen!

ben
Gast
ben
28. April 2020 11:03 am

@ berndgrimm: ... Und das Schoene fuer die Machthaber : Sie sind durch nix zu beseitigen!…

Da wäre ich mir nicht so sicher…! Es gibt überall gescheiterte/gelungene Umstürze/Bürgerkriege etc. – ob's danach besser wird? – schauen wir nach Lybien, Tunesien, Türkei, Yemen etc.

berndgrimm
Gast
berndgrimm
28. April 2020 9:37 am

STIN schreibt:

In TH kann der Bürger wählen – vll nicht total saubere Wahlen, aber es gibt Wahlen.

 

STIN hat zu Recht die von Thaksin manipulierten Wahlen von 2001 und 2005 geruegt.

Diese Manipulationen waren aber peanuts verglichen mit dem umfassenden

Wahlbetrug dieser Militaerdiktatur  bei den letzten Wahlen

der schon mit der Militaerverfassung 2016 begann und nach der verlorenen Wahl 2019

noch weiterging um die Macht unbedingt zu behalten.

Ein Parlament mit Opposition gibt es nicht mehr, dafuer aber immer noch einen

Militaersenat mit unklaren Kompetenzen.

Diese Militaerdiktatur wird nach dem Schock des Wahlverlustes 2019 keine

weitere Wahl verlieren. Dafuer sorgt sie schon.

Auch mit dem derzeitigen CoVid-19 Theater:

Lockdown to linger

PM opts for 'public health-led economy'

published : 28 Apr 2020 at 04:00

 

The Centre for Covid-19 Situation Administration (CCSA) has decided to extend the enforcement of the executive decree, the state's most powerful weapon against Covid-19, for another month but will allow some businesses, including shopping malls and hair salons, to reopen to ease the impact of business shutdowns.

Some drastic measures implemented under the decree, including the six-hour curfew from 10pm to 4am and strict travel restrictions, will remain as CCSA chief and Prime Minister Prayut Chan-o-cha adopted what he called a "public health-led economy"

 

In Thailand , dem Land der nutzlosesten Buerokratie weltweit gibt es jetzt

auch fuer die Corona Krise eine eigene Behoerde welche dafuer sorgt dass

ueberhaupt nix vorangeht.

Ich lebe ja nun tagtaeglich inmitten dieses Staatstheater und bin viel unterwegs

um selber zu sehen was getan wird und was nicht.

Von Kontrolle kann garkeine Rede sein. Es wird Auslaenderhass gepredigt

und wenn man ein paar Thai findet die diesen Unsinn mitmachen so werden

auch diese drangsaliert bis zum erbrechen!

Nur ein Beispiel: Motosai Fahrer werden angehalten weil sie keine Maske tragen.

Dass sie zu fuenft und ohne Helm fahren spielt aber keine Rolle!

Natuerlich musste die Ausgangssperre aufrecht erhalten werden denn  derzeit

ist der 10. Jahrestag der Thaksinschen Volksrevolutionsoper von 2010.

Da will man jegliche Erinnerung ausloeschen.

Ich war damals dabei, wie sich inzwischen herausgestellt hat, auf der falschen Seite!

Na ja, nicht wirklich denn die damalige Abhisit Regierung war die beste

Regierung Thailands seit den ersten beiden Thaksin Jahren.

Aber haette ich damals gewusst was in Thailand noch kommen wuerde

waere ich mit Thaksins roten Horden gelaufen….

Die heutige Militaerdiktatur ist die unfaehigste und undemokratischste

Unrechtsregierung die Thailand in 34 Jahren in denen ich es erlebe jemals hatte.

Und das Schoene fuer die Machthaber : Sie sind durch nix zu beseitigen!

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
28. April 2020 11:44 am
Reply to  berndgrimm

Die Jugend bereitet sich friedlich auf das nächste Referendum und die nächsten Wahlen vor. 

DAS wird eine Überraschung für die werden die weiter in Überheblichkeit alles verpnnen. 

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
28. April 2020 7:08 pm
Reply to  STIN

Was war in dem Schuhkarton? 

Eine Bombe? 

berndgrimm
Gast
berndgrimm
29. April 2020 9:43 am
Reply to  STIN

Das Einzige was STIN zur Verteidigung dieser Militaerdiktatur

drauf hat sind alte (unbewiesene) Horror Stories von Thaksin.

Uebrigens Prawit und Prayuth waren damals schon in

der Militaerfuehrung welche die Morde angeordnet hat.

Prayuth mit Orban oder Erdogan zu Vergleichen ist

in Ordnung.

Aber Unganrn ist trotz Orban in der EU und ein viel

besserer demokratischer Rechtsstaat als das heutige TH!

Und selbst die Tuerkei unter Erdogan ist ein viel

besserer Rechtsstaat als Thailand.

Und als Auslaender waere ich sowohl in Ungarn

als auch in der Tuerkei weniger amtlichen Hass und Diskriminierung

ausgesetzt als derzeit hier in TH!

Und in beiden Laendern haette ich mein Condo

schon verkauft.

Und sicherlich mit weniger Verlust als hier!

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
30. April 2020 12:08 am
Reply to  STIN

Dazu einfach mal Dr. Phornthip lesen, die rausgefunden hat, dass die Leichen keine Kugeln mehr hatten.

Bei so kurzen Entfernungen,  sind das in Regel immer Durchschüsse. 

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
27. April 2020 9:54 pm

Um Russland und Putin ist es so ruhig  geworden. 

Ich denke,  das Schlitzohr setzt alles daran,  die Lücke in der EU zu füllen. 

Er kann auch alle der ANGSTMACHER,  zumindest die erste Generation,  ans Messer liefern. 

Dann übernimmt er die Stelle der Türkei in der Nato und verschenkt 'окно' (russ.  Fenster)  an alle europäische,  afrikanische,  asiatische,  … PC-Nutzer. 

Und  OFIS gibt's zum fairen Preis mit lebenslangen update. 

55555

Wolf5
Gast
Wolf5
27. April 2020 4:53 pm

Hätte gar nicht gedacht, dass sich stin sogar mal auf Karl Marx beruft, nur mit anderen Worten.

So sagte Marx einst:
„Die Proletarier dieser Welt haben nichts zu verlieren als ihre Ketten.
Sie haben eine Welt zu gewinnen.
Proletarier aller Länder, vereinigt euch!“

Vielleicht kommt mal die Zeit, wo dies auch die Thais begreifen.

Wenn stin dagegen meint:

„Menschenrechte sind in TH nicht mit D vergleichbar.
Es wurde schon viel getan, daher auch das Upgrade von Tier 3 auf Tier 2 – aber noch nicht genug. Da auch tw. die Armee in diese dunklen Geschäfte verwickelt ist, dürfte es noch dauern.“

kann ich dem nicht folgen.

Das Upgrade von Tier 3 auf Tier 2 ist eigentlich nur Kosmetik, aus welchen Gründen auch immer.

Die Wirklichkeit sieht seit Jahren so aus:
“Autoritäre Regierungen in Asien untergraben Menschenrechte und gehen mit harter Hand gegen ihre Kritiker vor, doch junge Menschen protestieren trotz Gefahr zunehmend gegen Unterdrückung.
Das schreibt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in ihrem neuen Jahresbericht über die Weltregion.”

https://www.sueddeutsche.de/politik/asien-menschenrechte-untergraben-1.4778272

Und in Sachen Menschenrechte kommt TH nicht besonders gut weg.
Thailand ist auch ein Zielland für den Menschenhandel; die meist aus den Nachbarländern illegal ins Land gekommenen Menschen werden ausgebeutet.
Für die gleichen Zwecke werden auch Menschen aus Thailand in andere Länder Europas, Amerikas und des nahen Ostens sowie nach Japan geschmuggelt.
In Thailands Fischereiflotten sind Zwangsarbeit und andere Menschenrechtsverletzungen weitverbreitet.
Laut einem Bericht von Human Rights Watch werden Fischer, die aus südostasiatischen Nachbarländern nach Thailand einwandern, als Arbeitskräfte an Fischereiflotten verkauft.
Sie erhalten ihr Gehalt nicht pünktlich, werden unterhalb des Mindestlohns bezahlt und werden in Schuldknechtschaft gehalten, um zu verhindern, dass sie den Arbeitgeber wechseln. Thailändisches Arbeitsrecht gewährt den Arbeitsmigranten keinen Schutz und erlaubt ihnen nicht, sich gewerkschaftlich zu organisieren.
In Thailand gibt es die Todesstrafe, die seit 2003 durch die Giftspritze vollzogen wird.
Im Jahr 2012 warteten etwa 2500 Menschen – hauptsächlich wegen Drogendelikten – in thailändischen Gefängnissen auf ihre Hinrichtung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Thailand

Wolf5
Gast
Wolf5
27. April 2020 2:41 pm

Da können diese sogenannten Analysten noch so oft meinen, dass die neuen Sanktionen nur geringen direkten Schaden anrichten werden, dann ist meine Antwort:
„Hochmut kommt vor dem Fall“.

So ist auch der in den Augen der Junta bevorstehende Abschluß eines Freihandelsabkommens mit der EU noch lange nicht in Sack und Tüten und es bleibt zu bezweifeln, ob es dieses Jahr überhaupt etwas wird.

Außerdem darf nicht außer Acht gelassen werden, dass wir infolge von Corona nun eine völlig neue Wirtschaftssituation in der Welt haben, wodurch die Einnahmen aller Länder gewaltig einbrechen werden, es aber Länder, wie z.B. TH aufgrund seiner starken Orientierung auf den Tourismus doppelt hart treffen wird.

Schon deshalb sollte es, statt die Situation herunter zu spielen, besser heißen, was kann getan werden, um diese Sanktionen doch noch zu vermeiden – hatten ja bereits 6 Monate Zeit, wo nichts passierte – außer dummen Gelaber.

Aber in einer Militärjunta, in welcher u.a. die Menschenrechte mit Füßen getreten werden, braucht man sich nicht zu wundern, dass diese keinen Wert auf Arbeitnehmerrechte legen, insbesondere, wenn es um die Rechte von Wander – oder Gastarbeitern geht.

Die Haltung der Junta zu diesen Menschenrechtsverletzungen wurde, wenn ich mich recht besinne, z.B. von unserem stin (um nur einen User zu nennen), unter Einsatz sämtlicher ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten (Falschmeldungen und Fake-News) immer wieder geleugnet.

Bin mal gespannt, was er diesmal zu sagen hat!

"Forentroll"
Gast
"Forentroll"
27. April 2020 10:27 pm
Reply to  STIN

Nach welchem Corona? 9? 20? 21? ….